Frage von elenore 21.07.2011

Wir positive Denken in die Wiege gelegr????

  • Hilfreichste Antwort von Christa251248 21.07.2011
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich sage, dass positives Denken, einem n i c h t in die Wiege gelegt wird.Erst im wahren Leben entscheide ich mich, in welche Richtung ich mein Denken lenken will. Entweder in die Positive oder in die Negative Richtung.

    Denke ich konstuktiv oder destruktiv. Beide Denkweisen werden mein Leben entscheidend beeinflussen.

  • Antwort von Jaiina 21.07.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich denke, positives Denken wird durch Vorleben und Erziehung geprägt, aber durchaus auch schon "in die Wiege gelegt". Und zwar verweise ich dabei auf das Stichwort "Urvertrauen". Ein Neugeborenes schreit, und jemand kommt und kümmert sich - das Baby merkt sich: Ich bin nicht alleine, meine Bedürfnisse werden befriedigt, "die Welt ist gut zu mir". Und auch: Ich kann selbst etwas dazu tun, um meine Unlust (=Hunger, Schmerz, Langeweile etc) zu bekämpfen: ich schreie, und deshalb kommt jemand der mir hilft.

    Wenn das Baby allerdings schreien gelassen wird, merkt es: Ich bin alleine, egal, was ich mache, es ändert sich eh nichts. Mal kommt jemand, mal nicht... die Welt ist willkürlich, ich habe absolut keinen Einfluss darauf.

    Meiner Meinung nach ist das Urvertrauen die Basis für jedes positive Denken!

  • Antwort von Brigitta270755 21.07.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dazu möchte ich nur zu bedenken geben, dass unsere Prägung durch "Erziehung" unmittelbar nach der Geburt losgeht, die allerwichtigste Zeit dafür ist die erste halbe Stunde, nachdem uns unsere Mutter "von Angesicht zu Angesicht" gegenübersteht und die natürliche Nabelschnur sozusagen in eine psychisch-mentale Nabelschnur verwandelt wird. Während wir als Säuglinge völlig auf die Zuwendung einer Person (oder mehrerer, - die nicht zwangsläufig unsere leibliche Mutter sein muss) angewiesen sind, wird unser Urvertrauen tagtäglich gefestigt und bestätigt - oder eben auch verletzt, je nachdem welche Erfahrungen wir in unserer hilflosesten Zeit im Leben machen müssen.

    Unser "Ich-Bewusstsein" erwacht erst wesentlich später und damit auch die Fähigkeit, zu denken, zu erinnern und auf diesem Weg gemachte Lebenserfahrungen im bewussten Gedächtnis zu speichern. Dabei weiß eigentlich jeder, der sich ein wenig mit psychosozialen Problemen beschäftigt, dass unsere schlimmsten Lebenserfahrungen, die uns bis zum Erwachsenenalter nachlaufen können, ins Unbewusste - also aus der bewussten Erinnerung verdrängt werden, weil wir sonst überhaupt nicht ertragen können, was uns widerfahren ist.

    Bis zu dem Punkt, wo unser Ich-Bewusstsein erwacht (Stichwort: Trotzalter), sind die Weichen zum positiven oder negativen denken längst gestellt - und wir Menschen sind nun mal so "programmiert", dass wir vom Leben das bekommen, was wir vom Leben erwarten. Wenn wir also in der "Wiegen-Phase" die Erfahrung oft genug gemacht haben, dass wir schreien und hampeln können, bis uns der Schädel platzt oder wir vor Erschöpfung einschlafen, dann sitzt diese Erwartungshaltung bereits fest, wenn unser bewusstes Denken beginnt und die Chance auf "positiv oder negativ" ist schon längst vorbei. Das Erfahrungsprogramm wird sich fortsetzen, zumindest dann, wenn wir als Kinder in der Obhut derer bleiben, die uns schon in der Wiegenzeit geprägt haben.

    Ich sage damit ja nicht, dass unsere Eltern uns aus Boshaftigkeit oder mit voller Absicht in das negative Denken geprägt haben. Oft haben sie es ja so und nicht anders von Hebammen, Kinderärzten, Mütterberatungsstellen nicht anders gelernt („ruhig mal öfter schreien lassen, das kräftigt die Lungen! Man darf sie nicht so verwöhnen, dann wollen sie nachher nur noch herumgetragen werden" usw.)

    Und ich sage damit erst recht nicht, dass wir vorgeburtlich - also aus dem genetischen Pool unserer Vorfahren - eine Prägung mit ins Leben bringen. Obwohl.... wenn man mal bedenkt, dass ein ungeborenes Kind durchaus schon mitbekommt, ob es erwünscht ist und ob es liebevoll erwartet wird oder nicht - könnte es da schon erste Prägungen geben, denn wenn die Eltern sich unbedingt einen Sohn wünschen, dann erfährt das ungeborene Mädchen ja schon zum allerersten Mal, dass es machen kann, was es will, ohne je "richtig" und willkommen zu sein.....

    Aber Fakt ist: In der Wiegenzeit spätestens werden wir unwiderruflich durch allererste und allerwichtigste Lebenserfahrungen geprägt, so kann man also meiner Ansicht nach mit Fug und Recht behaupten, dass negative oder positive Lebenseinstellung - sprich: Urvertrauen - in die Wiege gelegt werden.

  • Antwort von stuntgirl 21.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube, positives Denken ist Erziehungssache. Wenn einem der Umgang mit Problemen und Niederlagen positiv vermittelt wird, oder Aufgaben die anstehen positiv vermittelt werden, bekommt man diese Sichtweise. Mit Vererbung im eigentliche Sinne hat es wenig zu tun.

  • Antwort von Mucker 01.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    " Das positive Denken wird meiner Meinung nicht in die Wiege gelegt, denn wir werden nicht innerhalb weniger Tage wirklich positiv denken können. "

    Das ist völlig richtig. Sowohl das effektive Denken - noch das positive Denken sind vererbt - das muss man im Laufe seiner Entwicklung erst erlernen und erwerben - gute elterliche Vorbilder u.a. sind da von Vorteil.

    Alles Gute!

  • Antwort von elenore 21.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich bin immer noch irritiert, weil die Antworten so unterschiedlich sind, denn ein Baby kommt wie ein weisses Blatt Papier auf die Welt---ich meine genau wie es noch nicht logisch Denken kann, kann es auch nicht positiv Denken....es hat nur Bedürfnisse, wie Essen , Trinken, gewindelt zu werden und das es gepflegt wird und Wärme, wie auch Streichel und Liebkosungseinheiten erhält!!!! Alles andere kommt durch Erziehung und stufenweise in der Entwicklung durch Erfahrungen, Ereignissen und Problemlösungen!!!! LG lenore

  • Antwort von philellada 21.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Interessante Frage. Hat man schon mal Untersuchungen angestellt an Babies, die nur von positiv denkenden Menschen ohne irgendwelche Probleme erzogen wurden, ob sie evtl. anders denken als Kinder die bei ganz normalen Eltern aufwachsen?

    Ich glaube, daß alle Babies als positiv denkende Wesen auf die Welt kommen, dann "belehrt" werden, um hinterher mit Anstrengung als Erwachsene das positive Denken wieder zu erlernen.

  • Antwort von Paechfogel 21.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein, du irrst nicht.

    Das ist eine Frage der Lebenseinstellung und durch Erfahrungen, die jeder Mensch macht, ist es möglich, immer darauf zu vertrauen, dass alles ein gutes Ende findet, oder man hat eher das Gefühl, dass eine Situation keinen guten Ausgang findet.

    Das ist das bekannte "Pessimisten-Optimisten-Geplänkel" denn jeder sieht und beurteilt eine Situation anders, daher kann man nicht immer nur von "Intelligenz und Talent" darauf schließen, dass jemand positiv denkt. (Immerhin sind dumme Menschen glücklicher, wurde wissenschaftlich erwiesen).

  • Antwort von UlaDieEule 21.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Positiv denken zu lernen setzt meiner Meinung nach auch "Lebenserfahrung" voraus. Ich habe mir angewöhnt, keine Erwartungen mehr zu haben. Unerfüllte Erwartungen bringen Enttäuschungen. Erwartet man nichts, kann man auch nicht enttäuscht werden. Wobei ich mir jetzt überlege..muss es unbedingt "positives" Denken sein?! Wäre der Ausdruck: realistisch denken nicht passender?! LG Ula

  • Antwort von elenore 21.07.2011

    Meine Finger haben sich vergriffen: Wird und positives Denken in die Wiege gelegt??.......SO SOLL DIE FRAGE LAUTEN; SORRY!!!!!!

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