Frage von Egarf9999, 55

Wird Donald Trump ein guter Präsident oder nicht?

Denkt ihr dass Donald Trump ein guter Präsident wird? Also ich sehe das irgendwie mit gemischten Gefühlen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von OlliBjoern, 24

Fragt sich immer: für wen?

Es kann schon sein, dass der Kohlekumpel aus Kentucky (4 K's hintereinander...) etwas davon hat, weil Trumpy gerne auf altmodische Technologien und Rohstoffe setzt (diese Phase haben wir allerdings schon seit Jahren hinter uns, auch bei uns gab es heftige Auseinandersetzungen, als klar wurde, dass man z.B. die deutsche Steinkohleförderung nicht ad infinitum wird fortsetzen können).

Ich vermute aber auch, dass Hochtechnologiesparten, wie sie z.B. in Kalifornien ansässig sind, nicht so sehr davon profitieren (man kann schon sagen, dass Trumpy kein sehr wissenschaftsorientiertes Weltbild hat, und lieber den bodenständigen Midwest-Typ mag, neben seinen Millionärskollegen, versteht sich).

Man weiß noch nicht, wie stark er von seinen ursprünglichen Ideen zurück rudern wird (aber ein paar km in die andere Richtung hat er mit seinem Kanu schon zurückgelegt). Gelegentlich zeigt er (in lichten Momenten) Reaktionen auf die Realität, was vorsichtig optimistisch stimmt.

Antwort
von Rosenblad, 27

Die Frage dürfte sich von der jeweils vertikalen Sozialebene unterschiedlich beantworten lassen - eine intensive "Klientelpolitik" auf "seine Klasse" allerdings wird vermutlich eine seiner politischen Signaturen in diese Ära der politischen Plotstruktur ausmachen. Für sein Elektorat wird er präsumtiv eine Identitätsfigur ohne konkrete Relevanz sachbezogener Politik bleiben - aber, wie sagt der Volksmund "Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt" - was dann übrigbleibt wird die prospektive Geschichte zeigen (möglichweise innenpolitisch eher dramatisch und außenpolitisch dürften die "Anliegen" eher im Affektivstil erledigt werden - je nach Stimmung und Gemütsverfassung oder so ähnlich).

Stammtischpolitik - als Affektokratie im schleifenden Umhang eines postfaktischen Entertaiments?

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 19

Nein.

Die Spaltng der US-gesellschaft wird sich zuspitzen und verschärfen, Rassismus und Sexismuus sowie christlicher Fundamentalismus bekommen nun temporär Oberwasser.

Wirtschaftspolitisch geht es Trump in erster Linie um die Sanierun seiner hochverschuuldeten und maroden Unternehmen. Da werden die Steuern drastisch gesenkt, was zu größeren Haushaltsproblemen und einer verschärften Umverteilung von unten nach oben führen wird.

In vier Jahren könnte dann Goofy gegen Trump antreten und gewänne mit dreiviertel Mehrheit.:-)

Antwort
von voayager, 9

frage stets gutr für Wen? Für Reiche/Besitzende? für den Mittelstand? für Lohnabhängige? für Abgehängte (Prekariat) also für Wen davon?

Antwort
von luckykiddie, 30

Ja aufjedenfall besser als Hillary Clinton

Antwort
von suziesext10, 15

na ja, das kann man ja, wie n Hamster in der Tretmühle, vorwärts und rückwärts fragen, zb: war Obama ein guter Präser, wenn ja: wann, warum, für wen? Hat er sich sein Vorschußnobelpreislein nachträglich verdient und abgearbeitet? Oder ist er die Zeche schuldig geblieben? Und auch noch weiter zurück, die Buschmänner Vater und Sohn, der B-Movieschauspieler. Hats von denen irgend einen gegeben, der für wen anderen gut war als für seine Clientel und Lobby? Oder irgendeinen, der Frieden gehalten hatte?

Der Unterschied zu Trump ist höchstens, daß die Fraktion im US-Establishment, die Meinungen produzieren, und der militärisch-industrielle Komplex, ihr ganzes Geld auf den Ober-Falken Clinton gesetzt und den Seiteneinsteiger Trump als Hanswurst und isolationistischen Politclown  angepriesen hatten.

Und ob er gut ist? Wenn er sich mit Putin einigt und aus den von den Amis geschürten Konfliktherden zurückzieht, dann ist das wohl gut. Und ob er für sein Volk und nicht bloß für seine Ko-Milliardäre gut ist, na das müssen die schon unter sich selber ausmachen, find ich.

Antwort
von Barolo88, 30

kann man nicht wissen, ich tippe aber  auf ein Amtsenthebungsverfahren oder den Rücktritt innerhalb der nächsten 2 Jahre

Antwort
von Kopfstand, 7

Zumindest wird er keinen Krieg anzetteln, wie einige seiner Vorgänger.

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