Gonzo am 19.11.2007 um 13:02 Uhr
Jetzt ist der Diesel ja noch mal ein gutes Stück teurer geworden, lohnt sich überhaupt noch die Anschaffung bzw. Unterhaltung eines Diesel Fahrzeuges?

Diesel ist immer noch billiger als Benzin und der Verbrauch ist ebenfalls niedriger als beim Benziner.
Konkret kannst du das nru berechnen, wenn du eine tatsächliche Gegenüberstellung hast
Wenn ein Benziner 2 Liter mehr auf 100 km braucht, sind das bei 20.000 km 400 Liter. Du sparts also:
400 Liter Benzin , z.Zt. etwa 580 Euro plus 10 cent pro getanktem Liter. Das hängt auch wieder vom Verbrauch ab. Bei 8 Litern Benzin auf 100 km sparst du 160 Euro
Steuer und Versicherung musst du auch berücksichtigen, da kann ich keine Zahlen liefern.
Ich fahre noch Diesel und bin damit auch nicht mehr zufrieden. Der Wagen ist zwar recht sparsam, was den teuren Sprit noch erträglich erscheinen lässt, aber wenn ich die Rechnungen der Steuer sehe, dann denke ich auch daran mir einen kleinen Benziner zu kaufen!
Biggi2000 am 19. November 2007 14:49 Dann rechne doch einfach nach.Der Diesel ist in der Anschaffung teurer , kostet mehr Steuern und evtl. auch etwas mehr Versicherung.Auf 1000 km sparst Du an Kraftstoffkosten, na wieviel ?Bei mir 44,-Euro ( 9ltr.Super zu 7 ltr. Diesel. Bei 16.000 km p.a. sind das 704,- Euro. Rechne die Anschaffungsmehrkosten auf 6 Jahre , dann sind das bei mir 345,-Euro plus mehr Steuer 105,-Euro ergibt 450,-Euro.
704,- minus 450,- ergibt bei 16 000 km p.a. schon eine Ersparnis von 254,-Euro.

Früher lohnte sich die Anschaffung ab 20.000 Kilometer pro Jahr. Da die Benzinkosten mittlerweile expoldiert sind würde ich sagen, nein, es lohnt sich nicht mehr.
Lohnt sich bei xxx km.Milchmädchen-Rechnung.Bei diesen Berechnungen wurde doch der Listenpreis zugrundgelegt.meiner lohnt sich schon nach 12000 km,
Ein Diesel lohnt sich auch Heute noch, wobei es abhängig ist was man für ein Dieselfahrzeug hat. Ich habe selbst einen 1,9er mit 105 PS (Automatik) und der verbraucht ca. 6 - 6,5 l auf 100km.
Biggi2000 am 19. November 2007 14:39 Man muß schon rechnen können.Mein Diesel (Audi A3) rechnet sich bei einer Laufleistung über 16.000 km pro Jahr.
Wie schon gesagt verbrauchen üblicherweise Diesel-Fahrzeuge weniger Kraftstoff als Benzinfahrzeuge. Somit spart man erstens am Kraftstoffpreis selbst und zweitens am geringeren Verbrauch. Doch diesen Vergleich zum Benziner kann man auch nur mit konkreten Vergleichen anstellten, man braucht also ein "Vergleichsauto", da man ja die Differenz errechnen will, was der Diesel-PKW weniger kostet. Mit dem Sparen hört`s aber nun schon wieder auf, da Dieselfahrzeuge Mehrkosten bei der Steuer haben, einen höheren Anschaffungspreis und auch bei den Reparaturkosten sollen sie höher liegen. Da Dieselfahrzeuge fast immer mit einen Turbolader ausgestattet sind, der auch einmal defekt sein kann nach 100 oder 150 TKm, dann sind 2000 EUR dafür kein Thema. Selbst wenn der Break-Even bei angenommenen 16.000 km liegt, so wird es auch erst ab dann günstiger! Fährt man dann noch 1.000 oder 2.000 km mehr, dann spart man auch nur bei diesen Kilometern...Und dieses Sparpotenzial ist nicht überdimensional groß im Verhältnis zu den Gesamtkosten.... Und ob es sich gelohnt hat, das weiß man erst hinterher. Fest steht doch ganz sicher, dass man keine 1000e EURO pro Jahr sparen kann. Wenn der Diesel-PKW erst etliche Meilen braucht, um bei 10 Grad minus warm zu werden, man Sitzheizung und Frontscheibenheizung deshalb braucht....

Das hängt natürlich vom Typ des Wagens ab.
Sinnvollerweise siehst Du mal in die Betriebskostentabelle beim ADAC, denn dort findest Du alle Infos, die Du zur Beantwortung Deiner Frage brauchst.