Frage von Altvorderer, 200

Wird deutschland und oesterreich politisch bewusst islamisiert wenn ja kann will duerfen unsere politiker nichts dagegen tun?

islamisierung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 1988Ritter, 51

Ich werde meine Antwort zweiteilen. Der erste Teil ist eher eine philosophische Betrachtungsweise, der zweite Teil dürfte dann realbezogen sein.

Philosophische Betrachtung

Der Islam ist keine reine Religion, sonder sieht sich auch für die weltliche Gestaltung und Belange. Aus diesem Gedankengut ist der Wunsch des Islam nach einem weltweiten Kalifat entstanden.

In den Anfangsjahren des Islam erfolgte eine entsprechend aggressive Expansion. Diese Art der Expansion begleitet den Islam praktisch über den gesamten Zeitraum seiner Geschichte.

Ein Ende fand dies erst bei den Versuchen in Mitteleuropa Fuß zu fassen.

Jetzt kann man natürlich in diversen philosophischen Betrachtungsweisen nachdenken, ob der Islam es nun über die reguläre Einreise versucht, und die Staaten durch die dann etablierten Migranten zum Islam hinlenkt, was einer friedlichen Übernahme gleichkommen würde.

Derartige Überlegungen finden zusätzliche Aspekte in der derzeitigen Flüchtlingswelle.

Realbezogene Betrachtung

Geht man hin und betrachtet die Angelegenheit etwas nüchtern, dann muss man erstmal feststellen, hinter dem Islam stehen einzelne Menschen.

Diese Menschen haben die islamischen Räume verlassen, weil die Lebensbedingungen, und auch die sozialen Aspekte bis hin zu den Sozialleistungen, in dem andersgläubigen Mitteleuropa positver sind.

Diese Lebensumstände dürften dann auch der Grund sein, warum man auch als Moslem keine islamische Verhältnisse haben möchte. Man wäre platt ausgedrückt ja auch schön blöd wenn man das wollte.

Kommentar von eleteroj ,

1988Ritter at his best. Kommt in meine digitale Sammlung  :)

Kommentar von 1988Ritter ,

Vielen Dank für die Auszeichnung.

Kommentar von autmsen ,

Geschichtlich nachweisbar sind die europäischen christlichen Kirchen auch keine reinen Religionsvertretungen sondern mit der Staatsmacht oft genug in der Geschichte nicht nur verbandelt sondern stellen sie selbst dar. 

Ebenso geschichtlich nachweisbar gab es in Europa eine Zwangschristianisierung bis hin zur Bestimmung - nach der Spaltung dieser Organisation - wer nun katholisch und wer evangelisch zu sein habe. 

Eine Betonung auf einen auch nur philosophischen Unterschied bezogen auf weltliche Belange zwischen europäischem Christentum und Islam herstellen zu wollen erachte ich von daher, also aufgrund geschichtlicher Fakten, als falsch. Dieser kann nur dank eine Mangels an geschichtlicher Kenntnis gelingen. 

Kommentar von 1988Ritter ,

Das hat weniger etwas mit geschichtlichen Kenntnissen zu tun, als mit einer gesunden Realitätswahrnehmung. Während wir bei dem Christentum von einer epochalen Besonderheit reden können, haben wir es bei dem Islam mit einem grundlegenden Bestandteil der Religion selbst zu tun.

Darin unterscheidet sich das Christentum auch gleich lehrinhaltlich von den Glaubensansichten des Islam.

Antwort
von eleteroj, 28

ich definiere Islamisierung mal so: das Punkt-für-Punkt-Abarbeiten der Wunschlisten inländischer Islamverbände und ausländischer Lobbyisten/Pressure Groups/Geldgeber wie "Türkisches Religionsministerium", Monarchien von Saudi Arabien und Qatar usw durch unsere Regierungen, flankierend gestützt durch die meinungsbildenden Medien.

Und zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit, also vor allem ohne öffentliche politische Debatte darüber, inwieweit nicht-islamische Länder verpflichtet sind, einer mittelalterlichen Religionsauffassung absolute Narrenfreiheit zu gewähren, Narrenfreiheit, als Religionsfreiheit getarnt, die in den islamischen Ländern nicht einer einzigen anderen, nicht-islamischen Religion gewährt wird. Geschweige denn der Freiheit nicht zu glauben oder dem Islam abzuschwören.

Wer noch bis vor kurzem von Islamisierung sprach, wurde als Spinner, als Aluhut-Träger, als Verschwörungstheoriker ausgebuht.

Während gleichzeitig in Westeuropa Moscheen, Koranschulen und Minaretts im Eiltempo aus dem Boden gestampft werden, jedenfalls schneller als Sozialwohnungen. Westeuropa ist inzwischen Kriegsgebiet, Dschihadfront, regiert von Regierungen, die nicht nur nicht ihre Völker schützen, sondern mit den ideologischen und terroristischen Angreifern kollaborieren - siehe "Der Islam gehört zu Deutschland" oder "Der Islam ist nun endgültig in Deutschland angekommen".

Kommentar von marylinjackson ,

Leider wahr.

Und endlich redet man darüber, dank der Islamkritik der AfD.

Antwort
von autmsen, 62

Das kann nur gelingen wenn die hier lebenden Muslime auf Ungläubige treffen sie einen Glauben suchen. So einfach. 

Dass es manche Mitglieder sogenannter christlicher Kirchen gibt denen nie Glaube vermittelt wurde ist ganz gewiss nicht den Muslimen anzukreiden. 

Dass es manchen gläubigen Christen nicht möglich ist Mitglied einer der bekannten christlichen Institutionen zu sein ist auch nicht den Muslimen anzurechnen. 

Als Christ habe ich in meinem Leben öfter mit Muslimen zusammen gearbeitet. Ich habe nie, wirklich nie erlebt dass mich ein Kollege versuchte von seinem Glauben zu überzeugen. 

Sicherlich habe ich erlebt dass mir erklärt wurde es sei Ramadan. Dann habe ich geantwortet: Ah ja, Fastenzeit. Und dann sind wir oft in angenehme Gespräche gekommen. Da haben dann beide Seiten von profitiert. Geht aber eben nur dann wenn Wissen auf beiden Seiten vorhanden ist. Und daran fehlt es nun mal sehr vielen sogenannten Christen. 

Mir persönlich geht es wo vorbei ob ich an einer Kirche oder eine Moschee vorbei gehe. Es darf auch ein Tempel sein. 

Verunsichert werden kann nur eine Person die eh schon unsicher ist. Wer mit den Füßen auf festem Boden steht ist nicht verunsicherbar. 

Was mich zur Tatsache führt dass mehr als 700 deutsche Jugendliche sich dieser kriminellen Bande da in Syrien angeschlossen haben. Bio-Deutsche, um mal diesen Ausdruck zu übernehmen. Du kommst mir da nicht mit einer aktiven Islamisierung denn nachweislich dem Bericht des Verfassungsschutzes sind diese jungen Deutschen sehr aktiv auf fanatische Muslime zu gegangen.

Warum? Weil ihnen schlicht ausgedrückt ihre Eltern und ihre deutsche Gesellschaft Nichts anzubieten hatte. 

Schadet nicht mal darüber nachzudenken. 

Kommentar von Altvorderer ,

tschuldigung versteh diese antwort auf meine frage nicht

Antwort
von Kopfstand, 76

Die Politiker haben diesbezüglich "Tomaten auf den Augen" und sehen da keinen Handlungsbedarf, ganz im Gegenteil. Schon Christian Wulff äusserte sich vor Jahren mit den problematischen Worten "Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland", was ich damals schon nicht nachvollziehen konnte. 

Selbst unsere Bundeskanzlerin hat diesen Satz 2015 erneut mit den Worten bekräftigt "der Islam ist Teil Deutschlands und Europas". Nur schade, dass wir demnächst die "Suppe auslöffeln" müssen, die sie uns damit eingebrockt hat.

Antwort
von Ansegisel, 102

Bevor du gegen die vermeintliche Islamisierung anschreibst, versuche doch bitte erst mal, einen deutschen Satz ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler hinzubekommen...

Kommentar von Altvorderer ,

gerne wenn du mir hilfst

Antwort
von furkansel, 52

Boah ich kann das nicht mehr hören, ich krige ja gleich einen Würgreiz; so oft wurde darauf schon rumgekaut. Kannst auch gleich die Frage stellen, ob der Islam zu Deutschland gehört. Wurde ja nur 300 Millionen Mal verneint umd bejaht.

Antwort
von Ifosil, 69

Nein, nichts wird bewusst islamisiert.
Bei uns gibt es schon seit langer Zeit viele Muslime, als Gastarbeiter gekommen vor vielen Jahrzehnten. Und, sind wir deswegen islamisiert? Nein.

Außerdem, wer sollte was davon haben, wenn dem so wäre? Glaube nicht alles, was dir gesagt wird. Auch ein Großteil der Quellen für solche Themen sind unseriös.

Antwort
von AlexVeloso, 115

Definiere bitte "politisch bewusst islamisiert". 

Ansonsten kann diese Frage nicht beantworten werden. 

Kommentar von marylinjackson ,

Du kannst Dich gerne selber belesen, dass der Islam nicht nur Religion, sondern auch gleichermaßen Kultur und Politik beinhaltet.

Die Frage ist nicht das Problem. Nur die Antwort.

Antwort
von whabifan, 50

Nein.

Kommentar von Altvorderer ,

die gscheiteste antwort

Antwort
von napoloni, 39

Ich fühle mich auch schon die ganze Zeit so islamisiert. Hatte mich schon gewundert, woher das kommt! Mensch, bin ich islamisch heute!

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