Frage von Breznschorsch, 39

Wir sind 4 Hauseigentümer, die einen gemeinsamen Zugang z unseren Häusern haben. Der geteerte Weg ist dringend reparaturbedürftig. Wie ist die Rechtslage?

Die Wegsanierung ist wegen Stolpergefahr und Sturzgefahr dringend geboten. Da der Weg als Privatweg geführt wird kommt eine Instandsetzung durch die Stadt nicht in Betracht. 2 der Hausbesitzer weigern sich, sich an den Kosten zu beteiligen. Wer haftet, wenn es tätsächlich zu einem Unfall auf dem Weg kommen sollte. Gibt es hier Richtersprüche oder Urteile ?

Antwort
von Suzifried, 15

Was ist da "hochhompliziert". Hier besteht eine Eigentumsgemeinschaft zu Zwecke des Besitzes und des Unterhalts eines Weges. Wenn nun zu Erhalt des Zweckes es notwendig ist Reparaturen durchzuführen, dann werden die Kosten umgelegt. Man sollte also eine Eigentümerersammlung durchführen und alle einladen, an dieser Versammlung wird dann beschlossen den Weg zu sanieren und alle zahlen. Kommt keiner, könnte man auch zur Selbsthilfe greifen erst mal in Vorlage gehen. Jedoch nur "Unterhalt", keine Schönheitsreparatur. Evtl. mal einen Gutachter fragen, gibts untehttp://www.gutachterundsachverstaendige.dede auch schon günstig. Falls es mehr als die Eigentümer den Weg nutzen kann mal im zuge von Wegerechten oder Notwegerechten die Berechtigten zu Kasse bitten. Bevor mal aber jetzt einen langwierigen rechtstreit lostritt. Im Baustoffhandel gibts Flüssigbitumen oder Beton für kleines Geld. Einfach selber die Löcher zumachen und die Sache ist erledigt. Eine neuen Schönen Weg wird man kaum erstreiten, lediglich eine Reparatur

Antwort
von 0lok4, 23

Hochkompliziert. Ich bezweifle das dir das hier einer von den Hobby Juristen richtig Antwortet. Anwalt kostet Geld, aber hier wirst du mit Sicherheit keinen finden der kostenlos auch nur ansatzweise gleich bescheid weis.

Antwort
von schelm1, 15

Sie beantragen in einer ordnungsgemäß einberufenen WEG-Versammlung einen Beschluß in dem auf das Bedürnis und auf die haftungsrechltiche Situation der Geminschaft hingewiesen wird.

Die Ablehnung dokumentieren Sie im Versammlungsprotokoll.

Anschließend strengen Sie eine Klage gegen die Miteigentümer, die sich sperren, bei Amtsgericht an.

Das Gericht wird durch einen Sachverständigen das im Beschluß erläuterte Bedürfnis prüfen lassen und entscheidet dann aufgrund der Pattsituation gemäß der sich ergebenden Notwendigkeit.

Die Kosten des Rechtsstreites tragen die unterlegenen Miteigentümer, die Kosten der Sanierung die Gemeinschaft.


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