Wir haben ein Maulwurfs- ähm ich meine selbstverständlich ein Wühlmausproblem ;) . Hat jemand eine Idee, wie wir sie loswerden können?

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3 Antworten

Jetzt im Sommerhalbjahr ist es schwierig, die zu kriegen, weil das Wurzelangebot zu groß ist und ausgelegte Köder eher zugebuddelt als angenommen werden. Im Winterhalbjahr hat man mehr Chancen. Ich benutze Neudorff-Spannfallen. Die sind preiswert und als Köder haben sich frische Karotten bewährt.

Bevor man restlos verzweifelt, kann man auch ein zugelassenes Gift einsetzen: Polytanol. Das ist eine Phosphidverbindung, die man in die Gänge einbringt und in Verbindung mit der Erdfeuchtigkeit entsteht ein giftiges Gas, das durch die Gänge schleicht. So etwas macht aber nur flächenddeckend Sinn und man kann auch Maulwürfe erwischen. Man hat auch keine Sichtkontrolle. Benutzt habe ich das bisher noch nicht, weil ich das Zeug nicht mag.

Wühlmausgänge erkennt man daran, daß die Gänge hochoval sind. Maulwurfgänge sind breitoval.

Davon, Wühlmäuse zu vergrämen, halte ich eigentlich nichts. Sobald die Vergrämungswirkung nachläßt, kommen die Viecher auch wieder zurück. Da gibt es zu viele Rezepte und zu wenig sichere Erfahrungswerte. Vergrämen tut man Maulwürfe. Wühlmäuse sind üble Nutz- und Zierpflanzenschädlinge, die muß man töten.

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Kommentar von Blumenacker
30.05.2016, 14:16

Allerdings: Die Erdhaufen, die ihr beschreibt, sind eher ein Indiz für Maulwürfe.

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Ich habe letztens auf einer Gartenbauseite einen Artikel gelesen, der ähnliche Probleme beschrieb, Maulwürfe sind ätzend, wenn Sie einmal zuschlagen, aber gleich Gift oder TNT einsetzen ??

Ich habe den Artikel mal rausgesucht, hier steht noch mehr über andere Schädlinge.

http://gartenbau-kuhlmann-essen.de/ungezieferbekaempfung/

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