Wir sind vor 2 Monaten in eine neue Wohnung gezogen. Bei der Besichtigung war nie von einer Ablöse für die (sehr kleine) 10 Jahre alte Küche die Rede. Bei der?

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7 Antworten

eine Ablöse kann der Vormieter verlangen, es ist seine Küche - nicht die des Mieters.

Bei einer Besichtigung ist die Küche mit inclusive, damit ist auszugehen, dass die Küche zur Wohnung gehört. 

Da ihr bereits die Küche gekauft habt, nehmt die doch einfach beim Auszug mit

Da ihr den Umstand erst bei Vertragsunterzeichnung erfahren habt; hätte man mit dem Vermieter noch verhandeln können, ihr habt gezahlt - vorbei

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Aufgepasst: Ablöseforderung dieser Art können nicht an Nachmieter gestellt werden. Hier ist der Eigentümer der Wohnung in der Verantwortung.

Anders liegt der Fall, wenn der Vormieter für Möbel oder seineEinbauküche Geld sehen möchte. Dann kann er die Ablöse nicht vom Vermieter verlangen, sondern muss diese mit seinem Nachmieter verhandeln. Das ist mitunter im Interesse beider Seiten – etwa dann, wenn ein Mobiliar noch gut in Schuss ist und perfekt in die Räumlichkeiten passt.

Nicht selten kaufen Nachmieter den Vormietern die Küche ab, um nicht auf eigene Kosten eine neue einbauen zu müssen. Gemeinsam wird über den Kaufpreis eine Ablösevereinbarung getroffen, die nicht willkürlich vom Verkäufer festgelegt werden darf. Denn: Stehen Preis und Leistung nicht in einem angemessenen Verhältnis, ist die Ablösevereinbarung – so erklärt es der Deutsche Mieterbund – unzulässig. Das ist etwa der Fall, wenn der Kaufpreis für Mobiliar oder Einbauten mehr als 50 Prozent über dem Zeitwert des Kaufgegenstandes liegt. In diesem Fall kann der Nachmieter das zu viel gezahlte Geld zurückfordern.

http://www.immonet.de/umzug/wissenswertes-rechtliches-mietrecht-abstand-und-abloese.html

Erkundige dich doch beim Deutsche Mieterbund wie du vorgehen musst

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Den Vertrag so zu unterzeichnen war ein Fehler. Der Vermieter rückt das viel zu viel gezahlte Geld für die alte Küche nicht mehr raus, denn ihr habt den Vertrag so wie er war akzeptiert. Über die Küche hättet ihr vorher reden sollen. Allerdings würde ich trotzdem einen Anwalt aufsuchen, denn so etwas ist eindeutig Betrug, wenn es eine Zeugin gibt stehen die Chancen gut zumindest einen Teil der Kohle wieder zu bekommen.

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Das Blöde ist: Ihr habts bezahlt.

Und mal unter uns: natürlich ist das etwas erpressend,w enn ich jemandem erst bei Vertragsunterzeichnung sage "ach übrigens.."

Und dann noch so einen Preis.

Was nun tun?

Ihr könnt ihn direkt drauf ansprechen.. das Klima wird dadurch wohl dezent frostig.

Vera* würde ich mich definitiv fühlen  :-S

Das weiterhin Doofe: wie die Engländer sagen, das wird Euch immer ein Pain in The Ass sein- sprich,d as hat man immer im Hinterkopf.

Einerseits kann man sagen: ok, negative Erfahrung.. aber immerhin habt Ihr Eure gewünschte Whg. Oder man merkts sich für später (und nb: dem irgendwann mal Nachmieter würde ich das schon stecken).

Ich glaube, abhaken aber nciht vergessen bringt noch am meisten Ruhe über die Jahre?

Und wenn dann was ist, kann man immer noch sagen, hörense mal, sie haben schon bei d er Küche..

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Hier liegt eine ungerechtfertigte Bereicherung des Vermieters vor. Er ist nach § 812 BGB deshalb zur Herausgabe verpflichtet.

Grundsätzlich sind zum Mietbeginn in der Wohnung befindliche Einrichtungen mitvermietet.

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Das müsst ihr wissen. Für mich persönlich wären 3500€ eine extrem große Menge Geld und ich würde zum Anwalt rennen. Was der Vermieter nicht besitzt kann er nicht verkaufen.

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ich denke es war schon ein fehler den vertrag zu unterzeichnen. ihr hättet entweder vordern können, das die ablöse rausgestrichen wird, da sie nciht vereinbart ward, oder fordern, das ihr den kaufvertrag der küche sehen wollt, umd die kosten zu rechtfertigen.

ich denke eure chanchen das geld wieder zu bekommen ist eher schlecht, da ihr derm kauf ja zugestimmt habt. aber schaden tut es garrantiert nicht, wenn ihr den vermieter sachlich darauf ansprecht, das ihr bitte im nachhineine die rechnung der küche sehen wollt, um ihren wert einzuschätzen.

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