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wir die welt ohne religion automatisch friedlicher ?

gefragt von AngeberkindAngeberkind am 06.10.2008 um 21:47 Uhr

wir die welt ohne religion automatisch friedlicher ?

35 Stimmen : ja (6) ; nein (25) ; mal ausprobieren (4)

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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 17. Oktober 2008 10:26
3x
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Hilfreichste Antwort

MacJohn. Wenn man die Religiösen also aus der Rechnung rausnimmt, bleiben Deiner Meinung nach nur Materialisten übrig, ja?

Desweiteren sagst Du es entstünde Chaos wenn die Religion fehlen würde auf dieser Welt?

Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber beide Annahmen sind derart grundverkehrt das mir, wenn sich sogar 9 Daumen zu dieser Meinung dazugesellt haben, geradezu schlecht wird.

Wir-machen-uns-die-Welt-wie-de-wie-de-wie-sie-uns-gefällt! Was?

...

Zu Deinem ersten Punkt es blieben nur "Materialisten" übrig:

Es liegt nahe das Du hier vom ethischen Materialismus sprichst; Von völlig kalten Menschen denen der reine Besitz an Gütern und deren Vermehrung das höchste anzustrebende Ziel ist, ohne dabei Rücksicht auf menschliche Werte zu nehmen.

So siehst Du also Menschen welche ohne Religion auskommen wollen. Menschen wie Atheisten oder Agnostiker.

Ergo sprichst Du jenen Menschen die Moral ab. Moral die Du wiederum offensichttlich als einzig von Gott gegeben auffasst.

Für Liebe Deinen Nächsten, braucht es keinen Gott MacJohn. Atheisten glauben an all das, an was Du auch glaubst, minus 1. An die Liebe, an das Leben, an den Zauber schöner Landschaften, an die zu Schützenden Werte der Kindheit und so weiter und so weiter. Was Minus 1 bedeutet brauch ich eigentlich nicht mehr sagen oder?

...

Zu Deinem zweiten Punkt, es entstünde ohne Religion nur Chaos. Ein Kinderspiel das zu widerlegen.

Zu den areligiösesten Staaten dieser Welt zählen Schweden, Norwegen, Australien, Japan, Niederlande, Kanada, Schweiz, Island, Dänemark. Just diese Nationen zählen auch zu den führenden Nationen in Punkto Lebenserwartung, pro Kopf Einkommen, Bildungsstand, Hochschulabgängern, Gleichberechtigung, Niedrige Rate von Tötungsdelikten, Kindersterblichkeit.

Soll ich mir die Mühe jetzt noch machen die Liste von unten her zu betrachten oder habe ich den Punkt schon gemacht?

Eine Welt ohne Religion, in der jeder den anderen als das sieht was er ist, als einen Menschen der sich den gleichen einzigen Planeten teilt und der dessen Ansichten und Bedürfnisse respektiert, eine solche Welt ist zwangsläufig ein besserer Ort.

...

"Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten."(Wilhelm Busch)

abgestimmt für: ja

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MacJohn
beantwortet von MacJohn am 6. Oktober 2008 21:49
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Mit Sicherheit nicht.

Wenn nur noch die Materialisten das Sagen haben, wäre die derzeitige gloibale Finanzkrise nur das Vorspiel zum zu erwartenden Chaos.

abgestimmt für: nein
Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. Oktober 2008 10:26

MacJohn. Wenn man die Religiösen also aus der Rechnung rausnimmt, bleiben Deiner Meinung nach nur Materialisten übrig, ja?

Desweiteren sagst Du es entstünde Chaos wenn die Religion fehlen würde auf dieser Welt?

Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber beide Annahmen sind derart grundverkehrt das mir, wenn sich sogar 9 Daumen zu dieser Meinung dazugesellt haben, geradezu schlecht wird.

Wir-machen-uns-die-Welt-wie-de-wie-de-wie-sie-uns-gefällt! Was?

...

Zu Deinem ersten Punkt es blieben nur "Materialisten" übrig:

Es liegt nahe das Du hier vom ethischen Materialismus sprichst; Von völlig kalten Menschen denen der reine Besitz an Gütern und deren Vermehrung das höchste anzustrebende Ziel ist, ohne dabei Rücksicht auf menschliche Werte zu nehmen.

So siehst Du also Menschen welche ohne Religion auskommen wollen. Menschen wie Atheisten oder Agnostiker.

Ergo sprichst Du jenen Menschen die Moral ab. Moral die Du wiederum offensichttlich als einzig von Gott gegeben auffasst.

Für Liebe Deinen Nächsten, braucht es keinen Gott MacJohn. Atheisten glauben an all das, an was Du auch glaubst, minus 1. An die Liebe, an das Leben, an den Zauber schöner Landschaften, an die zu Schützenden Werte der Kindheit und so weiter und so weiter. Was Minus 1 bedeutet brauch ich eigentlich nicht mehr sagen oder?

...

Zu Deinem zweiten Punkt, es entstünde ohne Religion nur Chaos. Ein Kinderspiel das zu widerlegen.

Zu den areligiösesten Staaten dieser Welt zählen Schweden, Norwegen, Australien, Japan, Niederlande, Kanada, Schweiz, Island, Dänemark. Just diese Nationen zählen auch zu den führenden Nationen in Punkto Lebenserwartung, pro Kopf Einkommen, Bildungsstand, Hochschulabgängern, Gleichberechtigung, Niedrige Rate von Tötungsdelikten, Kindersterblichkeit.

Soll ich mir die Mühe jetzt noch machen die Liste von unten her zu betrachten oder habe ich den Punkt schon gemacht?

Eine Welt ohne Religion, in der jeder den anderen als das sieht was er ist, als einen Menschen der sich den gleichen einzigen Planeten teilt und der dessen Ansichten und Bedürfnisse respektiert, eine solche Welt ist zwangsläufig ein besserer Ort.

...

"Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten."(Wilhelm Busch)


morus
beantwortet von morus am 6. Oktober 2008 21:50
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In der Sowjetunion, in den Ostblockstaaten, in China bei Mao Tse Tung und während der Nazizeit wurde das bereits mal ausprobiert. Ich fand diese Experimente mit sehr vielen Toten nicht sehr friedlich...

abgestimmt für: nein
Kommentar von Simple_avatar4smallJanKrohn am 8. Oktober 2008 15:50

In Nordkorea ist es immer noch nicht friedlich...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. Oktober 2008 10:47

Was stand auf den Koppelschlössern (Gürtelschnallen) von Adolfs Soldaten? "Gott mit uns".

Stalin, Mao, Pol Pot. Alles Atheisten, richtig. Belege bitte das sie ihre Greueltaten IM SINNE des Atheismus vollzogen! (!) Das wirst Du nirgends finden. Überrasche mich mit Googletreffern. Jene waren einfach durchgeknallte Despoten die ihre kruden Allmachtsfantasien durchgezogen haben.

Bis auf Mao waren alle Bartträger. Sind Bartträger nun deswegen in der Schuld?

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 6. Juni 2009 15:31
  • Ob ich ein Atheist oder ein gläubiger Mensch bin, das prägt auch meine Moral.

  • Ob ich einen Bart trage oder nicht ist diesbezüglich irrelevant. Insoweit ist Dein Vergleich nicht so berückend. Du warst in Deiner Argumentation schon besser, soli.


Viala
beantwortet von Viala am 6. Oktober 2008 21:48
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Ohne Religion schon, ohne Glaube nicht. (und nein, das ist definitiv nicht das selbe... nicht einmal das gleiche)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. Oktober 2008 10:49

Damit kann ich halbwegs gut leben.


somerville
beantwortet von somerville am 6. Oktober 2008 21:52
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ich denke, dass die Religion bei vielen Menschen der Rückhalt ist. Klar werden deswegen viele Kriege verursacht, aber dennoch führt die Religion zu einer Gemeinschaft. Kirche heißt ja auch Gemeinschaft der Gläubigen. Ohne Glauben zu leben macht keinen Sinn. Für was lebt man denn dann, wenn man an nichts glaubt?! Aber Glaube und Religion sind zwei verschiedene Dinge.


Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. Oktober 2008 10:36

Zum Haare raufen!!! "Für was lebt man denn dann, wenn man an nichts glaubt?" Was heißt denn hier bitte Nichts!?! Ich glaube an all das an was Du auch glaubst! Ich glaube an Freundschaft, ich glaube an Liebe, ich glaube an das Glück der Kindheit, ich glaube an die Erfüllung einer partnerschaftlichen Beziehung, ich glaube an Treue, ich glaube das ich Einkommensteuer zahlen muss, Herrgottnochmal!

Ich glaube nur nicht an einen Gott! Fertig! Das ist alles!

Wenn Dein Leben so arm ist, dass Du ohne Glauben keinen Sinn darin siehst dann tätest Du mir leid. Tätest wohlgemerkt. Ich wiederum glaube nämlich, dass Du auch an all das was ich oben beschrieben habe ebenso glaubst, oder etwa nicht?

Glückliche Kinder Dein eigen zu nennen, wären Dir nicht Sinn genug? Mir schon. Das alleine schon.

Also formuliere in Zukunft bitte anders.


rabutz1991
beantwortet von rabutz1991 am 6. Oktober 2008 21:48
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um keinen preis ausprobieren!!

abgestimmt für: nein

anonym
beantwortet von Minali am 6. Oktober 2008 21:49
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Niemals

abgestimmt für: nein

anonym
beantwortet von drumpool am 6. Oktober 2008 21:58
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ich kenne keine Religion die Krieg, Hass, Terror predigt. für 99,9 % der Menschen die gläubig sind ist die Religion was gutes und was sie brauchen!

abgestimmt für: nein
Kommentar von A279ccdd6efa8ca226ad1bb21ef05cabsmallcosch87 am 6. Oktober 2008 22:04

dass die irgendsowas in der art predigen hat ja auch niemand gesagt, aber hättest du im fach geschichte in der schule mal zugehört statt geschlafen, hättest du bestimmt die religiösen hintergründe bemerkt

Kommentar von drumpool am 6. Oktober 2008 22:14

Ohh es wurden viel Kriege wegen des glaubens geführt... aber das liegt an den Menschen die die Bibel, Kuran oder anderen Manifeste so auslegen das sie andere Menschen aufhetzen, oder zu ihrem Vorteil ausnutzen!

Kommentar von A279ccdd6efa8ca226ad1bb21ef05cabsmallcosch87 am 6. Oktober 2008 22:17

das tut doch nichts zur sache, fakt ist der erste teil deines satzes

Kommentar von drumpool am 6. Oktober 2008 22:24

Weisst du das jeder eine Meinung haben darf...ohne sie jedem bis ins Detail erklären zu müssen!!! DANKE

Kommentar von hannnnchen am 27. November 2008 09:15

oft wurde Religion auch nur als Ausrede oder Vorwand benutzt: Meist ging es um politische Fragen, bzw. hingen ganz ganz früher Religion und Politik noch viel näher beisammen: Was erobert wurde, musste die Religion des Eroberers annehmen. Aber es ging dem Eroberer eigentlich mehr um das Land als um die Ausbreitung der Religion (z.B. Römer)

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 7. Oktober 2008 02:18

@drumpool, soweit ich mich erinnern kann, steht im Koran: "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und das ist ein Aufruf oder eine Berechtigung zur Rache und Rache führt zu Hass und Hass zu Krieg usw. usw.
Kann aber auch sein, daß ich dies nicht im Zusammenhang sehe und dem Koran unrecht tue. Bin kein Koran-Experte. Trotzdem: Holzauge sei wachsam.

Kommentar von Simple_avatar4smallViala am 8. Oktober 2008 11:05

Nicht nur im Koran (falls es überhaupt drin steht) "Auge umd Auge, Zahn um Zahn" steht im Alten Testament


anonym
beantwortet von MrsUnbekannt am 6. Oktober 2008 22:04
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Wieso auch, ich kenne keine Religion die Krieg unterstützt.

abgestimmt für: nein

pitimas
beantwortet von pitimas am 7. Oktober 2008 02:02
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Nicht die Religionen und ihre in vielen Fällen friedfertigen und sinnvollen Lehrsätze sollten abgeschafft werden, sondern ihre sogenannten Vertreter, die Gurus, Eminenzen, Hochwürden und Heiligkeiten, die alles zu ihrem Vorteil und Gunsten auslegen und nur versuchen, ihre Macht zu stärken und zu erhalten.

abgestimmt für: nein

onlineboy1
beantwortet von onlineboy1 am 6. Oktober 2008 21:48
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Hibbel
beantwortet von Hibbel am 6. Oktober 2008 21:48
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wolle59
beantwortet von wolle59 am 6. Oktober 2008 21:49
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auf was willst Du hinaus?? Laß den Menschen doch ihre Religion!


Shira
beantwortet von Shira am 6. Oktober 2008 21:50
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nicht wirklich

abgestimmt für: nein

littletiger
beantwortet von littletiger am 6. Oktober 2008 21:50
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pgelli
beantwortet von pgelli am 6. Oktober 2008 21:50
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Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 6. Oktober 2008 21:51
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pippi60
beantwortet von pippi60 am 6. Oktober 2008 21:51
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grisu05
beantwortet von grisu05 am 7. Oktober 2008 09:27
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"Wir"? Im Sinne von "We are the world"? ;-)

abgestimmt für: nein

anonym
beantwortet von koennelilona am 7. Oktober 2008 22:54
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Nicht jede Religion ist friedlich. Viele Religionen kämpfen gegeneinander und führen Religionskriege. Die zwei Weltkriege sind in christlichen Ländern ausgebrochen und Geistliche haben die Waffen gesegnet. Jesus sagte aber, das man seine wahren Jünger daran erkennt, das sie Liebe untereinander haben. Er sagte auch, das, wenn man zum Schwert greift,man durch das Schwert umkommt. Ausserdem steht in der Bibel, das Gott Kriege ein für allemal beseitigen wird und auf Erden nur friedliche Menschen leben werden. Wer also nach der Bibel und nach der wahren Religion lebt wird ein wirklich friedliebender Mensch. Wenn alle danach leben würden, wäre Freiden auf der Welt.

abgestimmt für: nein

bini78
beantwortet von bini78 am 9. Oktober 2008 09:12
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Nein, ich glaube die Menschen brauchen schon einen moralischen "Gegenpool" der immer wieder auf Grundwerte hinweist und erinnert, was richtig und falsch ist. Religion gibt Orientierung!

abgestimmt für: nein
Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 10:41

Liebe >bini78<, nach unseren Erkenntnissen hat Religion nicht dazu geführt, dass die menschlich Irdischen wohlwollender mit sich selbst, anderen Menschen und ihrer Umwelt umgeben. Die Grundwerte, die du ansprichst, vermitteln die Religionen nur bedingt, nämlich dann, wenn sie wahrlich dass ihren Gläubigen weitergeben, was die wahren WEISEN, wir denken z.B. an BUDDHA und JESUS von Nazareth. Für den göttlichen Hintergrund gibt es nicht richtig und falsch, sondern nur Vollkommenheit. Ist gibt tatsächlich Grundwerte, die du in den Tiefen deines inneres SEINS wahrnehmen kannst, wenn du mit dem in Resonanz gehst, was die menschlich Irdischen als GOTT bezeichnen. G. GALLARIAOY


Cherrykitty
beantwortet von Cherrykitty am 6. Oktober 2008 21:53
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abgestimmt für: nein

Kaffeesatz
beantwortet von Kaffeesatz am 6. Oktober 2008 23:44
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Die Welt ohne Religion wäre ein wesentlich friedlicherer Ort als sie es jetzt ist.

abgestimmt für: ja

anonym
beantwortet von mariamutter am 7. Oktober 2008 08:44
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Starbuck
beantwortet von Starbuck am 7. Oktober 2008 10:53
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daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 7. Oktober 2008 15:34
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Auf keinen Fall. Menschen sind so schon schlimm genug im Umgang miteinander. Ein Gläubiger muss sich aber nicht nur vor sich selbst und anderen für sein Handeln verantworten, sondern auch vor Gott.

Dass Glaube auch missbraucht wird, um die eigenen egoistischen Motive zu verschleiern, zeigt nur, dass Menschen alles benutzen und pervertieren können. (Islamistische Attentate nehme ich da mal aus).

abgestimmt für: nein

Teddylein
beantwortet von Teddylein am 8. Oktober 2008 22:59
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Solipsist
beantwortet von Solipsist am 9. Oktober 2008 13:28
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Langfristig ja, selbstverständlich. Je weniger Religion, desto mehr Menschen die rational denken können.

Glauben dass Gott Krebs heilen kann, gleichzeitig aber wissen dass Gott keinen Amputierten jemals heilen wird.

Weniger Leute die solche logischen Diskrepanzen akzeptieren ---> mehr intelligente Menschen auf der Welt.

abgestimmt für: ja

LittleDammi
beantwortet von LittleDammi am 6. Oktober 2008 21:48
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klar, die meisten kriege wurden im namen irgendeiner relegion ausgetragen!

abgestimmt für: ja
Kommentar von A89ef949951a983380ecdfb8443b12c3smallMacJohn am 6. Oktober 2008 21:50

Stimmt leider nicht. Die meisten Kriege wurden zur Entscheidung von politischen Machtfragen angezettelt, und da waren Religions-Vorherrschaften nur ein Teil davon.

Kommentar von Simple_avatar8smallbini78 am 9. Oktober 2008 09:13

DH, Macjohn!

Kommentar von A279ccdd6efa8ca226ad1bb21ef05cabsmallcosch87 am 6. Oktober 2008 21:54

naja, komm, also ich würd auch sagen, dass viele kriege auf religiösem hintergrund basieren. frag mal onkel addy

Kommentar von Simple_avatar4smallViala am 6. Oktober 2008 21:58

Naja, mit dem Monotheismus hat der Streit angefangen, welche Religion die beste ist und das hat viele Kriege und viele Tote gefordert. Ich sage nur: Kinderkreuzzug

Kommentar von A89ef949951a983380ecdfb8443b12c3smallMacJohn am 6. Oktober 2008 22:02

Hört sich überzeugend an, spricht aber trotzdem gegen die Statistik und die Geschichtsbücher. Hat einer eine Idee, wieviele Kriege es überhaupt schon gegeben hat? Oder auch nur, wie viel akute es am heutigen 6. Okt. 2008 gibt? Da staunt man...

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 7. Oktober 2008 02:34

@Macjohn Obwohl ich überzeugter Christ bin, der keiner Konfession angehört, muß ich doch ganz deutlich sagen, daß während der Inquisition und Hexenverbrennungen millionenfache Verbrechen, im Namen der Religion verübt wurden. Wenn das kein Krieg gegen unschuldige Menschen war, dann verstehe ich anscheinend diesen Begriff falsch. Und wieviele mexikanische Azteken und andere Völker des neuentdeckten Amerikas wurden hingemetzelt, weil sie sich nicht zur christl. Religion bekehren ließen ?
Diese Beispiele können in der langen Weltgeschichte beliebig fortgeführt werden

Kommentar von A89ef949951a983380ecdfb8443b12c3smallMacJohn am 7. Oktober 2008 15:12

Ich bezweifele das keineswegs. Dennoch ist die weitaus größere Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen aus politischen Gründen und nicht aus religiösen heraus geführt worden.

Ganz übel allerdings wurde es, wenn religiöse Gründe vorgeschoben wurden, um die Machtfragen zu verdecken. Das gilt z.B. für die von Dir erwähnten Eroberungskriege in Südamerika. Da ging es nicht wirklich um Religion, sondern um wirtschaftliche Einflussnahme.

Aber das ist ein sehr langes Thema. Und im Bewußtsein der Menschheit bleiben die spektakulären Ereignisse wie eben diese Kriege besser haften als z.B. die finnisch-russische Krieg 1917, über den nur noch die Geschichtsbücher wissen.


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 6. Oktober 2008 21:50
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... das käme auf einen Versuch an

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cosch87
beantwortet von cosch87 am 6. Oktober 2008 21:52
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eher jein. keine religion ist sicher auch nicht gut, aber wenn alle menschen die gleiche zugehörigkeit hätten, dann definitiv ja

abgestimmt für: ja
Kommentar von 0730b51ba2cb14a0577b74a1b986089csmallCLHexe75 am 6. Oktober 2008 22:12

Tja, das hatten die Franken ursprünglich mal vor, und was ist draus geworden? Blutbäder noch und nöcher.

Kommentar von A279ccdd6efa8ca226ad1bb21ef05cabsmallcosch87 am 6. Oktober 2008 22:13

meine antwort heißt ja nicht, dass ich das gut finde.

Kommentar von 0730b51ba2cb14a0577b74a1b986089csmallCLHexe75 am 6. Oktober 2008 22:15

Ja, sollte auch nichts gegen dich sein.


BONEBREAKER
beantwortet von BONEBREAKER am 6. Oktober 2008 21:52
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schau dir einfach mal die dokumentation zeitgeist zb bei youtube an!!! zum thema religion gibts da sehr interressante ansichten

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Sweetnici
beantwortet von Sweetnici am 6. Oktober 2008 21:55
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kuemmel
beantwortet von kuemmel am 6. Oktober 2008 21:55
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wenn man statt religionen zu folgen nur das machen würde was richtig ist wäre es ein versuch wert g

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Kommentar von hannnnchen am 27. November 2008 09:18

und woher wissen wir, was richtig ist?


krauthexe
beantwortet von krauthexe am 6. Oktober 2008 22:11
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cosch87
beantwortet von cosch87 am 6. Oktober 2008 22:16
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anonym
beantwortet von mariamutter am 7. Oktober 2008 08:44
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wuerstel
beantwortet von wuerstel am 7. Oktober 2008 12:56
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Die wahre Religion macht aus kriegerischen Menschen Freunde des Friedens. Das wurde mit folgenden Worten vorhergesagt: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation das Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen“ (Jesaja 2:4). Anstatt durch Worte Haß zu säen, befolgen diejenigen, die die wahre Religion ausüben, das Gebot: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22:39). Angenommen, eine Religion fördert die Teilnahme an den Kriegen der Nationen. Gemäß 1. Petrus 3:11 werden wir aufgefordert, ‘Gutes zu tun, Frieden zu suchen und ihm nachzujagen’. Wie kann eine Religion für Gott annehmbar sein, wenn ihre Anhänger bereit sind, ihre Glaubensbrüder in einem anderen Land im Krieg umzubringen? Angehörige der Religion, die für Gott annehmbar ist, spiegeln seine Haupteigenschaft wider — die Liebe. Und Jesus sagte: „Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“ (Johannes 13:35). Diese Liebe hat nichts mit dem grausamen Haß gemein, der in den Kriegen der Nationen gefördert wird.

Kommentar von Simple_avatar4smallViala am 8. Oktober 2008 11:08

Tja, zu Schade, dass das, was Jesus predigte, in großen Teilen der Kirche nie angekommen ist...

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 9. Oktober 2008 02:40

@Viala, da muß ich dir leider zu 1oo % Recht geben. Die r.k.Kirche vertritt sogar die Meinung, daß seine Bergpredigt nur eine Vision sei und nicht lebbar. Das haben sie ja dann auch mit den Kreuzzügen und der Inquisition unter Beweis gestellt.
Das Perverse ist ja, daß Jesus nie eine Religion gegründet hat, sondern das vorgelebt hat, was er mit seiner Bergpredigt den Menschen nahe bringen wollte.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 16. Oktober 2008 15:11

Warum sollte Jesus das Christentum nicht gegründet haben ?

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 17. Oktober 2008 03:04

Weil Jesus alle Menschen, seine "geistigen" Schwestern und Brüder geliebt hat und sie durch seine Lehren der Bergpredigt dem Himmelreich seines, unseres Vaters näher bringen wollte. Das hat nichts mit Religion zu tun, denn das ist Menschenwerk. Seine Nachfolger waren zwar Christen, die sogenannten Urchristen aber auch die haben weder das Christentum, noch eine Religion gegründet. Das entstand erst 15o bis 2oo Jahre später mit den verschiedensten Gruppen und Absplitterungen.

Ebenso hat Jesus nie eine Kirche gegründet oder " geistige Würdeträger ", wie Priester oder Bischöfe eingesetzt ( Keiner soll sich Rabbi nennen,denn nur einer ist der Herr: unser Vater im Himmel ! ) und auch niemals irgendwelche Dogmen erlassen. Das alles wurde erst später durch machthungrige Menschen installiert und deren Nachfolger verstehen es bis heute, mit der Angst und der Dummheit der sogenannten Gläubigen ihre Machtposition zu halten.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 17. Oktober 2008 20:44

Weniger als 20 Jahre nach Jesu Tod deutete der Apostel Paulus an, daß Satans Bemühungen, Spaltungen zu verursachen und Menschen vom wahren Glauben abzubringen, „bereits am Werk“ waren (2. Thes. 2:7). Schon etwa 49 u. Z. schrieb die leitende Körperschaft in einem Brief an die Versammlungen: „Wir [haben] gehört . . ., daß einige aus unserer Mitte euch durch Reden beunruhigt haben, indem sie eure Seele zu erschüttern suchten, obwohl wir ihnen keine Anweisungen gaben“ (Apg. 15:24). Folglich äußerten einige innerhalb der Versammlung ihren gegensätzlichen Standpunkt — in diesem Fall ging es offensichtlich um die Frage, ob sich nichtjüdische Christen beschneiden lassen und das mosaische Gesetz halten mußten (Apg. 15:1, 5). Im weiteren Verlauf des ersten Jahrhunderts breiteten sich entzweiende Ansichten wie Gangrän aus. (Vergleiche 2. Timotheus 2:17.) Um 51 u. Z. wurde in Thessalonich fälschlicherweise prophezeit, „die Gegenwart“ des Herrn Jesus stehe nahe bevor (2. Thes. 2:1, 2). Etwa 55 u. Z. hatten in Korinth einige die klare christliche Lehre über die Auferstehung von den Toten abgelehnt (1. Kor. 15:12). Um 65 u. Z. hieß es, die Auferstehung sei bereits geschehen, sie sei sinnbildlicher Art und Christen würden sie zu ihren Lebzeiten erfahren (2. Tim. 2:16-18). Es gibt keine inspirierten Aufzeichnungen darüber, was sich in den folgenden 30 Jahren in der Christenversammlung abspielte. Als der Apostel Johannes seine Briefe schrieb (etwa 98 u. Z.), gab es indessen viele „Antichristen“ — Personen, die leugneten, daß „Jesus der Christus ist“ und der Sohn Gottes, der „im Fleische gekommen“ ist (1. Joh. 2:18, 22; 4:2, 3). Über 60 Jahre lang hatten die Apostel „hemmend“ gewirkt in dem Bemühen, den Abfall einzudämmen (2. Thes. 2:7; vergleiche 2. Johannes 9, 10). Doch als die Christenversammlung an der Schwelle zum zweiten Jahrhundert stand, starb Johannes, der letzte noch lebende Apostel — um das Jahr 100 u. Z. Der Abfall, der sich langsam in die Versammlung eingeschlichen hatte, konnte nun ungehindert durchbrechen, was für die Organisation und die Lehre verheerende Folgen hatte.

Ihr alle [seid] Brüder“, sagte Jesus zu seinen Jüngern. „E i n e r ist euer Führer, der Christus“ (Mat. 23:8, 10). In den Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts gab es somit keine Klasse von Geistlichen. Als geistgesalbte Brüder Christi hatten alle damaligen Christen die Aussicht, mit ihm als Priester im Himmel zu dienen (1. Pet. 1:3, 4; 2:5, 9). Was die Organisation betrifft, war in jeder Versammlung eine Körperschaft von Aufsehern oder Ältesten eingesetzt. Alle Ältesten hatten die gleiche Autorität, und keiner war ermächtigt, über die ihm anvertraute Herde zu „herrschen“ (Apg. 20:17; Phil. 1:1; 1. Pet. 5:2, 3). Durch den sich ausbreitenden Abfall trat jedoch bald eine Wende ein.

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 20. Oktober 2008 03:32

Ich seh schon, daß du ein bibelfester und bibelgläubiger Mensch bist und das will ich auch nicht kritisieren. Jeder nach seiner Facon. Dennoch bleibe ich bei meiner Ansicht, daß Jesus zwar seinen Jüngern auftrug, seine Lehre zu verbreiten aber nie die Absicht hatte, damit eine Religion zu gründen.

Außerdem empfinde ich es als äußerst fatal, wenn man die Bibel wörtlich auslegt und nicht dem Sinne nach, da im Laufe der Jahrhunderte sehr viele Passagen absichtlich und auch unabsichtlich durch Übersetzungsfehler gefälscht/verfälscht wurden. In den etablierten, christlichen Kirchen hängt bis heute der Christus noch am Kreuz, obwohl er bereits vor 2ooo Jahren auferstanden ist.Das sollte einem doch zu denken geben.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 24. Oktober 2008 19:35

Die Christlichen Griechischen Schriften enthalten insgesamt schätzungsweise 890 Bezugnahmen auf die Hebräischen Schriften, darunter etwa 320 direkte Zitate. Die meisten davon stützen sich auf die Septuaginta ( Die Septuaginta ist die altgriechische Übersetzung der hebräischen heiligen Schriften, der Hebräischen Bibel und die älteste durchgehende Bibelübersetzung überhaupt). Daher wurden die Zitate aus dieser Übersetzung — und nicht aus den hebräischen Handschriften — Teil der inspirierten Christlichen Griechischen Schriften. Jesus hatte vorausgesagt, dass die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden würde (Matthäus 24:14). Damit dieses Werk durchgeführt werden konnte, gestattete Gott dass sein inspiriertes Wort in die verschiedenen Sprachen der Menschen weltweit übersetzt wurde. Die Septuaginta ist auch heute noch wertvoll und trägt dazu bei, Abschreibfehler zu entdecken, die sich in hebräische Abschriften aus späterer Zeit eingeschlichen haben könnten. Doch auch Abschriften der Septuaginta können Fehler enthalten, und manchmal dient der hebräische Text dazu, den griechischen zu korrigieren. Der Vergleich hebräischer Handschriften mit Übersetzungen ins Griechische und in andere Sprachen führt also dazu, Übersetzungsfehler und Abschreibfehler zu finden, und gewährleistet uns eine genaue Wiedergabe des Wortes Gottes. Es stehen heute vollständige Exemplare der Septuaginta zur Verfügung, die auf das vierte Jahrhundert u. Z. datiert werden. ----------- Das Christentum ist eine Religion (Religion = Form der Anbetung), die sich auf die Lehren von Jesus Christus gründet. Es ist eine Religion, die zu Freigebigkeit, Liebe, Nachsicht und Gewaltlosigkeit aufrief…. . . Die Christenheit dagegen wurde nicht von Jesus Christus oder seinen Aposteln gegründet, sondern kam im vierten Jahrhundert durch die von Konstantin dem Großen herbeigeführte Verschmelzung des abtrünnigen Christentums mit heidnischer Religion und Politik ins Dasein. Die Christenheit hat demnach nie das wahre Christentum praktiziert. Dieser römische Kaiser machte das „Christentum“ aus politischen Gründen zur Staatsreligion. Nachdem er bei dem Konzil von Nizäa den Vorsitz geführt hatte, ließ er seinen ältesten Sohn und danach seine Frau Fausta umbringen. Somit war die Christenheit von Anfang an mit Blut befleckt. Ihre „Vergehung“ begann unmittelbar bei ihrer Gründung. (Siehe The Encyclopædia Britannica, 11. Ausgabe, Band 6, Seite 989, Abschnitt 4.) Im vierten Jahrhundert u. Z. „war das katholische Christentum die offizielle . . . Religion des Römischen Reichs geworden“, heißt es im New Dictionary of Theology. Es kam zu einer „Vereinigung der kirchlichen und der bürgerlichen Gesellschaft“ — zu einer Verschmelzung von Kirche und Staat, die in krassem Gegensatz zu den Überzeugungen der Urchristen stand (Johannes 17:16; Jakobus 4:4). Wie in dem gleichen Werk weiter ausgeführt wird, änderten sich der gesamte Aufbau und das Wesen der Kirche sowie viele ihrer Grundlehren radikal „unter dem Einfluss einer seltsamen, äußerst bedenklichen Kombination von alttestamentlichen und neuplatonischen Vorbildern“. Genau wie es Jesus Christus prophezeit hatte, wurden seine echten Jünger von falschen Christen „überwuchert“.

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 25. Oktober 2008 03:35

Dein ganzes Pamphlet beweist mit keinem einzigen Wort, daß Jesus eine " Religion " gegründet hat.Und dies aus gutem Grunde, weil er kein Christentum und keine Christenheit wollte, da sich diese Anhänger ja wieder von ihren Mitmenschen und Andersgläubigen abgrenzen würden, sondern er wollte, daß allen Menschen, ohne Ansehens der Person, durch seine Lehren und ganz wichtig, deren Befolgung, die Möglichkeit der Rückkehr ins Vaterhaus ermöglicht werden sollte. Alles, was danach kam ist Menschenwerk und damit dem ganzen Spektrum der irdischen Fehlbarkeiten unterworfen.

Amen

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 25. Oktober 2008 22:45

Wahre Christen nehmen Jesus Christus als Gottes Mittel zur Rettung an. Die Bibel sagt: „Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen“ (Apostelgeschichte 4:12). Auch opferte Jesus sein Leben als Lösegeld für gehorsame Menschen (Matthäus 20:28). Außerdem wurde er von Gott als König des himmlischen Königreiches eingesetzt, das über die ganze Erde regieren wird. Gott erwartet, dass wir Jesus gehorchen und seine Lehren befolgen, wenn wir ewig leben möchten. Deshalb heißt es in der Bibel: „Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen“ (Johannes 3:36). Wahre Anbeter sind kein Teil der Welt. Als Jesus vor dem römischen Herrscher Pilatus stand, sagte er: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt“ (Johannes 18:36). Wahre Nachfolger Jesu sind Untertanen seines himmlischen Königreiches und bleiben deshalb in Sachen Politik streng neutral — ganz gleich, in welchem Land sie leben. Sie halten sich aus weltlichen Konflikten heraus. Auch mischen sie sich nicht in die Entscheidungen anderer ein, was den Beitritt zu einer Partei, die Kandidatur für ein Amt oder das Wählen betrifft. Gottes wahre Anbeter sind politisch neutral und gleichzeitig gesetzestreu. Warum? Weil Gottes Wort ihnen gebietet, den staatlichen „obrigkeitlichen Gewalten untertan“ zu sein (Römer 13:1). Falls ein politisches System etwas verlangt, was dem widerspricht, was Gott verlangt, nehmen sich wahre Anbeter ein Beispiel an den Aposteln, die sagten: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5:29; Markus 12:17). Jesu wahre Nachfolger predigen Gottes Königreich als einzige Hoffnung für die Menschheit. Jesus sagte voraus: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24:14). Wahre Nachfolger Jesu Christi legen anderen nicht nahe, die Lösung ihrer Probleme bei menschlichen Herrschern zu suchen, sondern sie verkündigen das himmlische Königreich Gottes als einzige Hoffnung für die Menschheit (Psalm 146:3). Jesus lehrte seine Nachfolger, um diese vollkommene Regierung zu beten, als er sagte: „Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde“ (Matthäus 6:10). Wie die Bibel zeigt, wird Gottes himmlisches Königreich „alle diese [jetzt bestehenden] Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen“ (Daniel 2:44).

Kommentar von C58e287f7aed4ff6244b22627e2fa35esmallpitimas am 26. Oktober 2008 02:45

> "Auch opferte Jesus sein Leben als Lösegeld für gehorsame Menschen (Matthäus 20:28)."< Würstel, das ist der größte Schmarrn und die schlimmste Fälschung, die man sich vorstellen kann. Das ist typisch für Bibelgläubige, die alles Wort für Wort so hinnehmen, ohne sich selbst kritisch zu hinterfragen. Jesus ist nie auf die Welt gekommen, um sich zu opfern, sondern er wurde von den damaligen Menschen, zuvorderst vom jüdischen Volk, nicht angenommen und nicht in ihre Herzen aufgenommen. Darum mußte er sterben, weil er und sein/unser Vater nicht in den freien Willen seiner Mitbrüdern/schwestern eingreifen wollte und durfte. Was wäre das für ein grausamer Gott, der seinen Sohn den Menschen zum Fraß vorwerfen würde. Jesus kam, um zu erfüllen und nicht, um zu sterben.

Hiermit höre ich mit dieser Diskussion auf, denn wenn mir Jemand nur Bibelzitate um die Ohren haut und selber kaum eigene Erkenntnisse aufweisen kann oder darüber berichtet, dann kann ich ja selber die Bibel lesen. Im großen Ganzen kann ich da GALLARIAOY nur zustimmen.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 26. Oktober 2008 12:31

Leider kann ich Dir nichts anderes bieten zu diesem Thema, weil ich überzeugt bin, das die Bibel die Wahrheit lehrt und dadurch alles ablehne was menschlicher Auslegung entspringt. „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,“( 2. Tim. 3 : 16)

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 10:32

Lieber wuerstel, es ist uns, der GALLARIAOY, eine Freude deine Zeilen zu kommentieren, weil du mit deinem Text offen legst, dass du selbst nicht überprüftest, ob dass, was in diesen so genannten >Heiligen Schriften steht< der absoluten Wahrheit genügt.

Du hast dir ein äußeres Wissen angeeignet, was jedoch nicht auf innerem Wissen beruht.

Wärest du ein wahrlich Wissender, wie z.B. BUDDHA oder JESUS, hättest du erkennen müssen, dass auch in den so genannten >Heiligen Schriften<, die ja von irdischen Menschen, meist nach 30-100 Jahren, nach JESUS Tod, geschrieben wurden, Widersprüchliches enthalten ist, was eben nicht dazu beitrug, dass die menschlich, irdischen Gläubigen ein Leben lebten, was GOTT gefällig ist und war.

Seit mehr als 2007 Jahren wird den Gläubigen, von den christlichen Religionen etwas übergestülpt, was an vielen Stellen, an der absolutn Wahrheit vorbei geht, weil die Gläubigen versäumten zu prüfen, ob dass was sie lasen und von ihren Priestern hörten, dem entsprach, was dieser geschichtliche JESUS von Nazareth, wahrlich wollte und lehrte.

Irdische Menschen, denen es gelang oder gelingt, mit DEM in Resonanz zu gehen, was dieser so genannte GOTT wahrlich ist, erfuhren eben dass, was dieser >JESUS von Nazareth< wahrlich lehrte und meinte.

Und dieses Erfahren aus den inneren Tiefen des menschlichen SEINS, steht eben im Widerspruch zu dem, was man diesem JESUS Christus andichtet.

Dieser JESUS von Nazareth hat keine Kirche, keine Religion gegründet, weil ER, JESUS, nur wollte, dass jeder irdische Mensch sein eigener Priester wird, damit er vorbereitet sei, wenn >das Reich GOTTES< naht.

Mit dem >Nahen des Reiches, meinte JESUS ein Bewusstsein, wo den menschlich Irdischen bewusst wird, was GOTT, HIMMEL, NIRWANA, EWIGES LEBEN, VERVOLLKOMMNUNG wahrlich ist und beinhaltet.

Das zuletzt geschrieben lässt sich aus dem Satz, den JESUS gesagt haben soll, mit Hilfe der irdisch, menschlichen Logik, nachvollziehen.

JESUS soll sinngemäß gesagt haben:

>>>Wenn ihr zu irdischen Lebzeiten nicht sterbet, werdet ihr das Himmelreich nicht erfahren.<

Wir, die GALLARIAOY, interpretieren diesen Satz von JESUS wie folgt:

>>>Wenn ihr irdischen Menschen, nicht zu irdischen Lebzeiten, euer ICH; ICH BIN, euer EGO quasi auslöscht, also sterben lasst, werdet ihr nie erfahren, was GOTT, HIMMEL, NIRWANA, EWIGEs lEBEN und VERVOLLKOMMNUNG ist, und beinhaltet.<<<

So einen Satz wirst du, wuerstel, in der so genannten >Heiligen Schrift< nicht finden, und demnach auch nicht nachvollziehen können, weil dein inneres Wissen sich noch nicht offenbaren konnte, weil du dich mit Glaubenssätzen hast programmieren lassen, die du nicht auf absolute Wahrheit überprüftest.

Wuerstel, du bist ein Gläubiger, der sich zweifelsohne bemüht, entsprechend den Hinweisen in der >HEILIGEN Schrift< zu leben. Nur, du bist ein Gläubiger, der nur glaubt (= etwas für wahr annehmen, ohne es zu wissen).

Wir, die GALLARIAOY, ist >nur glauben zu müssen<, zu wenig. Erst, wenn wir WISSENDER sind, brauchen wir nicht mehr zu glauben.

Wenn du, wuerstel, uns, der GALLARIAOY, antworten möchtest, bringe uns bitte keine Zitate aus der so genannten >HEILIGEN SCHRIFT<, sondern nur deine ureigenen Erkenntnisse, nach denen du gewillt bist, zu leben, dein irdisches Leben zu durchleben.

Um deine ureigene Programmierung einmal zu überprüfen, setze dich entspannt, womöglich bei dezenter Musik und Kerzenbeleuchtung, hin, höre auf zu denken, und lasse geschehen, was sich dir offenbaren will. Nicht auszuschließen ist, dass sich dir etwas offenbaren wird, was nicht mehr mit dem indentisch ist, was du bis jetzt als wahr angenommen hast, also glaubst.

Wünschen DIR, WUERSTEL, ein frohes Erwachen.

GALLARIAOY, der bereits zu irdischen Lebzeiten auch den Anteil in uns lebt, der den menschlich, irdischen Tod nicht kennt.


Eifelmensch
beantwortet von Eifelmensch am 19. Oktober 2008 11:00
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Ohne Religionen würden die allermeisten Konfliktpunkte die es innerhalb der menschlichen Gemeinschaft gibt ganz einfach entfallen.

abgestimmt für: ja
Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 10:45

Lieber Eifelmensch, hier unterliegst du einem Irrtum. Die derzeitige Realität zeigt, dass es den Religionen, zumindest in den letzten 2600 Jahren nicht gelang, ihre Gläubigen so zu führen, das Frieden und Harmonie herrsche auf der MUTTER ERDE. Vergleiche auch unsere Anmerkung Zu >wuerstel< G. GALLARIAOY


immerich
beantwortet von immerich am 4. November 2008 06:31
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Die meisten Kriege beruhen auf religiösen Uneinigkeiten und übertriebenen Religionsauffassungen.

abgestimmt für: ja

anonym
beantwortet von hannnnchen am 27. November 2008 09:34
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Diese Idee rührt von der Aussage, dass Religion Krieg stiftet und wird oft mit dem Mosezitat "Auge um Auge, Zahn um Zahn" begründet.

Der Kontext aber ist jener: Wenn zu Mose' Zeiten jemand jemanden aus einem anderen Stamm umgebracht hat, wurde sein Stamm komplett ausgerottet. Deshalb sagte Gott durch Mose: "Auge um Auge, Zahn um Zahn" = tut dem anderen nur soviel an, wie man euch angetan hat: Wenn er euch die Nase abbeißt, beißt ihm die Nase ab, tritt er euch gegen das Knie, tretet ihm gegen das Knie, usw.

Als das die Menschen verinnerlicht hatten, konnte Gott einen Schritt weitergehen und durch Jesus sagen: "Wenn dir jemand auf die eine Wange schlägt, biete ihm auch die andere an" - lass dich nicht aus der Ruhe bringen, fang keinen Streit an: Noch extremer sagte Er noch: "Liebe deine Feinde" = auch die sind deine nächsten. Die Steigerung geht dann noch weiter über Mohammed (liebe dein Volk) zu Bahá'u'lláh (liebe die Welt), wobei die letzteren beiden auch schon im "liebe deinen Nächsten" zusammengefasst sind.

Daraus sieht man aber jedenfalls sehr deutlich, dass Religionen eigentlich friedensstiftend sind. Es waren immer Menschen, die sie auslegten und Krieg daraus machten. Bzw., wenn "sowieso" ein Krieg anstand, um den Segen der Götter oder des Gottes baten.

Bahá'u'lláh sagt: "Das Ziel der Religion, wie sie vom Himmel des heiligen Willens Gottes offenbart ist, besteht darin, Einheit und Eintracht unter den Völkern der Welt zu stiften; macht sie nicht zur Ursache für Zwist und Streit. Die Religion Gottes und Sein göttliches Gesetz sind die machtvollsten Werkzeuge und die sichersten Mittel dafür, daß das Licht der Einheit zwischen den Menschen anbricht. Der Fortschritt der Welt, die Entwicklung der Nationen, die Ruhe der Völker und der Frieden aller Erdenbewohner gehören zu den Grundsätzen und Geboten Gottes."

Ich denke, das trifft es ganz gut.

abgestimmt für: nein

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