Frage von DerTod77, 1.374

Wieviele Kinder hättet ihr gerne, wenn ihr finanziell unabhängig seid?

Würde mich interessieren, weil ja Deutschland inzwischen weltweit das Land mit der niedrigsten Kinderzahl ist. Gerade jetzt wird ja wieder mit dem Kinderbildungsgesetz die nächste Erhöhung geplant, aber auch ohne diese Erhöhung...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FelixLingelbach, 985

Gleich mal ein Like für diese wichtige Frage :-)

Die Kinderwunschzahlen wurden schon untersucht, ich finde allerdings keinen Link dazu. Deutsche Jugendliche, die noch keinem wirtschaftlichen Druck ausgesetzt sind, wollten 1,5 Kinder, also so viel, wie wir auch tatsächlich haben.

Ich habe das auch gleich mal bei meinen Mädchen und deren Freunden überprüft. Gleiches Ergebnis.

Das muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen. Da kannst du nämlich fördern wie du willst, das ist nur rausgeschmissenes Geld. Echte Anreize müssen anders geschaffen werden. Entweder mit richtig fetten Prämien wie das in Russland geschehen ist oder vielleicht mit einem anderen Frauenbild bzw. Elternbild, einem, dass der Elternschaft wieder mehr Respekt verschafft.

Die niedrigste Fruchtbarkeitsrate haben wir nicht. Andernorts haben Frauen im Durchschnitt noch weniger Kinder. Da bei uns aber diese Rate schon sehr lange sehr niedrig ist, fehlen hier schon die jungen Leute, die Kinder bekommen könnten. Das hat dazu geführt, dass wir nun die wenigsten Geburten pro 1000 Einwohner der Welt haben. 

Meine Zahlen sind 10 Jahre alt oder mehr. Geändert haben wird sich aber nichts. 

Mein Vorschlag: Es muss sich wieder lohnen, Kinder zu haben. Die Geburtenzahlen sind gesunken, seit man Kinder nicht mehr zum Bier- oder Zigarettenholen schicken konnte.



Kommentar von Sesshomarux33 ,

Spielt das denn eine Rolle welche Nationen wie viele Geburtsraten haben? Ich find´s sehr traurig, dass in Länder´n wie z.B China nur ein Kind gesetzlich erlaubt ist und ein Leben eh nix wert ist. 

Kommentar von Mewchen ,

Die Einkind-Politik wurde jüngst in China abgeschafft.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Ja, es spielt ein Rolle, allerdings nicht die einzige. Ein Überschuss an jungen Leuten kann auch ein Vorteil sein. Zu einem Nachteil wird es erst, wenn es keine Ausbildung oder Arbeit für die Jungen gibt, wie es in den Ländern der Fall ist, die sich ihre Bevölkerungsexplosion mit Petrodollars finanziert haben, ohne die eigene Wirtschaft zu entwickeln, also in den sogenannten Herkunftsländern..

Was ein Altenüberhang, also zu niedrige Geburtenraten, angeht, guckt die Welt auf Deutschland. Wir sind da führend. Es wird sich zeigen, wie dieses Experiment ausgeht. Befürchtet wird unter anderem, dass die Belastung für die wenigen Jungen zu groß wird, weil sie die vielen Alten mit ernähren müssen.

So weit im Groben, das Thema ist komplex.

Kommentar von ichglaubsnich ,

abgesehen davon (wie die vergleichsweise wenigen jungen/jüngeren Leute, die Versorgung der Älteren übernehmen wollen/sollen ..haben wir nicht auch ein 3-Generationen-Rentensystem zB, wo die arbeitende Generation, die jeweilige Rentengeneration "mitbezahlt"? (oder verwechsel ich da gerade was)) -- abgesehen davon, finde ich diesen übertriebenen Individualismus (den man besonders in den westlichen Kulturen beobachten kann ..aber er schleicht sich mittlerweile auch im arabischen Raum bspw ein) - ich finde das absolut schrecklich ..ich, ich, ich steht ja an allererster Stelle, mein Vergnügen, *mein* Leben, YOLO, bla bli blubb..

selbst wenn man nicht an Gott, den jüngsten Tag oder ein jenseitiges Leben glaubt - kann man nicht auch dann versuchen, seine Erfüllung, seine Selbstverwirklichung darin zu finden, anderen zu helfen, für- und miteinander da zu sein ? Und ich finde, da gehört (mit zuoberst) der Zusammenhalt innerhalb einer Familie sehr dazu.. das ist die erste kleine "Gesellschaft", die kleinste Gemeinschaft einer Gesamtgesellschaft - und doch für diese so wichtig (wie man bspw innerhalb einer Familie, mit den Menschen mit denen man tagtäglich zutun hat umgeht, sagt eine Menge über den wahren Charakter eines Menschen aus.. alles andere kann ja Show sein ..nach außen hin, kann jeder Mensch "nett" sein ..aber was sein wahres Gesicht ist - das wird meist unter den menschen offensichtlich, mit denen er wirklich sehr eng sein Leben lang zutun hat -- sprich: seiner Familie) ...ich denke außerdem, wenn es man es innerhalb einer Familie schafft, aufeinander zuzugehen, die Kinder dazu erzieht (auch untereinander) gerecht - und friedlich - miteinander umzugehen (womit ich nicht meine, dass es nicht auch mal Streit geben kann, das wird es bestimmt in jeder Familie mal ..das Niveau allerdings (auf dem gestritten/diskutiert wird), sowie auch die Häufigkeit können schon seehr stark variieren), - füreinander dar zu sein und sich auch wirklich gegenseitig zu stärken und zu motivieren ..ich denke, wenn man es schafft, das seinen Kindern von klein auf mitzugeben, bzw insgesamt als Familie daran festhält und schafft das zu verwirklichen - dann entstehen auch starken Individuen, die sich außerhalb der Familie, der eigenen 4 Wände für andere einsetzen, versuchen für Gerechtigkeit einzutreten usw ..noch dazu, dass man den Wert des Miteinanders viel mehr zu schätzen lernt..

(ich bin übrigens keine 80, sondern 21, aber ich hoffe doch, dass es noch andere Menschen - auch in meiner Altersklasse gibt, die das ähnlich/ebenso sehen.. würde die Gesellschaft in meinen Augen um einiges - humaner, freundlicher (und auch friedlicher) machen ... *ganz abgesehen davon*, dass viele Kinder eine Gesellschaft doch *viel* lebendiger machen, als das Gegenteil -- viele Greise, und ältere Menschen (dafür aber wenige Kinder/Jugendliche) ..als ob die Gesellschaft langsam abstirbt ..so könnte einem das fast vorkommen..)

allerdings ..und das man vielleicht/wahrscheinlich auch noch dazu sagen ..wer Kinder haben will, sollte auch bereit sein, sich um sie zu kümmern, für ihre Erziehung zu sorgen usw ..und dafür (um seinen Kindern gewisse Werte, Respekt vor sich selbst und anderen bspw) beizubringen zu können, muss man selbst natürlich erst einmal überhaupt solche Werte verinnerlicht haben -und sie leben. - gibt ja diesen einen Spruch: "before you go and critzise the younger generation, just remember who raised them." -- wo meines Erachtens nach eine große Menge Wahrheit drin steckt. wie kann man bspw von den Kindern Anstand erwarten oder verlangen - wenn man ihn selbst nicht praktiziert? (Beispiel Schule zB ..beschweren sich ja immer wieder - Lehrer oder andere Erziehungsberechtigte, dass Kinder immer frecher würden, etc ...die Frage ist aber doch: wo fängt das an, wo kommt das her? -- und ich denke da übernimmt das Elternhaus eine zentrale Rolle ...also wer überlegt Kinder in die Welt zu setzen - sollte sich auch darüber bewusst sein, dass das eine Verantwortung ist ...--- bzw sollte man sich erstmal über sich selbst, seine eigenen Wertevorstellungen bewusst und im Klaren sein - bevor man plant ein Kind zu zeugen, denke ich ...um hinterher wirklich offene, sich in-die-Gesellschaft-einbringende, und ihr-nützende Kinder auf die Welt zu bringen ..und damit einen kleinen (aber wichtigen) Teil zur Verbesserung der Gesellschaft, des Gesamten beitragen ...meine Meinung. Kann (und sollte) man bestimmt noch diferenzierter sehen, aber im Groben betrachtet,..

Lieben Gruß

Kommentar von FelixLingelbach ,

Nein, das mit den Renten siehst du richtig. Generationen-Vertrag nennt man das bspw. Die arbeitende Generation bezahlt die Rentner direkt. Das wird nichts angespart. 

Über Erziehung könnten wir reden, passt hier aber nicht so ganz rein.

Kommentar von ichglaubsnich ,

tja, wenn das so ist (mit der Rente) - dann wäre es ja sogar nur klug von (der jetzt arbeitenden Generation) mehr Kinder zu zeugen (und ich denke schon, dass die Erziehungsfrage genau hier reinpasst ..weil das mit einer der wichtigsten Themen ist, die man zu dem Thema (mehr-weniger-überhaupt Kinder zeugen/auf die welt bringen) beachten müsste eigentlich.

Zu meinem vorhergehenden Punkt.. ich meine, was denkt ihr denn wem es eher was vom Geld gestrichen wird - und wer das größte Nachsehen haben wird hinterher - wirklich die (kleinere) Arbeitergeneration, die "Jungen" - oder nicht doch eher die vielen Rentner ?

Kommentar von FelixLingelbach ,

Alle eigentlich, die Arbeitenden zahlen immer mehr Steuern, die Renten werden gekürzt.

Nur steigt eben auch die Produktivität ständig. Immer weniger Menschen werden gebraucht, um die gleichen Waren zu erarbeiten. Es gibt also gar nicht genug Arbeit, könnte man meinen. Man wird sehen, was passiert.

Persönlich will ich einfach nicht in einer Welt mit so wenig Kindern leben. Ist doch öde.

 

Kommentar von Elaysa ,

An der Kinderzahl wird sich in Deutschland solange nichts ändern, wie man mit Kind Gefahr läuft, seinen Job nicht mehr ausüben zu können, keinen neuen zu finden, keine Wohnung zu bekommen oder ganz und gar zu verarmen....was ja nicht gerade selten ist. Viele der Hartz 4 Empfänger sind Alleinerziehende mit Kindern. Hier ist nicht nur die Politik sondern da sind auch Firmeninhaber gefragt, es Müttern mit Kindern zu ermöglichen, zu Zeiten arbeiten zu können,solange die Kinderbetreuung gewährt ist. Viele fallen damit quasi aus dem erlernten/zuletzt ausgeübten Beruf raus und finden dann nie wieder den Einstieg. Damit gehen auch eine Menge Fachkräfte verloren.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Danke fürs Sternchen :-)

Antwort
von tttokyo, 142

Meiner Meinung nach gibt es in unserer Gesellschaft viele Vorurteile gegen Großfamilien. Hat eine Familie mehr als 4 oder 5 Kinder rechnet man sie entweder sofort einer religiösen Sekte oder einer sozial benachteiligten Schicht zu.

Ich selbst bin als 4. von 7 Kindern geboren und aufgezogen worden und führe ein ganz normales, mittelständisches Leben, was aber vor allem auch daran liegt, dass mein Vater eine gutbezahlte Stelle als Manager einer großen Firma hat und meine Mutter verbeamtete Lehrerin ist und sich so immer gut arrangieren konnte und sich für uns eine Auszeit nehmen konnte. Alle Kinder unserer Familie haben oder werden das Abitur abschließen und anschließend studieren oder eine Ausbildung machen. Natürlich haben meine Eltern viel geopfert aber ich und ich glaube sie auch könnten sich unser Leben gar nicht vorstellen. Wir leben in einem schönen, großen Haus auf dem Land und jeder hat sein eigenes Zimmer und es ist einfach schön nach Hause zu kommen und nicht alleine zu sein, immer jemanden zum Reden oder zum Spielen zu haben. Ich meine klar, eine Großfamilie zu haben ist nicht jedem möglich und vielleicht auch nicht für jeden etwas, aber diese Vorurteile halte ich für ungerechtfertigt und sie sind auch besonders für die Kinder sehr verletzend, in der Grundschule hat mal ein anderes Kind zu mir gesagt "eure Familie vermehrt sich ja wie die Karnickel" Das hat mich wirklich verletzt. 

Es ist nicht so dass meine Eltern sich gedacht haben: "Lass mal Kinder en masse produzieren" Es ist ein wunderbares Gefühl zu sehen wie etwas kleines, abhängiges wächst und gedeiht und immer selbstständiger wird und einen immer weniger braucht.

Antwort
von dasbigC, 198

Huhu ;) Das ist eine ziemlich interessante Frage, wie ich finde :)

Ich hätte gerne 6 Kinder später. So, wie ich mir das im Moment vorstelle, gerne drei leibliche und drei Pflegekinder (oder, falls es bis dahin gesetzlich erlaubt wurde, adoptierte).

Und finanzielle Absicherung ist immer relativ. Man kann auch mit wenig Geld gut leben :)

Versuche aber trotzdem, mein Studium schnellstmöglich zu beenden, um so früh wie möglich eine Familie gründen zu können <3

Kommentar von tttokyo ,

Finde ich super! Ich komme aus einer Familie mit 7 Kindern! :)

Antwort
von KariKaiba, 305

Es geht doch eigentlich nicht ums Geld. Also ich möchte mal drei Kinder haben. Und mir ist es wichtig das die Kinder sich entfallten können und in freiden aufwachsen und nicht mit ein haufen geld. Auch mit wenig Geld und nicht ganz so finaziell unabhängig kann man ein Kind glücklich groß ziehen.

Antwort
von triceratops, 49

Sowohl ich, als auch mein Partner kommen aus Familien mit "überdurchschnittlich" vielen Kindern. Wir beide haben je 2 Geschwister, also insgesamt 3 Kinder pro Familie :D
Für uns ist klar, dass wir keinesfalls ein Einzelkind haben wollen würden. 3 Kinder halten wir für erstrebenswert, wobei 2 oder 4 auch kein Drama wären, vermutlich.

Antwort
von rotesand, 463

Ich (m, 25) habe mich schon recht früh gegen Kinder entschieden. Es besteht nach wie vor kein Kinderwunsch, aber das hat sicher keine finanziellen Gründe, sondern eher welche, die ich im Netz nicht breittreten möchte. Eine Beziehung ist wg. unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Kinder schon in die Brüche gegangen -----------> sie wollte unbedingt Kinder, ich nicht. Es wird auch keine Planänderung geben, auch wenn jetzt manche sagen "du bist noch jung, das ändert sich noch".. es gibt für mich gewisse Gründe, die da einfach dagegen sprechen Kinder in die Welt zu setzen.

Außerdem - wenn ich mir so anschaue, was meine "kleinen" Cousins & Cousinen so an "Programmen" haben in Schule und Freizeit - weiß ich nicht, ob ich's einem Kind wünschen würde, in dieser Gesellschaft aufzuwachsen, wo die Anforderungen und der Druck immer höher werden, ohne dass die Menschen multitaskingfähiger oder intelligenter werden.

Kommentar von PaSan ,

Bin voll und ganz deiner Meinung (26w). Ich persönlich sehe keine Gründe, Kinder zu haben, aber jede Menge Gründe, keine zu haben.

Kommentar von rotesand ,

Ja, ich kann das verstehen --------> wie ich schon schrieb, die heutige Kindheit ist sicher alles andere als "gemütlich". Das beginnt mit vollen Stundenplänen schon in der Grundschule, dem zweifelhaften "Trend" alle möglichen Freizeitangebote zu nutzen (Sport, Musikinstrument usw.) und natürlich dem Zugzwang in allem glänzen zu müssen.. und setzt sich über die mediale Überreizung fort, mit der kaum ein Kind umgehen kann.. denn Smartphones, das Internet & die dahingehenden Möglichkeiten überfordern Kinder!

Wir konnte damals in den 90ern Kinder sein die sorglos lebten & in unserer kleinen Welt glücklich sein.. aber heute kann das ein Kind mMn nicht mehr. Ob man das einem Kind zumuten soll ist die andere Frage!

Ich kann's mir auch nicht vorstellen Kinder zu haben, da meine eigene Familiensituation (Eltern) ziemlich bescheiden war & ich lang recht massive Probleme hatte deswegen.. letzten Endes schenkten mir mein Opa und mein Onkel eine schöne Kindheit an die ich echt gern zurückdenke, aber ich kann es mir trotzdem nicht vorstellen Vater zu werden.. echt nicht! Bin froh eine Partnerin gefunden zu haben, die ähnlich denkt & meine Einstellung respektiert/teilt.

Es kommt noch ein Thema hinzu, aber das ist wiegesagt nix für die Öffentlichkeit.

Kommentar von Lipstique ,

rotesand, das klingt nach irgendwelchem Problem...vllt klären bei einem Psychologen?

Kommentar von rotesand ,

Darüber bin ich hinweg, das ist kein Thema mehr. Es geht mir sehr gut!

Dass ich keine Kinder möchte, hat eine andere Ursache, aber die hat im Netz eigentlich nix zu suchen.

Kommentar von Lipstique ,

"Außerdem - wenn ich mir so anschaue, was meine "kleinen" Cousins & Cousinen so an "Programmen" haben in Schule und Freizeit..."

- Das ist doch kein ernst gemeintes Argument, oder????

oki, tschuldigung, jetzt hast du es erklärt:-)

Kommentar von rotesand ,

Ich finde es einfach nicht schön, wenn ein Kind mit 10/11 Jahren erstmal vier Tage die Woche bis 15.30 Uhr in einer Ganztagsschule ist & dann gleich nachdem es zuhause ist in die Tennishalle oder zum Musikunterricht oder sonstwohin gefahren wird.. vom Tag bleibt dann nichtmehr viel übrig --------> doch Kinder brauchen ihre Freizeit!

Kommentar von Lipstique ,

Da hast du recht, aber das betrift die Frage schon nicht so...:-)

Antwort
von tttokyo, 94

In Deutschland geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Die geringe Kinderzahl der Bestverdienenden verstärkt diesen Effekt nur. Ist doch klar Kinder aus reichen Familien genießen eine gute Ausbildung, häufig haben die Eltern gute und einflussreiche Kontakte und können ihren Kindern ebenfalls einen gutverdienenden Job vermitteln. Dann erben diese Kinder auch noch das Vermögen ihrer Eltern.

Hätten reiche Menschen mehr Kinder würde sich das Erbe auf mehrere Personen verteilen und zu einem breiteren Mittelstand führen.

Bsp.

Person A: 1.000.000 € Erbe und ein Kind X

Kind X: 1.000.000€ Erbe 

Person B: 1.000.000.000 € Erbe und 10 Kinder 

Erbe pro Kind: 100 000

Das ist dann eine ganze Null weniger

Antwort
von Isa113, 241

Ich möchte 3 oder 4 Kinder. Ich glaube aber, dass das größere Problem nicht die finanzielle Unabhängigkeit ist, sondern den richtigen Mann zu finden 😞

Antwort
von Trecagon, 218

1 Kind reicht.

Und ich finde es unfassbar, dass manche Eltern 5 - 7 Kinder erzeugen. Man sieht doch leider viel zu oft, wie Kinder noch nachts rumrennen, oder anderweitig Mist bauen. Da mangelt es an Erziehung -  Und die meisten Eltern kümmern sich einen Dreck um deren Erziehung. Warum machen diese dann aber mehr Kinder, als sie erziehen können? Kindergeld wäre ein armseliges Argument. Man macht keine Kinder wegen dem Geld!

Lieber 1 Kind, das gut erzogen ist, als 20 Plagen, die nur Mist bauen und ich eventuell sogar von der Polizei abholen darf. Und wenn Leute gerne Sex haben, dann sollten sie lieber verhüten, anstatt die Gesellschaft weiter sinken zu lassen, weil die Eltern unfähig zur Erziehung sind. 

Meine Meinung. Zum Glück gibt es aber auch gute Eltern. Soll jeder selbst entscheiden, wieviele Kinder er machen möchte. Jedoch sollte man es nicht übertreiben. 

Kommentar von tttokyo ,

Ich finde es unfassbar - und an dieser Stelle muss ich leider unsachlich werden - dass es Menschen gibt wie dich. Wie viele Menschen mit mehr als 3 Kindern kennst du? Und mit kennen meine ich kennen, wirklich kennen. Ich schätze niemanden. Wie kannst du es also wagen eine solche Behauptung aufzustellen?

Ich komme selbst aus einer Familie mit 7 Kindern und nein meine Eltern sind nicht Mitglieder irgendeiner Sekte oder haben meine Geschwister und mich nur zum "Zeitvertreib" "produziert" bzw. nur um Kindergeld abzugreifen. Meine Eltern sind beide gutverdienende Akademiker. Alle Mitglieder unserer Familie haben oder werden das Gymnasium abschließen und danach ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren.

Bildung, ethische Grundsätze, Werte.. all diese Dinge haben doch absolut nichts mit der Kinderanzahl innerhalb einer Familie zu tun. Es gibt natürlich Großfamilien, in denen in der Erziehung vielleicht mal was falsch gelaufen ist, aber ganz genauso gibt es doch auch Einkindfamilien, bei denen das Kind großen Mist baut.

Natürlich können Eltern  in einer Großfamilie nicht so viel Zeit in jedes einzelne Kind investieren, wie sie es könnten, wenn da nur ein Kind wäre, aber das heißt doch nicht das die Kinder deshalb verwahrlosen! Man lernt selbstständig zu sein, man lernt in einer Symbiose zu leben, man lernt nicht so egoistisch zu sein, man lernt Toleranz, man lernt teilen, man lernt Mitleid zu empfingen, zu trösten

Ist das etwa nichts wert?

Kommentar von Trecagon ,

Da muss ich völlig zustimmen. 

Nach weiterem Nachdenken fällt mir gerade auf, dass meine Argumente lediglich Vorurteile sind. In der Tat kenne ich nur wenige mit dieser hohen Anzahl an Kindern und kann daher nur wenig dazu beitragen. Es mag sein, dass ich an einigen Stellen übertrieben habe. 

Ich war nur sehr empört darüber, als ich letztends eine Reportage über eine Großfamilir gesehen habe. Die schlechte Erziehung scheint da wohl eher ein Einzelfall gewesen zu sein. Wie du schon sagtest gibt es viele Familie, die trotz den vielen Kindern noch eine gute Erziehung erbringen können. Jedoch hat das Internet heutzutage eine große Rolle. Vor allem dort entstehen die negative Einflüsse auf die Erziehung. Aber die Kinderzahl hat sogesehen wirklich keinen starken Einfluss auf die Erziehung .

Vielen Dank nochmal für diesen Kommentar,da dieser mich dazu angeregt hat, meine Sichtweise zu ändern/korrigieren. Habe wohl einen schlechten Tag gehabt haben. ;-) 

Antwort
von saya20, 129

Selbst, wenn ich finanziell unabhängig und steinreich wäre. - Würde ich, keine Kinder haben wollen!  =)

Antwort
von NickAndersson, 106

Drei :-) wobei ich das auch versuchen würde durchzusetzen wenn ich nicht so reich wäre.

Antwort
von AnnaSkywalker, 401

Ich (w/13) weiß jetzt schon ganz genau, dass ich keine Kinder möchte. Ich meine, es wäre sicher auch schön, dass habe ich ja bei meiner Schwester und ihrem Kind gesehen.

 Allerdings, wenn ich mich schon allein in den Bus setze, um meine eine Freundin zu besuchen und Mädchen die höchstens 8 sind wie eine Michaela Schäfer rumlaufen, Jungs die mit 11 oder so über Sex reden und auch sonst Kinder die gerade mal in die Grundschule gehen und mit irgendwelchen Schimpfwörtern um sich werfen, die sie selbst nicht verstehen. 

Ich bin momentan in der 7. Klasse und habe eigentlich, wie meine Mitschüler einen relativ gesunden Respekt vor älteren. Die Kinder, die ein Jahr jünger sind als wir, haben wahrscheinlich alle Kreide holen müssen, als wir das in der ersten Klasse gelernt haben. 

Auf meiner Schule, einem Gymnasium, auf dem normalerweise nur Schüler mit einer guten Verständnis des Stoffes und Allgemeinbildung sind. Eine Schule, wo eigentlich wert auf Bildung gelegt wird- heute ist irgendwie jedem seine Note egal. 

In der 5. Klasse hat man immer solche Steckbriefe gemacht, um die Klasse besser kennen zulernen. Wo ich bei Traumberuf: Autorin, Moderatorin, Reporterin oder Journalistin hingeschrieben habe, steht heute: "weis ick nich, haupt Sache viel gelt" 

Während viele versuchen die Welt besser für ihre Kinder zu machen, vergessen sie ihre Kinder besser für die Welt zu machen...


Auch sonst steigt der schulische Druck immermehr.

Ich habe das ganze Schuljahr z. B. kein Kunstunterricht. Englisch und Mathe sind beide für je 2 Monate ausgefallen, und das bei Hauptfächern (!). Französischunterricht besteht mehr aus Spielen, als aus Unterricht, sodass keiner wirklich lernt.

Der Druck entsteht allerdings nicht durch strenge Lehrer, die von einem alles abverlangen, sondern von denen die es nicht tun. Denn bei ersteren passt man besser auf, um Ärger zu vermeiden und lernt auch mehr für Überraschungsarbeiten. Bei letzteren werden die Lehrer eigentlich nur verar***t und niemand interessiert sich für den Stoff. Bei denen macht die Schule vielleicht mehr Spaß, aber behaupten man hätte was gelernt, kann man jetzt nicht unbedingt.

Wenn das so weiter geht, wird meine Klasse dieses Jahr wieder nicht den kompletten Stoff schaffen. Und das geht immer weiter...

Jedesmal fehlt dann eine Lektion oder ein Thema. Das wollen die Lehrer dann im neuen Jahr wieder nachholen und so sind es dann diesmal 2 Themen die 

wir nicht schaffen und das immer weiter. Von der 1. bis zur 12. 


Vielleicht werde ich ja eines Tages in ein anderes Land ziehen, was gar nicht so abwegig wäre und überlege es mir anders. Aber so wie es jetzt ist...

Meiner Meinung nach gibt es 2 Wege die ein Schüler gehen kann. Der Erste ist der fleißige Weg, den des "Strebers", des Mobbingopfers, der Weg der sehr sehr schmerzhaft sein kann. Aber am Ende erwartet einen dann ein tolles Leben, als Erwachsener, wenn man die Gehässigkeiten hinter sich lassen kann. Allerdings schaffen viele diesen Weg nicht und zerbrechen dabei...

Der Zweite Weg wäre der des Mobbers. Man geht den faulen, beliebten Weg. Den einfachen. Man hat meist eine tolle Kindheit, doch in den meisten Fällen endet die mit dem Schulabschluss. Man ist erwachsen und wird durch das Runtermachen anderer nicht wirklich beliebter. Eher das Gegenteil. Dies ist der einfache Weg, dessen Ende nicht so rosig ist. 

Die meisten wollen die Mitte. Beliebt und fleißig. Doch man wird, ob man es will oder nicht, auf einen Weg geschupst und meist bleibt man dann auch auf diesen.


Das wird mit der Zeit immer schlimmer, sodass ich momentan keine Kinder für mich in der Zukunft sehe.

 

Kommentar von NataliaValeria ,

Liebe AnnaSkywalker,

wenn ich so deine Ausdrucksweise lese, und diese dann vergleiche mit dem Ausdruck einiger Erwachsener, dann sollten sich diese mal eine große Scheibe von dir abschneiden. Geh du deinen eignen Weg. Du wirst dir bestimmt den richtigen aussuchen, und gehe ihn mit deinem ganzen Herzen. Mach weiter so und bleib wie du bist.

Kommentar von TrudiMeier ,

Du bist aber ganz sicher, dass du erst 13 bist?

Kommentar von ichglaubsnich ,

wieso sollte sie nicht? besitzt man mit 13 noch kein Gehirn, und kann nicht vernünftig denken? nur weil der Trend heutzutage dahin geht, dass die manche meinen mit 27 (oder sogar älter) noch "jugendlich" statt erwachsen zu sein - bedeutet das nicht, dass sie theoretisch sich nicht auch anders hätten entwickeln können.. ist eine Sache der Erziehung - bzw auch der Persönlichkeit..

ich kenne Kinder, die sind 10 Jahre alt (denke jetzt speziell an die Tochter einer Bekannten), die schon sehr sehr reif für Alter ist (kümmert sich bspw alleine schon, manchmal, um ihren 1-jährigen Bruder oder übernimmt anderweitig Verantwortung und hilft ihrer Mutter - und nein, sie macht nicht den Eindruck, als ob ihr dadurch "ein Teil ihrer Kindheit weggenommen würde" oder anderweitig geschadet würde.. ganz im Gegenteil.. ich denke es kann Kindern (je älter sie werden) nur guttun, dass man langsam anfängt ihnen etwas mehr zuzutrauen, als dass man sie ihre gesamte Zeit (abgesehen von der Schulzeit) sinnlos (vor irgendwelchen Computerspielen bspw) - oder (ausschließlich) für andere egoistische Zwecke benutzen lässt.. kann ihnen nur (für ihre persönlich Entwicklung und Reife) guttun, wenn sie lernen auch mal mitzuhelfen, mitanzupacken (solange man es nicht übertreibt natürlich..aber wow, wie man sieht ..kommt halt auf die Erziehung/Umgebung an - in wie weit man welches Kind jetzt überfordert). Dafür muss man natürlich selber erstmal genug Reife besitzen, Verantwortung übernehmen können, etc um so etwas weiterzugeben, logisch.. wer dazu nicht in der Lage ist, sollte aber vllt bei sich selbst erstmal anfangen, bevor er darüber nachdenkt, ein Kind in die Welt zu zeugen (ist nicht böse oder überheblich gemeint, aber Kinder sind nun mal - auch - eine Verantwortung.. und nicht bloß das eigene "Spielzeug", zum Stolz sein oder vorzeigen ..)

sorry, für den langen Text, sollte auch nicht angreifend gemeint sein... wollte nur sagen, dass es keineswegs so sein *muss*, dass man seine Kinder ...hm, sage ich mal soo sehr unmündig (ohne dass sie Verantwortung großartig übernehmen) erzieht ..sondern es (zum Glück) auch genügend Gegenbeispiele gibt ..(wobei ..speziell der Fall, von dem ich jetzt rede, oder auch allgemein, ich das eher von nicht-deutschen (rede jetzt grad speziell über Araber) kenne - aber es gibt bestimmt genügend Deutsche (hoffe ich mal), wo das etwas anders läuft..)

wie gesagt, sollte keine Beleidung sein, sorry, falls das so rüberkommt & danke fürs lesen von dem allen^^

lg

Kommentar von AnnaSkywalker ,

Ja, bin ich. ^^

Antwort
von kiniro, 287

Nur haben ein paar Millionen Menschen hier nichts von dieser Dreieurofuffzischerhöhung.

Für mich ist die Frage nach der gewünschten Anzahl der Kinder unerheblich, da aus dem entsprechenden Alter raus.

Aber theoretisch wäre ich mit genügend Geld schon lange nicht mehr in Deutschland und es wäre auch sehr wahrscheinlich bei einem Kind geblieben.

Antwort
von MrHilfestellung, 330

Gar keins.

Aber das kann sich mit dem Alter noch ändern.

Kommentar von wolfruediger ,

guter Vorschlag, mit 50 ist es sicher einfacher sich zu entscheiden.. top!

Kommentar von MrHilfestellung ,

Ich bin 18. Ich hab noch mehr als genug Zeit mich für Kinder zu entscheiden.

Antwort
von Achwasweissich, 179

Keine. Ich hab ab 11 jahren meine kleine Adoptivschwester großgezogen, versagt, sie jahrelang verloren und erst vor Kurzem wieder ein gaaanz dünnes Fädchen zu ihr knüpfen können. So etwas will ich nicht nochmal erleben, ich denke ich kann einfach nicht gut genug mit Kindern umgehen.

Wenn ich mir dann auch noch die 3 Kinder meiner Schwägerin anschaue vergeht mir auch noch die letzte Lust auf Nachwuchs denn solche quäkenden, nie zufriedenen, lauten und geldgeilen Blagen würd ich glaub ich unangespitzt in den Boden rammen wenn ich sie täglich um mich hätte.

Ganz davon abgesehen möchte ich in diese Welt keine Kinder setzen die gezwungen sind mit dem zu leben was die Generationen vor ihnen vermurkst haben.

Antwort
von IGoForGirls, 28

Da ich in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung bin, wird das bei meiner Freundin und mir sowieso schwieriger werden, aber ich liebe Kinder und hätte sehr gerne 2. Hoffentlich haben sich bis dahin die Richtlinien in Deutschland, was die Adoption und die künstliche Befruchtung angeht, etwas gebessert! 

Antwort
von cyberoma, 241

Ich hätte gern drei oder vier gehabt, habe aber nur zwei.  Das lag weniger am Geld als daran, dass mein Mann und ich beide eine ziemlich lange Ausbidung hatten und danach beruflich erstmal zügig was erreichen wollten. Mit Mitte 30 hatten wir dann zwei Kinder und fanden uns für weitere Kinder zu alt. 

Dass  manche Frauen sich heute mit dem ersten Kind bis gegen 40 Zeit lassen, kann ich nicht verstehen.  Sie werden dann wohl auch nicht mehr als die durchschnittlichen 1,5 Kinder kriegen.

Um mehrere Kinder zu haben, sollte man früher anfangen. Mit dem richtigen Partner! Ohne Ende nach dem Richtigen zu suchen und sich nicht festlegen zu wollen, ist dafür jedenfalls die falsche Strategie.

Antwort
von magaline, 91

Wie wärs mit 2345675432322354636657343644765765474523112191210212019211242336394726432942423203183083498910329382397431904129330857438563216473829^12345678560685937296576273o2813876422454677654  Kindern? dann hat man immer was zutun! (na ja ! ich glaube das reicht nicht multiplizier die zahl mit sich selbst!!!)

Antwort
von Dilithium, 250

Ich hätte sicher gern 4 - alle hintereiander :-) Aber inzwischen bin ich zu alt und mein erster Sohn ist behindert aufgrund einer Frühgeburt. Mir hat einfach der Mut und die finanzielle Sicherheit (ich bin der Hauptverdiener) gefehlt.

Kommentar von wolfruediger ,

das tut mir sehr leid für euch, wirklich.

Antwort
von Sarinara, 513

Wir haben 4 und ein 5. ist nicht ausgeschlossen, aber mehr als fünf möchten wir nicht. <3

Kommentar von Verjigorm ,

Tut mir ja leid, das sagen zu müssen, aber ich würde eher einen Fernseher empfehlen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man vier oder mehr Kinder gleichzeitig vernünftig aufziehen kann.

Kommentar von Laury95 ,

Hat man früher mit 13 Kindern auch geschafft

Kommentar von cyberoma ,

Warum sollte man das nicht können, wenn es finanziell geht?  

Das Problem der Über-Behütung und der maßlosen elterlichen Erwartungen haben diese Kinder jedenfalls nicht. Das gibt es vor allem bei Einzelkindern.

Kommentar von HellasPlanitia ,

Ich habe selbst drei Geschwister und ich finde absolut nicht, dass wir "unvernünftig" grossgezogen wurden, nur weil wir in einer grösseren Familie lebten.

Kommentar von ichglaubsnich ,

wenn man innerhalb einer Familie das Miteinander stärkt, und nicht das jeder "bloß auf sich schaut" geht das sehr wohl - sehr gut sogar :) (kenne genug Beispiele ..wenn auch nicht unbedingt von deutschen..) also ..kommt immer auf das wie, auf das Miteinander an.. aber wer das schafft, hat viel gewonnen in meinen Augen (für sich selbst persönlich - seine Familienmitglieder, und eigentlich die ganze Gesellschaft :))

Kommentar von Sarinara ,

Selbstverständlich haben wir den Anspruch an uns selbst die Kinder "vernünftig" aufzuziehen. Und bis jetzt klappt das meines Erachtens ganz gut. Natürlich müssen alle aufeinander Rücksicht nehmen, wenn das eine Kind gerade schläft müssen die anderen Rücksicht nehmen, um nur ein Beispiel zu nennen.  

Natürlich ist es für uns als Eltern manchmal sehr anstrengend, aber bei aller Anstrengung, wir haben es uns so ausgesucht und wir wollten es nicht mehr anders. Für die Kinder ist es super mit einigen Geschwistern aufzuwachsen. Nebenan wohnen 4Cousins, bei uns ist immer was los, und man hilft sich gegenseitig, auch die Kindern untereinander, immer ihrem Alter entsprechend natürlich.

Schwierig fände ich schon wenn ich aus finanziellen Gründen arbeiten müsste, dann bleibt weniger Zeit für  die Kinder und die fehlt dann....

Kommentar von dasbigC ,

Also ich bin ebenfalls mit drei Geschwistern aufgewachsen (trotz Fernseher:D). Und ich wünsche mir, und versuche, später so eine gute Mutter für meine Kinder zu sein, wie meine das für uns war/ist.

Ich bin jetzt 20, meine Schwester 21, meine Brüder sind 16 und 13. Und klar, bei dem relativ geringen Altersabstand hat meine Mama zum Beispiel nicht die Zeit, immer bei meinen Hausaufgaben daneben zu sitzen. Aber wieso auch - wenn ich Schwierigkeiten hatte, dann habe ich sie oder meine Schwester gefragt, und sonst es halt selbst gemacht.

Entscheidend ist aber, dass meine Mama immer für mich da war, wenn es drauf ankam. Als es mir mit 12/13 echt schlecht ging, weil mein Opa gestorben war und Pubertät und so, da war sie da, weil sie gemerkt hat, dass ich sie brauche. Genauso, als ich mich von meiner ersten Freundin getrennt habe.

Letztendlich kommt es also nicht auf die Anzahl der Kinder an, sondern darauf, wieviel Platz die Eltern in ihrem Leben und in ihrem Herzen für die Kinder haben bzw. machen.

Antwort
von Tragosso, 204

Nur eins. Irgendwann mal. Das reicht mir völlig.

Antwort
von schnappi03, 202

Früher wollte ich immer 2 haben.

Nun ja, jetzt ist es eben anders. Ich habe einen Sohn (1Jahr alt) und damit ist die Kinderplanung für mich abgeschlossen.

Antwort
von Undsonstso, 253

Wäre ich finanziell unabhängig, wäre ich eher Weltbürger und weniger ein Deutscher, will sagen,

würde mein(e) Kind(er) nicht unbedingt in Deutschland aufziehen.

Kommentar von sarahj ,

bin schon einiges herumgekommen - so schlecht war es (zumindest bisher) so im Großen und Ganzen hier nicht. Schottland wäre vielleicht eine Alternative.

Antwort
von sarahj, 436

Haben 2; aber im Nachhinein denken wir manchmal: eigentlich hätten es 4 sein sollen ;-)  oder auch ;-(

Kommentar von FelixLingelbach ,

Genau wie bei mir.

Antwort
von Aquilaya, 363

2 haben wir bereits und 1 wollen wir noch. 

Der Kinderwunsch hat nicht nur mit dem Finanziellen zu tun. Ich finde man soll nur soviel Kinder zeugen, denen man auch gerecht werden kann. Da gehört die effektive Zeitwidmung auch dazu. 

Kommentar von schimmelmund ,

Und wovon hängt die Zeit ab? Von der Arbeit. Weshalb geht man arbeiten? Geld. Das Finanzielle ist somit das Hauptaugenmerk für das Gründen einer Familie.

Kommentar von Aquilaya ,

Sorry aber das ist Unsinn. Es gibt sehr viele Menschen, die nicht arbeiten aber kaum Zeit für ihre Kinder haben. Weil irgendetwas Anderes wichtiger ist.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Quatsch. Man braucht einen Partner, ein stabiles soziales Umfeld, eine berufliche Perspektive vielleicht, aber nicht unbedingt viel Geld. Im Gegenteil: Wer sich für Kinder entscheidet, muss auf (eigenes) Geld und berufliche Möglichkeiten verzichten. Dass die Allgemeinheit dann einspringt, wenn das Geld nicht reicht, ist doch nur logisch, denn sie ist auf Nachwuchs angewiesen. Da habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich kann beim besten Willen keine zwei studierenden Kinder unterhalten, nicht mehr.

Meine Kinder sind gut drauf und gut ausgebildet. Sie werden dem Land einiges zurückgeben. Kann man das von den Leuten, die wir jetzt hier reinströmen lassen, weil wir zuwenig Kinder haben, auch sagen?

Unsere Kinderarmut liegt wie in allen Wohlstandsländern nicht am Geldmangel, sondern daran, dass es andere Perspektiven als das Gründen einer Familie gibt. 

Kommentar von DahleRieger ,

Schimmelmund. Geld ist nicht wichtig um Kinder zu bekommen. 

Liebe ist wichtig und innere Zufriedenheit. 

Mit Geld kann man beides nicht kaufen

Antwort
von Jenehla, 267

2 ^^ Ein Bub und ein Mädl würd ich mir wünschen :p

Antwort
von Mewchen, 237

Wenn ich keine finanziellen Enschränkungen zu befürchten hätte, würde ich gern 3 Kinder haben, vielleicht auch 4. Aber zur Zeit sieht es so aus, dass selbst 1 schon sehr schwer machbar wird.

Antwort
von Leseratte87, 278

Nicht mehr als 3, wird aber wohl eher auf zwei hinauslaufen. 

Es gibt aber grundsätzlich Dinge, die man nicht so ganz genau planen kann, und Kinder gehören dazu. 

Antwort
von TrudiMeier, 174

Ich habe nur ein selbstgemachtes (hätte aber gern zwei gehabt) - der Rest ist mir zugelaufen.

Kommentar von Mewchen ,

Das klingt irgendwie lustig XD

Kommentar von TrudiMeier ,

grins Mein Sohn hat immer schon einen riesigen Freundeskreis gehabt. Und einige haben hier immer ihr zweites zuhause und ihre zweite Familie gesehen. Und die Jungs,teilweise schon Kindergartenfreunde, gibts heut noch. Die haben mich sozusagen adoptiert. :-)

Kommentar von FelixLingelbach ,

Haha, ja, mir laufen auch welche zu, immer noch. Die zählen aber nicht.

Kommentar von TrudiMeier ,

Auch nicht, wenn sie mittlerweile schon zum Inventar gehören? :-)

Kommentar von FelixLingelbach ,

Das tun sie in meinem Fall. Ich habe unsere große ehemalige Familienwohnung in eine WG umgewandelt. Bin fast 60, meine Mitwohner sind 17, 21 und 29, dazu ein Asylant, 23. Die zählen nicht, weil sich durch sie die Gesamtzahl der jungen Leute nicht erhöht.   

Kommentar von magaline ,

selbstgemachte! hihi!

Antwort
von ahmedschachbret, 61

bevor man in deutschland kinder auf die welt setzt, sollten sich viele dinge ändern,  nur mit finanzielle unabhängigkeit ist das problem nicht beseitigt

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