ohne, dass das Pferd verwirrt oder dich unwohl fühlt?

Das kann man nicht Pauschal sagen, denn das ist sehr stark vom Wesen des Pferdes abhängig. Natürlich ist es sehr viel einfacher für den Reiter, wenn nur er das Pferd selbst reitet, denn dann sind beide ein eingespieltes Team und wissen, was sie voneinander zu halten haben. Das Pferd reagiert oft feiner auf die Hilfen, da es immer die selben sind. Denn jeder Reiter gibt die Hilfen etwas anders für genau die gleiche Sache und jeder Reiter hat auch andere Scherpunkte, auf die er unbedingten Wert legt.
Dann spielt auch sehr stark der Ausbildungsstand des Pferdes und der Reiter mit. Ein gut ausgebildetes Pferd kann ohne weiteres von verschiedenen guten Reitern geritten werden, ohne das es damit Probleme bekommt. Bei sehr sensibelen und menschenbezogenen Pferden können schon 2 gute Reiter zu viel sein.
Als Faustregel verwende ich für mich und mein Pferd folgenen "Wert": auf einen Ungeübten/Mittelmäßigen Reiter (also wenig bis ca. 3 Jahre fast tägliche Reit-Erfahrung, aber zügelunabhängiger, ausbalancierter Sitz)sollte die 1,5 bis 2-fache Zeit eines erfahrenen Reiters kommen. Damit kann auch ein noch nicht so weit in der Ausbildung gefestigtes Pferd (also ab 1 Jahr unter dem Sattel) ohne "bleibende Schäden" leben.
Ich könnte dazu jetzt noch mindestens 2 Seiten schreiben, doch höre jetzt auf. Wer darüber von mir noch mehr wissen möchte, wende sich direkt an mich.
LG Muli
PS:Falls sich jemand über meine komischen Angaben bezüglich der Erfahrung des Pferdes wundert, ich stehe auf dem Standpunkt, das ein junges Pferd in seinem 1. Arbeitsjahr sehr viel Zeit braucht. Es wechseln sich immer (leichte) Arbeitsphasen von 1-3 Wochen mit Pausenphasen von 2-4 Wochen ab. In dieser Zeit wird das Pferd als Handpferd mitgenommen oder mit Bodenarbeit konfrontiert oder auch einfach mal ein paar Tage ganz in Ruhe gelassen. Der Vorteil davon ist, das das junge Pferd das gelernte verarbeitet und es nach der Pausenzeit sehr viel besser beherscht.

eventuell drei als erstes mal denjenigen der den Beritt ausführt Danach der Besitzer und eventuell eine Reitbeteiligung bei Schulpferden sieht das leider etwas anders aus.
bei uns ist es auch egal dem pferd tut es doch auch mal gut von anderen geritten zuwerden !! und ob ich nun 3 mal am tag reite oder jemand anderes das ist doch egal !!!!!!
das kommt auf das pferd drauf an, aber jeder reiter ist anders und geht anders mit dem pferd um und es ist für das pferd evtl einfacher eine bezugsperson zu haben und nur einen gastreiter
das kommt auf das pferd drauf an, aber jeder reiter ist anders und geht anders mit dem pferd um und es ist für das pferd evtl einfacher eine bezugsperson zu haben und nur einen gastreiter

Kommt aber auch darauf an wie oft gewechselt bzw allgemein geritten wird
was würdest du davon halten wenn jeder x-beliebige mensch dir vorschreiben würde, was du zu tun hast`??
Hmm, lass mich mal überlegen... ich glaub, ja, wahrscheinlich nur einer:-)
Was´n des für ne frage????
Es war nicht gemeint, wie viele gleichzeitig, sondern wieviele überhaupt :o))
Niemand sollte auf Pferden reiten, der selber Beine hat, und wer keine Beine hat, der nehme einen Rollstuhl. Wie würdet Ihr Euch fühlen?
Die heutigen Reitpferde werden dafür gezüchtet, geritten zu werden, von daher ist es für sie normal, einen Reiter zu tragen! Außerdem macht es korrekt gerittenen Pferden Spaß, zusammen mit seinem Reiter zu arbeiten.
Tja, Pech für den Reiter, war das Pferd wohl gescheiter.

je mehr desto besser!
Danke für deine ausführliche Antwort :-))