Wird die Astrologie in unserer Gesellschaft stiefmütterlich behandelt und ihr die notwendige Anerkennung versagt, sind wir ohne jegliche Zukunftsbestimmung?

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6 Antworten

Ich nehme mir jetzt nicht die Arroganz heraus deine Glauben anzuzweifeln , aber ich hätte da eine Frage an dich , da du mir durch deine Frage den Anschein erweckst als würdest du auch wirklich daran glauben , dass wir Menschen ein vorherbestimmtes Schicksal haben. 

Gehen wir davon aus dass das woran du glaubst stimmt, dann würde doch die jegliche Bedeutung des Menschseins verloren gehen. Wenn wir eine vorgeschriebenes Leben und eine vorgeschrieben Zukunft haben , wozu dann dass dann alles noch machen? Weshalb sollten wir ein System am laufen halten , indem jeder sowieso nie mehr sein kann als dass was er ist? Würde dass dann nichtvdazu führen überhaupt aufzugeben etwas zu erreichen , wenn doch sowieso schon feststeht was ich bin? Ist es nicht Traurig sein Leben lang zum Beispiel Handwerker zu sein oder Anwalt oder Obdachlos, weil eine höhere Macht dies einem so vorschreibt? Auch ich glaube an höhere Mächte , ich glaube an Gott und bin Moslem , doch im Islam gibt es eine Lehre, welche die Position vertritt , dass das gesamte Leben lediglich eine Prüfung ist , wir können in dieser Prüfung tun was auch immer wir wollen und werden was auch immer wir wollen, doch wir werden ständig geprüft ob wir gutes oder schlechtes tun. Ich weiß auch dass es im Christentum und anderen Religionen solche Ausprägungen gibt, doch sagen wir es gibt eine Zukunftbestimmung, sollten die Menschen dagegen nicht ankämpfen , selbst wenn es dass ist was sie sich wünschen , einfach um etwas eigens zu leisten und nicht etwas was jemand für eine sowieso schon vorgesehen hat? Verlieren unsere Leistungen als Menschen dadurch nicht an Bedeutung? Ich würde mich freuen wenn du mit mir darüber in eine Diskussion eingehen würdest. Und bedenke bitte ich will dich nicht von deinem Glauben oder dergleichen abbringen , das einzige was ich möchte ist Verständnis für deine Position zu entwickeln , vielleicht kann ich dir dann auch eine Antwort auf deine Frage geben.

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Astrologie ist keine anerkannte Wissenschaft.  Es ist reiner Aberglaube oder Glaubenssache.  Wissenschaftlich ist es völlig unmöglich das Sterne die einfach nur riesige heiße Kugeln aus Gas und Plasma sind Lichtjahre entfernt Sternenkonstellationen oder die von Planeten  bzw willkürlich zusammen gesetzte Sternzeichen Schicksal oder Charakter beeinflussen. Auch hat jede Kultur unterschiedliche Sternzeichen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Seine Zukunft gestaltet man selbst. Einfach alles auf Vorbestimmung oder Schicksal zu schieben ist zu einfach. Man könnte den Fehler auch mal bei sich selber suchen wenn im Leben mal etwas nicht so gut läuft. Man könnte schon sagen Astronomen sind Menschen die sich mit Sternen beschäftigen. Astrologen behaupten daß sich die Sterne mit uns beschäftigen. 

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Kannst du dir denn vorstellen dass es auch andere "Schiffe" gibt ausser Astrologie?

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Es glauben leider noch zu viele an diesen Blödsinn.

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Seit 30 Jahren arbeite ich als Astrologin, und das obwohl - oder gerade weil - ich ein ehrlicher, realistischer und wahrhaft skeptisch denkender Mensch mit ausgeprägter Ratio bin, was alle bestätigen können, die mit mir zu tun haben. Nur bin ich eben nicht rationalismusgläubig, sondern offen für alles, was einleuchtend ist, und dazu gehört die Astrologie.

Mit konkreten Zukunftsprognosen und Wahrsagerei hat ernsthafte Astrologie übrigens wenig tun. Vielmehr geht es um Archetypen, die in uns wirken. Die Astrologie ist dabei nicht nur mir, sondern ebenso meinen Klienten, überwiegend Hochschulabsolventen, ein sehr geeignetes Mittel, sich selbst zu reflektieren, innere Klarheit zu finden und die eigene Mitte im Gefüge größerer Zusammenhänge zu erkennen.

Doch wie sieht es mit der Stellung der Astrologie in unserer Gesellschaft aus?

Öffentlich akzeptiert und bekannt ist die Astrologie ja vor allem zur Unterhaltung, und so kommen die meisten Menschen auch mit ihr in Berührung: zu Silvester, auf Partys und in Illustrierten, zumeist auf den hintersten Seiten. Ernsthaft und sorgfältig arbeitende Astrologinnen und Astrologen kommen in der Öffentlichkeit jedoch kaum zu Wort oder wenn, dann oft in lächerlich machendem Kontext. Es ist ein skurriles Bild, das da inszeniert wird, und das jeden vernunftbegabten Menschen, der sich noch nicht mit Astrologie befasst hat, vor dieser zurückschrecken lässt.

Wer sich dennoch ernsthaft mit Astrologie beschäftigt, muss damit rechnen, von einer Herde Bildungsbürger reflexartig verspottet, ignoriert oder gar bekämpft zu werden.

Entlarvende Fakten: Diejenigen, die der Astrologie deutlich ablehnend gegenüberstehen, haben sich nie wirklich mit ihr befasst. Weder haben sie sich jemals ein persönliches Horoskop erstellen lassen noch einen Astrologie-Kurs besucht. Herblassend und demagogisch werden dennoch gerne Argumente gegen die Astrologie angeführt, die vor allem eines demonstrieren: Wer hier vermeintlich wissenschaftlich gegen die Astrologie ins Feld zieht, beweist oft schon durch seine Darstellungen, dass er vom Thema keine Ahnung hat, verwechselt fast immer Sternbilder mit Tierkreiszeichen, verwechselt Kausalität mit Synchronizität, und unterstellt außerdem allen Astrologen, sie würden wissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren. Dabei ist es gerade umgekehrt. Kein ernsthafter Astrologe, keine ernsthafte Astrologin ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse. Aber zu viele Wissenschaftler ignorieren astrologische Erkenntnisse, in ihrem Glauben an die Allmacht rationalistischen Denkens. Und gehen dabei auffällig emotional vor.

Die Astrologie ist außerdem weniger den Naturwissenschaften zuzuordnen als vor allem den Kulturwissenschaften. Genau diesen Stellenwert hat sie dann auch tatsächlich in der Welt der Wissenschaft, und so wird sie zum Beispiel als Kulturwissenschaft an der University of Wales gelehrt, während sie in Deutschland eher den Religionswissenschaften zugeordnet wird, erst kürzlich erschien hier eine erste Habilitationsschrift zum Thema Astrologie von Gustav-Adolf Schöner, der an der Universität Hannover lehrt.

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Kommentar von najadann
28.10.2016, 22:07



"Nur bin offen für alles, was einleuchtend ist, und dazu gehört die Astrologie." 

Astrologie ist alles andere als einleuchtend, mehr Schabernack ist kaum möglich  :-)

Es wäre ratsam, mal ein kritischer Blick auf Astro-Fantasien zu werfen.




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Deine Zukunft hast du selbst in der Hand!

Oder glaubst du wirklich dass Materiegebilde, die milliarden von Lichtjahren entfernt sind, deine persönliche Zukunft bestimmen??

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