wird bei unklarheiten der hsw meist ein mrt gemacht oder eher ein ct?

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2 Antworten

Das Mittel der ersten Wahl ist ganz eindeutig das MRT. Die Strahlenbelastung beim MRT ist gleich null. Das CT setzt den Patienten einer unnötigen und relativ hohen Strahlenbelastung aus. Das CT wird nur noch aus Kostengründen eingesetzt und wenn es schnell gehen muss, zB bei stark blutenden Unfallpatienten, die schnell operiert werden müssen. Oder Patienten die ohnmächtig sind und sich noch unbewusst zu stark bewegen und vom MRT nur schlecht gescannt werden können.

Der Nachteil des MRT ist die Dauer des Scans. Der Patient muss dabei möglichst ruhig liegen. Und die enge Röhre wird von manchen Menschen als erdrückend beschrieben. Für Menschen mit Platzangst eine hohe psychologische Hürde.

Inzwischen gibt es für Kinder und Angstpatienten komplett offene MRTs. Das sieht ein wenig aus wie beim Raumschiff Enterprise. Die Technik macht eben Fortschritte. Aber die meisten MRTs sind noch die altbekannten, engen und geschlossenen Röhren. Im Endeffekt muss jeder abwegen welches Risiko ihm größer erscheint. Eine Stunde im MRT liegen und Angst haben oder aber sich von einem CT radioaktiv durchleuchten zu lassen. Menschen mit Angst vor Hirntumoren würde ich eine CT ohnehin nicht anraten. Dann geht das Gedankenkreisen erst so richtig los nach der CT.

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Hallo granufink,

das kann man nicht verallgemeinern.

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und wird je nach vermuteter Diagnose eingesetzt.

Nathan

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