Wird es den wald noch so geben wie man in kennt?

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7 Antworten

Was meinst du mit deiner Frage genau? Dass es irgendwann gar keinen Wald mehr geben wird? Dass es nur noch monokulturmässig künstlich aufgezogenen Nutzwald gibt? Dass keinen grossen Wald mehr gibt, sondern nur noch punktuelle "Baumansammlungen"? Meinst du nur die Bäume als solches oder die Gesamtheit dessen was "Wald" bedeutet, also inkl. seine enthaltene Tier- und Pflanzenwelt bis hin zu den Stimmungen, die wir darin empfinden....?

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98 % unseres Waldes ist Nutzwald, wird also für industrielle Zwecke geschlagen. Und davon ist wieder ein hoher Anteil Monokultur, beispielsweise die serbische Fichte. Erfolgt bei uns kein Umdenken, wird es diese Monokulturen an Nutzwald auch noch in Zukunft geben.

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Ich liebe den Wald und halte mich sehr oft darin auf. Man spürt schon heute die Veränderungen, und wenn wir nichts dagegen tun, wird es den Wald so nicht mehr geben. Als Kind war mein Wald auch viel dichter, Blätter- und Tierreicher als zur jetzigen Zeit.

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Dort wo er als Nutzwald angepflanzt wird wohl ja, außer die Fichten vertragen irgendwann das wärmere Klima nicht mehr. Sonst wird sich vermutlich eher Laubwald verbreiten, aus dem selben Grund. Mir ist ehrlich gesagt auch Mischwald lieber als diese Monokulturen

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Kommentar von janfred1401
04.11.2016, 11:45

die Wälder in Deutschland sind seit Ewigkeiten auch Nutzwald. Aber ökologisch, und im internationalen Vergleich gesehen, wird er fast vorbildlich genutzt.

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Es gab vor 20-30 Jahren das Thema "saurer Regen". Besonders Nadelbäume sahen damals oft fürchterlich aus. Das hat sich allerdings sehr zum positiven geändert, da große Industrieanlagen und Kraftwerke zur Abgasreinigung verpflichtet wurden. Man kann also nicht alles nur negativ sehen. Übrigens hat sich auch die Wasserqualität sehr gebessert. Ich wohne am Rhein und es war vor 40 Jahren undenkbar und gesundheitlich riskant im Rhein zu schwimmen. Heute kann man schwimmen und auch Forellen gibt es wieder im Rhein.

Ich geh gerne und so oft wie möglich in die Wälder. Wir haben in unserer Gegend große Wälder im Hunsück, Eifel, Taunus und Westerwald. Ich persönlich kann also keine negative Entwicklung feststellen. Das es seit einigen Jahren auch wieder Wölfe und auch mehr Luchse und Wildkatzen gibt, bestätigen das auch.

Sicher haben wir eine leichte Klimaerwärmung, da muss man damit rechnen, dass sich es auch auf  die Wälder einen Einfluss hat. Aber das wird sehr sehr langsam geschehen. Forstwirtschaftlich sind wir weltweit immer noch ein Vorbild.

Geh mal in die Ostblockstaaten, dort wird aus Profitgier abgeholzt ohne jede Aufforstung. Das ist ein richtiges Problem. Da wird ich dann sagen, in 10-20 Jahren wird es dann sehr viel weniger Waldflächen geben und die damit verbundenen Probleme sind kaum zu bewältigen (Bodenerrosion).

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Wer weiß wie es in 100-200 Jahren sein wird, hoffentlich ja.

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Stellt sich die Frage, wie man den Wald kennt! :-)

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