die ahnugslosen Trottel in der Bevölkerung zu überzeugen, die von Politik keine Ahnung haben, nicht wissen welche Partei für welche Politik steht un deshalb mal diese mal jene Partei wählen? Wer seine Sinne beisammen hat, weiß doch aus Beobachtung und Erfahrung welche Partei den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Was meint Ihr? Wahlkampf nur wegen der ahnungslosen Trottel?
Wer sich ordentlich informiert, brauch keinen Wahlkampf um die Partei zu finden, die seine Meinung vertritt.

Wahlkampf ist für die Trottel, egal ob mit oder ohne Ahnung.
Wahlkampf zielt in erheblichem Ausmaß auf Menschen, die sich für Politik verhältnismäßig wenig interessieren und wenig informiert sind. Dies gilt aber nicht ausschließlich.
Politik wird ständig vermarktet und die Wahlkampfzeit verdichtet und intensiviert dies, wobei natürlich auch gerade die sonst wenig Erreichten angesprochen werden sollen. Der Wahlkampf soll allgemein die Bedeutung der Wahl als kurz bevorstehende wirkliche Abstimmung (im Gegensatz zu "Sonntagsumfragen") verdeutlichen und bewußtmachen. Damit geht es auch um die Beteiligung an der Demokratie als politisches System zumindest in der Wahrnehmung des Wahlrechts.
Vielen ist schon vorher aufgrund ihrer Weltanschauung, ihrer Überzeugungen, ihrer Interessen, ihrer Beurteilung über richtige Lösungen und Konzepte bei Sachthemen und ihrer Einschätzung der Glaubwürdigkeit und Kompetenz von der Politiker(innen) klar, wie sie wählen werden. Sie benötigen keine weiteren Informationen in dieser Hinsicht.
Wahlkampf dient einerseits der Mobilisierung der eigenen Anhänger. Wer Sympathie für die Kandidierenden und Parteien hat, soll dazu bewegt werdem, diese Neigung in eine tatsächlche Stimmabgabe umzusetzen. So schöpft eine Partei ihr Wählerpotential in ihrer Kerngruppe optimal aus. Die Anhänger sollen motiviert werden. Dann entwickeln sie vielleicht mehr Ausstrahlung und überzeugen andere Menschen in Gesprächen.
Sehr wichtig ist es für die Parteien andererseits auch, Unentschlossene zu gewinnen, die nicht sicher sind, wen sie wählen und ob sie überhaupt an der Wahl teilnehmen. Unter diesen noch nicht Festgelegten und Schwankenden können auch einige verhältnismäßig gut informierte Leute sein, die im Wahlkampf noch einmal Argumente durchdenken wollen.
Eine gewisse Einschätzung, welche Partei den eigenen Ansichten in welchem Ausmaß entspricht, ermöglicht der Wahl-O-Mat.
Eine besondere Methode im Wahlkampf ist eine Negativkampagne, um Teile der bisherigen Wählerschaft einer gegnerischen Partei von ihr zu lösen, indem sie zumindest zum Nichtwählen bewegt werden.
Ein sehr gelungener Wahlkampf verbindet Mobilisierung von Stammwählern und Gewinnen von Wechselwählern. Dazu wdrden auch einfache Botschaften eingesetzt, die manchmal durch Vereinfachung den wirklichen Problmen nicht gerecht werden und leere Floskeln sind. Eine kritische Überprüfung ist nötig, weil die Selbstdarstellung dazu neigt, die eigenen Pläne dort, wo sie Widerstand hervorrufen könnten, zu ummanteln oder ins Ungefähre auszuweichen (konkrete Maßnahmen werden nicht angegeben).

Du hast es ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

immer schön einen grossen Anteil der Bevölkerung "dumm" halten, Wahlversprechen geben, die eh nach der Wahl vergessen sind (von beiden Seiten), um so die "Dummen" auf dem Wahlzettel das Kreuzchen "an der richtigen Stelle" machen zu lassen.
Sie werden in dieser Hinsicht richtig missbraucht - und merken es nicht einmal, die Trottel!
Am schlimmsten finde ich noch immer die Spezies, die sagt (nachdem sie an einem Stand der xyz-Partei einen Kugelschreiber, ein Blöckchen, einen Dauerlutscher oder ein Chip für den Einkaufsagen bekommen haben) "Die xyz-Partei ist Spitze, die wähle ich." Omg, armes Deutschland :-(

Die ahnungslosen Trottel, die Du ansprichst, gibt es zu Hauff, leider. Man schätzt ca. 30 bis 40 % Wahlunentschlossenen. Sie lassen sich von Stammtischbrüdern, Parteigesülze, Wahlversprechen und Medien oft genug (irre)leiten.
Wenn es eine „Partei der Ahnungslosen“ geben würde, hätte die vermutlich auf Anhieb über 30 %. Das Potential der Wahlunentschlossenen also, um das im Wahlkampf gekämpft wird, ist sehr hoch. Und je mehr „Dummköpfe“ die Parteien für sich gewinnen können, um so besser für sie selbst.





ich mich nicht zu den Trotteln zähle und auch nicht ahnungslos bin.
Ich weiß Du bist nicht eben ein Freund linker Politik, aber es würde mich doch wundern, wenn Du kein Stammwähler wärst. Stammwähler brauchen keinen Wahlkampf, die haben die Politiker über die Jahre beobachtet und wissen was zu erwarten ist.


Ich finde es sehr bedenklich, wie du über die Bevölkerung denkst, die nicht jeden Tag politisch interessiert ist.
Wahlkampf ist auch eine Art Werbung, damit soviel Leute wie möglich wählen gehen und damit sie sich für die Belange der Politik interessieren.
Wer sich nicht immer für Politik interessiert, die in großen Teilen den Rahmen unseres Lebens bestimmt, der sollte nicht wählen dürfen. Schließlich hat er keine Ahnung und fällt auf die dümmsten Versprechen rein.

denn alle anderen wissen,wie der hase läuft....


und um mal wieder die steuergelder mit vollen händen aus dem fenster zu pfeffern. welch eine gaudi. hauma raus was geht.
Um so viele wie geht auf ihre Seite zu ziehen- Unrechtsbewusstsein ist da nicht mehr vorhanden-nur der wille nach Macht.

leider weil sonst keiner mitbekommt das Wahlen sind. Mir wäre es auch lieber, wenn statt des Wahlkampfes die verschiedenen Partei-Programme verschickt würden. Aber leider verstehen wohl viele auch nicht so genau was da drin steht.

ich musste lachen als letze woche vorletze woche freitag ein politker zur post ging und sich beschwert hatte, das die bewohner am montag keine kataloge ect bekommen....
...beste an der sache ist ja, dass dies eh alles schon gelaufen ist...aber politiker haben ja von allem ahnung...xD die mischen sich bei der post z.b jetzt nur ein damit wir kunden vollgespammt werden mit wählt uns blabalba...

sonnst Horst schlemmer keine Chance hat mit seinen Wahlkampf