Frage von guitarshredder, 15

Wird das passivkonto im haben oder soll gelistet?

Wie geht das BSP:

Wir kaufen 3 Notebooks auf Ziel

Konten: G.Betr.A und V.L.L Kontenart: Aktiv und Passiv Veränderung: Beides Zugang aber nun wie trage ich die beiden in die SOLL/HABEN Seite ein ?

Antwort
von Welling, 6

Du musst wissen, dass man bei aktiven Bestandskonten (Geschäftsausstattung) den Zugang im Soll und die Minderung im Haben bucht. Bei passiven. Bestandskonten ist es umgekehrt.  Dein Vorgang ist eine Aktiv-Passiv-Mehrung. Wenn du später durch Banküberweisung bezahlst, hast du eine Aktiv-Passiv-Minderung. Deine Verbindlichkeiten ,nehmen ab, dein Bankkonto auch. also Verbindlichkeiten an Bank. Und wie hier schon gesagt, das Konto vor dem "an" wird immer im Sollgebucht, das nach dem "an" im Haben.

Antwort
von Dirk-D. Hansmann, 6

Einiges zum Dogmatismus: Verb. aus Lieferungen und Leistungen ist eigentlich der Einstieg in die Kontokorrent-Buchhaltung. Die sollte man eigentlich für Waren benutzen. Wie die Debitoren den Warenausgang zu Verkaufspreisen spiegeln.

Wer für den Notebook-Lieferanten ein eigenes Konto im Kontokorrentbereich anlegt, der sollte dann auch darüber buchen und hätte natürlich auch auf Verb. LuL einen entsprechenden Zugang.

Wer dieses nicht hat, der sollte (kein muss(!)) dann auch Sonstige Verbindlichkeiten buchen.

Dann bitte: Kontenbezeichnungen kürzt jeder anders ab. Für Dich selbst oder wenn man einen Unterricht besucht ist alles klar. Nur hier fehlt die gemeinsame Grundlage. G.Betr.A war zwar verständlich, aber erst auf den zweiten Blick. Und ist in der Buchhaltung der zweite Blick notwendig, dann ist etwas entweder vertraglich komplexes oder falsches gebucht. Lehrt die Erfahrung. Das Konto heißt auch Betriebs- und Geschäftsausstattung. Kürze ich z.B. mit BGA ab. Wer aber viel mit Speditionen zu tun hat, der wird erst einmal über meine Abkürzung stolpern. Daher lieber länger abkürzen oder darauf verzichten. Notizen in der Buchführung soll man ruhig abkürzen, weil man dort sofort den Kontenplan einsehen kann und nicht einen imaginären Kontenrahmen hat.

Zurück zu Deiner Frage. Natürlich steigt die Bilanzsumme mit Deiner Buchung. Also müssen wir doch wie Du richtig erkennst BGA im Soll bebuchen und das Verbindlichkeiten-Konto im Haben. BGA an Verb. Somit hattest Du die richtige Lösung schon!

Allerdings bezweifele ich trotzdem die Richtigkeit der Buchung. Einfach weil steuerliche Kenntnisse fehlen. Im ersten Schritt würde ich nämlich ohne die Rechnung zu kennen drei Geringwertige Wirtschaftsgüter erwarten. Wenn das nicht können Beträge von 150 bis 1.000 Euro vereinfachend in einem Posten gebucht werden.

Abschreibungen sind da aber für fünf Jahre zu bilden. Dafür braucht man die zeitanteilige Afa nicht berücksichtigen. Jetzt kann es im laufenden Jahr durchaus sinnvoll sein so zu verfahren. Außerdem kann es durch Gewinnerwartungen oder Investitionsplanungen einige unterschiedliche Begründungen für unterschiedlichstes Gründungsverhalten geben. Ein Wahlrecht kann man so ganz schnell in eine falsche Richtung ausüben. Daher möchte ich mit der Empfehlung abschließen: Bespreche das Aktiv-Konto mit der Person, die dann auch die Bilanz zu vertreten bzw. aufzustellen hat.

Antwort
von faiblesse, 15

Man bucht immer Soll an Haben.
Somit wird das erste Konto im Soll und das zweite Konto im haben gebucht.

Antwort
von Goodgamer30, 12

Habe noch nie von einem G.Betr.A gehört...

VLL erhöht sich im Haben. Und das andere im Soll.

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