Ist Deutschland auf dem Weg ein Überwachungsstaat zu werden?(Habe diese Frage vor einiger Zeit schon mal hier gefragt ,und viele guten Antworten bekommen. Aber damals nicht als Umfrage)


Man sollte nicht sagen, daß Deutschland ein Überwachungsstaat ist.
Wenn es KEINE Konsequenzen hat, das zu sagen, ist Deutschland kein Überwachungsstaat.
Wenn Deutschland ein Überwachungsstaat ist, HAT es Konsequenzen, das zu sagen.
Alles klar?
Devildog am 12. April 2008 23:56 Kurz und knapp, das Wesentliche auf den Punkt gebracht. DH!
Knowledge am 13. April 2008 07:58 Mal abwarten, ob der Support das löscht...ggg.
AliPeter am 13. April 2008 08:28 @wolfrichter: du musst das schon noch stärker differenzieren. klar ist es bei uns lang nicht so schlimm wie zum beispiel in china, wo z.B. über 100000 internetseiten gesperrt sind, aber du kannst nicht sagen, dass es kein überwachungsstaat ist nur weil es keine konsequenzen hat, wenn man seine meinung äußert. auch wenn die überwachung nichts zur folge hat ( weil wir ja trotzdem noch in einer demokratie mit verfassung leben ) heißt das noch lange nicht, dass wir nicht überwacht werden. ich persönlich finde es zumindestens sehr beunruhigend zu wissen, dass die im prinzip alles über mich wissen. jetzt ist es noch nicht soo schlimm, aber wer weiß was noch alles im namen der terrorismusbekämpfung kommen wird. google speichert die gesamten suchanfragen ein halbes jahr ab und kann in notfällen abgerufen werden. jetzt soll es dann sogar portable navis geben, die jederzeit angepeilt werden könnten. das meiste bekommen wir ja gar nicht mit. mitterweile gibt es sogar schon eingenähte chips in der kleidung, so dass das geschäft immer weiß, wann du wieder gekommen bist...mir persönlich wird da schon etwas mulmig..
WolfRichter am 13. April 2008 10:13 @AliPeter: Du kannst davon ausgehen, daß ich den Unterschied zwischen Indikativ und Konjunktiv kenne und meine Worte wäge.
AliPeter am 13. April 2008 11:27 ich kann aber leider in deiner antwort keinen konjunktiv erkennen...klingt ziemlich absolut^^..
WolfRichter am 13. April 2008 11:42 Das vollumfängliche Verständnis des Obersatzes setzt auch eine sehr genaue Kenntnis der deutschen Grammatik voraus.
(Näher möchte ich mich aber öffentlich nicht äußern.)
@AliPeter,schöne Märchenstunde.Wir haben das Grundgesetz und das ist bindend in Deutschland.Eine Überwachung der Terroristen oder mögliche Verdächtige ist mir lieber als nur ein Terroropfer bei uns.Der Bürger möchte Geschütz werden vor Terroristen oder Kriminellen.Ihr Gejammer kommt aber diesen Elementen sehr Entgegen.
WolfRichter am 13. April 2008 17:49 Wir müssen nur aufpassen, daß das Grundgesetz nicht ausgehöhlt wird. Ich möchte in erster Linie meine Freiheit geschützt sehen.
(Ehe dumme Sprüche kommen: Ich habe in Afghanistan meine Knochen hingehalten. All die Theoretiker, die vom Kampf gegen Terror faseln: Zieht erst mal in den Krieg.)

Das Unternehmen (...) wird voraussichtlich demnächst in amerikanischen Krankenhäusern Patienten wie Personal elf Millimeter große "RFID-Identifikationschips" unter die menschliche Haut unterhalb des rechten Trizeps implantieren. Die Zustimmung der Aufsichtsbehörde ist schon so gut wie sicher. Und dies wird erst der Anfang im Bezug auf den Menschen direkt sein. Die RFID's gibt es bereits an unzähligen Waren, Karten und sonstigen Gegenständen.
Natürlich: Diese Technik hat sehr große Vorteile! Nur berechtigtem Personal öffnen sich gewisse Türen zu Labors oder Medikamenten. Auch wird ein Alarm ausgelöst, wenn geisteskranke Patienten davonlaufen wollen! Auch Diebstahl wird vorgebeugt! Aber was, wenn dieses System gegen "gesunde" Menschen bzw. gegenüber Menschen in unrechter Weise angewandt wird?
Kurz zur Erklärung: RFID = Radio Frequency IDentification, zu deutsch: Hochfrequenz Identität Die kleinen "Schnüffelchips" senden per Funk eine weltweit EINMALIGE Ziffern- und Buchstabenfolge aus, sobald sie in der Nähe eines aktiven Lesegerätes kommen - und dies durch Handtaschen und Kleidung hindurch - auch gegen den Willen der jeweiligen Person. Sie arbeiten also ähnlich wie ein Barcode - müssen jedoch nicht optisch gelesen werden d.h. arbeiten kontaktlos und ohne freie Sicht haben zu müssen. Die Reichweite ist bei passiven Chips bis ca. 10 Meter, bei aktiven (mit Batterie) mehrere Kilometer. Wie es heute schon ein Netz von vielen Handy-Funkstationen gibt, so können auch unzählige Stationen für diese Technologie aufgebaut werden. Wie ein Mensch der einen solchen Chip hat noch ohne "staatlichen Segen" überleben will ist mir dann ein Rätsel! Er ist (bis auf "Funklöcher") überall zu orten - und kann bei gesperrtem Konto buchstäblich wirklich weder kaufen noch verkaufen!

Heute Nacht hat man wieder einem 17 jährigen ( was auch immer er a.d. Straße suchte... drei Mal über den Schädel geschlagen. Dort eine Camera und schön wärs gewesen... PS... Der Junge war nen ganz lieber... Ich hätte nichts - gar nichts dagegen...
Mortimer am 13. April 2008 00:42 Pfuuu... Da wünscht man sich Kameras überall, wie in London. Die kriegen Straftäter dran, damit...
Pestopappa am 13. April 2008 01:01 Das böseste ... Er saß grundlos da und wurde ebenso grundlog messivst geschlagen... Wat ne kaputte Welt !
emjay am 13. April 2008 07:42 @M.P.: DIe Frage ist, ob Kameras das verhindert hätten - wahrscheinlich nicht. Man kann nicht flächendeckend alles mit Kameras abdecken und überwachen. Der Aufwand wäre viel zu hoch. Wenn ein Platz überwacht wird, so findet der nächst Überfall halt 10m weiter statt. Mir tun die Opfer solcher Überfälle auch immer sehr leid.
Luise am 13. April 2008 08:30 Das ist echt kaputt. Ganz furchtbar.
Pestopappa am 13. April 2008 12:06 @emjay. Keine Cameras überall... Hier in jenem Fall handelt es sich um eine Nobeldiscothek mit 25 € Eintritt... Da stehen Cameras instralliert... Nur nicht auf dem Vorplatzt, wo die Sec. ihre "Opfer" prügeln... Na... klingelts !? Verstanden habe ich Dich aber schon... Man soll ja auch die Kirche im Dorf lassen... Das habe ich schon raus.

Laut Herrn George Orwell begann das schon im Jahre 1984 - damals noch in einem fiktiven Staat.
Heute ist das alles ganz anders. Man muss sehr aufpassen, was man in den Computer klopft, weil Herr Schäuble schon dasitzt und wartet, dass
..............aaaaaaaaaaaaaaaaah
...............Hilfe
da kommen schwarze Männer in einem Auto.
.............sie kommen auf mein Haus zu......
......so viele
.......helft mir doch......
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...DIESER USER IST VORüBERGEHEND NICHT ERREICHBAR

Deutschland ein Überwachungsstaat? Was war dann die DDR, UDSSR oder was ist dann China; ein Hypermegamehrgehtnichtüberwachungsstaat.
bitmap am 12. April 2008 23:38 Das frag ich mich auch, als ehemaliger DDR-Bürger.

Und zwar aus folgendem Grund: Es werden natürlich immer mehr Gesetze überlegt, um die Bürger in ihren Interessen zu schützen. Aber so weit, dass die Überwachung willkürlich ist, geht es ja noch nicht. Und das wird auch bestimmt nicht so kommen, dafür sorgen die Datenschützer schon.
Meine Ansicht ist da immer: Wer nix zu verbergen hat, dem kann es egal sein.
AliPeter am 13. April 2008 08:35 dafür sorgen die datenschützer schon?...ich hab bereits drei datenschutzvergehen zur anzeige gebracht...wo waren da die datenschützer?
Wieselchen1 am 13. April 2008 20:02 Das Problem ist doch einfach, dass der Datenschutz meist in die Hände von Laien und/oder in die Hände von Abhängigen/Angestellten gelegt wird. Das zu ändern ist im Moment das Hauptanliegen der Datenschützer. Was aber zu einer weiteren Überwachung führt und somit zu der Katze, die sich in den Schwanz beißt....
... Deutschland ist- im Vergleich zu anderen Ländern- relativ harmlos bzgl. Überwachung.

immer mehr wird überwacht im Namen der Sicherheit

rudiphw am 13. April 2008 15:14 Das sind wir schon die ganze Zeit und niemand geht dagegen an. Wir sínd Duckmäuser geworden.

Ich stimme den Antworten von AndyArbeit und Wieselchen1 zu. Zu unserem Schutz finde ich es legitim. Zum Kampf gegen Verbrechen sowieso. Es ist aufedenfall gut, das wir die Datenschützer haben und das sie so streng mit dem Datenschutz sind. Es ist mit dem Datenschutz so ne Sache...es ist schwer allem Gerecht zu werden, also die Privatphäre eines jeden Einzelnen zu schützen und gleichzeitig Verbrecher (z.B. Pädophile im Netz) gezielt zu ermitteln..ist schon sehr lange ein "Heißer Stoff" und wird überall rege diskutiert. Da es neben Befürwörter auch (und nicht zu wenige) Gegner des Datenschuzes gibt, bin ich aufjedenfall froh, das wir hier eine Orginasation haben, die den "Datenschutzabgeneigten" auf die Finger schaut, den sonst hätten wir vielleicht bald Zustände, wie in den Ländern, die AndyArbeit vorhin schon erwähnt hat. LG Devi
Luise am 12. April 2008 23:55 Volle Zustimmung und einen DH von mir.

Solange die "Überwachung" den Schutz der "Guten" dient, soll es mir Recht sein.
Denn Datenschutz ist zwar Ok, sollte aber nicht die Arbeit der Justiz/Polizei behindern, wie schon so oft geschehen.
Kontrolle, jawohl, immer im Sinne vom Ganzen und nicht total starr nach Paragraphen...
Die Frage hast du doch vor 4 Tagen auch erst gestellt. Reichen dir die Antworten nicht?
Meine Ex hat auch rumgemault, dass wir nun "Gläserne Bürger" sind und der Staat uns kontrollieren kann, weil die Polizei ja jetzt die Internetseiten, die man aufgerufen hat, nachsehen kann, wenn ein Richter es ausdrücklich verordnet hat. Schwachsinn. Nur die, die was zu verbergen haben, regen sich auf.
AliPeter am 13. April 2008 08:33 "nur die, die was zu verbergen haben regen sich auf"...selbst wenn diese stammtischaussage zutreffen sollte, genau das wäre das problem...diese haltung:ist mir doch egal...mir wird schon nichts passieren..und was sollen die schon mit meinen daten machen...junge junge...so wird sich garantiert nichts ändern
Was soll sich denn ändern? Ich bin zufrieden, du nicht?

Dieser Hype wird doch nur von den Medien allzu gern gezüchtet.
Ohne Kamera würde doch jedes Kaufhaus ausgeraubt werden.
Ohne Kamera würde Dir doch noch schneller ein Idiot über den Schädel hauen, wenn Du nicht dein Geld rausrückst.
Jeder Dieb weiß doch, Daß Du dich nicht wehren darfst!
Glaub doch nicht, daß ohne Kamera alles sicherer ist!
Solange es handfeste rechtliche Grundlagen gibt, ist eine solche Annahme nicht haltbar.

Das gilt nicht nur für Deutschland. Wenn ich nur an die Lidl-Affäre denke oder die richterliche Entscheidung, dass Routine-Kennzeichen-Kontrollen nicht mehr erlaubt sind (vorher hat die Polizei diese ja recht selbstherrlich durchgeführt) oder den "Daten-Austausch" verschiedener Ämter oder den "Bundes-Trojaner" oder ...

Aufgrund der Lidl-Geschichte wird jetzt alles wieder aufgepusht! So wie die ganze Nation schon an Rinderwahn gestorben ist! Wir alle Glykol statt Wein getrunken haben und alle mit dem Flugzeug abgestürzt sind! Es ist doch immer so, dass da ein riesen Theater gemacht wird und ein halbes Jahr später keine Sau mehr danach kräht!

Wenn H. Schäuble alle seine Pläne umgesetzt hätte, dann wären wir dem Überwachungsstaat schon ein großes Stück näher gekommen. Aber er arbeitet noch daran.

Wenn sich alle die uns überwachen und alles aufzeichnen auch noch vernetzen und die Daten austauschen, sind wir vom "gläserene" Meschen nicht mehr weit weg
