Frage von Solnnis, 513

Wird Deutschland immer mehr zu einem USA 2.0?

Türken, Araber, Russen, Afrikaner, Japaner, Italiener usw. In Deutschland ist heutzutage fast alles vertreten.

Macht Deutschland zur Zeit die gleichen Entwicklungen durch wie die USA in den Zeiten von Einwanderungswellen?

Antwort
von rotesand, 194

Hallo!

Dass Deutschland immer mehr "ami-like" wird, hängt nicht an Flüchtlingen/Zuwanderung oder Ausländervierteln -----------> sondern eher an der Politik, die sich krampfhaft den USA anzubiedern versucht & an der "political correctness" die ursprünglich aus "dem Amiland" kam und inzwischen absurde Züge annimmt. 

Außerdem ist es so,d ass viele Modetrends von irgendwelchen US-Stars übernommen werden... aber das sind eig. absolute Kinkerlitzchen, über die ich mir keine Sorgen mache ;) Muss mich ja nicht dran beteiligen & außerdem wird es nie so extrem werden wie in den USA. Daran glaube ich trotz allem nicht.

Meine Meinung!

Antwort
von randomhuman, 139

Deutschland wird nicht zu einem USA 2.0.

Die Probleme der USA liegen meiner Meinung nach in einem zu wenig regulierten Kapitalismus. Dort ist die Schere zwischen arm und reich noch größer als hier. Das hat nicht zwangsläufig etwas mit Ausländern zu tun.

Hier gibt es sowas wie eine "soziale Marktwirtschaft". Das heißt in meinen Augen es wird auch viel mit vom Staat kontrolliert und eingemischt. Zum Beispiel gibt es hier die ganzen Versicherungen und der Staat stellt auch eine Grundsicherung bereit also sowas wie unser Sozialsystem gibt es kurz gesagt nicht in den USA und das führt zu deren extremen Problemen.

In Deutschland ist auch nicht alles perfekt und die Schere zwischen arm und reich wird leider auch immer größer aber nicht durch Ausländer. Da spielen weitaus komplexere Faktoren mit hinein. 

So vielleicht konnte ich ja helfen und ich hoffe ich liege nicht zu sehr falsch mit meiner Meinung ;)

Antwort
von kami1a, 255

Hallo! Es gibt zumindest einige Tendenzen. Hoffentlich lassen wir dabei die ausgesprochen negativen Faktoren aus. Beispiel Waffengesetze.

Ich wünsche Dir eine schöne und Stress arme Woche.

Antwort
von Immofachwirt, 160

Nein.

In Deutschland gibt es seit mehr als 3000 Jahren regelmäßig Einwanderungswellen. Das hat etwas mit der geographischen Lage Deutschlands zu tun.

Bei den letzten beiden großen Flüchtlingswellen haben wir 20 Millionen Polen, Russen und Tschecheslovaken (auch Vertriebene genannt) nach dem Krieg aufgenommen und nach 1990 16 Millionen DDR-Bürger.

Davor zogen Goten, Hunnen, Römer, Franzosen uvm. durch unser Land und blieben sesshaft.

Insofern haben wir eine sehr lange Geschichte der Ein- und Zuwanderung im Gegensatz zu den USA. Allerdings ist die Toleranzgrenze derjenigen, deren Vorfahren oder auch sie selbst hierher geflohen sind, gegenüber anderen oft sehr gering.

Ein Beleg mehr, das auch damals die Integration nicht immer von Erfolg gekrönt war. Dennoch hat es Deutschland langfristig nie geschadet.

Kommentar von Modem1 ,

16 Millionen DDR Bürger nach 1990? Waren das Ausländer? Oder waren sie ein Teil unseres Volkes?Sie gehören zum deutschen mehr denn je. Mitteldeutschland schon der Begriff sagt doch Alles.Ostdeutschland sagt gar nichts da Ostdeutschland verloren ging an Polen.

Kommentar von Snanifo ,

Vielleicht lag es früher ja auch daran, dass es den Leuten schon ohne Zuwanderung nicht so gut ging und sie von ihrem Wenigen noch abgeben mussten. Ich erinnere mich auf die Situation nach dem 2. Weltkrieg, in der eigentlich keine Fremden gekommen sind, sondern Deutsche, die aber meistens nicht sehr freundlich aufgenommen wurden, da man das Wenige, was man damals hatte, z.B. was Wohnraum betraf, dann auch noch teilen musste. Aber grundsätzlich denke ich, dass der Fehler "nicht immer von Erfolg gekrönt(en) (Integration)" lag, sondern daran, dass der Problematik des Armseins von vielen Leuten den Fremden (oder auch Nicht-Fremden, den Umsiedlern) zugeschoben wurde. Da will ich nur daran erinnern, dass auch vor diesen nicht in den Griff zu bekommenden Flüchtlingswellen die jährlichen Armutsberichte der Bundesregierung schon genug Beleg dafür sind, dass es der Politik zwar auf das Wohl des gesamten Volkes ankommt, die dieses Ziel aber mit der Verarmung von großen Teilen der Bevölkerung in die Wege leitet. Insofern sind die Forderungen der deutschen Bundesregierung an die Griechischen Regierung mit Lohnkürzungen und Verringerung der gesundheitlichen Leistungen und anderes nur konsequent.


Kommentar von woflx ,

Es ist unsinnig, das geographische Gebiet des heutigen Deutschland in einer Zeit, die weit mehr als 1000 Jahre zurückliegt, mit Deutschland identifizieren zu wollen. Diesen Mythos von einem "ewigen Deutschtum" betreiben nur Leute mit sehr fragwürdigen politischen Ansichten.

Und die Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg würden sich aufs Heftigste dagegen verwehren, von Dir als Polen, Russen oder Tschechen bezeichnet zu werden, schließlich wurden sie nur allein deshalb von ihren eigenen Nachbarn aus ihrer Heimat verjagt, weil sie Deutsche waren.

Deine Theorie vom Produkt des Deutschtums aus langjähriger Ein- und Zuwanderung steht also auf sehr wackligen Füßen.

Antwort
von GermanyUSA, 69

Die USA haben deutlich mehr Asiaten aufgenommen, aber insgesamt ist die Einwanderungspolitik da deutlich haerter als in Deutschland.

Das liegt auch daran, dass die EU offene Grenzen hat. Ein Problem sehe ich eher daran, wenn zu schnell zu viele Leute unkontrolliert einwandern, ansonsten ist das keine unverstaendliche Sache.

Antwort
von ShanionX, 117

Die Kriminalitätsrate ist prozentuel genauso so hoch bei Einwanderern wie bei den sogenannten Deutschen.

Multikulti ist gut, so lernen die jüngeren Generation etwas Toleranz auch wenn es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommen wird. (Wer was anderes sagt bitte siehe die letzten Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte)

Und wie sich Der staat entwickelt ist Mir egal. Ich bin wenn es die Leute interessiert ein Deutscher und die Regierung ist aus meiner Sicht vollkommen inkompetent.

Und ein USA 2.0 wäre nicht undenkbar da wir nach dem zweiten Weltkrieg nach Amerikanischen Prinzipg gestaltet wurden. Außerdem dürfen wir eh nichts machen ohne Zustimmung der USA.

Das sind meine persönlichen Ansichten und ich werde nicht mehr hier antworten, also lasst euch ruhig aus. :D

Antwort
von Realito, 83

Wenn Global sich alles vermischt und sich verändert, ist es in dieser Optimierungs und Beschleunigungs-Zeit, auf diesem Planeten, nur ein Entwicklungsstadium, was nicht unbedingt langfristig geplant worden ist. Wo das alles hinführt und vieles zerstört wird, werden Menschen leider zu spät merken.

Kommentar von Snanifo ,

Habe ich dich richtig verstanden, dass du für Planung dieser Veränderungen bist?

Antwort
von KillyBilly, 177

Das kann man nicht wirklich beantworten. Deutschland wird eben mehr zu einem Multikultistaat und das ist doch auch nichts schlechtes. Mensch ist Mensch und warum sollte dann nicht jedes Land so werden? :)

Solange jeder Mensch gleich behandelt wird, ist alles super

Kommentar von Swagmaster300 ,

Daran ist ja auch nicht auszusetzen. Mich stört eher, dass es unter diesen Menschen viele Kriminelle gibt, auch Deutsche, und mich stört vielmehr, dass wir in einem christlichen Land leben und diese Religionen sogar ihre eigene Kirche bekommen! Obwohl mir das, als Agnostiker und Atheist egal sein könnte/sollte, stört es gerade mich am meisten.

Kommentar von Swagmaster300 ,

Zudem kommt, dass sich viele der oben genannten nicht integrieren. Und das ist das Problem.

Kommentar von Snanifo ,

Hallo Swagmaster 300: Eigentlich müsste man dich auch ausweisen, denn du bist als Agnostiker bzw. Atheist nicht im christlichen Deutschland integriert.

Antwort
von 2001Jasmin, 130

Kann gut sein.. Ich habe generell nix gegen Multikulti Länder 😄

Antwort
von zeitfels, 201

Das kann man nicht genau sagen aber zumindest herrscht (laut den Medien) seit der hohen Einwanderungszahl 2015-2016 mehr Kriminalität als die Jahre davor. Es hat sich eine Krise entwickelt und das ist überhaupt nicht gut, das kommt auch immer wieder in den Nachrichten.

Kommentar von AntiBan ,

du darfst nie davon ausgehen dass die medien die wahrheit sagen. sie sind nur ein machtwerkzeug der lobbyisten

Kommentar von PatrickLassan ,

Und wie üblich wird mal wieder übersehen, dass das Internet auch ein Medium ist.

Kommentar von CamelWolf ,

Das liegt aber auch mit daran, dass Einwanderer (Asylbewerber) Delikte begehen, die ein Einheimischer gar nicht begehen kann wie z.B. Verstoß gegen Einwanderungsvorschriften usw. usw.

Kommentar von Snanifo ,

Liebe(r) Zeitfels, auch CamelWolf oder antiban,

Ich denke, es ist nicht abzuleugnen, dass mit den Flüchtlingen auch Leute kommen, die schon im Ursprungsland kriminell waren und ihre Tätigkeit auch hier fortsetzen. Auch kann ich mir vorstellen, dass geflüchtete Menschen, die illegal hier sind und keine Unterstützung von den Kommunen bekommen, kriminell werden. Ich halte es aber für falsch, sich darüber zu streiten, ob nun die Kriminellenrate höher, niedriger oder gar verständlich höher ausföllt. Aber wollt ihr die normalen Flüchtlinge denn verantwortlich machen für die Kriminellen? Ich denke, Sippenhaft oder aktualisiert Religionshaft oder Nationenhaft sei bei uns undenkbar. 

Kommentar von fragenask1 ,

Ich finde, es gibt mehr kriminelle deutsche als ausländern. Ausländern begehen kleinere Straftaten, wie Schwarzfahren. Deutsche begehen hausbrände, morde , Vergewaltigungen ... Ich möchte nicht sagen das alle deutsche so sind natürlich gibt es in jedem volk gute sowie schlechte Menschen. Es gibt auch viele Ausländern die sehr schlimme Sachen machen. Z.b. Auf unserer Schule (Gymnasium) ausländern lernen, schreiben gute Noten, sind brav , machen ihre Hausaufgaben und sind sozial. Deutsche: rauchen hinter Gebüsche, schleichen sich von der Schule in Freistunden, trinken an fahrradständern Bier, mobben Schüler, beleidigen klein Kinder, schreiben Hausaufgaben ab,... (Noch mal ich mein damit nicht alle sondern ein kleinen Teil)

Kommentar von Snanifo ,

Du hast vielleicht noch vergessen, dass kein Tag vergeht, an dem es nicht Übergriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte gibt. Was wäre, wenn dies stimmen würde, deine Konsequenz daraus? Vielleicht:

Ihr Ausländer bzw. Flüchtlinge, lasst uns mit diesen Deutschen nicht alleine!

Kommentar von Lennister ,

Das kann man nicht genau sagen aber zumindest herrscht (laut den Medien) seit der hohen Einwanderungszahl 2015-2016 mehr Kriminalität als die Jahre davor

Darf ich fragen, woher du das hast? Tatsächlich zeigen die Kriminalitätsstatistiken nämlich, dass die Kriminalität auch 2015 weiter zurückgegangen ist. Die Befürchtung, durch die Flüchtlinge könne die Kriminalität steigen, hat sich also nicht bewahrheitet. 

Kommentar von randomhuman ,

Absolut richtig. Habe auch nichts von so einer Statistik gehört. 

Kommentar von KittyCat2909 ,

Darf ich fragen

 Angeblich laut BKA- das kann man in fast allen 'bekannten Medien' dazu lesen  :)

Kommentar von veritas55 ,

zumindest herrscht (laut den Medien) seit der hohen Einwanderungszahl 2015-2016 mehr Kriminalität als die Jahre davor.

Stimmt - die rechtsradikalen Gewalttaten haben sich verdreifacht !

Antwort
von JBEZorg, 102

Nein. Die USA sind nur Einwanderer, die die heimische Bevökerung vertreben und getötet haben. Dann, wo sehst du in Deutschland Russen? Und es fehlen die Deutschen, die massiven Aneil an der Bevölkerung der USA ausmachen.

Kommentar von Solnnis ,

Mit Russen meint man umgangssprachlich in Deutschland die sehr verschiedene Gruppe der Zugewanderten aus den GUS-Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Russlanddeutsche Spätaussiedler und ihre Familienangehörigen(Meist Russen und Ukrainer) sowieso russische Juden. 

Kommentar von JBEZorg ,

Man sollte weniger umgangssprachlich damit umgehen eben. Hinterher heisst es immer "die Russen" wenn es etwas schlechtes zu berichten gibt aber nie Russen wenn es etwas gutes ist. 

Antwort
von Ifosil, 160

Nicht vergessen, es waren vor allem Italiener, Deutsche und Iren, die damals in die USA eingewandert sein. Scheinbar hat es dem Land nicht geschadet auf dem weg zur Supermacht. 

Kommentar von staffilokokke ,

Stimmt, ohne von Braun oder Einstein wären sie keine Supermacht.

Kommentar von Ifosil ,

Das war viel später. Komisch, die Sowjets hatten diese nicht und wurden trotzdem zur Supermacht. So einfach ist es dann auch nicht.

Die USA hatte bereits schon viele Grundlagen, sollte man nicht unterschätzen.

Kommentar von staffilokokke ,

Eine Supermacht definiert sich nicht durch philanthropische Ideale, sondern über die Kontrolle des Weltgeschehens. Und die Kontrolle hat der, mit der größten Flinte. Durch die Bombe wurde die USA erst zur Weltmacht. 

http://www.bpb.de/izpb/181033/weg-zur-weltmacht-1898-bis-1945

Kommentar von Ifosil ,

Im Artikel steht doch selbst, dass viele Ereignisse dazu geführt haben. Verstehe deine Einwände nicht. Schlussendlich geht es hier doch um die Frage, ob andere Kulturen der USA geschadet haben. Offensichtlich nicht.

Kommentar von staffilokokke ,

Und ich stimme Dir voll und ganz zu. 

Kommentar von tami888 ,

Einstein hat aber nicht viel zur Atombombe beigetragen.

Kommentar von staffilokokke ,

Er hat zur Entwicklung der Wasserstoffbombe beigetragen. Zu der Zeit die größte Sprengkraft. Freilich unfreiwillig. 

Kommentar von tami888 ,

Ist die Wasserstoffbombe nicht immer noch die heftigste?

Kommentar von PatrickLassan ,

Einstein hat aber nicht viel zur Atombombe beigetragen.

Zu den physikalischen Grundlagen schon.

Kommentar von Lennister ,

Komisch, die Sowjets hatten diese nicht und wurden trotzdem zur Supermacht

Aber so wohlhabend wie die USA wurden sie nie, nicht auch nur annähernd. 

Antwort
von BlaBlaBlub19, 52

Geil! Deutschland wird in deine Augen also zu Amerika 2.0 wegen den Einwanderern und Flüchtlingen?  Oh man, danke dafür das ich was zum lachen hatte...

Antwort
von earnest, 42

Nein.

Und nein.

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