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Wieviele gekochte Eier sollte man eigentlich maximal über Ostern verzehren?

gefragt von jamie07 am 31.03.2007 um 0:42 Uhr

Gibt es da einmal im Jahr ein Maximum?


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Mikatto
beantwortet von Mikatto am 31. März 2007 02:11
9x
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ich muß meiner Vorrednerin widersprechen, weil jeder Mensch individuell ist und es keine einheitlichen Werte gibt, die für jeden Menschen gleich gelten. Dazu kommt, dass das Ei fälschlich in die Rolle der schlechten Cholesterinbombe geraten ist.

Fakt ist auch, dass Anfang der 90er von einer Kommission so mir nichts dir nichts die Cholesterinwerte gesenkt wurden und praktisch über Nacht plötzlich massenhaft Deutsche - angeblich - cholesterinkrank waren (ist halt ein Riesengeschäft)

Hier was zum Ei:

Rund und gesund? Das Hühnerei

"Das weiß ein jeder, wer's auch sei - gesund und stärkend ist das Ei."

Dass das Hühnerei ein tolles Lebensmittel ist, das wusste also schon Wilhelm Busch, von dem dieses Zitat stammt. Handlich in einzelne Portionen verpackt, enthält das Ei vor allem wertvolle Eiweiße, etwas Fett und kaum Kohlenhydrate. Bis auf das Vitamin C findet man in Eigelb und -weiß alle anderen Vitamine, Eisen und viele Mineralstoffe. Darüber hinaus halten so genannte Lysozyme und andere antibakteriell wirkende Eiweiße das Ei mindestens drei Wochen frisch.

Wertvolles Eiweiß

Seine Eiweiße kann der menschliche Körper gut gebrauchen. vergrößern Die so genannte "biologische Wertigkeit" von Eiweiß wird in Prozenten ausgedrückt. Diese Angabe entspricht der Menge Körpereiweiß, die aus 100 g Lebensmitteleiweiß aufgebaut werden kann. Beim Ei lautet die Zahl: 94 %. Das heißt, dass der menschliche Körper die Eiweiße aus dem Ei fast vollständig für sich zum Aufbau von eigenen Eiweißen nutzen kann.

Die Kombination verschiedener Lebensmittel kann die Wertigkeit sogar noch steigern. Wer Spiegelei mit Kartoffelbrei zu sich nimmt, ergänzt die tierischen Eiweiße des Eis mit den pflanzlichen der Kartoffel zu etwa 130 %. Aus 100 g dieser Mahlzeit kann der menschliche Körper also 130 g Körpereiweiß aufbauen.

Cholesterin: wirklich so gefährlich?

Eier sind besser als ihr Ruf. vergrößern Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts galt das Ei als wertvolles und nahrhaftes Lebensmittel. Ein tierisches Produkt, das man - wie Milch - gewinnen kann, ohne das Tier zu töten. Doch dann brachte es sein hoher Gehalt an Cholesterin in Verruf. Noch heute haben viele ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Frühstücksei essen, oder gar auf ein zweites Appetit haben. Denn Cholesterin im Blut soll die Adern verstopfen und stand lange in Verdacht, der wichtigste Auslöser für Herzinfarkt zu sein. Heute weiß man allerdings, dass die Gleichung:

Ei = viel Cholesterin = hoher Cholesterinspiegel im Blut = Herzinfarkt

nicht mehr gilt. Denn viele andere Faktoren spielen bei der Verengung und Verstopfung der Adern eine Rolle. Blutdruck, Körpergewicht, Rauchen, Bewegung, Geschlecht, Alter, einige Entzündungsstoffe und eben der Cholesterinspiegel im Blut.

Der optimale Cholesterinwert

Wo die kritische Grenze für die Cholesterinkonzentration liegt, weiß auch heute, nach Jahrzehnten intensiver Forschung, niemand genau. So gelten bei manchen Naturvölkern 120 Milligramm Cholesterin in 100 Milliliter Blut als normal. In Mitteleuropa werden solche Werte bereits als gefährlich niedrig angesehen. Hierzulande hat ein gesunder 20-Jähriger rund 200 Milligramm Cholesterin in 100 Milliliter Blut. Dieser Wert steigt auf mehr als 250 Milligramm bei einem 60-Jährigen.

Jeden Tag ein Ei und sonntags auch mal zwei?

Der Körper schützt sich vor zu viel Cholesterin. vergrößern Drei gute Gründe, warum man vor Eiern keine Angst haben muss:

Große Studien zeigen keinen Zusammenhang zwischen Eierkonsum und Herzinfarktrisiko.

Der gesunde Körper regelt seinen Cholesterinspiegel ganz von allein.

Eier enthalten einen Stoff, der das Cholesterin bindet

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 31. März 2007 02:16

hier noch was zum Cholesterin im Ei:

Auch das lange Zeit so gescholtene Hühnerei scheint rehabilitiert zu sein. Obwohl das Hühnerei mit 250 Milligramm Cholesterin pro Ei relativ cholesterinreich ist, zeigten Studien, dass das Cholesterin aus dem Hühnerei nicht den Cholesterinspiegel erhöht. Das gleichzeitig im Hühnerei vorhandene Lecithin verhindert die komplette Aufnahme des Cholesterins.

http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/513.htmht

Kommentar von F50ee36b7dfd293edb2f75882e4518d4smallTigerjan am 31. März 2007 14:53

Wenn man ergänzen darf ... :D

Solche Studien hab ich schon vor über 10Jahren gelesen, durchgeführt auf amer. Hühnerfarmen, wo die Leute 10-12 Eier täglich verzehrten. Dazu fast nur Brot oder Kartoffeln. Sie hatten durchweg bessere Blutfett- und Cholesterinwerte als der amer. Durchschnittbürger.


dock69
beantwortet von dock69 am 31. März 2007 10:34
7x
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Früher wurde vor Eiern gewarnt, wenn es um das Thema Cholesterin ging, heute ist die Haltung der Medizin sehr viel großzügiger geworden. Wer kein Cholesterinproblem hat, kann im Grunde so viele Eier essen, wie er will. Drei in der Woche oder drei am Tag. Beachten sollte man jedoch, dass im Eigelb ca. 6 Gramm reines Fett stecken.


Schatzi
beantwortet von Schatzi am 31. März 2007 00:50
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Zwei bis drei Eier pro Woche sind erlaubt. Mehr gefährdet den Cholesterinhaushalt.


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