Frage von cpadict, 401

Will der Islam im Großen und Ganzen Frieden?

Vorab will ich hier keinem zu nahe treten, doch diese Frage hat mich echt zum Nachdenken gebracht.
Ich selbst bin kein Moslem, sondern zerbreche mir ständig den Kopf bei der Frage:
Will der Islam Frieden?
Der Koran beruht auf Gegenseitigkeit und Liebe und so, aber trotzdem hat er viele schlechte Sachen im Laufe der Zeit angerichtet. Zum Bespiel ist der Islam homophob und sexistisch gegen Frauen. Ich meine... ohne Toleranz kann man doch nicht positiv koexistieren und im Frieden leben, oder?
Andere Religionen sind da nicht so streng. Ich selbst bin ziemlich tolerant und würde auch niemals Hass gegen einen Moslime verspüren; außer vielleicht die extremistischen Psychopathen aus dem nahem Osten.
Also.... könnt ihr mir vielleicht bisschen auf die Sprünge helfen. Hat der Islam positive, friedliche Veränderungen oder nur negativ im Lauf der Geschichte beigetragen?

Antwort
von Jogi57L, 43

Das ist Definitionssache...

"Frieden" wird in einer westlichen Gesellschaft sicherlich etwas anders definiert, als in einer islamischen Gemeinschaft...

wie AbuAziz ja schon erwähnte:

Der Islam will, dass die Menschen Frieden machen. 

1.) Zuallererst muss jeder Mensch Frieden machen mit seinem Schöpfer Allah.
2.) Er muss Allah anerkennen und nach dem Willen Allahs leben. 

Dazu wurde jeder Mensch von Allah geschaffen, damit er nur und ganz alleine Allah dient. 

Er hat sonst keine wichtigere Aufgabe auf dieser Welt

Wie mir auch schon in einer Diskussionsrunde manche Muslime schon sagten:

"Es wird erst DANN Frieden geben können, wenn alle Staaten gemäß der Sharia ausgerichtet sind..."

Das soll nun nicht bedeuten, DASS Juden und Christen zu etwas gezwungen werden... sofern sie sich an die Regeln halten....( jedenfalls gemäß der rein islamischen Theorie...)

...wichtig ist dabei nur, dass der Staat islamisch ist....

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Zitat:

Immer, wenn sich die Muslime in der Position der Stärke befinden, erklären sie den ungerechten regierenden Systemen den Krieg - nicht dem unterdrückten Volk.
Das Ziel, welches die Muslime bei diesen Kriegen verfolgten, ist, diesen Völkern die freie Wahl zu ermöglichen, ob sie den Islam annehmen wollen oder nicht.

ungerecht regierende Systeme= alle, die nicht nach der Sharia regieren

freie Wahl= Muslime gehen davon aus, dass nur in einem islamischen Staat den Menschen gewährleistet ist... sich "frei" für--oder gegen---den Islam auszusprechen....

Christen und Juden würden dann sogar  "beschützt"..werden.... und dürften ihre Religion gemäß den Regeln der Sharia leben

somit wäre "Friede" weltweit hergestellt....

_______________________________________________________________

btw... es bezieht sich dabei immer auf Muslime, Juden und Christen... was mit Atheisten und Polytheisten geschieht... konnte ich bisher nicht definitiv herausfinden....

Antwort
von AbuAziz, 83

Zum Bespiel ist der Islam homophob und sexistisch gegen Frauen.

Hier gibt es keinen Unterschied zum Christentum und Judentum. Das Christentum und das Judentum sind Homophob und sexistisch gegen Frauen, zumindest bis vor ein paar Jahren. Hier unterscheiden sich zum Beispiel evangelische und katholische Christen bis vor 70  Jahren überhaupt nicht vom Standpunkt des Islam. In beiden Religionen wurde und wird Homosexualität von Teilen der Gläubigen abgelehnt. Ich belege dir das gerne mit echten Fällen aus dem täglichen Leben. Oder lese mal selbst Tageszeitungen aus den 50 er oder 60er Jahren in Deutschland.

Ja, der Islam will, dass die Menschen Frieden machen. Zuallererst muss jeder Mensch Frieden machen mit seinem Schöpfer Allah. Er muss Allah anerkennen und nach dem Willen Allahs leben. Dazu wurde jeder Mensch von Allah geschaffen, damit er nur und ganz alleine Allah dient. Er hat sonst keine wichtigere Aufgabe auf dieser Welt

Macht dies der Muslim gibt es Frieden für alle auf dieser Welt. Dazu gibt es genügend Beweise aus der Geschichte der Muslime. Siehe zum Beispiel die Juden in Al-Andalus. Warum sind die wohl aus Spanien ins Osmanische Reich geflüchtet, als sie in Spanien von den Katholiken vertrieben und getötet  wurden?

Kommentar von KaeteK ,

Genauso ist es...Frieden nur denen, die sich auch Allah zuwenden..

Du weißt wohl nicht viel über Christen. Lies im Neuen Testament... Christ wird man nicht durch Kirchenzugehörigkeit, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, was auch beinhaltet, dass man nicht über das Wort Gottes hinausgeht....

Kommentar von Nunuhueper ,

Die Juden, die aus Spanien nach Al-Andalus flüchteten, waren so reich, dass sie das Schutzgeld an die Muslime zahlen durften. Solche Leute tötet man doch nicht, sondern nutzt das aus.

Antwort
von eleteroj, 35

Frieden ist immer Definitionssache.

Zwischen 1933 und 1945 hat kaum ein führender Politiker so oft und eindringlich seinen Wunsch und seine Sehnsucht nach Frieden bekundet wie Hitler. Sogar in seinem politischen Testament Apil 1945 bekräftigt er nochmals, dass er Frieden stiften wollte und nichts als Undank und Krieg geerntet hätte.

Natürlich wäre es Hitler völlig glaubhaft am liebsten gewesen, hätte England und die USA Frieden gehalten, und die SU ihn und seine Wehrmacht ohne Widerstand einwandern lassen und ihn die Reichtümer des Landes völlig friedlich abtransportieren lassen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Dschihad im Islam. Natürlich ist es Landnehmern erheblich angenehmer, schrittweise die Regionen des Unglaubens ohne Gegenwehr der Ungläubigen und ohne grössere Eigenverluste, also friedlich, zu unterwerfen.

Auch das Endziel des Dschihad ist natürlich der Frieden, egal wie er erreicht wird: entweder durch vollständige Unterwerfung der Ungläubigen oder durch ihre physische Liquidierung.

Aber zu deiner Frage: Der Islam ist nicht die Religion des Friedens, sondern die der Unterwerfung fremder Völker und Länder, wie sie im Koran gefordert und seit Mohamed über viele Jahrhunderte denn auch, historisch bestens dokumentiert, praktiziert wurde.

Es gibt keine Fatwa, nicht eine einzige, einer sunnitischen Autorität, die diese religiöse Gewaltlegitimierung verurteilt hätte als 'unislamisch' oder auch nur 'nicht mehr zeitgemäss'.

Sunniten-Islam bedeutet bis zum heutigen Tag Unterwerfung und Gewalt gegen den Bereich des Unglaubens (Dar al Harb) und seiner Menschen.

Kommentar von Niklasdf ,

Die Israeliten haben sich nicht anders verhalten, haben auf Gottes Befehl mehrere Völker mit Krieg überzogen und vertrieben. Sie waren dabei deutlich weniger erfolgreich als die frühen Muslime, weil ihnen Ägypter, Assyrer, Römer usw. gegenüberstanden, doch die Intentionen und Brutalität waren nicht anders.

Seid dem 6-7Jh. zählt der Papst zu einem der größten Kriegstreiber, das hat erst in der Renaissance wieder geendet.

Auch in der Moderne gibt es immer wieder christliche Truppen (IRA, LRA etc.) die Angriffskriege führen. In Brutalität stehen sie ihrem muslimischem Gegenstück  nichts nach. Lediglich die Finanzierung und Waffen aus dem Westen fehlen. 


Dein Vergleich zeigt nur, wie leicht sich Menschen von Ideologien mitreißen lassen, wenn sie hinreichend verzweifelt sind.

Am aktuellen europäischen Rechtsruck sieht man sogar, das rein eingebildet schlechtere Zustände Genügen, um rechtsnationalen Ideologien massiv Zulauf zu gewähren. Da ist es leicht nachzuvollziehen, wie zerbombte, hungernde Menschen sich zu islamistischen Terrorgruppen hingezogen fühlen. Insbesondere wenn diese Hilfe leisten und die lokale Autorität stellen, im Gegensatz zum fremden todbringenden Schrecken aus Europa und den USA. Denn das ist für viele Muslime die alltägliche Wahrnehmung.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

richtig, lieber Niklasdf, trotzdem vorbeigetroffen:

Die Frage bezog sich REIN auf den Islam - und so hat sie eleteroj sehr richtig beantwortet! (dein Kommentar dagegen bezieht sich NICHT auf die Frage, nur auf eleterojs Antwort)

Du unterstellst (unbewusst?), dass eleteroj Christen- oder Judentum verteidigen möchte: Ein ziemlicher Kurzschluss - will sie bekanntlich nicht!

...und selbst, wenn es so wäre: Angenommen Christen- und Judentum wären kriegerisch: Das würde den Islam nicht friedlich machen....

Kommentar von hummel3 ,

@eleteroj

Ein hervorragender Beitrag zum Nachdenken für "Nicht-Islam-Kenner"!

Danke.

LG hummel3

Kommentar von Niklasdf ,

@ArbeitsFreude: Ich versuchte anhand der Beispiele aufzuzeigen, das fast jede Ideologie missbraucht werden kann, um Gewalt zu rechtfertigen. Dies sagt wenig über den eigentlich Inhalt der Ideologie aus. Daher sollte der Islam nicht als kriegerischen angesehen werden, nur weil ein Teil der Muslime sich entsprechend verhält. Die Ursachen sind an andere Stelle zu suchen, wie ich im letzen Absatz schrieb.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Die Ursachen, die Du beschreibst, lieber Niklasdf, sind natürlich so zutreffend benannt.

Dennoch ist mein Kenntnisstand der, dass es im Koran und den Hadithen deutlich mehr Aussagen gibt, die als Aufruf zu Gewalt verstanden werden können, als dies im Talmud oder gar im NT (vom alten will ich nicht sprechen) der Fall ist.

Antwort
von JoJoPiMa, 6

Wer diesbezüglich positiv vom Islam spricht, versucht die Religion in ein besseres Licht zu rücken. Manchmal verständlich, aber immer falsch.

Auch im Islam existieren unterschiedliche Lehrauffassungen. Einige davon sind in der Tat darauf hinaus, den Glaube friedlich zu leben, ohne Ansprüche an Fremde. Sind in der Unterzahl. Äussern sich selten und vereinzelt. Haben keine Lobby. Sind "z.Zt." eher damit beschäftigt, dass das Gift nicht zu ihnen kommt.

Dagegen stehen die effektivsten Lehrauffassungen. Sunniten, Wahhabiten/Salafisten und ihre zig Untergruppen. Radikal/Gewaltbereit, mit 'ne Lehrauffassung, die territoriale, ethische und, was kaum gesagt wird, sogar ethnische Ansprüche umfasst - und das global.

Obwohl sogar bei den Sunniten inzwischen die ersten Spaltungen zu sehen sind, weil dem Einen, die Kriegslust des Anderen zu viel geworden ist, kann das kein Argument sein, um Fakten zu dementieren:

Wer derartig globale Ansprüche stellt, ja, schon wegen der Einstellung zum Inhalt des Korans stellen muss, der kann nicht auf Frieden hinaus sein, egal wie sanftmutig er sich gibt.

Antwort
von saidjj, 22

Hallo
Ja der Islam ist für frieden .
Nur weil er gegen die Homosexualität und gegen den vorehelichen Geschlechtsverkehr ist bedeutet das nicht das er nicht für den Frieden ist .
Was wir für gut und was für schlecht halten ergibt sich durch unser Umfeld .
Es gibt kein Argument das wirklich belegt das Homosexualität gut ist , die meisten Argumente sind dann : "Ja sie tun doch keinem was " .
Beim Inzest tut auch keiner jemand etwas und dennoch ist es ein abscheulicher Gedanke das Mutter und Sohn oder Vater und Tochter Geschlechtsverkehr haben .
Jeder Mensch hat eine andere Auffassung von Moral , manche sind dabei strenger und manche lockerer der einzige der Klarheit bringen kann ist Allah s.w.t .
Keiner weiß besser als er was gut und was schelcht ist .
Und wenn er sagt das Homosexualität schlecht ist dann ist sie schlecht .
Desweiteren sagt Allah s.w.t das er keinem Menschen eine Bürde auferlegt die er nicht tragen kann .
Das heißt also das es für jeden homosexuellen Menschen möglich ist seine homosexuelle Neigung nicht auszuleben .

Antwort
von 1988Ritter, 90

Der Islam hat in seiner 1.400 jährigen Geschichte hauptsächlich eine aggressive Expansion durchgeführt.

In den ganzen Jahren in denen ich mich mit dem Islam intensiv beschäftigt habe, bin ich letztendlich zum Schluss gelangt, der Islam ist eine faschistisch ausgelegte Ideologie, die sich einen religösen Charakter gibt.

Akzeptanz und Toleranz ist im Islam immer nur dann gegeben, wenn der Islam eine Minderheit darstellt. Der wahre Charakter des Islam bezeugt sich alleinig schon bei dem Thema Menschenrechte.

Verabschiedete die UN-Generalversammlung die Carta der Menschenrechte umfassend, so weigern sich islamische Länder bis Heute zur Unterzeichnung. Statt dessen kreierten die islamischen Länder 1990 in Kairo eine eigene Menschenrechtserklärung.

Liest man sich dann Artikel 1 der islamischen Menschenrechtserklärung durch, dann wird sofort offenbart, diese gilt nur für Muslime. Daraus ziehe ich den Schluss, dass Andersgläubigen die Menschenrechte abgesprochen sind, um damit die Erklärung mit diversen Suren des Korans kompatibel zu machen.

Schaue ich mir dann Tätigkeiten des Islam in der Welt mit islamischer Dominanz an, dann entspricht dies meinen Empfindungen.

Auch interessant dazu, die Erhebungen von 

www.opendoors.de 

nach denen 100 Millionen Christen weltweit auf der Flucht sind, und dies vornehmlich durch den Islam verursacht.

Nun denn.....Kern Deiner Frage ist, 

will der Islam im Großen und Ganzen Frieden? 

Mein Eindruck ist, selbst wenn die ganze Welt islamisch wäre, dann wäre dies immer noch kein Garant für einen Frieden. Tagtäglich sterben Muslime hauptsächlich durch Muslime.

Dieser Umstand resultiert auch wieder aus den Lehren des Islam.

Ziel der Muslime ist der Einzug ins Paradies. Was hier auf der Welt passiert ist somit komplett egal. Der Einzug ins Paradies kann aber nur dann erfolgen, wenn die Umma (Gemeinschaft der Muslime) geeint ist. Da es im Islam unterschiedliche Glaubensrichtungen gibt, muss also zwingend erstmal die Vereinigung der Umma erfolgen. Dies geht dann aber nicht, da jede Glaubensrichtung für sich die Richtigkeit beansprucht.

Ein Ende von Unerfreulichkeiten ist aus diesem Grund nicht absehbar.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Du bist den ganzen Tag lang damit beschäftigt, deinen Islam auszutadeln. Warum tust du nicht mal ... was für dich, zum Beispiel? Ich meine, schön und gut, ideologischer Kampf, aber musst du da immer so manisch dran hängen?

Kommentar von Kometenstaub ,

Der Ritter88 und sich selber ausblenden?????

Kommentar von 1988Ritter ,

1988Ritter ist die korrekte Schreibweise.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Nun, lieber Schlaufuchs, das ist halt Ritters "Dschihad" mit umgekehrtem Vorzeichen!

Wenn das seine Mission ist, dann tut er damit sehr wohl auch was für sich...

Schön ist doch, dass er keine Granaten, sondern Denkanstöße schmeißt!

Kommentar von Niklasdf ,

opendoors ist keine seriöse Quelle sondern in hohem Maße voreingenommen, s. bspw. http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/fluechtlinge-studie-zu-christenve...

Es gibt wenig verlässliche Zahlen zur Verfolgung aufgrund von Religiosität, jedoch sind Christen wahrscheinlich weder die meist Verfolgten, noch findet der Großteil dieser Verfolgung durch Muslime statt. So werden viele Christen durch die Regierung Chinas verfolgt, diese unterdrückt andere religiöse und ethnische Gruppen jedoch in deutlich größerer Zahl.

http://www.igfm.de/themen/religionsfreiheit/christenverfolgung/#c6516

http://www.pewforum.org/files/2012/09/RisingTideofRestrictions-fullreport.pdf

Kommentar von 1988Ritter ,

Sososo.....open Doors ist katholisch und unseriös ?

Der Vatikan ist unseriös ?

Schau doch nur die bestialischen islamischen Verfolger in Dafur, IS, Bocu Haram, Taliban, Al Nusra oder die türkischen Repressalien gegen orthodoxes Christentum an.

Ein derartiger Relativationsversuch ist  einfach nur eine Frechheit.

Kommentar von Niklasdf ,

Open Doors ist evangelikal, nicht katholisch.

Ich sagte, das Open Doors nicht als Quelle taugt, weil deren Untersuchungen voreingenommen sind und es bereits Fälle gab, in denen ihnen Fälschungen nachgewiesen wurden.

Über den Vatikan habe ich dies bezüglich gar nicht geäußert.

Ich habe nichts relativiert, sondern aufgezeigt, dass einige deiner Aussagen falsch sind oder auf falschen Daten basieren.

Jegliche Verfolgung ist abzulehnen und zu unterbinden.

Aber gerade deshalb ist es falsch, eine ganze Religion auf Basis falscher Daten und Übertreibungen in den Schmutz zu ziehen.

Denn das führt nur zur mehr Verfolgung bzw. Behindert die Anstrengung, vor eben dieser Verfolgung Fliehenden, zu helfen.

Kommentar von 1988Ritter ,

Jetzt sage ich Dir mal was falsch ist.

Falsch ist die Beschwichtigung !!!

Der Islam kostet täglich Menschenleben. Der Islam behauptet sich als eine gottgewollte Religion und vernichtet dann Gottes Geschöpfe?

Kommentar von Niklasdf ,

@1988Ritter: Vier Artikel, die sich auf die gleiche Quelle beziehen. Was möchtest du damit belegen? Lediglich die Zeit betrachtet das ganze etwas differenzierter. Übrigens distanzieren sich sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche in Deutschland von der Erhebung durch open doors. Vielleicht betrachtest du diese eher als Autorität als meine Aussage oder die der UN:http://www.bistumspresse.de/content/alarmierende-zahlen-umstrittene-methodikik

Kommentar von 1988Ritter ,

Tja....da kann man mal drüber nachdenken.

Recherchierende und seriöse Medien beziehen sich auf ein Quelle.

Was schließt man daraus ?  

Kommentar von Niklasdf ,

Das es nicht ganz so schlimm ist, das auch du drauf reingefallen bist?

Auch Journalisten machen Fehler, gerade dann, wenn die Ergebnisse in die bestehende Agenda passen.

Wenn nahezu alle anderen Organisationen, darunter durchaus auch Islam kritische, die das ganze untersucht haben, zu einem anderen Ergebnis kommen, dann muss man daraus folgern, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die einzelne andere Erhebung falsch ist.

Ganz besonders dann, wenn absolut klar ist, dass die Organisation hinter der kritisierten Erhebung voreingenommen und für Fälschungen bekannt ist.

Kommentar von 1988Ritter ,

Wenn dem so wäre wie Du behauptest, dann müssten zumindest konträre Quellen vorhanden sein. Diese sind aber nicht gegeben.

Antwort
von SibTiger, 122

Im Großen und Ganzen will der Islam Unterwerfung an ein zweifelhaftes und kleinkariertes Gottesbild, das nicht davor zurückschreckt, Milliarden von Menschen mit höllischen Qualen zu bedrohen.Wenn man das als Frieden ansieht - bitteschön?! 

Das bedeutet andererseits aber auch, dass Menschen, die an so einen Gott glauben, bzw. sich ihm sogar unterwerfen große Schwierigkeiten haben, andere Sichtweisen zu tolerieren oder zu respektieren. Da sehe ich schon eine Gefahr für Frieden.

Fortschrittlichere Gedanken, die versuchen, die (angeblichen) Aussagen ihres Gottes im Koran zeitgemäßerer, historisch-kritischer auszulegen, sind im Islam noch ein sehr zartes Pflänzlein.

Kommentar von angelikaliese ,

Hey und Hallo SibTiger,

zu Deiner Antwort auf diese Frage, finde ich diese sehr gut umschrieben und am besten, was Du dazu geschrieben hast.

Bin der gleichen Ansicht.

Ich würde mir auch Frieden auf Erden wünschen, aber das wird es wohl oder übel niemals geben, weil einige Menschen auf das Morden halt fixiert sind und es gut finden und nie sein lassen können und werden.

Insgeheim finde ich ,,Kriege" sehr grausam und scheußlich und bräuchte nicht sein, wenn sich Menschen gegenseitig helfen und aktzeptiern würden.

MfG Angelina/Anjuli

Kommentar von Aktzeptieren ,

lernt den Islam erst mal kennen bevor ihr aus den Medien lernt

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Wie soll denn das gehen, lieber Aktzeptieren? - Sollen wir alle in die Moschee gehen? .... und wenn ja: Dürfen wir das überhaupt? .... und wenn ja: Würden wir da wirklich den Islam kennenlernen oder eher das, was man uns über den Islam glauben machen will?.... Was, wenn die nächste Moschee zu weit weg ist...? Fragen über Fragen....

Kommentar von SibTiger ,

@Aktzeptieren: Wenn ich meine Meinung über den Islam (die durchaus differenziert ist) ausschließlich aus den Medien hätte, dann würde eher Dinge wie den Terror, der im Namen der Religion ausgeübt wird, anführen. Mache ich aber höchst selten.

Ich habe meine Meinung über den Islam insbesondere durch das Lesen der (unterschiedlichen) Koran-Übersetzungen gewonnen.

Ich bin allerdings nie unkritisch an den Koran herangegangen, wenn auch anfangs wohlwollend. Das hat sich aber schnell geändert.

Antwort
von Giryl2000, 36

Also wir selbst haben zu Hause den Koran stehen,in dem meine Mutter früher mal gelesen hat..Es steht da wirklich übertrieben oft,dass Menschen für alle Ewigkeit im Fegefeuer brennen werden...Sorry,aber eine Religion wo DAS so verbreitet ist,hat für mich nichts mit Frieden zu tun!

Antwort
von WurmiSaft, 153

Der Islam will genauso Frieden und toleranz, ja sogar Gleichberechtigung in gewissem Grade (nicht was man im westen darunter versteht) aber eben sehr deutlich im engen Kreis, unter sich. Gerade die westliche Lebensweise und mangelnde Integration schaffen oft genug Missverständnisse, Vorurteile, etc. Aber der Islam ist im großen und ganzen friedlich, keine Sorge. Man hört halt leider nichts vom Großteil der Muslime die in Frieden leben. Logischer Weise ist eher nur Negatives in den Medien. 
Oder glaubst du etwa 1.6 Milliarden Menschen sind heimlich böse und wollen die Macht an sich reißen? Wohl kaum :)

Kommentar von MysticArms ,

"Der Islam will genauso Frieden und toleranz" [...] "aber eben sehr deutlich im engen Kreis, unter sich"

Damit meinst du, unter den Männern?

Kommentar von okisch ,

Oh danke endlich einer ders versteht

Kommentar von Agentpony ,

Nicht "der Islam" ist grundlegend friedlich, sondern der Mensch. Darum hört man vom Großteil aller Menschen, nicht nur der 1+Mrd. Muslime, nie was.

Antwort
von Nunuhueper, 40

"Der Koran beruht auf Gegenseitigkeit und Liebe und so, ..."

Mit diesem Satz hast Du ausgedrückt, dass Du keine Ahnung vom Koran hast. ...Und so ... zum Beispiel ist die Liebe und Gegenseitigkeit  im Koran immer nur auf muslimische Gläubige beschränkt.

Und Du bist ein Ungläubiger, der laut Koran bekämpft werden muss.

Lies ihn, erst danach kannst Du fragen.

Kommentar von cpadict ,

Nun ja, meine Frage beruht ja auf, Frieden im Koran. Ich will ihn nicht lesen, sondern vielleicht einfach nur Antworten von denen hören, welche Ihn gelesen haben.

Stimmt das wirklich mit den Anti-Gläubigen?

Kommentar von Nunuhueper ,

Natürlich stimmt das. Der Koran ist auch eine Anleitung für Muslime, wie sie mit Ungläubigen umzugehen haben. Wenn letztere schön "brav" sind und den Muslimen nützen nur dann sollte man gnädig mit ihnen verfahren (wir werden von ihnen Harbis genannt).

 
Nach traditioneller islamischer Auffassung kann es keinen Salām („Frieden“) mit der Dār al-Harb (Haus des Krieges) und seinen Harbis geben, sondern nur eine zeitlich begrenzte Hudna („Waffenstillstand“). Kriege gegen die Dār al-Harb werden traditionell als Dschihad bezeichnet.

Antwort
von Weinberg, 49

Natürlich will der Islam Frieden. 

Der dann eintreten wird, wenn die ganze Welt den Islam angenommen hat.

Bis es allerdings so weit ist, wird es noch eine Weile dauern. 

Es müssen ja noch die Un- und Andersgläubigen bekehrt werden, bzw. so diese sich widerspenstig zeigen, entsprechend behandelt werden. Also Rübe ab u.Ä.

Dann wird es endlich friedlich sein.

Oder auch nicht....

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Richtig, lieber Weinberg, das wäre dann die sogenannte Friedhofsruhe....

allerdings steht zu befürchten, dass auch dann, wenn es auf der Erde nur Muslime gäbe, die immer wieder gute Gründe fänden, sich gegenseitig das Muslimsein und letztlich das Existenzrecht abzusprechen, so dass wir am Ende auf eine menschenfreie Erde kämen.

DAS wäre wirklich friedlich und täte auch der Umwelt besser;)

Antwort
von marylinjackson, 51

Lies den Koran, dann weißt Du, was er unter Frieden versteht.

Erst wenn alle Menschen auf der Welt zum Islam konvertieren, gibt es Frieden. Deine Toleranz als Nicht-Muslim wird nur ausgenutzt, damit  der Dschihad aller Fundamentalisten erfolgreich sein kann.

Alles, was jetzt weltweit an Terror geschieht, ist bereits im Koran beschrieben.

Kommentar von cpadict ,

Willst du mir sagen, nur weil ich Atheist bin und an keinen Gott glaube kann ich nicht tolerant sein und den Frieden wollen?

Kommentar von marylinjackson ,

Lies richtig. Du als toleranter Nicht-Muslim wirst von (intoleranten) Fundamentalisten ausgenutzt.

Kommentar von Aktzeptieren ,

wenn du genauso friedlich und höflich lebst, dann ist gut

Antwort
von earnest, 19

DEN Islam gibt es nicht.

Solange sich die auch zum Islam gehörenden orthodoxen Muslime sich nicht klar und eindeutig von den im Korn enthaltenenen die Gewalt gegen "Ungläubge" propagierenden Suren distanzieren, kann nicht von einem rundherum friedlichen Islam gesprochen werden.

Da gibt es noch viel zu tun.

Mögen die friedfertigen Muslime - und das sind Millionen und Abermillionen - die Sache endlich in die Hand nehmen.

Aber solange die Betonköpfe darauf beharren, dass jeder Buchstabe des Korans erfüllt werden müsse, bleibt das wohl leider ein Wunschtraum.

Gruß, earnest

Kommentar von earnest ,

edit:

-Streichung des zweiten "sich" in Satz 1

-"Ungläubige"

-Koran (elende Tablet-Tastatur ...)

Antwort
von ProfDrPrivDoz, 96

jede religion ist im ursprung friedlich erst der mensch dreht alles so wie er will und interpretiert falsch... keine einzige religion ist von grund auf schlecht sind halt nur andere glauben 

die menschen die religion missbrauchen um damit unmenschliche greultaten zu rechtfertigen werden nie in das paradies der jeweiligen religion kommen oder die wahre erleuchtung finden


Kommentar von hummel3 ,

Deine Sichtweise beweist allein, dass du die Lehre des Islam bestimmt nicht kennst. - Wer den Koran gelesen hat, kann nämlich unmöglich länger die Meinung vertreten "jede religion ist im Ursprung friedlich ...."

Für den Islam zumindest trifft das nicht zu!

Und noch als Erweiterung, sozusagen als Gegenpol gedacht:

Beim Christentum trifft deine Aussage dagegen zu 100 Prozent ins Schwarze. - Dort waren es historisch betrachtet tatsächlich die Menschen bzw. die Kirchen (als menschliche Institutionen), welche die Religion häufig missbraucht haben.

Antwort
von wickedsick05, 12

Der "Islam" will nichts. Es ist eine Relgion. Das heisst. JE nach dem wie die Gläubigen die worte im Koran interpretieren kommt friede oder hass heraus.

Andere Religionen sind da nicht so streng.

DAS liegt daran weil z.b. die Christliche Religion sich zum teil weiter entwickelt hat.

Es gibt nicht "den Islam" der Islam ist wie das christentum in mehrere "Gruppen" unterteilt. wie. z.b. katholisch, evangelisch oder Zeugen Jehovas und viele weitere auslegungen...die unterschiedlich stark fundamentalistisch geprägt sind.

Daher will der Islam nichts die Menschen wollen nur dass IHRE Religion und IHR Glaube als der einzig wahre und richtig zählt.

Hat der Islam positive, friedliche Veränderungen oder nur negativ im Lauf der Geschichte beigetragen?

Der Islam hat sich noch nicht an die Moderne angepasst und weiter entwickelt.

Antwort
von Evileul, 104

Als die Mensch früher noch streng nach der Bibel gelebt haben ,dürften frauen auch so gut wie garnichts ,selbst in den 60ziger mussten sie ihren mann fragen ob die Frau arbeiten darf.
70% der Moslems sehen das genau so wie wir, der Is und die anderen gruppen ziehen den Islam nur in den schmutz, früher waren es die Juden jetzt sind die Moslems dran.

Kommentar von universal1997 ,

Nicht nur 70, sondern 99 Prozent der Muslime !

Kommentar von Evileul ,

Hab letztens ne Doku über Koran schulen in Parkistan gesehen,kleine Kinder werden da auf keinen guten weg gebracht, es gibt dort über 100000 Schulen, hoffe das nicht alle so sind. 6-8jährige Kinder sagen ich will für den Islam sterben.

Kommentar von KaeteK ,

Man sollte nicht nur irgendwas nachplappern. Frauen durften schon arbeiten...In meinem damaligen Freundeskreis haben die meisten Mütter gearbeitet.Wenn sie aber Mütter sind, so ist das heute auch meine Meinung, sollten Mütter ihre Kinder versorgen. Damals hatte man nicht nur ein oder zwei Kinder, wie heute...

Meine Mutter ging erst arbeiten, als wir alle schon fast mit der Schule fertig waren. Mein Vater hätte das vorher gar nicht erlaubt, denn er hatte ja schließlich die Verantwortung für seine Familie.  Man kann keine Kinder in die Welt setzen und meinen, die Erziehung läuft nebenher.

Ich habe es als Kind genossen, eine Mutter zu haben, die für mich da war, wenn ich von der Schule kam..Und so habe ich das mit meinen Kindern auch gehandhabt.

Die Christenfamilien die ich kenne, da gehen die meisten Mütter auch nicht arbeiten, auch heute noch. Und da höre ich nie, dass es ihnen langweilig ist und das sie unausgefüllt sind.

lg

Kommentar von Nunuhueper ,

Evileul, so ein Quatsch. Die Moslems sollen "dran" sein?

Erzähl doch mal, was Du so positiv am Islam siehst.

Da verwechselst Du nämlich etwas, besonders die Frauen im Osten Deutschlands mussten nie ihren Mann um Erlaubnis fragen. Das  müssen die "deutsch-türkischen" Frauen bis heute.

Antwort
von KaeteK, 57

Nein! Ich rate dir, macht dich schlau.

http://derprophet.info/inhalt/das-bild-unglaeubigen.htm/

Natürlich sind uns nicht alle Muslime feindlich gesinnt. Aber der Koran lässt keine andere Auffassung erkennen....

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