Frage von Adroktan, 178

Wir sollen nun offiziell (laut Bundesregierung) für 2 Wochen Lebensmittel und Trinkwasser wegen einer möglichen "Notsituation" horten! Nehmt ihr das denn ernst?

Hier die Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/zivilschutz-101.html

Was soll das gerade jetzt? Wissen unsere Politiker womöglich mehr, als sie zugeben?

Antwort
von Startrails, 95

Hallo,

das ist nichts aktuelles, man hat diesen Plan für eine Notsituation lediglich nochmal aktualisiert und den Menschen in Erinnerung gerufen.

Und außerdem - was soll so schlimm dran sein wenn man ein paar Vorräte zu Hause liegen hat? Schaden kann es doch nicht.

Und ein nuklearer Krieg wird wohl nicht in den kommenden Jahren über Deutschland hereinbrechen. Nebenbei gesagt, wäre dann auch die Empfehlung für Vorräte für 10 Tage mehr oder weniger recht sinnlos in solch einem Fall ;-)

Antwort
von minimalisth, 23

Wie schon die anderen schrieben, ist n alter, aber sinnvoller Hut. Für militaristische Hardliner ist das ein Bestandteil der „zivilen Verteidigung“ und das passt ja gut in das momentane Klima der Angst und schleichenden Militarisierung, für andere ein Bestandteil des Katastrophenschutzes.

Ich selbst hatte mal was am Ellenbogen und konnte nix mehr in den 3. Stock schleppen. War über meinen Sprudelvorrat froh, denn bei mir schmeckt das Leitungswasser bäh!

Antwort
von gri1su, 100

Macht euch doch nicht verrückt. Diese Empfehlung gab es schon zu Zeiten des kalten Krieges, wurde nie widerrufen.

Jetzt hat man sie wieder in Erinnerung gebracht - nicht mehr und nicht weniger.

Im Übrigen gab es ja schon reichlich Beispiele, die zeigen, wie sinnvoll so etwas sein kann.

Antwort
von Bananensandwich, 84

Die wissen sowieso immer mehr als wir. Aber nenn sie nicht unsere Politiker, dies sind sie nicht.

Es ist aber nicht so, dass was konkretes vorliegt, dass unbedingt die Notwendigkeit bedeutet.

Das Zivilschutzkonzept wird ab und zu mal erneuert und überarbeitet.

Und sowas ist einfach vernünftig.
Irgendwas kann ja immer mal passieren. Hochwasser z.B. ist ja etwas das auch in unserem Land häufiger Menschen betrifft. Und dann ist es gut nicht vom ersten Tag an komplett auf die Versorgung durch den Staat angewiesen zu sein. Spart denen auch Geld und es ist einfach nicht realistisch, dass wenn eine wirklich riesige Sache passiert alle direkt vollständig so versorgt werden können.

Antwort
von grubenschmalz, 75

Diese Empfehlung gibt es schon ewig und ist auch sinnvoll. Siehe beispielsweise Schneekatastrophe im Münsterland 2005, wo Orte knapp eine Woche abgeschnitten waren.

Antwort
von Vulkanausbruch, 41

Ich habe immer einen gewissen Vorrat an lange haltbaren Lebensmittel gehortet. Dazu braucht es keine besondere Verordnung oder Aufruf der Bundesregierung. 

Antwort
von Ontario, 28

Diesen Hinweis gibt es schon seit langer Zeit, dass man für den Fall der Fälle etwas an Vorrat zuhause hat. Denke mal an Naturkatastrophen wie Hochwasser, eingeschneit sein und man kann das Haus nicht verlassen. Da sind Vorräte doch sinnvoll. Auch wenn es nur für ein paar Tage ist, helfen Vorräte über die Runden. Das Zivilschutzkonzept sieht das auch vor. Dennoch musst du dir keine Gedanken darüber machen, weil dieser Hinweis zur jetzigen Zeit kommt. Das hängt damit zusammen, weil das Zivilschutzkonzept wieder überarbeitet wurde und die Bürger daran erinnert werden sollen. Wenn ein Krieg bevorstehen würde, könnte man Anzeichen erkennen. Anzeichen wären z. B. eine Mobilmachung der Streitkräfte. Dies wird aber nicht machbar sein, ohne dass die Öffentlichkeit das nicht mitbekommt. Im Kriegsfalle würden die vorgeschlagenen Vorratsmengen ohnehin nicht ausreichen. Bei einem Atomkrieg wären Vorräte ohnehin sinnlos, weil man danach wegen der Strahlenbelastung kaum eine Überlebenschance hätte. Irgendwann ist das letzte Stück Brot gegessen, wohin danach ?

Antwort
von RoXoR987, 91

Ich hatte schon befürchtet das jetzt wieder sämtliche Aluhutträger Panil schieben....
Das was die Regierung da vorschlägt hat nichts mit aktuellen Begebenheiten zu tun, du brauchst nichts zu befürchten.
Es geht darum das man immer Vorräte haben sollte, falls etwas unvorgesehenes Eintrifft, z.B. ein Mehrtägiger Stromausfall, ein sehr schweres Gewitter oder eine (Keim oder Toxin) Belastung des Trinkwassers über Grenzwert (das war in der Vergangenheit regional schon mal öfters der Fall, das bei einer Kontrolle ein Grenzwert überschritten wurde, das Trinkwasser darfst du dann nicht mehr (ungekocht) trinken, ob du davon sofort krank wirst ist eine andere Sache.
Also es macht schon Sinn ein paar Liter Wasserflaschen im Haus zu haben, alles andere halte ich für nicht unbedingt notwendig.

Kommentar von Adroktan ,

Danke für den Aluhut! -.- 

Hauptsache erstmal beleidigend werden.

...ansonsten hätte ich deine Antwort sogar gut gefunden!

Kommentar von PatrickLassan ,

Den Aluhut  hast du dir verdient. Anscheinend ist dir entgangen, dass das die gefühlt 999. Frage zu diesem Thema ist.

Kommentar von PatrickLassan ,

Ich muss mich korrigieren, du hast zumindest eine der anderen Fragen entdeckt. Hübscher Kommentar übrigens:

Weil es wesentlich schlimmer ist, als sie bisher zugeben! Da kommt was Großes auf uns zu...

https://www.gutefrage.net/frage/wann-wird-es-in-deutschland-ueber-2-wochen-kein-...

Kommentar von Adroktan ,

halt du oberschnösel dich mal ganz daraus, hat dich keiner gefragt!

Kommentar von Crack ,

Hauptsache erstmal beleidigend werden.

@RoXoR987 hat eine allgemeine Feststellung getroffen - nicht Dich persönlich angesprochen.

Und selbst wenn, eine Beleidigung wäre das auch dann nicht.

Antwort
von barfussjim, 28

Wie schon hundert Mal beantwortet, handelt es sich um einen Notfallplan, der nun eben obligatorisch überarbeitet wurde. 

Ich als Stadtbewohner mit fünf Supermärkten und 50 Gaststätten und Imbissen in Gehweite sehe keinen Sinn darin Lebensmittel zu horten und kaufe lieber mehrmals die Woche ein. In abgelegenen Gegenden auf dem Land oder in Hochwassergebieten kann es u. U. sinnvoll sein, das war es aber dort schon immer.

Antwort
von mmusterman123, 95

Ja du solltest es ernst nehmen, es kann überall zu Naturkatastrophen und sowas kommen für den Notfall sollte man Essen und Trinken zuhause haben.

Antwort
von RuedigerKaarst, 59

NERV

Es wird ständug darauf hingewiesen, dass man Vorräte braucht!

Was macht man zum Beispiel wenn wegen einem Blackout der Strom für ein paar Tage ausfällt?

https://de.wikipedia.org/wiki/Prepper

Kommentar von ponyfliege ,

im winter ist es dann gut, ein paar decken dazuhaben.

Antwort
von ponyfliege, 77

vermutlich falls es wegen terroranschlägen ausgangssperren gibt.

die zweite möglichkeit - wirkungsvolle ablenkungsmassnahme von etwas, worüber man sich ECHT sorgen machen sollte.

Kommentar von Bleihorn ,

Immerhin einer der es durchschaut hat :)

Antwort
von bronkhorst, 34

Bei den meisten realistischen militärischen oder natürlichen Katastrophenszenarien würde das nicht die große Rolle spielen.

Schon eher, wenn dank Super-Marios wahnsinniger Geldpolitik mal irgendwann keine Scheine mehr aus dem Automaten kommen (von Zypern lernen heißt siegen lernen...).

Antwort
von Sparkle20, 74

Nicht nur ab jetzt! Sowas muss man immer da haben, falls was passieren sollte. Das hat aber nicht zu bedeuten, dass was "grooßes" auf uns zu kommt. Dumm, wenn man den Artikel nicht ganz durch liest, oder es tut und nicht versteht.

Expertenantwort
von ponter, Community-Experte für Bundeswehr, 42

Wer hier mal in die Themen "Politik" "Krieg", "Deutschland" usw. schaut, stellt fest, dass sich Fragen dieser Art häufen.

Da es müßig ist, immer die selben Antworten geben zu müssen, verlinke ich mal auf eine ähnliche Frage.:

https://www.gutefrage.net/frage/wird-es-wirklich-krieg-geben?foundIn=list-answer...

Dort wird quasi alles gesagt.

Antwort
von NackterGerd, 18

Katastrophen gibt es immer wieder

Schnee
Hochwasser
Größerer und Längerer Stromausfall
...

Es ist doch normal dass man dafür Vorsorge treffen sollte

Antwort
von catweasel66, 59

das nehme ich nicht ernst....

Antwort
von Bleihorn, 59

In diesem Fall nennt man das im Volksmund auch "Zeitungsente". Da haben ein paar Jounalisten nicht gut genug recherchiert und schon steht Mist in der Zeitung^^.

Antwort
von Frage12323, 50

Jo aber ich denke nicht für einen kriegsfall

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