Wird beim Steuerrecht für unterstützte Verwandte nicht mehr zwischen den § 33 und 33a unterschieden?

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2 Antworten

Die tatsächlichen Kosten die du aufgewendet hast, kannst du ansetzen. (Außerordentliche Belastungen) Dabei ist aber von einem vertretbaren Eigenanteil von 1% des Jahreseinkommens auszugehen.

Ob sich daraus dann noch ein Steuervorteil ergibt, kannst du nur abwarten.

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Kommentar von Sonnenstern811
27.05.2016, 18:40

Ja danke,  ein wenig höher war das schon, aber nicht so hoch, dass dieses eine Prozent alles "auffressen" würde. Das lief 2014 dann ja noch ganz anders. Aber die lieben Kollegen im Ministerium müssen ja auch beschäftigt werden.

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§ 33 gilt für Außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art wie Krankheitskosten, Beerdigungskosten usw.

§ 33a ist eine besondere Vorschrift und regelt die Kosten für den Unterhalt von Personen, für die kein Kinderfreibetrag zu gewähren ist.

Diese Kosten können nicht unter § 33 geltend gemacht werden.

Außerdem ist bei § 33 die zumutbare Belastung von den Aufwendungen abzuziehen.

Die richtet sich nach dem Einkommen und dem Familienstand einschließlich der Zahl der Kinder.

Die Tabelle findest Du in § 33.

Aber noch einmal: § 33 kann hier nicht angewandt werden.

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