Frage von Xboytheunseen, 116

Wir suchen Gründe für oder gegen Vegetarier werden?

Also mein Bruder und ich, beide 14 überlegen uns eventuell aufzuhören Fleisch zu Essen oder dies zumindest stark einzuschränken.

Eines Vorweg, wird werden keine Veganer, das ist ausgeschlossen

Jetzt suchen wir nach guten Argumenten die dafür oder dagegen sprechen ?

Antwort
von BigLittle, 50

Der Mensch ist ein Allesfresser. Er ist von Natur so konzipiert, so wie jedes Lebewesen auf der Welt. Man kann zwar auf tierische Nahrung verzichten, aber auf Dauer können Mangelernährungen nur durch aufwändige Beifütterung von künstlich hergestellten Nahungsergänzungen vermieden werden. Wenn man die Tiere, die ihr Leben für unser Wohlergehen opfern schonen möchte, dann wäre es sinnvoller auf den Umgang mit ihnen zu verbessern und sie und ihr Opfer mehr zu achten. Wenn ich nur daran denke, wieviel Lebensmittel von unserer Gesellschaft einfach achtlos und gedankenlos in den Müll geworfen wird, dann wird mir übel! Nur weil das Fleisch nicht rosig genug ist, oder mager genug, die Gurke nicht gerade genug und die Möhre zu gelb oder zu verbogen ist, wird es weggeworfen. Das ist der Frevel, den wir tagtäglich anstellen. Außerdem sind die Vegetarier oder die Veganer doch ziemlich eingeschränkt in ihrer Wahrnehmung. Denn so vegan oder vegetarisch ist ihre Nahrung nun doch nicht, denn bei jedem Salat, der verspeist wird sind tierische Bestandteile lebend oder tod mit dabei. Tofu und andere Formen des eßbaren Radiergummis wird mit Hilfe und unter Ausnutzung tierischer Lebewesen gewonnen und erzeugt. Die schlimmste Scheinheiligkeit ist allerdings die Umweltverschmutzung, die durch die Erzeugung der bei veganer und vegetarischer Verpflegung erforderlichen Zusatznahrung angerichtet wird. Für die Soja herstellung werden unzählige Menschen vergiftet und in die Armut getrieben. Aber man hat ja nun ein reines Gewissen, weil man ja Vegetarier oder Veganer ist. Schaut einfach mal hinter die Kulissen der Nahrungsmittelhersteller und ihrer Tricks und Betrügereien, dann kann man sich selbst ein Bild von den Gewinnen machen, die diese Modeerscheinungen wie Veganer/Vegetarier und oder den um sich greifenden Unverträglichkeiten den Konzernen einbringen.

Antwort
von Vivibirne, 40

Dafür:
Keine Unterstützung des tiermordes
Bzw tierquälerei
Kein antibiotika vollgestopftes fleisch
Dagegen:
Man kann auch beim metzger fleisch holen oder beim bauern da werden die tiere gut gehalten
Evtl eisen mangel

Kommentar von Omnivore08 ,

Kein antibiotika vollgestopftes fleisch

Das ist schon heute ein Mythos!

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4500500-2013.pdf

Glaubt ihr eigentlich auch an den Weihnachtsmann?

Kommentar von Xboythehidden ,

Natürlich tun wir das, denn der bringt uns immer unsere Geschenke :)

Kommentar von Omnivore08 ,

äääää, okay

Kommentar von Vivibirne ,

Ja tu ich

Kommentar von Vivibirne ,

Haha ja :D

Antwort
von Omnivore08, 41

Eines Vorweg, wird werden keine Veganer, das ist ausgeschlossen

Sehr gut!

Jetzt suchen wir nach guten Argumenten die dafür oder dagegen sprechen ?

Dafür spricht gar nichts.

Dagegen spricht so einiges.

1. Man schließt eine riesen Große Gruppe an gesunden Lebensmitteln kategorisch aus. Gesundheitlich hat man keine Vorteile davon! Eher im Gegenteil!

2. Vegetarische Nahrung kann man nicht herstellen!Wo Milch produziert wird entsteht Fleisch. Ca. 100g pro Liter Milch (je nach Milchleistung und Rasse). Aus Legehennen werden Suppenhühner. Und das Fleisch muss jemand essen, sonst könnten wir diese Tiere irgendwann nicht mehr ernähren, weil es viel zu viele davon gibt. Warum sollte man männliche Kälber füttern, wenn sie keinen Nutzen erfüllen? Bei 100 Milchkühen macht das pro Jahr 50 männliche Kühe!

3. Aus 2. folgt mehr Importe. Vorallem im Winter. Regional kann man nun mal nur Viehzucht ganzjährig betreiben!

Ich hoffe ich konnte dir helfen
Omni

Kommentar von Xboythehidden ,

Glaubst du es kann uns beiden schaden auf Fleisch zu verzichten ?

Kommentar von Omnivore08 ,

Wenn es im Konjunktiv ist, ja...Ernährung KANN schaden,...je nachdem was man alles so isst, bzw. nicht isst.

Kommentar von Xboythehidden ,

Aber zumindest verzichten auf manches ist ja gut.

Zum Beispiel Wurst oder rotes Fleisch, was Darmkrebs macht

Kommentar von Omnivore08 ,

Zum Beispiel Wurst oder rotes Fleisch, was Darmkrebs macht

Unfug! Sonst wäre die westliche Welt ja schon längst ausgestorben. Es gibt nicht einen kausal belegten Zusammenhang zwischen Darmkrebs und Fleisch/Wurst.

Komisch nur, die Uni Graz kommt genau zu gegenteiligen Ergebnis:

http://www.salzburg.com/download/2014-02/studiegraz.pdf#page=4

Man kann aus Korrelation und Statistiken keine Implikationen ableiten. Vorallem nicht solche pauschalen Unfugsbehauptungen:

Zum Beispiel Wurst oder rotes Fleisch, was Darmkrebs macht

Kommentar von juergenkrosta ,

Wurst oder rohes Fleisch machen keinen Darmkrebs. Das sollte nicht verwechselt werden mit dem oft in der Wurst enthaltenen Nitritpökelsalz, das im Darm des Menschen in sog. Nitrosamine umgewandelt wird, die wiederum im Verdacht stehen, Darmkrebs zu begünstigen. Wird normales Salz/Meersalz verwendet, besteht diese Gefahr nicht.

Nitritpökelsalz ist eigentlich überflüssig, es verändert den  Fleischeigengeschmack negativ (siehe Pökelfleisch wie Eisbein, Kassler etc...) und wird nur wegen einer längeren Haltbarkeit und manchmal auch noch wegen der Rotfärbung (s. Schinken) eingesetzt.

LG  Jürgen 

Antwort
von juergenkrosta, 25

Hallo,

wenn Ihr den Fleischkonsum einschränkt, dafür aber besseres und vor allem ökologisch vertretbar produziertes Fleisch kauft (= langsam gewachsen, artgerechtes und gutes Futter + artgerechte Haltung , Kreislaufwirtschaft, möglichst in der Region produziert....) setzt Ihr dazu ein Zeichen, dass mündige Verbraucher Qualität wollen und keine industrielle Massenware, die  zu Lasten der Tiere geht und meist mit Tierquälerei verbunden ist. Der wichtigste Grund ist aber doch:  es schmeckt einfach besser :-) 

Wir können uns unseren "Ernährungsstress" (Diäten, Trend-Ernährung..)auch selber machen. Ist ohnehin ein Luxus-Problem. Bringt meist sowieso nix, irgendwelchen "Programmen" nachzuhecheln, die uns unser "richtiges" Essverhalten vorgeben.

Außerdem würde ich mich nicht von theoretischen Argumenten leiten lassen, sondern eher auf den eigenen Körper hören. Wenn ihr Lust auf Fleisch habt, dann esst es und wenn ihr Lust auf Gemüse oder Salat oder Kohlenhydrate habt, dann solltet ihr das auch essen.

Für den Menschen am gesündesten ist nach wie vor eine ausgewogene Mischernährung, die ihm alles gibt, was er braucht. Das haben unsere Vorfahren schon gewusst und das wird auch künftig so sein. Trends in andere Richtungen hat es immer schon gegeben, Protestbewegungen sowieso. Manchmal führt das aber auch zu positiven Veränderungen, insbesondere dann, wenn wir dadurch zum Nachdenken angestoßen werden.

LG  Jürgen

Antwort
von wickedsick05, 25

Es spricht alles dagegen.

es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es ist ein Hype mehr nicht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein
Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne
Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Fleischverzicht aber nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.


Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf
Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen
Mischköstler zwar absolut
gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist
geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

hier habe ich schonmal darauf geantwortet was passt:

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede
Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht
vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

https://www.gutefrage.net/frage/hilft-vegetarische-ernaehrung-wirklich-dem-tiers...

Kommentar von Xboythehidden ,

Wenn es nur danach ginge müssten wir Frutarier werden, aber das ist uns vieeel zu krass.

Auf Wurst zum Beispiel werden wir wohl verzichten, wegen der Krebsgefahr, dunkles Fleisch wie Schwein und Rind essen wir schon nicht mehr weil es ebenfalls schädlich sein kann.

naja mal schauen wie es sich ergibt

Kommentar von wickedsick05 ,

Wenn es nur danach ginge müssten wir Frutarier werden, aber das ist uns vieeel zu krass.

nein wir müssten einer Mischkost nachgehen mit ökologisch nachhaltig angebauten Lebensmittel.

es gibt keine Krebsgefahr bei Fleisch. Hier wirds dir erklärt:

http://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/ernaehrungsmythen-vegan-vegetar...

Antwort
von AppleTea, 33

Das gute daran wäre, dass für euch nicht mehr extra Tiere geschlachtet würden, allerdings würdet ihr umso mehr das Tierleid in der Milch- und Eierindustrie fördern

Kommentar von Omnivore08 ,

Das gute daran wäre, dass für euch nicht mehr extra Tiere geschlachtet würden

na aber sicher....noch nichts von Kälber und Insektiziden und Schneckenlinsen gehört?

allerdings würdet ihr umso mehr das Tierleid in der Milch- und Eierindustrie fördern

Du meinst diesen verleumderischen Unfug aus der Veggie-Propaganda-Szene?

Kommentar von AppleTea ,

Ich meine Milch und Eier, die Vegetarier meistens umso mehr zu sich nehmen, wenn sie auf Fleisch verzichten. Keine Ahnung was das schon wieder mit Verleumdung zu tun haben soll.. aber bei dir hat irgendwie alles mit Verleumdung und Propaganda zu tun.

Antwort
von Darkmalvet, 7

Naja, die Massentierhaltung, resistente Keime und und und

Antwort
von atraci, 57

Dafür, ihr esst die süßen Tiere nicht mehr..

Dagegen, ihr braucht Tierisches eiweiß^^

Kommentar von AppleTea ,

Nein brauchen sie nicht. Warum auch?

Kommentar von atraci ,

Tierisches Eiweiß ist für den Körper wichtig

Kommentar von Xboythehidden ,

Woher das Eiweiss stammt ist doch egal oder ?

In Nüssen ist auch ne Menge drin

Kommentar von Omnivore08 ,

Da ist die biologische Wertigkeit aber geringer. Du müsstest also viel mehr Nüsse essen, als Fleisch.

Antwort
von Trigundula, 30

Eine vegetarische Ernährung ist nicht nur sinnvoll für die eigene Gesund, sondern die einzig wirklich ansatzweise ethische. Hier ist mal ein interessanter Film, der das Thema zusammenfasst:

http://simplefilm.de/hunde-essen-warum-nicht/

Kommentar von Omnivore08 ,

Upps...verklickt....Natürlich Daumen runter! Propagandafilme unterstütze ich nicht! Die Rassistin melanie Hoy erst recht nicht!

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