Frage von ZzBlackDesire, 97

Wieviel Unglück kann man im Leben eigentlich haben, das habe ich erst jetzt begriffen?

Ich bin selber erst 17 meine Mutter ist 55 und mein Stiefvater ist 57, das nervt richtig. Wenn ich mich mit ihnen in der Öffentlichkeit sehen lasse dann denken alle es sind meine Großeltern es stört mich eigentlich nicht, erst wenn die Leute mich darauf ansprechen. Meine Eltern schauen auch nicht auf ihr Äußeres habe bei meiner Mutter noch nie Make-Up gesehen oder sonst was und mein Vater zieht sich sehr altmodisch an. Ich meine warum bekommt man noch ein Kind mit 35+ das ist nur Folter für das Kind weil es damit zurechtkommen muss... nicht nur dass sie kein gescheites Deutsch können kommt noch das Alter dazu. Sie haben mir nichts vom Leben beigebracht, ich kann nicht kochen, nicht schwimmen und Fahrradfahren habe ich mir selber beigebracht. Außerdem habe ich selber einige körperliche Hindernisse die mich daran hindern ein normales Leben zu führen wenn ich sie hier aufliste könnte man mich erkennen weil das sehr viele Merkmale sind und ich kenne wirklich keinen der mir ähnlich ist... wieviel Unglück kann man im Leben eigentlich haben. Fehlt noch dass ich Querschnittsgelähmt werde und Krebs bekomme. Suicidegedanken hatte ich auch schon oft.

Antwort
von Andrastor, 19

wieviel Unglück kann man im Leben eigentlich haben.

Naja, du könntest beispielsweise ein Mädchen in Zentralafrika sein, welches durch den Krieg beide Eltern verloren hat, von Missionaren aufgezogen wurde, welche von Glaubenskriegern getötet wurden, die dich an den Meistbietenden als Frau verkauft haben, damit dieser seine pädophilen Gelüste an dir ausleben kann und bei deiner Flucht wurden dir beide Beine von einer Landmine abgesprengt und während du nun in der Gosse Kuchen aus Lehm backst fressen dich Parasiten von innen heraus auf und das alles bevor du 12 bist.

Und nicht dass du glaubst dass derartige Geschichten weit hergeholt wären... okay, die Tretmine zu überleben wäre ein ziemlicher Glücksfall.

Du lebst in einem erste Welt land, hast Internet und reichlich Möglichkeiten zur Ausbildung und Selbstverwirklichung, hör auf zu jammern und nutze sie.

Und wenn du psychische Probleme von deiner Vergangenheit bekommen hast, such dir professionelle Hilfe.

Antwort
von Wilkinson, 16

Liebe/r zZ Black Desire!  Ich möchte Dich jetzt nicht verletzt haben, aber man kann sich auch in der Rolle des/der Leidenden gefallen.

Du schreibst bspw. von körperlichen Gebrechen. Das ist schlimm, traurig, aber keineswegs ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, auch und gerade mit einem Handicap sein Leben meistern zu können. 

Eine Anfrage im Bürgerbüro des Versorgungsamtes Deiner Stadt kann Dir schon weiterhelfen. Sollte sich eine Behinderung bei Dir diagnostizieren lassen, so steht Dir ein Behindertenausweis zu. Je nach Graduierung entstehen Dir da allein im Arbeitsleben auch Vorteile.

Caritas, VDK... Das sind Institutionen, die dafür da sind, Menschen weiter zu helfen. Nutze diese Möglichkeiten.

Wie wäre es bspw. mit einem Kochkurs? Das muss nicht einmal in einer VHS sein, so dass es Geld kostet. In einem Verein mal helfen, wenn die Sommerfest haben... Learning by doing...

Versuche doch einfach mal, mit einem Verein in Kontakt zu treten, der Dir Spaß machen könnte...  Es gibt so viele Möglichkeiten...

Was das Schwimmen angeht: Es ist doch keine Schande, erst mit 17 schwimmen zu lernen. Frag mal in einem Schwimmbad Deiner Wahl. Es gibt Abendschwimmen, wo kaum Publikum ist und, und und....

Schwimmkurse für "Späteinsteiger"...  Du musst es nur anpacken.

Für die Tatsache, dass Dir angeblich Deine Eltern nichts vom Leben beigebracht haben, sie ein so schlechtes Deutsch sprechen... 

Deine Frage, Deine Formulierungen zeugen nicht davon....

Trau Dir mal ein bisschen mehr zu!!

Was mich allerdings geradezu fassungslos gemacht hat: Wer hat Dir denn einen solchen Blödsinn eingetrichtert, mit 35+ Eltern zu werden, sei Folter für ein Kind???  

Glaubst Du ernsthaft, eine 22jährige Mama sei für ein Kind das Nonplusultra?  Da ist aber Deinerseits rasches Umdenken angeraten.

Zuneigung oder Ablehnung gegenüber einem Kind haben nicht das Geringste mit dem Alter zu tun. 

Was Deine Suizidgedanken angeht: Da solltest Du Dir schnellstens professionelle Hilfe holen. Wende Dich an Deinen Arzt. Für meine Begriffe benötigst Du dringendst eine helfende Therapie. Deine Krankenkasse kann Dir da auch schnell weiterhelfen.

Ich wünsche Dir an dieser Stelle alles Gute.

Antwort
von Gerneso, 45

Das Problem ist alles Mögliche aber das Alter nicht!

Es gibt viele Menschen die ebenfalls Mitte 50 sind und die niemand für die Großeltern eines Teenagers halten würde!

Problematisch bei Deinen Eltern ist wohl eher, dass es sich um bildungsferne Menschen handelt, die auch sonst nichts im Leben gebacken bekommen.

Antwort
von HorrorSuchti88, 22

First world Problems..... Tut mir leid das so zu sagen, aber hör auf dich selbst zu bemitleiden. "Warum kriegen Leute mit 35+ noch Kinder? Das ist reine Folter!". Bullshit! Meine Eltern sind auch 54 & 56, ich selber bin 18. Zugegeben, sie sind älter als die Eltern meiner Freunde, aber wen interessierts bitte?! Ich weiß nicht wie das Verhältnis zwischen dir und deinen Eltern ist, aber du betonst das Alter deiner Eltern so als wäre das das Hauptproblem. Und das einzige Wort das mir dazu einfällt ist "undankbar". Du konzentrierst dich drauf was du nicht hast, und ignorierst alles was du hast vollkommen. Ich habe mich auch mal geschämt mit meinen Eltern gesehen zu werden, aber das war nur eine pubertäre Phase. Daraus wächst man hinaus.

Zu deinem körperlichen Einschränkungen kann ich nicht viel sagen, aber man kann damit leben. Es kann immer schlimmer sein.

Das alles hört sich sehr negativ an, aber glaub mir, ich verstehe dich vollkommen. Ich war in der exakt selben Situation, nur das mir das Alter meine Eltern egal war. Körperlich gesehen bin ich schwach gebaut, habe Asthma und andere Krankheiten, habe auch schon suizid Gedanken und versuche hinter mir. Das alles heißt aber nicht das dein Leben im Eimer ist. Ändere Schritt für Schritt deine Denkweise, sei dankbar für alles was du hast (auch für deine Eltern) und such dir ein Hobby zum Ausgleich. Das ändern der Denkweise kommt teilweise automatisch wenn du erwachsener wirst.

Wie gesagt, ich bin 18, also nicht so viel älter als du. Was ich damit sagen will ist das es auch für dich möglich ist alles zu ändern. Also Kopf hoch, und nicht im selbstmitleid verfallen (glaub mir das macht's nur schlimmer)

Antwort
von offeltoffel, 52

Und wenn du mal größer bist, wirst du zurückblicken und stolz sagen: seht her...die Ausgangslage war super schwer, aber ICH habe es geschafft.

Man kann das Leben immer von zwei Seiten aus betrachten. Was dir im Weg steht, sind nicht deine Eltern, sondern dein Pessimismus. Hör auf, anderen die Schuld zu geben und konzentriere dich auf die Dinge, die DU selbst ändern kannst.

Antwort
von Randler, 41

Naja erstmal sind wir unser eigenes Glückes Schmied. Aber klar deine Eltern scheinen dir wirklich nicht viel beigebracht zu haben. Aber Lieben tun Sie dich bestimmt trotzdem. Du bist jetzt aber schon fast Erwachsen und kannst nun für dich Sorgen. Nichts ist besser als Selbstständigkeit.

Und wenn du für dich Sorgen kannst, kannst du vielleicht deinen Eltern helfen aus diesen Trott rauszukommen. Aber Sie können sich kleiden wie sie wollen und du solltest deine Eltern nicht für das Alter oder das Aussehen beurteilen, das find ich nicht gut

Antwort
von Zumverzweifeln, 49

Mein Güte! Heul nicht, nimm dein Leben in die Hand - mit 17 bist du nun wirklich alt genug.

Und freu dich, dass du noch Eltern hast, statt daran rum zu meckern.

Antwort
von priesterlein, 42

Man kann sehr viel Unglück haben und da du anscheinend dazu neigst, wirklich alles als Unglück anzusehen, wirst du auch sehr viel davon bekommen.

Antwort
von Mojoi, 25

Ich kann das voll und ganz nachvollziehen.

Denn wenn ich dich als Sohn / Tochter hätte, würde ich mich auch in Grund und Boden schämen.

Antwort
von lindgren, 21

Oho...eine Runde Mitleid für dich!

Meine Güte, dein Gejammere ist schon echt schlimm.

Du alleine bist für dein Leben verantwortlich, du alleine musst dich bewegen und aufraffen.

Das Gejammere, das deine Eltern peinlich sind, alt und deine Mama nie geschmickt....das ist schon wirklich unterste Schublade. Es ist einfacher, alles auf die Eltern zu schieben, gell.

Nun, es gibt Schlimmeres! Und es gibt Menschen, die nicht jammern, sondern die Situation akzeptieren und versuchen, das Beste daraus zu machen.

Also. Let´s go.

Antwort
von elisabetha0000, 14

Das ist noch lange kein Unglück, nur eine grenzenlose Unzufriedenheit. Du bist 17 und hast dein Leben noch vor dir. Nur du alleine kannst bestimmen wie dein Leben verläuft. Alles den Eltern zuzuschreiben ist auch Unrecht, weil sie es nicht anders zu wissen scheinen.

Konzentriere dich auf das Gute im Leben, und da gibt es weiß Gott noch genug. Wenn du dich nur auf Krankheit oder Unglück konzentrierst, wirst du das auch so bekommen. Deine Gedanken bestimmen dein Leben. Du bist was du denkst!

Antwort
von nutzernaemchen, 18

In einer vorherigen Frage lese ich von dir  "ich bin ein leidenschaftlicher Gamer und habe einen PC, Konsolen und Zeugs. "  Ich gehe mal davon aus, dass deine alten hässlichen dummen Eltern dir das gekauft haben.

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