Frage von herrselbst, 4

wieviele Bit pro Sekunde werden weltweit per Mobilfunk und WiFi versendet?

1Bit besteht aus einer Kombination von 8 Zuständen, welche jeweils entweder den Wert 'Null' oder 'Eins' darstellen. Die Taktrate einer gewöhnlichen Uhr liegt bei einem I/O (an/aus) pro Sekunde. Wer eine digitale Uhr nutzt, der bekommt sogar 60 und mehr I/O pro Sekunde. Die Uhren in unseren Computern und Smartphones haben Taktungen mit 4Millarde I/O pro Sekunde! Und selbst hier bewegen wir uns, in der Metapher gesprochen, im Bereich des Ausscheidungsproduktes des Technologiewesens - sprich "der Sch***e".

Mehr als 2Milliarden Smartphones und 2Millarden Computer mit Internetzugriff sind im Umlauf und werden mittlerweile fast ausschließlich per Drahtlos-Verbindung versorgt.

Ist es denn überhaupt noch im Rahmen der menschlichen Ausdrucksfähigkeit bzw des Fassungsvermögens, die weltweite Menge Signale (I/O) pro Sekunde so darzustellen, dass der Nächste es verstehen und begreifen kann??

Antwort
von Gluglu, 3

Ist das hier die technische Version vom "Sinn des Lebens"? Erstens kann ein Bit nicht aus einer Kombination von 8 Zuständen bestehen, wenn es selbst nur den Wert Eins oder Null annehmen kann... was Du meinst ist ein Byte, welches aus 8 Bit besteht, die wiederrum H oder L sein können. Zur Info: Es gibt auch TriState, was bedeutet, daß es zum Zustand H und L noch den Zustand "Hochohmig" gibt.

Weiterhin kannst Du Bytes nicht einfach so über Funk übertragen weil Du hier noch etwas mehr für die Übertragung selbst brauchst. Sonst würden alle Daten, die beispielsweise von einem Smartphone gesendet werden, von allen anderen in Reichweite befindlichen Geräten empfangen werden können. ...???... also mußt Du die Daten mit Kennungen versehen, um sie zuordnen zu können. Weiterhin benötigst Du Kontrollmöglichkeiten, um die korrekte Übertragung prüfen zu können => Start- und Stop- Bits. Alles zusammen bedeutet das, daß Du die reinen Daten (Bytes) so in Frames (Datensequenzen) einbauen mußt, das sie sicher und richtig auch dort ankommen, wo sie sollen.

Zum Thema "Menschliches Fassungsvermögen": Alleine das Betriebssystem DOS hätte eine Programmierzeit von mindestens 100 Mannjahre benötigt. Verglichem mit den heutigen Betriebssystemen dürfte sich Deine Frage alleine schon mit DOS beantwortet haben.

Zum Thema Taktung von Uhren: Das passiert mit einem Quarz, also einem Schwingkristall. Der Sekundentakt generiert sich daher aus dem Zählen der Schwingungen und dem Wissen darüber, wann eine Sekunde erreicht ist. Vereinfacht gesagt heisst das, wenn ich eine Uhr mit einem Quarz triggere, der mit 4MHz schwingt, so zähle ich am Eingang 4 Millionen mal. Immer, wenn der Zähler voll ist, kommt ein Sekundenimpuls und der Zähler wird wieder auf Null gesetzt. Dann geht das Spielchen weiter. Dieser Takt hat nichts mit anderen Smartphones zu tun sondern wirkt "Stand-Alone". Selbst wenn Du so ein chickes blinkendes Halsband für einen Hund hernimmst, so befindet sich darin mittlerweile auch schon ein Mikrocontroler, der mit einem Takt arbeitet. Die Zeiten, zu denen wir Takte mit unseren Sinnen erfassen konnten, waren schon in den ersten Jahren der Technik vorbei weil Du, mit Ausnahme vom Ohr, Deine Grenze wohl zwischen 20 und 30 Hertz hasst.

Mfg

Antwort
von MrPaddington, 4

Um alles zu erfassen, brauchst du unheimlich viele Informationen.
Teilweise kommst du gar nicht an die ran
Zb Geheimdienste werden dir schon nicht sagen, wie viel sie verbrauchen/senden
Und wenn du es schaffen solltest, alles Infos in einer Sekunde zusammenzurechnen , musst du andauernd neu rechnen, da der Datenverkehr stetig zu nimmt

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