Frage von kathinrw2016, 75

Wieviele Gerichte könnt Ihr selber noch ohne Anleitung kochen und backen?

Bitte postet hier euer Lieblingsrezept und beschreibt warum es euer Lieblingsrezept ist....

Antwort
von Pummelweib, 5

Ich mache alle meine Rezepte selbst...

Beim kochen richte ich mich nach meiner Erfahrung und meinem Talent und ebenso beim backen.

Ich lasse mich aber gerne von anderen Rezepten inspirieren.

Dieses Rezept mache ich schon seit meiner Kindheit und habe es mal für GF aufgeschrieben, weil ich so oft danach gefragt wurde:

Pummelweibs Marmorkuchen

Zutaten:

-250 g Zucker

- 250 g Butter

- 1 Pack Vanille-Zucker

- 1 Flasche Rum-Aroma

- 6 Eier

- 500 g Mehl

- 1 Pack Backpulver

- 250 ml Milch

- Backkakao nach Wunsch

Zubereitung:

- Zucker mit Butter und Vanille-Zucker schaumig rühren, bis es
einecremige helle Masse ist

- Nach und nach die Eier einzeln unterrühren

- Aroma hinzufügen

- Mehl mit dem Backpulver sieben

- Abwechselnd mit der Milch unterrühren

- Den Teig teilen

- Den hellen Teig in eine ausgefettete Springform/Gugelhupfform geben

- Unter den anderen Teig den Kakao rühren

- Den dunklen Teig auf den hellen Teig geben

- Mit einer Gabel den Teig spiralförmig unterziehen

- Im vorgeheizten Ofen ca. 55 Minuten backen lassen

- Öfter eine Stäbchenprobe machen

- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen

- Dann stützen und auskühlen lassen

- Mit Puderzucker, Zuckerguss, oder Schokoladenguss verzieren

Tipp:

- Man kann den Kuchen auch in den kalten Backofen stellen, ein
vorheizen ist nicht unbedingt nötig

- Anstatt Backkakao kann man auch Instant-Pulver nehmen

- Welche Milch man nimmt ist egal, ich nehme immer 1,5 % ige

Wenn du den Teig hell lässt, kannst du Nüsse zufügen und hast einen
Nusskuchen, oder Vanille für einen Vanillekuchen, oder Kokosraspeln
für einen Vanillekuchen, Zitronen für einen Zitroenenkuchen,
Orangen für einen Orangenkuchen, Rum für einen Rumkuchen, u.s.w.

Wenn du zucker- und fettarme Rezepte suchst, dann schau mal bitte in mein Profil .-)

Gutes Gelingen

LG Pummelweib :-)

Kommentar von GrafTypo ,

Liebes Pummelweib,
du kannst den Varianten noch Ingwerkuchen hinzufügen.
Eine Handvoll kandierten Ingwer in kleine Würfel schneiden und zusätzlich ein paar Tropfen Zitronenöl oder Orangenöl (nach Geschmack) in den Teig mischen. Der Kuchen passt gut zu Tee.

Dein Name klingt nett; nach guter Köchin ;-)

Antwort
von GrafTypo, 13

Mein Repertoire ohne Kochbuch? Ca. 30 Rezepte.

Mein Lieblingsgericht? Lasagne.
Warum? Weil ich damit 20 Jahre lang die Frauen weich gekocht habe! Ich bin ein hässlicher Kerl mit verbotener Visage. Aber meinem Candle Light Dinner mit Lasagne konnten die wenigsten Damen widerstehen.
;-)

Für 4 Personen:

• 4 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 500 g Rinderhackfleisch
• 2 rote Paprikaschoten
• 500 g passierte Tomaten
• Pflanzenöl zum Braten
• Salz
• Weißer Pfeffer
• Wahlweise frische feingehackte Kräuter (viel Basilikum, wenig Rosmarin und Thymian, wer es mag auch Petersilie) oder getrocknete Kräuter (toskanische Mischung oder Kräuter der Provence)
• 1-3 Teelöffel dreifach konzentriertes Tomatenmark (Tube)

Außerdem benötigt man noch
• 200 g Käse (Emmentaler oder Gouda)
• 1/2 Päckchen Lasagne-Teigplatten
• etwas Butter oder Margarine zum Einfetten der Backform
• 1 Becher Sahne

Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprikaschoten sehr fein würfeln.
DieZwiebeln in einem flachen Topf in etwas Pflanzenöl glasig dünsten.
Das Hackfleisch hinzu geben und auf starker Hitze unter gelegentlichem Rühren kräftig anbraten.
Die passierten Tomaten, die Paprika, den Knoblauch, die Gewürze und die Kräuter hinzu geben, gut umrühren und dann im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze eine knappe Stunde köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit dem konzentrierten Tomatenmark aus der Tube die Sauce andicken, so dass sie nicht zu dünnflüssig ist. Für die Lasagne sollte sie etwas fester sein als für Spaghetti.
Danach nimmt man sie vom Feuer und lässt sie ein wenig abkühlen.

Alternativ: Füllung ohne Fleisch für 4 Personen:

Bei der vegetarischen Lasagne-Füllung wird das Fleisch durch das entsprechende Volumen an Gemüse ersetzt. Je nach persönlichem Geschmack eignen sich dafür Aubergine, Zucchini, Pilze (Champignons), Oliven, oder man nimmt einige Paprika mehr. Wichtig ist nur, dass man alles sehr fein würfelt, damit die Lasagne-Schichten sich dünn streichen lassen. Die Kochzeit kann man auf 20 Minuten beschränken.

Wenn die Füllung fertig ist, reibt man den Käse grob und fettet mit etwas Butter die Kastenform ein.
Dann wird eingeschichtet. Man fängt mit einer Schicht Teigplatten an und verteilt darauf ein wenig Füllung mit dem Eßlöffel. Darüber streut man einen Eßlöffel von dem geriebenen Käse. Dann wieder eine Schicht Teigplatten usw. Zwischendurch drückt man die Schichten vorsichtig ein wenig fest, damit sich die Füllung gleichmäßig verteilt und möglichst keine Hohlräume bildet.
Den Abschluss bildet eine Schicht Teigplatten, über die man den Becher Sahne leert. Darauf kommt der Rest vom geriebenen Käse. Die Form sollte nicht ganz bis zum Rand gefüllt werden, da die Lasagne noch aufquillt. Ein bis zwei Fingerbreit Platz bis zum Rand sollten bleiben. Im Zweifelsfall sollte man die Lasagne auf zwei Kastenformen verteilen.
Man muss darauf achten, dass die einzelnen Schichten möglichst dünn sind. Die Lasagne wird dadurch gleichmäßiger und auch fester.
Jetzt deckt man die Lasagne mit einem Streifen Alufolie ab, den man über die Form spannt und seitlich außen fest drückt. Die Folie sollte den Käse nicht berühren.
Die abgedeckte Lasagne stellt man an einen kühlen Platz und lässt sie mindestens 2 Stunden durchziehen. Man kann sie auch gut über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das Durchziehen bewirkt, dass sich die Teigplatten mit Flüssigkeit vollsaugen. Als Folge davon bäckt die Lasagne gleichmäßiger, wird fester und lässt sich besser schneiden und verteilen. Wenn man auf diese Ruhezeit verzichtet, dann kann es passieren, dass die einzelnen Schichten beim Herausheben aus der Form nicht zusammen halten und voneinander abrutschen. Außerdem kann die oberste Teigschicht beim Backen hart werden.

Man heizt den Backofen auf 200°C und stellt die Lasagne mit der Alufolie auf die erste oder zweite Schiene von unten.
Nach 30 Minuten Backzeit entfernt man die Folie und lässt die Lasagne weiter backen, bis die oberste Schicht mit dem Käse goldbraun ist (weitere 10-15 Minuten).
Dann nimmt man sie heraus und serviert sie.

Zur Fleisch-Lasagne passt ausgezeichnet ein kräftiger herber Rotwein. Ich empfehle einen Wein von Vulkanböden, z. B. einen sizilianischen Nero d’Avola oder einen Kaiserstühler Spätburgunder.
Zur vegetarischen Lasagne passt eher ein herber Weißwein oder ein Rosé. Ich empfehle einen trockenen Pinot Grigio oder Riesling.

Kommentar von Pudelcolada ,

So verschieden sind die Geschmäcker...

Ich mache meine Bolognese ganz anders, sowohl in der Zutatenliste, als auch in der Reihenfolge.
Und in meiner Lasagne hat Emmentaler nichts verloren.
Trockenkräuter sowieso nie, sowas besitze ich noch nicht mal. Pfui.
Außerdem: Wo bleibt die Béchamel?

Nörgel...   ;o)

Nein, im Ernst:
Genau das ist ja das Schöne am Kochen, dass jeder seinen ganz persönlichen Geschmack bedienen kann!
Jedenfalls kommt Deine Lasagna mit schönen Zutaten und viel Liebe daher, so soll's sein!
Da fühlt sich jeder Gast gut aufgehoben...

Kommentar von GrafTypo ,

Hallo Schwiegermutti, bist du’s?
;-)

Das ist ja das Besondere an meiner Lasagne: dass sie ohne Béchamelsauce auskommt. Die ist für meinen Geschmack etwas zu mehlig-pappig. Und ich nehme natürlich auch bevorzugt frischen Rosmarin, Thymian und Basilikum aus dem eigenen Garten. Aber die hat eben nicht jeder zur Verfügung. Und mit getrockneten Kräutern der Provence schmeckt es auch.
Meine Lasagne ist dafür viel tomatenlastiger. Und in den letzten Jahren auch paprikalastiger (liegt das am Eheleben?).

Vor ein paar Wochen habe ich übrigens wieder Béchamelsauce eingesetzt. Diesmal war es eine Freistil-Lasagne ganz ohne Tomate. Nur Aubergine, Zwiebel, Knoblauch, Weißwein, Béchamel und Blauschimmelkäse. War essbar, kann aber noch verbessert werden.

Antwort
von Pudelcolada, 2

Oh Gott, keine Ahnung...
Grundsätzlich brauche ich für die meisten Gerichte kein Rezept, nur eine Anregung.
Das gilt aber nur für Suppen und Hauptgerichte aus den Regionen und mit der Art von Zubereitung, in denen ich mich auskenne.
jeder hat ja so seine Lieblingszutaten, Lieblingsgewürze und kennt die Garprozesse und Garzeiten.
Für original asiatische Gerichte, egal woher, nehme ich lieber ein gutes Rezept (ich sage nur fermentierte Soßen oder Tamarinde...)

Vieles kann ich mir auch herleiten und bin erfahren genug, eine Katastrophe zu verhindern.

Weil ich aber meine Grenzen kenne, greife ich bei Desserts und Kuchen auf Rezepte zurück.
Also bei allem, was über die Basics hinausgeht, einen Mürbeteig oder einfachen Hefeteig haue ich auch im Tiefschlaf zusammen...
Umso größer dann mein Ärger, wenn ich mich sklavisch dran gehalten habe und feststellen muss, dass ein Rezept einfach Schrott ist.
Deshalb achte ich bei Kochbüchern sehr auf den Verlag...

Antwort
von Salzprinzessin, 9

Frag mich nicht, wie viele Kochbücher ich habe .... Haber aber auch selbst noch nie gezählt.

Oft koche ich "aus dem Bauch" mit der Hilfe eines Blicks auf die Vorräte  im Kühlschrank und getrieben von meinen aktuellen "Gelüsten". Manchmal weiß ich am Anfang noch nicht, was am Ende daraus wirklich wird. Aber genauso oft habe ich auch ein bestimmtes Rezept im Sinn. Gelegentlich bin ich aber auch auf ein Rezept gestoßen, dass mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt und dann koche ich bis kurz vor Schluss genau nach Rezept. Beim Abschmecken entscheide ich dann, ob es noch eine persönliche Note geben muss, weil mir etwas daran fehlt.

Standardrezepte, zum Teil noch aus meiner Schulzeit oder aus Oma's Küche, habe ich natürlich im Kopf. Aber wie viele das wirklich sind .... keine Ahnung ..... aber viele, viele, viele........ Rinder- oder Schweinebraten, Gulasch, Rouladen, Buletten, Eintöpfe, Senfeier, Pfannkuchen, Milchreis, Salate, Suppen ...... Je mehr man kocht, desto mehr sammelt sich da an. Es macht halt die Routine ;-)

Beim Backen habe ich zwar auch "Routine", aber da arbeite ich ganz stur nach Rezepten, wenn auch häufig nach solchen, die ich schon zig Mal nachgebacken habe, gern aber auch nach neuen.


Antwort
von Schnuppi3000, 20

Bei Kuchen muss ich immer nach Rezept vorgehen, da kommt es ja meist auf die genaue Menge an.

Kochen tu ich eigentlich nie nach Rezept, das ist bei mir immer nach Gefühl. Wie viele Rezepte das sind, keine Ahnung. Ne Menge :D

Antwort
von Vivibirne, 5

Ich mache soweit es geht alles selber ich kaufe bloss nudeln, reis, Kartoffeln und obst , gemüse :) lg

Antwort
von fhuebschmann, 17

Ich bin Koch also einige. Backen naja geht so ein paar Grundrezepte hat man drauf und weiß wie man sie zusammenrührt und essen kann man es auch aber sehr gerne backe ich nicht.

Antwort
von SonjaDieKatze, 32

so ziemlich alles, ist ja mein lehrberuf ;) ich konnte aber auch davor kochen, haben mir meine oma und mutter beigebracht. am liebsten koche ich eigentlich suppen und eintöpfe, resteverwertung, da kommt immer was leckeres raus obwohl man eig nur alles zusammenpantscht lol ab und an mach ich aber auch gern einen braten und knödel 

Antwort
von Gwynbleidd, 22

Spaghetti Bolognese. Kauf dir ne Maggie-Tüte (MUSS Maggie sein, auf keinen Fall Knorr!) und folge den Anweisungen darauf. Und dann ganz wichtig: Wenn die Soße fertig ist, noch nen Schuss Sahe rein. Dann wirds mega.

Und dann kann ich noch Spaghetti mit Hähnchen-Curry-Soße. Hähnchenfleisch klein schneiden, mit Salz und Pfeffer anbraten, dazu dann grüne Paprika (sollte auf jeden Fall grün sein) dann Sahne dazu schütten und ordentlich Currypulver rein. Dann noch irgend einen Soßenbinder, damit es nicht so flüssig ist. Fertig.

Kommentar von Rosswurscht ,

Die Maggi Bolo schmeckt am besten wenn man sie kurz vor dem Servieren in den Gulli kippt und durch richtige Bolognese ersetzt ;-)

Kommentar von Gwynbleidd ,

Jaja, dann koch mal deine "richtige" Bolognese. Es geht sehr viel schneller als selbst gemachte und es schmeckt mir persönlich sogar besser als selbst gemachte. Aber du bist vermutlich der Typ "alles was in Tüten verpackt ist schmeckt nicht". Mei, wenn du so ne Einstellung hast, hab sie ruhig.

Kommentar von Rosswurscht ,

Genau der Typ bin ich. Und warum? Weils so ist :-)

Kommentar von Gwynbleidd ,

Schwachsinn. Das ist keine Tatsache sondern eine persönliche Meinung. Wenn alle Tütensoßen nicht schmecken würden, warum werden sie dann in so großer Stückzahl und Vielfalt angeboten und verkauft? Tja, weil nicht alle Leute deine Meinung teilen. Sag also bitte nicht, dass Fertigsoßen nicht schmecken sobdern wenn dann, dass sie DIR nicht schmecken. Dann ist die Aussage richtig.

Antwort
von beangato, 25

Ich koche so gut wie alles ohne Anleitung, daher schreib ich hier keine Gerichte rein - das wird zuviel.

Antwort
von Religionistdoof, 42

brat oder stampfkartoffeln, weils einfach geil schmeckt

ein stück fleich bekomme ich dazu auch noch angebraten

Antwort
von MrZurkon, 39

Nudeln mit Ketchup. Schmeckt und geht schnell.

Kommentar von BROfile ,

haha^^

Antwort
von Rosswurscht, 5

Backen 2, Kochen 200

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