Wir haben seit einer Woche einen 4 Monate alten Kater, er frisst, trinkt und geht auf sein Katzenklo aber er versteckt sich den ganzen Tag und geht nur abends manchmal raus.Ich rede viel mit ihm und locke ihn aber er lässt sich immer noch nicht anfassen und mit ihm schmusen. Wir haben auch einen Hund mit 14 Monaten, der würde ihm nichts tun und gern mit ihm Kontakt aufnehmen aber unser Katerle will noch nicht. Sind wir zu ungeduldig oder was können wir besser machen ? Vielen Dank für Eure Antworten

Ihr seid ungeduldig. Laßt dem Katerle Zeit.
Er wurde der Mutter entrissen, in eine fremde Umgebung gesteckt, daran muss er sich erst einmal gewöhnen. Es wird die Zeit kommen, da will er mehr schmusen als Du Zeit für ihn hast. Viel Spaß

Lass' dem kleinen Kerl Zeit und ihn so lange in Ruhe. Irgend wann kommt er ganz von allein. Unser Kätzchen hat zu Anfang nur im Schuhschrank gesessen, man sah nur Augen. Das Katerchen braucht noch Eingewöhnungszeit.
raubkatze am 28. Januar 2008 18:46 Meine Worte! DH! ;-))
vollimleben am 28. Januar 2008 19:20 Genau unser Katerchen hat auch ungefähr 3wochen gebraucht,danach lief er nur noch hiter uns her und kletterte am Hosenbein hoch (Schmerz!)

Euer Kleiner muß erst noch Zutrauen fassen, das kann durchaus eine Weile dauern. Es hilft, daß Du mit ihm plauderst, er wird sich an Deine Stimme gewöhnen, und sie wird ihm die nötige Ruhe vermitteln.
Wenn er sich dann mal ein Herz fasst, und herauskommt, solltest Du ihn nicht mit zuviel Liebe und Aufmerksamkeit überfordern. Laß ihn von selber kommen.
Oft werden anfänglich so mißtrauische Dingelchen die Treuesten unter den treuen Seelen!
raubkatze am 28. Januar 2008 19:09 Jo! Ich denke da an unseren Pauli...
Maienblume am 28. Januar 2008 19:10 Und an meine Isis!
Da hilft nur Geduld. Ich weiß ja nicht wer "wir" ist, aber wenn ich mir z.B. eine 4-köpfige Familie mit Hund vorstelle, würde ich auch erstmal ganz vorsichtig sein.
Wenn das kätzchen sich dann langsam raustraut einfach ignorieren so merkt es das man dem kätzchen nichts tun will.Bei unserer Katze war es so das wenn sie sehr müde war sich gerne streicheln und verwöhnen liess so hat sie schnell vertrauen zu uns gefasst
claude5 am 28. Januar 2008 18:53 Ignorieren ist genau richtig! - in Katzenkreisen ist es "unhöflich", andere anzustarren oder zu "überfallen". Der Kleine muss erst einmal Vertrauen zu Euch fassen, dazu muss er Euch in Ruhe beobachten und kennenlernen.
marialuisa am 28. Januar 2008 19:00 ..ja, das ist ein sehr sehr guter Rat von Fischiii, ingnorieren. Damit zeigst Du dem Tierchen, dass alles ganz "normal" ist.

Auch von mir der Rat - habt Geduld und drängt das Kerlchen nicht.
Mein erstes Kätzchen ist ein halbes Jahr nicht unter dem Küchentisch, unter dem ich ein Nestchen für es gamacht hatte, hervorgekommen - nur zum fressenund zum aufs Klo gehen. Des nachts ist sie dann viel herumgestromert. Ich habe viel mit Ihm geredet, mich auch einfach mal da hingesetzt und gelesen und plötzlich, nach dem halben Jahr war Merlin so anhänglich wié keine Katze nach ihr...

Lass ihm Zeit und vor allen macht alles so wie bisher. Nicht besonders ruhig, hektisch etc., da sonst der Kleine in seiner Angst noch verstärkt wird. Wichtig, gib ihm einen Raum, wo er sich zurück ziehen kann. Dort kann er in Ruhe fressen, schlafen etc. Er wird schon noch neugierig werden und auf Euch zukommen. Viel Glück, Sydney2
Eine Woche ist noch nicht dramatisch.
Unsere Kleine hat uns zwei Wochen lang nur angefaucht - unter dem Schrank hervor.
Wir haben uns immer bei ihr in die Nähe gesetzt, oft auch auf den Fußboden.
Irgendwann kam sie dann.
Geschmust hat sie trotzdem lange, lange nicht. Das hat ungefähr fünf Jahre gedauert. Dafür ist sie dabei jetzt umso ausdauernder!

Denke auch er braucht Zeit. Er ist mit fast 4 Monaten zu Euch gekommen, d.h. er hatte schon angefangen sich an seine vorherige Umgebung und Mitbewohner zu gewöhnen. Und jetzt ist er bei Euch, in einem völlig fremden Umfeld und hört jeden Tag neue Stimmen, an die er sich erst gewöhnen muss. Dass er abends/nachts raus kommt, zeugt ja von seinem Interesse, er braucht nur erstmal Ruhe die Gegend zu erkunden, bevor er sich Euch widmet. Gib ihm die Zeit, mit Katzen braucht man viel Geduld (auch später) und überfordert ihn nicht. Katzen sind sehr eigenwillig und brauchen gewisse Freiräume...Am Besten geht´s vielleicht, wenn immer wieder nur eine (von Euch bestimmte) Person hingeht und mit ihm spricht und Leckerchen anbietet. Dann lernt er diese evtl. als "Bezugsperson" kennen und fasst schneller vertrauen. Schreib mal, wie´s geht...und viel Erfolg!