Frage von IchBins994, 168

Will nicht mehr leben was soll ich machen?

hi also erstmals danke das ihr zuhöhrt ich werde jetzt mal einfach alles rausschreiben diese ganze scheisse fing an als ich 1 war und schon davor mein vater starb an drogen meine mutter erzählte mir jahrelang an krebs doch dann erzählte sie mir alles das er dealer war auch im gefängnis und dann schliesslich eine überdosis nahm tja dann hat sich meine oma um mich gekümmert bis ich 3 war weil meine mutter zu high war tja irgenwann kam ich doch wieder zu meiner mam sie war kein gutes vorbild rauchen mit 9 trinken mit 11 drogen mit 15 10 jahre älteren mann haben von zuhause ausziehen mit 15 (ohne zustimmung) pircings und tattoos mit 15 (ebenfalls ohne zustimmung) dann lief alles gut bis ich 7 war sie war feiern und liess mich oft stunden allein eine 7 jährige! auserdem war sie manisch deppresiv und ich musste mich seit ich 4 bin um sie kümmern ich habe ihr schon 15 mal das leben gerettet sie hatte diesen freund der furchtbar war er wollte sie erstechen und sie hat sich mitten in der nacht in meinem zimmer versteckt also stellt euch vor um ca 2uhr morgen schläft ihr ruhig bis auf einmal eure mutter schreiend in euer zimmer rennt und ein irrer drausen mit einem messer steht gottseidank hatte ich leila meinen beste freundin die die polizei rief immer wenn so etwas passiert als ich 10 war kam ich wieder zu meiner oma weil meine mutter zum 2ten mal abhängig war sie war in der psychatrie und machte einen entzug und er gelang! aber kurz nach meinem 12ten geburtstag war sie das 3te und letzte mal abhängig und ich bin daran schuld und bitte schreibt nicht " es ist nicht deine schuld" denn ich bin schuld also um 18 uhr kammen 2 polizisten die mir sagten das meine mutter sich die pulsadern aufgeschnitten hatte und eine überdosis nahm tja ihr denkt jetzt bestimmt das es nicht mehr schlimmer kommen kann oder? falsch! ungefähr ein jahr danach haben meine besten freunde mich gemobbt und zwar so richtig ich blieb auch eine woche zuhause tja und 1 monat später erfuhr ich das sich mein bester freund in mich verknallt hatte ich mich aber nicht in ihn so dann fing das schwindel gefühl an damit meine ich das ich ständig von ohnmachtsanfällen gequält werde seit 3 monaten dann war ich im krankenhaus und sie haben alles untersucht: HNO MRT Blut Augenartzt und noch mehr dann kammen sie zu dem schluss das es psychisch ist und die wollen mich für einen monat in eine klinik schicken da will ich auch hin aber ich drehe solangsam durchich halte das nicht mehr aus was soll ich bloss tun?

Antwort
von Pusteblume8146, 47

Hey! Also das ist echt Wahnsinn, was du durchmachen musstest! Das tut mir echt leid für dich.

Ich glaube am Besten ist es, wenn du versuchst, mit der Vergangenheit abzuschließen. Das ist mit Sicherheit sehr schwer und vergessen wirst du das wahrscheinlich nie. Aber vielleicht findest du einen Weg, wie du “gut“ damit ungehen kannst, und wie es dich nicht mehr so verfolgt.

Zu deiner Mutter, auch wenn du sagst, du willst du das hören: du bist nicht schuld! Du bist nicht für einen anderen Menschen verantwortlich. Jeder Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich ...man kann einen Menschen unterstützen, ihm seine Liebe zeigen, aber du kannst für ihn nicht entscheiden, was er tut. Auch wenn ich verstehe, dass du dir Vorwürfe machst. Niemand hätte das verhindern können. Deine Mutter war ja seit Jahren abhängig. 

Ich würde dir raten, geh in die Klinik und versuche (auch wenn es schwer ist) nach vorne zu sehen. Versuche dir vorzustellen, wie du nach dem Aufenthalt Schritte in dein neues Leben machst und einen Neustart wagst. Du hast schon so viel mitgemacht, das macht dich nur stärker. Du schaffst das! Alles alles Gute! Und viel Kraft.

Kommentar von IchBins994 ,

danke aber die wissen nur von dem schwindel gefühl über das andere kann ich mich unmöglich unterhalten

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Gerne. Du meinst, du möchtest dich nicht über deine psychischen Probleme unterhalten? Verstehe ich, aber ich denke es ist der einzige Weg, wie du da raus kommen kannst...

Antwort
von Anduri87, 26

Ich kann es nachempfinden...

So mit 16 1/2 fingen bei mir ähnliche beschwerden an. Erst hatte ich schwindelanfälle und verlor das Bewusstsein. Ich war bei zich Ärzten und mehrmals im Krankenhaus. Und nie kam etwas dabei heraus. Irgendwann bin ich dann bei meinem behandelden Arzt in der medizinischen Polyklinik zusammengebrochen, und der hat mich dann an die Psychosomatik überwiesen. Dort wurden dann depressive Episoden diagnostiziert. Später machte ich noch eine Kipptischuntersuchung, die dann letztlich positiv war und mit der man sich zumindest das Ohnmächtig werden erklären konnte. Mit der Zeit ging es mir aber psychisch immer schlechter und meine Depressionen wurde unbehandelt zu einem dauerzustand. Irgendwann stand ich dann auf einer Aussichtsplattform und wollte mich herunterstürzen. Alles überforderte mich. Meine Vergangenheit, meine körperliche aber auch meine psychische Verfassung. Ich hatte glück denn zwei Frauen hielten mich davon ab - in letzter Sekunde. Daraufhin schickte mich mein Psychiater in eine offene Akutabteilung in einer Uniklinik.

Und ich kann sagen: Es war die beste Entscheidung meines Lebens! Ich wurde medikamentös richtig eingestellt, lernte wieder Soziale Kontakte zu pflegen, ging meinen Hobbies nach, und ass wieder normal. Ausserdem begann ich all die unaufgearbeiteten Ereignisse und Dinge die mich insgeheim schon seit Jahren quälten richtig aufzuarbeiten. Ich kam als neuer und gestärkter Mensch aus der Klinik.

Ich würde dir raten: lass mal eine Kipptischuntersuchung veranlassen - sie gibt auskunft darüber ob du bei zu langem Stehen Blut in deine Beine verlierst und dann dein Kopf unterversorgt ist. Ausserdem stellte sich nach mehrmaligen Anfällen später Epilepsie bei mir heraus.

Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen. Mach das beste aus der Situation.

Lg, Anduri87

Kommentar von IchBins994 ,

 Deine Antwort war sehr hilfreich diese kipptischuntersuchung ist das die wo man sich immer wieder hinlegt und dann Blutdruck Messt dann wieder aufsteht und Blutdruck Messt und so weiter

Antwort
von FelinasDemons, 38

Geh erstmal in die Klinik und schau was es dir bringt. Sieh es als Heilungschance aber auch als "Erholung" von den ganzen Strapazen der letzten Jahre. Und ich kann mich nur den anderen anschließen. Dass du das alles durchgestanden hast verdient wirklich Respekt.

Viel Glück in der Klinik:)🍀

Antwort
von AriZona04, 49

Oh ... da bleiben einem die Worte weg.
Schade, dass ich Dich nicht potzblitz adoptieren kann. Das wollte ich schon mit etlichen Jugendlichen!

Du bist die erste, der ich meine Überzeugung mitteile. Bis jetzt sah ich tatsächlich immer eine Möglichkeit, aus dem Erlebten raus zu kommen und was aus dem Leben zu machen. Aber ich bin der Überzeugung, wenn es zu bunt wird, haben wir das Recht, zu gehen! Dass Du gar nicht wirklich gehen willst, lese ich aus Deinem Text, ansonsten hättest Du nicht bei GF geschrieben und gefragt und um Hilfe gerufen! Insofern musst Du Dir selbst einig werden, was Du wirklich willst, ob Du eine Zukunft hier auf der Erde haben willst und wie Du Dir diese vorstellen könntest. Was bisher passiert ist, hat viel mit Deinen Eltern zu tun. Was die Zukunft bringt, hat fast ausschließlich mit DIR zu tun. Gibt es eine Möglichkeit, die ambulant zu helfen, so dass Du nicht stationär aufgenommen werden musst? Hattet Ihr schon mal jemand vom Jugendamt gehabt, der Euch - aber auf alle Fälle Dir - helfen kann? Kümmere Dich bitte um beides, bevor Du eine andere Entscheidung triffst!

Kommentar von IchBins994 ,

nein es gibt keine möglichkeit ich muss in die psychatrie besuch von jugentamt haben wir schon seit 5 jahren bin auch beim psychater aber der kann mir auch nicht helfen

Kommentar von AriZona04 ,

Warum ändert sich trotz Jugendamthilfe nichts?? Und warum ändert sich trotz Psychater nichts? Geben Dir beide Tipps? Kannst Du diese befolgen?

Kommentar von IchBins994 ,

die von jugendamt haben mich zum terapeuten geschickt und der gibt mir nie tipps

Kommentar von AriZona04 ,

Oh ... Ich ging davon aus, dass die für so was da sind ... Dann frag Deinen Therapeuten gezielt, wie Du in welcher Situation am besten reagierst. Arbeite aktiv mit, damit sich die Situation zu Hause verbessern kann! Sonst ändert sich nie was. Und wenn Du auf diese Weise vorwärts kommst, brauchst Du vielleicht nicht stationär aufgenommen werden! Letztlich ist es auch DEINE Entscheidung, OB Du in die Psychatrie willst! Da kann Dich - in Deinem Falle - niemand einweisen!

Antwort
von largicu, 36

Ich selbst habe  grossen Respekt vor dir so etwas das falsch  gegangen ist ist scheisse.
Ich würde  dein klinik aufentahlt sicher machen danach geht es dir viel besser und du kannst ein neues Leben anfangen glaub mir dir geht es danach besser das vergangene zu verarbeiten und danach geht es die viel besser 👍🏽🍀🍀🍀viel Glück 🍀😌😌

Antwort
von Manakain, 41

Ey ich spreche dir erstmal meinen tiefsten Respekt für das aus was du durchgemacht hast!

Ich bin kein Artzt oder Mediziner oder so, ich sage dir einfach meinen Rat.

Geh auf jeden Fall in diese Klinik. Wenn du das sogar selbst willst ist das meiner Meinung nach sehr gut. Wenn du jetzt schon in dieser Klinik bist oder auch nicht ruf dir immer in Gedanken dass du in eine professionelle Klinik kommst, oder du schon in einer bist wo Leute sind die sich damit auskennen und dir helfen wo sie können. Wenn du noch nicht in dieser Klinik bist und fähig bist zu deiner Oma oder jemand anderes dem du vertraust und lass dir von dieser Person gut einreden.

Denk einfach immer dran dass dir die Ärtzte in dieser Klinik nichts schlechtes wollen und alles tun um dir zu helfen und denk immer dran dass es irgendwann vorbei ist und es keine Lösung ist sich umzubringen!

Ich hoffe dass ich dir irgendwie helfen konnte und das du das durchstehst.

Antwort
von Qaesedrfz, 43

Omg😱Du tust mir sooo leid. Als ich das hier gelesen habe😰Dass ist ja Horror. Habe jz noch Tränen in den Augen. Wo wohnst du denn jz? Da ist meine Geschichte echt harmlos😔 Ich verstehe nicht warum du so ein Pech hast. Du hast es 100%ig nicht verdient!! Es gibt schlechte Zeiten im Leben aber es gibt auch immer wieder Gute! Auch wenn man nicht daran Glaubt!Wenn du jemanden zum reden brauchst ich bin da. Wie alt bist du jz? 

Liebe Grüße Minou

Kommentar von IchBins994 ,

danke ich bin jetzt 13 und wohne bei meiner oma

Kommentar von Qaesedrfz ,

Ich bin so alt wie du und wenn mein Leben so wäre wie deins .. Mir würde es genau wie dir gehen.. Ist deine Oma wenigstens nett? Also wirklich .. Du hast wirklich meinen Respekt!

Kommentar von IchBins994 ,

meine oma ist nett aber sie versteht mich einfach nich sie nimmt mich nicht ernst als ich das letzte mal einen onmachtsanfall hatte wollte sie nicht ins krankenhaus und sie macht sich auch keine sorgen über meine essstörung

Kommentar von Qaesedrfz ,

Hast du eine Tante oder einen Onkel? Vllt ist sie irgendwie überfordert..

Kommentar von IchBins994 ,

nein die ist nicht überfordert wir haben weder geld noch zeitprobleme 

Kommentar von Qaesedrfz ,

Ok dann wundert es mich aber dass sie sich nicht um deine Gesundheit sorgt

Antwort
von Jakilian, 61

Erstmal Respekt das du so viel durchgehalten hast.. Wenn du wieder gesund bist,fang einfach ein neues Leben an und leb solange bis du auch Kinder hast,zeig ihnen dann wie richtige Eltern handeln, also bleib am Leben,du schaffst das :3

Antwort
von LittleMistery, 34

In die Klinik.

Antwort
von Wiesel1978, 35

Hut ab, und ich dachte, meine Kindheit war scheiße ;) aber es muss jeder sein Päckchen tragen.
Du hast verdammt viel geschafft und überlebt in Deinem Leben. Halte die Zeit bis zum Klinikaufenthalt noch durch. Man sagte mir, dass man lernt mit diversen Problematiken zurecht zu kommen. Und wenn Du wenn zum Quatschen brauchst - PMme
Alles erdenklich Gute

Antwort
von darkmaxcraft, 62

Nimm die Hilfe in der Klinik an. Glaub mir, das ist erstmal das beste :-)
Und gib nicht auf :-)
Niemals, es gibt immer einen Ausweg und es kann nur noch besser werden :-)

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