Frage von 32432, 42

Wir es nach den kommenden Terroranschlägen immer mehr Gesetze geben, welche die Freiheit der Bürger immer weiter einschränkt, wie der "Patriot Act" nur noch...?

viel, viel schlimmer. Der Überwachungsstaat rückt immer näher.

Antwort
von mmolthagen, 19

Hallo,

ja, die wird es geben, da bin ich überzeugt. Und ich finde es sehr schlimm; denn dadurch gibt es nicht mehr Sicherheit (Sicherheit ist ohnehin relativ - die Wahrscheinlichkeit, einem Terroranschlag zum Opfer zu gefallen, ist extrem gering - eher wird man von einem Blitz getroffen). 

Aber schlimmer ist meines Erachtens, dass die Islamfeindlichkeit im Land zunehmen wird.

Grüße

Michael

Antwort
von Tamuril, 24

Naja, also gut. Ich sehe die Gesetzte, die der Sicherheit des Landes dienen nicht als Einschränkung meiner Freiheit. Wenn ich am Flughafen aufs Intensivste kontrolliert werde, hat das mit Freiheitsbeschränkung nichts zu tun. Das Einzige, womit ich dann rechnen muss, ist, dass die Abfertigung ein bissle länger geht, als früher. Im Grunde haben wir ja nach dem 11.9. 2001 schon damit angefangen. Die Kontrollen sind immer schärfer geworden. 

Soll der Geheimdienst doch meine "personenbezogenen Daten" studieren, ich wünsche ihm viel Spaß mit meinen E-Mails und Postings, mit meinen Telefonaten und was ihn noch so alles interessiert. 

Gedanken um schärfere Gesetzte und Einschränkungen müssen sich die machen, die was zu verbergen haben. Bei mir wird der Geheimdienst Langeweile haben. 

Was mich aber in meiner Freiheit einschränkt, ist etwas anderes: Das es in den Ländern, in die ich womöglich reisen will, zu gefährlich wird. Erst macht so ein Depp in Tunesien Jagt auf Touristen, dann wird in Ägypten ein Flugzeug abgeschossen und dann wird die Stadt der Liebe zur Stadt der Trauer gemacht. DAS schränkt mich in meiner Freiheit ein. Was nützt mir also die viel gelobte Reisefreiheit, wenn ich nur zu Hause sicher bin? Meine Gedankliche Freiheit, die Freiheit mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben, auf der Straße spazieren zu gehen, wann es mir gefällt, wird ja nicht durch irgendwelche Gesetzte zur Sicherheit des Landes eingeschränkt. 

Antwort
von Barcodekiller, 42

Die Frage ist nicht ob solche Gesetze beschlossen werden sondern ob  die Bürger das zulassen , was viele missverstehen , der Bürger dient nicht dem Staat , der Staat dient dem Bürger.

Wenn dir was nicht passt , dann geh auf die Straße und wehre dich dagegen. 

Kommentar von Papabaer29 ,

Gibt es da einen beschriebenen Fall, wo das schon mal funktioniert hätte?

Kommentar von Barcodekiller ,

Acta ?

Antwort
von kheido, 20

Ereignisse wie Terroranschläge sind immer eine Steilvorlage für alle diejehnigen, die über die Bürger gern die totale Kontrolle hätten.

Aktuelles Beispiel......: keine Woche nach dem Anschlag in Paris stehen schon EU-Restriktionen für legale Waffenbesitzer auf dem Tableau.

Dazu muß man wissen, daß schon seit Jahren immer wieder versucht wird ohne konkrete Begründung den gesetzestreuen Normalbürgern den Zugang zu Schußwaffen schwer bis unmöglich zu machen.....

Wie gesagt ohne das es irgendwo in der EU ein tatsächliches Problem mit Kriminalität durch legale Schußwaffen gibt ( schon gar nicht durch islamische Terroristen ).

Aktuell ist nun u.a. der Handel mit Waffen im Internet im Focus...: dabei wird so getan als wäre das ein rechtsfreier Raum in dem man sich " einfach so " alles mögliche illegale und gefährliche besorgen könnte.

Die geplanten Restriktionen werden wie üblich Kriminelle von nichts abhalten, sondern ausschließlich gesetzestreue Bürger einschränken und gängeln. Übrigens prima erkennbar an all den großartigen Waffenrechtsverschärfungen  diverser Staaten in der Folge von singulären Gewaltereignissen.

Trotzdem werden sich natürlich wie üblich reichlich Mitbürger finden, die auch noch die absurdeste Restriktion begeistert beklatschen werden, natürlich nur solange sie davon nicht betroffen sind.

Die " Lieschen Müllers " dieser Welt fühlen sich eben nur dann so richtig....richtig beschützt, wenn möglichst vielen anderen Menschen irgendwas verboten wird......


Kommentar von earnest ,

Outet sich hier wieder ein Mitglied der Waffenlobby? 

Also, ICH fände die Einschränkungen der BÜRGERRECHTE deutlich brisanter als dies, nun ja, Nebenthema.

Kommentar von kheido ,

Wenn du mit dem von dir zu diesem Thema in gewöhnlich jedem dritten Satz verwendeten Begriff " Waffenlobby " Menschen meinst, die sich für ihre gemeinsamen Interessen starkmachen, so trifft das auf mich durchaus zu. Von sowas wie " outen " kann allerdings keine Rede sein...: daraus das ich legaler Waffenbesitzer bin habe ich noch nie und nirgendwo  ein Geheimnis gemacht....., warum auch.

Ich " oute " mich ja auch nicht als Bootsbesitzer, Motorradfahrer oder Mitglied der freiwilligen Feuerwehr.

Im übrigen erlaube ich mir, gegen alle sachlich unbegründeten Einschränkungen meiner Rechte ( erst recht durch fragwürdig legitimierte Gruppen...) zu protestieren, davon werden die " Bürgerrechte " ( durch was genau werden denn die definiert...? ) in den Entwicklungen der nahen Zukunft aber eben nur ein Teil sein.

Antwort
von Papabaer29, 28

Hoffentlich nicht...

Im Moment stürzen sie sich ja grade auf das Waffengesetz...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten