Frage von KnorxyThieus, 21

Windows: Macht es einen Unterschied, ob eine Netzwerkanwendung direkt gestartet wird oder erst auf das Client-Gerät kopiert wird?

Ich starte öfter Setup-Dateien (ohne Programmverzeichnis!) aus meiner Netzwerkfreigabe von einem Zweit-PC, und jetzt fragte ich mich gerade, ob es Sinn machen würde, die Datei zuvor auf diesen zu kopieren.

Oder wird beim Ausführen sowieso die gesamte Assembly sofort geladen?

MfG,
KnorxThieus (♂)

Antwort
von PWolff, 7

Monolithische Anwendungen werden komplett heruntergeladen und im RAM (und dessen Erweiterung, der Auslagerungsdatei) zwischengespeichert. Das dürfte bei Setups generell der Fall sein.

Wenn du ein schnelles, zuverlässiges Netzwerk hast, sollte es keinen Unterschied ausmachen, wo die Datei dauerhaft gespeichert ist.

(Bei Setups, die von uralten oder wenig sorgfältig programmierten Veröffentlichungssystemen erstellt worden sind, könnte es sein, dass das Setup erwartet, von einem Pfad mit Laufwerksbuchstaben aus gestartet worden zu sein, und dannnn kann es bei "UNC-Pfaden" (mit "\\" am Anfang) zu Problemen kommen. Ist heute aber sehr selten.)

Kommentar von KnorxyThieus ,

Okay, also das heißt, dass sich die Exe i. d. R. nicht selber für ihren eigenen Speicherort interessiert, sondern passiv von der CLR entpackt wird?

Kommentar von PWolff ,

Es gibt auch native ausführbare Dateien, bei denen überhaupt keine Laufzeitumgebung nötig ist.

Ob sich eine ausführbare Datei für ihren Speicherort interessiert, hängt von dieser Datei selbst ab. Installationsdateien schauen oft in ihren eigenen Ordnern nach, ob es dort irgendwelche Konfigurationsdateien gibt.

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