Biggi2000 am 29.12.2007 um 9:58 Uhr
Erfahrungsgemäß werden uns unsere Müllmänner zum Jahreswechsel einen "guten Übergang" wünschen.Die Postboten , die bei uns häufig wechseln , sind etwas zurückhaltender. Frage: Wieviel Trinkgeld ist für beide Dienstleister angemessen ?

Mit den Müllmännern habe ich nichts am Hut, das läuft in einer Großstadt doch sehr anonym ab. Stamm-Brief- und Paketzusteller und Stamm-Zeitungsbote bekommen etwas, weil sie sich das ganze Jahr bemüht haben, mich pünktlich und zuverlässig zu bedienen (und wenn es hundertmal ihr Job ist - es ist ein mies bezahlter!). Der Brief- und Paketzusteller haben je 10 € bekommen, der Zeitungsbote die Hälfte (Wochenend-Abo). Wenn es aber demnächst gar kein "Stammpersonal" mehr gibt, verkneife ich mir das auch. Trinkgeld ist für mich eine Gabe, mit der ich mich bei einer bestimmten Person bedanken will - kein "Muss".
Machen wir auch immer, ist aber eigentlich nur auf dem Land üblich. Wir machen auch manchmal ein Pralinen oder sektgeschenkt. Guten Rutsch

Briefträger und Müllmänner, die bei Wind und Wetter arbeiten und sowieso nicht zu den Gutverdienenden gehören, kann man mit einem Geldgeschenk (10 €) einmal im Jahr belohnen. Wir haben eine sehr nette Briefträgerin und die Müllmänner müssen ja auch teilen. Meistens sind doch auf einem Wagen drei Leute. Wenn du das auf die Monate verteilst, ist das doch monatlich ein sehr geringes Trinkgeld. Jeder Friseur oder Friseurin bekommen doch auch einen Obulus von zufriedenen Kunden.
Wie wärs mit einer oder zwei Flaschen Sekt? So können die wenigstens nach Feierabend zusammen ins neue Jahr feiern.
...und bei einem gebiet von sagen wir vorsichtig 2500 Haushalten haben die guten dann jeweils 2500 Flaschen Sekt? hmmmmm....
is ja vielleicht nicht jeder so wie ich bzw. Biggi 2000:-) Umschulungsgedanken???
@ Guitarhead: kein Postbote hat 2500 Haushalte zu beliefern. Ich schätze es für eine Großstadt auf ein Drittel davon. Außerdem kennen die meisten Leute "ihren" Bf-Träger oder Müllmann nicht ....
mit 1000-10000 Flaschen Sekt? Dann könnten sie nicht nur nach Feuerabend sondern das ganze Nächste Jahr durchfeiern. Außerdem kenne ich keinen von der Müllabfuhr oder Briefträger der mit seinen Kollegen ins neue Jahr feiert.

ich denke mal wenn man jedem 10 € in die Hand drückt hat man genüge getan......
auch nicht schlecht ... wenn das jeder macht bekommt dann ein Briefträger so ca. 25000-50000 Euro Trinkgeld?
Joshua W..... am 29. Dezember 2007 10:16 das ist nun mal so hier auf dem Lande
...da haben die ja vermutlich auch nicht so viele "Kunden" da gehts dann wieder
evistie am 29. Dezember 2007 12:07 @mismid: es macht ja nicht jeder. Denk mal an Deine eigene negative Einstellung zum Trinkgeld! :o(
manni1937 am 29. Dezember 2007 12:23 leider sind die meisten Kunden aber "mismids"
@ mismid: die Zahlengrundlage ist viel zu hoch - und nicht JEDER macht es, wie Du selber dann feststelltest ...
also ich geb kein Trinkgeld. Wozu auch? Ich bekomm in meinem Beruf von Kunden auch kein Trinkgeld. Wenn jeder auch nur 1 Euro geben würde kämen so an Weihnachten sicher mindestens 5000 Euro zusammen
evistie am 29. Dezember 2007 12:33 Komische Einstellung: weil Du nix kriegst, bekommen andere auch nichts?? Bist Du überhaupt "Dienstleister"? Verdienst so wenig, dass Du Dich über 10 € extra noch echt freuen könntest? Und nun komm nicht mit Hochrechnungen! Es gibt erstaunlich viele mismids...
Es hat nichts damit zu tun, daß ich kein Trinkgeld bekomme. Ich frage mich nur warum man dies machen sollte. Weder ein Briefträger noch ein Müllentsorger verdient so schlecht. Ich verdiene bestimmt weniger als die Leute von der Müllabfuhr! Und über 10 Euro würd ich mich bestimmt freuen, vorallem wenn es sie 100 mal bekäme!
abgesehen davon dürfen städtische Bedienstete solche hohen Summen gar nicht annehmen

das kommt doch auf zwei Faktoren an:
1.dein Zufriedensheitsgrad mit der Arbeit
2.dein Geldbeutel

Ich gebe keines:weil die Müllmänner so früh kommen,wenn ich noch im Bett liege und die Post so unzuverlässig ist und Briefe erst sammelt um nicht jeden Tag die Treppen zum Haus laufen zu müssen.