Wird die Zeitdilatation bei den rotierenden Sternen einer Galaxie mit berücksichtigt?

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4 Antworten

Es geht aber doch nicht um die Sterne in der Nähe des galaktischen Zentrums, sondern darum, dass die Sterne weiter draußen deutlich schneller rotieren als sie sollten. Weit außen, also in 10000+ Lichtjahren Entfernung verhalten sie sich anders als erwartet. Da ist die Gravitation nur noch sehr schwach, auch von supermassiven schwarzen Löchern, und somit auch die Zeitdilatation..

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Ich bin mir sicher, dass die Rotation von Galaxien mit der ganzen Schönheit der allgemeinen Relativitätstheorie berechnet wird und da ist dann auch der von dir genannte Effekt dabei. Wenn es so einfach wäre, wäre da schon längst jemand draufgekommen ;)

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Soweit ich mich recht entsinne, dauert ein galaktisches Jahr etwa 225 Millionen Jahre. Der Durchmesser unserer Milchstraße beträgt 100000 Lichtjahre. Selbst die äußersten Sterne unserer Galaxie würden damit eine Umlaufgeschwindigkeit von etwa 0,0013963 c erreichen, bei welcher die Zeitdilatation, ausgehend von einem ganzen galaktischen Jahr, also 225 Millionen Jahren gerade einmal etwa 219,4 Jahren entspricht. 

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Kommentar von Astroknoedel
08.02.2016, 23:09

Du hast die Frage nicht verstanden.

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Selbst wenn es eine Zeitdilatation wirklich geben sollte, koennte diese die Newtonschen Gesetze nicht ausser Kraft setzen, d.h. die umlaufenden Objekte koennen nicht einfach langsamer werden, sonst wuerden sie in das Gravitationszentrum fallen.

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