Frage von nannia 06.01.2008

will mich trennen von meinem Mann, wo kann ich mich erkundigen?

  • Antwort von demosthenes 06.01.2008
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Über den Unterhalt etwa kannst Du sicher bei einer lokalen Behörde kostenlos Auskünfte bekommen.

    Ansonsten kann ich Dir nur raten, dass Du versuchst, Dich mit Deinem Mann über alle Scheidungsfolgen gütlich zu einigen, denn dann bräuchtet ihr nur einen Anwalt und hättet schon mal die Hälfte der sonst fälligen Kosten gespart.

  • Antwort von johmarc 06.01.2008
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ...als ehemalige Sekretärin eines Antwalt (hauptsächlich Scheidungen und Erbschaftsangel.)....würde ich sagen, zuerst alle anderen Wege ins Auge fassen....so oder so wird es sonst teuer und zwar für alle, und ganz besonders auch für das Nervenkostüm, alles Gute und überlege es Dir noch hundertmal...

  • Antwort von pjakobs 06.01.2008
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wenn noch soviel Vertrauen zwischen euch möglich ist und die Trennung von beiden gewollt wird, dann geht bitte zu einem Familien- oder Paartherapeuten und bittet den um eine Trennungsbegleitung.

    Mit etwas Glück spart Ihr euch so den ganzen Mist mit gierigen Anwälten und Rosenkrieg.

    Ich drück Euch die Daumen.

    pj

    ps: bei Trennung zuerst an Unterhalt zu denken heißt von Vornherein den unangenehmsten Weg zu wählen. Trennung heißt Scheidung der Lebenswege für Eltern und zum Teil für die Kinder. Da werden so viele Gefühle verletzt, da sollte Geld erst ganz weit hinten stehen.

  • Antwort von Zander1961 06.01.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Beim Anwalt. :)

  • Antwort von regideur 06.01.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bei einem Anwalt für Familienrecht.

  • Antwort von vollyhn 06.01.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Leider zeigt die Erfahrung, dass bei Trennungen das Einvernehmen zwischen den Ehegatten regelmäßig nicht in dem Umfang besteht, dass man sich vertrauensvoll begegnet und alles friedlich lösen könnte. Zumindest für eine erste Beratung ist erforderlich, dass ein Fachmann(Frau) dich in Deinem Interesse berät. Was Du daraus machst, ist dann Deine Sache. Du willst ja wissen, was Dir zusteht, und nicht, wie Du jeglichen Streit vermeiden kannst.

    Zu einer einvernehmlichen Lösung sind beide Ehegatten erforderlich. Zumeist handelt es sich um Lippenbekenntnisse, wenn die Eheleute sich versichern, sich im Guten zu einigen. Sobald der Mann hört, wie wenig ihm von seinem Lohn verbleiben soll, und sobald die Frau hört, mit wie wenig Geld sie auskommen soll, fühlt sich derjenige schon in der Klemme und versucht, für sich einen Vorteil herauszuholen.

    Leider funktioniert es zumindest in Deutschland nicht so gut mit der angesprochenen Mediation. Abgesehen davon, dass auch ein Mediator Geld verdient, erfordert eine erfolgreiche Mediation, dass die Parteien zur gütlichen Lösung bereit sind. Der Mediator darf nicht im Interesse einer Partei tätig werden, sondern soll beide möglichst "neutral" über die beiderseitigen Rechte und Pflichten aufklären und eine Einigung herbeizuführen. Schert im Rahmen der Mediation einer aus, ist die Mediation gescheitert und der Streit geht dann doch mit Anwälten weiter. Mediationskosten in diesem Fall vergebens aufgewendet. Zumeist lassen verletzte Gefühle und Rachegelüste eine friedliche Auseinandersetzung zumindest aus der Sichteines Gatten nicht zu.

    Im Scheidungsverfahren besteht für denjenigen, der den Scheidungsantrag stellt, Anwaltszwang nach § 78 ZPO. Wer als sogenannter Antragsgegner nicht entgegentritt, benötigt für das Scheidungsverfahren keinen Anwalt.

    Dass die Rechtsanwälte an einer streitigenAuseinandersetzung besonderes Interesse hätten, ist nur bedingt richtig. En Rechtsanwalt verdient aufgrund des deutschen Vergütungssystems am bestensein Geld, wenn er mit wenigen Briefen und Worten schnell eine Einigung mit der Gegenseite herbeiführt. Die Vergütung geht in einer Art Fallpauschale und mit Ausnahme einiger Spitzenanwälte nicht nach Stundensatz. Ein Rechtsanwalt muss auch in eigener Verantwortung prüfen, in welchem Umfang die Vorstellung einer Partei zu vermeintlichen Ansprüchen zutrifft. Ein guter Anwalt wird auch abraten, unbegründete Ansprüche einzuklagen. Ein verlorener Prozess, in den einen ein Anwalt getrieben ha, ist für den Anwalt wegen der damit verbundenen negativen Propaganda des Unterlegenen auch nicht gut.

    Die schlimmsten Kriegstreiber in den meisten Scheidungsverfahren sind nicht die Rechtsanwälte, sondern die Verwandten und guten Freunde der Parteien, die den beiden jeweils vorwerfen, sich ausnehmen oder über den Tisch ziehen zu lassen. Und die schon immer gesagt haben, dass der Partner nichts taugt und nur hinter dem Geld des anderen her war. Oder die neuen Partner, die der Partei den Rückenstärken, weil dann in der neuenPartnerschaft mehr Geld vorhanden ist.

    Horch Dich bei Bekannten ein wenig um, was die mit Trenungen für Erfahrungen gemacht haben, und versuch daraus herauszufinden, welcher Anwalt/Anwältin für Deine Belange geeignet ist. Aber einen Anwalt solltest Du auf jeden Fall aufsuchen. Der haftet im übrigen auch für falsche Auskünfte oder falsche Prozessführung.

    Dass Rechtsanwälte ihren Job ausüben um Geld zu verdienen, ist unstreitig. Wenn Deine Vermögensverhältnisse eng sind, kannst Du den Anwalt bitten, die Übernahme der Kosten durch die Beratungshilfe oder Prozeßkostehilfe zu prüfen und zu beantragen.

  • Antwort von xyungeloest 06.01.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    soweit ich weiß , besteht in deutschland bei scheidungen immer noch anwaltzwang.

    also, kannst du beruhigt zu einem anwalt gehen und bist so immer am besten beraten.

  • Antwort von WolfRichter 06.01.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Geh zum Anwalt; egal, was andere hier sagen.

    Natürlich verdient der Anwalt daran. Aber Du wirst ihn ohnehin brauchen - und bezahlen müssen. Dann ist es jedoch besser, gleich am Anfang zu ihm zu gehen: Es kostet das gleiche Geld und Du vermeidest Fehler die Dich teurer kommen können.

    Einvernehmliche Scheidung ist auch mit einem Anwalt möglich; ich rate aber ab: Dies setzt ABSOLUTE Einigkeit und Vertrauen voraus. Erfahrungsgemäß schwindet das im Laufe des Verfahrens.

  • Antwort von Domino1 04.11.2008

    Sie mal auf http://www.geschieden24.de nach. Da gibt es Erfahrungsberichte, das ist sehr gut.

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