"Wir möchten in Frieden leben"?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hitler überzeugte die Bevölkerung ja immer, indem er sagte dass er für Frieden ist. Aber damit manipulierte er sie ja nur.


Hitler war Diktator, der sich keinen demokratischen Wahlen oder einem demokratischen Parlament stellen musste. Daher brauchte er die deutsche Bevölkerung nicht zu "überzeugen" oder zu "manipulieren". Er sagte dem deutschen Volk schlicht die Unwahrheit, um es zu beruhigen! Das ist ihm gelungen.

Zu "überzeugen" versuchte er das Ausland, insbesondere die großen europäischen Mächte Frankreich, Großbritannien und Polen. Auch zu manipulativen Mitteln griff er, indem er 1934 einen Nichtangriffspakt mit Polen und 1935 mit Großbritannien ein Flottenabkommen schloss, obwohl er wusste, dass seine militärischen Aggressionen sich in erster Linie gegen den polnischen Nachbarn richten würden.

Das Ausland gänzlich zu "manipulieren" ist ihm allerdings nie gelungen, wie z. B. folgende us-amerikanische Karikatur zeigt:

http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly\_fs/1.1423146.1355267377!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/900x600/image.jpg  (den Link bitte ganz kopieren und dann in den Browser einfügen, damit er funktioniert!)



Kennt ihr wichtige Tätigkeiten von ihm, die deutlich darstellen dass er gegen den Frieden war? ( wie zb. Das einmarschieren im Rheinland)



Die Besetzung des Rheinlandes - um das offensichtliche Missverständnis aufzuklären - war vorallem als politische, nicht militärische Demonstration gedacht, um zu zeigen, dass sich die Naziregierung nicht mehr an den Vertrag von Versailles gebunden fühlte.

Es gibt eindeutige Belege, dass Hitler einen Krieg wollte und mit seiner seiner Regierungsübernahme anstrebte. Jeder, der sich informieren und wissen wollte, konnte Hitlers Kriegsabsichten in seinem Machwerk "Mein Kampf" nachlesen. Die Naziregierung, die noch 1933 aus dem Völkerbund ausgetreten war und sich damit vom System einer kollektiven Vertrags- und Konfliktregelung distanziert hatte, kurbelte die Rüstung des deutschen Reiches merklich an, und zwar in allen Waffengattungen. Auch eine Nichtanerkennung des Versailler Vertrages erforderte diese Rüstungsanstrengungen, die nicht zuletzt auf Kosten des Konsums der Deutschen gingen, keineswegs. Die Ausrichtung der Wirtschaft Deutschlands auf Autarkie (Hitlers Denkschrift 1936) war nur sinnvoll zur Ermöglichung der Selbstversorgung in einem Krieg.

Mit dem "Hoßbachprotokoll" (sh. z. B. http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7040.html) legte Hitler dann den führenden Persönlichkeiten des Naziregimes 1937 seine Planungen für einen Krieg umfangreich dar. Schon die (nichtoffizielle) Einmischung in den spanischen Bürgerkrieg ("Legion Condor"), der Anschluss Österreichs, dann des Sudetenlandes, schließlich die Vernichtung der Tschechoslowakei waren untrügliche, unübersehbare Zeichen für einen bevorstehenden Krieg. 1938 hatte sich Hitler selbst zum Oberbefehlshaber der Wehrmacht gemacht. 1939 kündigte er das Flottenabkommen mit Großbritannien und den Nichtangriffspakt mit Polen.

MfG

Arnold





Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Blitzkrieg. Das war nämlich nach der Appeasementpoltik, wo Deutschland viele Gebiete zurückgekriegt hat, die im 1. WK verloren wurden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das stand alles in seinem Buch. DAs hat zwar keiner gelesen, aber letztlich stand alles drin.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Allein schon die Tatsache, dass er Juden desintegrieren wollte und eine Rassengesellschaft aufbauen wollte, welche nur die Deutsche Führung unterstützte, woraufhin Deutschland anderen Ländern ihre Ideologien aufzwang

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?