Frage von nashbridges2ooo, 48

Wir haben ein Grundstück verkauft, doch der Käufer zahlt nicht, auch nicht auf schriftliche Aufforderung. Können wir den kaufvertrag rückabwickeln?

Antwort
von schelm1, 47

Sofern der Kaufvertrag gut formuliert wurde, enthält er eine Verzugsregelung und eine Zwangsvollstreckungsunterwerfungsklausel. In solchem Falle lassen Sie sich die Urkunde vom Notar zum Zweck der Zwangsvollstreckung in das gesamte Vermögen des Käufers erteilen. Dann kann an allen möglichen Stellen gepfändet werden, ohne dass Sie sich erst einen solchen Titel vor Gericht erstreiten müßten.

Eine Rückabwicklung des Vertages wegen der ausbleibenden Zahlung ist auch möglich. - Ist die Frage was Ihnen lieber ist, das Grundstück oder das Geld?

Kommentar von nashbridges2ooo ,

Natürlich haben wir eine notariell beglaubigten  Kaufvertrag. Leider keine Klausel drin stehen, wenn der Käufer nicht zahlt, was dann.

Kommentar von nashbridges2ooo ,

 Es steht zwar drin dass er Verzugszinsen zahlen muss, aber was nutzt uns das. Wenn das Geld womöglich niemals fließt? 

Antwort
von aramis2907, 48

Wie geht das denn? Die Zahlungszusage muss doch schon beim Notar bei Vertragsabschluss vorgelegen haben?

Wie auch immer, da der Käufer seiner vertraglichen Verpflichtung nicht nachkommt (Zahlung des vereinbarten Kaufpreises) ist der Vertrag nichtig - aber an eurer Stelle würde ich mir juristischen Beistand holen.


Antwort
von DerGeodaet, 30

Hallo,

ich würde diese Frage dem Notar stellen, der den Kaufvertrag beurkundet hat.

Antwort
von PoisonArrow, 45

Der Notar beaufsichtigt doch normalerweise den erfolgten Transfer..? Ohne die Zahlung ist zwar der Kaufvertrag zustande gekommen, aber die Eigentumsübertragung dürfte eigentlich noch nicht vollzogen worden sein. Habt Ihr schon mal beim Notar nachgefragt?

Grüße, ----->

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