Frage von Asurfaen, 119

Wird ein befristeter Arbeitsvertrag bei Mutterschaftsurlaub verlängert?

Hallo, ich habe einen 2-jahres-Vertrag bei einer großen Firma mit ca. 500 Beschäftigten.

Da ich ein Kind geworfen habe, nahm ich ein halbes Jahr Mutterschaftsschutzurlaub.

Kaum bin ich wieder zur Arbeit erschienen, habe ich die Kündigung im Briefkasten (zum Ablauf der Zwei-Jahres-Frist).

Meine Frage: Müßte der Vertrag um den Zeitraum des Schutzurlaubs (also ein halbes Jahr) verlängert werden; ich also erst in sechs Monaten gekündigt werden, bzw. ist die Kündigung überhaupt rechtmäßig?

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 40

Um Deine Frage zu beantworten: Der Vertrag muss nicht verlängert werden.

Der befristete Arbeitsvertrag besagt dass Du bis zum genannten Datum MA des Betriebs bist. Nicht mehr und nicht weniger.

Er endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten Frist. Es bedarf keiner Kündigung. Die Firma wird Dir wahrscheinlich geschrieben haben, damit Du von Vornherein weißt, dass Du keinen neuen Vertrag bekommst (weder mit Befristung (wobei dann nur mit Sachgrund geht), noch unbefristet).

Die Frage nach einer rechtmäßigen Kündigung stellt sich hier nicht. Du hast keine Kündigung bekommen.

Kommentar von Hexle2 ,

@Asurfaen,

was ist Dir bei den Antworten noch unklar?

Es tut mir leid, aber auch wenn Du die Frage wieder einstellst, ändert sich an der Rechtslage nichts. Der Vertrag ist abgelaufen, die Firma wird weder verlängern noch übernehmen und braucht auch nicht zu kündigen. Daher kann es keine Kündigungsschutzklage geben.

Wenn Du uns nicht glaubst, solltest Du mal einen Anwalt fragen oder, solltest Du Gewerkschaftsmitglied sein, bei der Gewerkschaft anrufen. Du kannst auch den Betriebsrat der Firma fragen, wenn es einen gibt.

Antwort
von Gerneso, 72

Du hast keine Kündigung erhalten sondern einen informellen Brief dass das Arbeitsverhältnis vertragsgemäß am x.y.2016 endet. 

So ist das mit befristeten Verträgen. Die verlängern sich nicht von alleine.

Antwort
von Novos, 71

Nein, ein befristeter Vertrag endet mit dem Enddatum des Vertrages, egal ob arbeitsfähig, Schwanger oder Arbeitsunfähig.

Kommentar von floppydisk ,

das ist nicht ganz korrekt. nach 2 jahren wird man je nach rechtslage auch durchaus mal automatisch unbefristet. ein vertrag muss nicht zum folgetag enden.

Kommentar von Novos ,

Ich habe nicht vom Folgetag des Vertragsendes geredet, sondern dass er mit dem Enddatum des Vertrages endet.

Antwort
von BewiBerlin, 12

Ein befristeter Vertrag bedarf keiner Kündigung, sondern er endet zum vereinbarten Termin. Außerdem verlängert er sich nicht wegen eines Erziehungsurlaubs oder aus anderen Gründen.

Antwort
von floppydisk, 65

die kündigung ist korrekt.

ein befristeter vertrag kann ordnungsgemäß und ordentlich zum vereinbarten ende gekündigt werden. völlig egal ob du schwanger, krank oder in schutzurlaub bist. du hättest fernab deines zustandes ja ohnehin mit ende des vertrages rechnen und dich 3 monate vor ablauf beim amt melden müssen.

Kommentar von Asurfaen ,

Wie kommst Du jetzt auf das Thema Arbeitsamt?Ich werde ganz bestimmt nicht zum Amt gehen, da mein Mann genug Geld verdient!

Kommentar von October2011 ,

Du dürftest ein Jahr lang ALG1 beziehen können, warum willst du dem Staat dieses Geld schenken?

October

Kommentar von Familiengerd ,

Ein befristetes Arbeitsverhältnis muss nicht "ordnungsgemäß und ordentlich zum vereinbarten ende gekündigt werden": es endet "automatisch" mit Ablauf der Zeit oder mit Erreichen des Zwecks, für die oder für den es eingegangen worden ist.

Antwort
von TreudoofeTomate, 66

Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass du ganz sicher nicht die Person bist, um die es hier geht, nein, wird er nicht. Warum sollte er auch, dann könnte ja jede befristet beschäftigte Frau schwanger werden und so ihren Arbeitgeber in Schwierigkeiten bringen.

Kommentar von Asurfaen ,

Bitte keine Metadiskussionen wie z.B. "es geht doch garnicht um dich". 
Den so etwas hat doch mit der Frage rein garnichts zu tun!!!
Was soll den sowas?

Kommentar von October2011 ,

Warum sollte er auch, dann könnte ja jede befristet beschäftigte Frau  schwanger werden und so ihren Arbeitgeber in Schwierigkeiten bringen.

Viele Familien haben einen Kinderwunsch. Das mit "den Arbeitgeber in Schwierigkeiten bringen" ist eine Frechheit!

October

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Du solltest richtig lesen, es ging gar nicht um den Kinderwunsch sondern um absichtlich herbeigeführte Schwangerschaften, damit der Arbeitsvertrag nicht fristgemäß ändert.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

ändert = endet

Kommentar von October2011 ,

Doch, ich kann richtig lesen. Du unterstellst Frauen, Kinder zu bekommen, um den Arbeitsvertrag zu verlängern. Frauen- und Kinderfeindlicher geht's kaum noch.

October

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Ok, dann liegt es doch an deinem Intellekt.

Kommentar von grisu2101 ,

Aehmm..... Tomate, ich mische mich nur ungern ein. Du solltest aber doch mal überlesen was Du so geschrieben hast, und dann mal darüber nachdenklen ob so eine Überlegung "Schwanger werden und den Arbeitgeber in Schwierigkeiten bringen"  wohl evtl. ziemlich mies klingt, allein die Überlegung ist schon etwas bedenklich.... Man KÖNNTE da sonst mal auf den Gedanken kommen, dass Du evtl. ein Arbeitgeber bist der gegen schwangere Frauen ist, oder aber dass Du evtl. solche linken Dinger abziehen würdest.

Kommentar von Familiengerd ,

@ TreudoofeTomate:

und so ihren Arbeitgeber in Schwierigkeiten bringen

Das ist eine geradezu schwachsinnige Äußerung!

Antwort
von jimpo, 45

Dein Arbeitsvertrag wird nicht verlängert. Also ist die Kündigung rechtens.

Antwort
von grisu2101, 54

Du hast ein Kind "geworfen" ? Das sagt man nur bei Tieren, Du hast es geboren.

Kommentar von October2011 ,

Das dürfte ironisch geneint sein. Warum, siehst du z.B. an der Antwort von TreudoofeTomate.

October

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Es reicht langsam mit deinen Frechheiten. Ich schlage vor, du legst dich noch mal hin. Oder bist du nicht nur morgens so schlecht drauf?

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Die/ der FS hat es nicht geboren. Keine Mutter würde kurz nach der Geburt so reden.

Kommentar von Asurfaen ,

Wieso unterstehlst Du mir, dass es nicht mein Kind ist?
Eine echte Frechheit von Dir !!!
Mit "geworfen" lag es mir bei, ein wenig Hummor aufzuzeigen.
Aber anscheinent bist DU, TreudoofeTomate, so ziehmlich hummorlos !!!

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