Frage von schlauerfuchs76, 162

Wir können uns kein Eigenheim leisten und wohnen daher in einem Mietshaus - im Bekanntenkreis kauft sich fast jeder ein Haus. Wie machen die das?

Kein Eigenkapital und keine Chance dieses in der Höhe zu erarbeiten...

Antwort
von schleudermaxe, 60

Das kenne ich auch, abgerechnet wird aber doch im Alter und wenn die ganzen Reparaturen kommen und da kenne ich heftigste Ergebnisse bis hin zur ZV. Ein Mieter ruft ggf. seinen Vermieter an und gut ist, kann sogar umziehen wohin er möchte. Der andere hat immer die Hütte an der Hacke.

Viele im Umkreis fahren sogar mehrmals in Urlaub und wir fragen uns auch, wie machen die das? Meist haben die sogar Kinder.

Bleibe also cool.

Antwort
von schelm1, 59

Die Anderen haben vermutlich reich geheiratet oder geerbt -

"Wer nichts erheiratet oder erirbt, bleibt ein armer Teufel, bis er einst stirbt"!

Dann gibt es da noch diese arbeitswütigen und entsageungsfreudigen Zeitgenossen, die einem trauten Heim alles opfern.

Zuletzht bleiben da noch die "Besserverdienenden", die sich solche Fragen nicht einmal stellen.

Leben Siei einfach freudig ohne jeden Hauch einer "Backsteinmentalität und erfreuen Sie sich Ihres sorgenfreien Mieterdaseins.

Antwort
von ShinyShadow, 76

Naja, wenn man keine Chance hat, EK anzusparen, kann man sich auch kein Haus leisten. So einfach ist das. Denn: Wer Miete zahlt, lebt "sicher". Wenn was am Haus kaputt geht, hat der Vermieter meistens das Problem. Wenn es im eigenen Haus kaputt geht, muss man zahlen... so... Entweder man hat ne gute Versicherung (die man sich unter den Voraussetzungen nicht leisten kann), man kann direkt zahlen (wie soll das gehen ohne Geld?!) oder man nimmt nen weiteren Kredit auf (Wie soll man den abzahlen ohne Geld?!)

--> Die Leute in deinem Umkreis haben entweder angespart (/ verdienen viel...) oder leben im Risiko und haben ne doofe Bank gefunden, die ihnen trotz allem Geld gibt

Es ist übrigens nicht unmöglich, ohne EK ein Haus zu kaufen... Aber es ist nur unter wenigen Bedingungen sinnvoll...

Antwort
von oki11, 45

Nun die Frage beantworten wie deine Bekannten das machen kann ich nicht, dass kannst nur Du selber erledigen, aber auch ich kenne viele Kollegen, die sich ein Haus gekauft haben und sind nun total überschuldet.

Ich habe mir mein Haus 2010 gekauft, kann aber so wie es einige hier bereits getan haben sagen, wir sind Doppelverdiener, keine Kinder, keine Schulden.

Eigenkapital angespart und alles seeeeeeehr gut durchdacht.

Wir sind vorher zur Bank unseres Vertrauens gegangen und haben eine Rückwärtsrechnung machen lassen.

Bedeutet:  In welch einer Summe kann ich mir ein Haus kaufen OHNE DAS ES MIR WEH TUT!!! -> das ist absolut wichtig.

Was würde pasieren wenn einer von uns seinen Job verliert und oder krank wird.

Welche Abtragung ( Tilgung ) wollen wir usw.

Wir haben uns für eine 3% Tilgung entschieden und das deshalb, weil wir dann mit der Abzahlung schneller fertig sind und im Notfall die Möglichkeit hätten die Tilgung zu reduzieren.

Bei einer 1% Tilgung kannst Du nur Stunden lassen und zahlst nichts ab und das ist das gefährlichste.

Wichtig ist auch -> wenn Du ein Haus hast, lege monatlich Geld zurück ( wenn es möglich ist ) und gehe auch nicht an das Geld es sei denn Du musst am Haus etwas machen.

Wenn Du eine Schöne Wohnung zur Miete hast, dann freu Dich einfach darüber :-)

Antwort
von Joergi666, 92

nach meiner persönlichen Wahrnehmung können sich aktuell mindestens 50% aller Immobilienkäufer die gekaufte Immobilie nicht wirklich leisten, bzw. nur mit großen Enschränkungen und hohem Risiko. Zumindest bis vor kurzem waren die Banken auch wohl bereit, viele riskante Finanzierungen zu bewilligen, insofern man zumindest die Kaufnebenkosten mit Eigenkapital aufbringen konnte und in festen Arbeitsverhältnissen steckte. Aufgrund einer neuen EU-Verordnung, die seit Februar umgesetzt werden muss, soll die Vergabepraxis mittlerweile wohl etwas strenger sein. Fazit- zwischen kaufen und leisten können gibt es einen Unterschied.


Kommentar von derBertel ,

Dein Fazit trifft genau des Pudels Kern. Ich habe im Laufe der Jahre für so manchen gebaut, wo das Motto hieß: Mein Haus, mein Auto, mein leerer Kühlschrank. 

Antwort
von walthari, 73

Kommt auf viele Faktoren an..zum Beispiel ist es für DINCs (Double Income, no Kid) relativ einfach ein Eigenheim zu finanzieren wenn beide zumindest ein normales Gehalt haben und die Kinder nicht so teuer sind, andere versuchen mit sehr wenig oder gar keinem Eigenkapital ein Haus zu bauen und wieder andere werden von der Familie unterstützt usw.

Antwort
von HMilch1988, 73

Von nix, kommt nix. Um was zu bekommen geht man für gewöhnlich arbeiten und spart sich beim Kauf einer Immobilie genug Eigenkapital an (20 % des Gesamtwertes sollten schon vorliegen).

Die Zinsen sind noch immer recht gering und Immobilien werden nun zügiger gekauft, da davon abzusehen ist, das die Niedrigzinspolitik bald ein Ende haben wird (siehe USA, diese haben die Zinsen wieder angehoben).

Kommentar von Joergi666 ,

wenn ich mir die EZB ansehe, kann ich mal so überhaupt nicht erkennen, dass die Niedrigzinspolitik in Europa in näherer Zeit ein Ende haben wird, dennoch wird es natürlich nicht ewig so weiter gehen.

Antwort
von grubenschmalz, 79

Verdienen vermutlich einfach mehr und/oder sparen besser.

Antwort
von martinzuhause, 93

sie haben lange dafür gespart und auf vieles verzichtet.

Antwort
von User542313, 97

ja, die sparen halt ek an

eurer lebensstil wird zu aufwändig sein

manche bekommen auch von den eltern geld und so etwas

Antwort
von FragaAntworta, 91

Im Bekanntenkreis nachfragen, vielleicht haben die einen Trick für euch.

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