Will die AOK Plus ein psychologisches Gutachten für den Beginn einer Hormontherapie?

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5 Antworten

Hier wird wieder viel geschrieben, aber keiner weiß was genaues. Hier steht der Weg, in zwei Varianten, als graphische Übersicht:

http://www.trans-eltern.de/?Wichtig.TS-Weg_in_der_%DCbersicht_%28Organigramm_als%0A__jpg%29

Die Hormone werden NICHT zuvor bei der KK beantragt. Ist Unfug, damit weckt man schlafende Hunde und man kann sich im schlimmsten Falle auf einen monate- bis  jahrelangen Krieg mit der KK vorbereiten. Ein Bekannter hatte einen drei Jahre langen Rechtsstreit mit der Kasse, bevor sie die Hormonbehandlung genehmigt haben. Hormone werden ganz normal auf Kassenrezept verschrieben (Ärztehoheit). Das einzige was der Endo will, ist eine psychologische STELLUNGNAHME. Kein Gutachten, keine Indikation oder sonstwas (!!!) sondern nur eine Stellungnahme. Wann er diese schreibt liegt im Ermessen des Therapeuten, internationales Minimum sind 3 Monate nach Beginn der Therapie. Ich selber habe 6 Monate nach Beginn der Therapie mit den Hormonen angefangen.

LG transeltern

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Eine Hormontherapie kann oder darf man meines Wissens ohne Psychologisches Gutachten und Therapiestunden nirgendwo beginnen, das hat auch alles einen Sinn!

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Kommentar von LittleSarah2000
27.12.2015, 11:55

„Du brauchst KEIN ok von Deiner Krankenversicherung. Ebenfalls ist es FALSCH, das man 1 Jahr Alltagstest machen muss, bevor man die Hormontherapie beginnen kann. Dies ist eine Empfehlung des MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkasse) und nicht bindend.“ (http://hormonmaedchen.de/ablauf/

Ist das, was dort gesagt wird, falsch? 

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Kommentar von Alex9Q1
27.12.2015, 12:32

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen:
Ich brauche ein psychologisches Gutachten und eine gewisse Anzahl an Therapiestunden, bin allerdings bei einer anderen Krankenkasse.

Ein Bekannter von mir brauchte ein psychologisches Gutachten und mind. 6 Therapiestunden bei nem Spezialisten, dann hat er Testo bekommen.

Wie genau das bei deiner Krankenversicherung abläuft weiß ich nicht. Aber ich gehe doch stark davon aus, dass man sowas braucht. Vielleicht mal anrufen und sich erkundigen? LG

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Kommentar von doodlez992
28.12.2015, 07:31

Das was du da aus der Quelle gezogen hast ist vollkommen richtig.

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Kommentar von transeltern
28.12.2015, 14:29

Wie gesagt, völliger Humbug. Es ist für den Endo nur eine psychologische Stellungnahme nötig, kein Gutachten und keine Indikation. Da geht nichts über die KK oder den MDK! Da wird nichts vorher beantragt, das ist allein die Hoheit des Endokrinologen. Nur wann der Therapeut die Stellungnahme schreibt, das liegt im Ermessen des Therapeuten, minimum sind 3 Monate.

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Du kannst nicht einfach eine Hormonbehandlung bekommen. Im voraus liegt 'ne menge Arbeit. Viele Therapiestunden, ein Alltagstest und und und. Du machst locker zwei Jahre Therapie bis du mit einer Hormonbehandlung anfangen kannst. Eine gefühlte Ewigkeit, aber nur zum Besten der 'Patienten'.

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Mit Sicherheit. Üblicherweise muss man auch eine bestimmte Anzahl selbst zu zahlender Therapiestunden nachweisen. Ich meine um die 20.

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Kommentar von doodlez992
28.12.2015, 07:30

Schwachsinn. Die aok will und brauch da nix von wissen. Die Hormone werden nicht beantragt und pflichtstunden hat man auch keine.

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Kommentar von Seanna
28.12.2015, 10:36

Meiner Erfahrung nach (durch einen Patienten bei der Kasse) ist das so. Von Hormone beantragen sagte ich nix, für Ausstellung von Rezepten gilt Ärztehoheit. Die Kasse hingegen ist für Kostenübernahme zuständig, und die muss sehr wohl beantragt und begründet werden, wenn man nicht selbst zahlen kann.

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Kommentar von Seanna
28.12.2015, 15:47

..Die ja vorher geklärt sein sollte, bevor man die Hormone bekommt und die OP nicht.

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Du beantragst keine Hormone bei der Krankenkasse!

Gehst zu deinem Therapeuten, der schreibt dir ne Indikation und damit gehst du zum Endo. Nach Ausschluss Verschiedenen Sachen beginnst du mit der hormontherapie.

Wenn du Hormone bei der KK beantragst wird das ein Krampf und Kampf.

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Kommentar von transeltern
28.12.2015, 14:10

Ein Therapeut schreibt keine Indikation. Daß sich das Märchen hier immer noch hält, meine Güte. Es gibt keine Indikation für Dinge, die für sich selbst gesehen gesund sind und der Körper eines Transsexuellen ist für sich selbst gesehen gesund. Der Therapeut schreibt eine psychologische Stellungnahme. Nicht mit Indikation verwechseln!

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Kommentar von doodlez992
28.12.2015, 14:12

Ja gut da hast du recht. Man setzt es noch zu oft mit der Indikation gleich. Ich hab grad nachgeschaut, mein schreiben ist auch eine Stellungnahme.

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