Frage von hartzerroller, 24

Wird doppelte Haushaltsführung beim Lohn versteuert un was sind Sachbezüge in folgendem Fall und wie wird das alles in der EKST- Erklärung eingetragen?

Auf dem Lohnzettel steht z.Bsp.: Bruttolon 1000,-, doppelte Haushaltsführung100,- , Gesamt Brutto 1.100,-, Steuerrechtl.(STKL 4/4 und Sv- rechtl. Abzüge 300,-, Netto 800,-. Davon werden aber noch 100,- für Sachbezüge abgezogen. Auszahlungsbetrag ist dann 700,-. Im Arbeitsvertrag steht, dass Verpflegung kostenlos ist. Sind diese Sachbezüge von z.Bsp. 100,- dann evtl.für die Massenunterkunft für 2 Wochen? Wo und wie trage ich das in der STE ein. Auf der LST Jahresabrechnung steht aber nix. Da steht der Bruttolohn von z.Bsp. 1000,- und keine doppelte Haushaltsführung (wurde dieser Betrag mit versteuert?), Die abgezogenen Sachbezüge stehen auch nicht auf der LST Jahresabrechnung.

Antwort
von wfwbinder, 13

1. Die Unterkunft ist kostenlos, also ihr bezahlt nichts dafür.

2. Aber diese kostenlose Verpflegung ist ein "geldwerter Vorteil" udn wird daher der Steuer und dem Sozialversicherungsabzug unterworfen.

3. Du überträgst die Zahlen aus der Lohnsteuerbescheinigung in die anlage N.

4. Da du die Kosten für die doppelte Haushaltsführung versteuert hast, kannst Du die Kosten als Werbungskosten abziehen.

Kommentar von hartzerroller ,
Hallo  wfwbinder , schön wieder etwas von Dir zu hören. Vielen Dank. Die Zahlen für doppelte Haushaltsführung und Sachbezüge stehen nur auf dem Lohnzettel. Auf der Lohnsteuerbescheinigung sind sie nicht eingetragen. Es sind auch keine Belege (außer Lohnzettel  ) vorhanden, die bei der EKST-Erklärung als Werbungskosten mit eingereicht werden könnten. Viele Grüße
   
Kommentar von wfwbinder ,

Bei 99 % aller Arbeitnehmer die Doppelte Haushaltsführung haben, wird nichts davon auf der Lohnsteuerbescheinigung stehen. Warum auch? Das die Vom Arbeitgeber organisiert wird, ist relativ selten.

Die abzugsfähigen Kosten sind, mal abgesehen von den Kosten der Unterkunft, sowieso in den Fahrtkosten nach Hause zum Wochenende und den Verpflegungsmehraufwendungen, nach Pauschalen pro gefahrenem Kilometer, oder Tageweise zu ermitteln.

Der Arbeitgeber kann ausserdem doch ein Schreiben ausfertigen, das die  Unterkunftskosten als geldwerter Vorteil versteuert wurden.

Kommentar von hartzerroller ,

Nochmals vielen Dank. Liebe Grüße

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten