wir testen im moment trinkgeldsysteme in unserem betrieb. bisher ist noch nichts gutes entschieden. früher wars immer so was der kellner bekommt, darf er behalten. abends bekam die thekenkraft was ab und monatlich bekam die küche einen bestimmten betrag von jedem stationskellner. wir (stationskellner) sind der meinung das die küche mehr abkriegen sollte. wir sind 4 stationskräfte. was ist angemessen??
an die küche garnichts wozu denn auch? nur dem kellner

behaltet gar nichts davon sondern spendet alles an irgendeine organisation
Panikgirl am 16. Juni 2009 22:50 sehr witzig
nunja - aber ich denke kellner "leben" vom tip ;o)

10% kann man, muß man aber nicht.
meistens entscheidet das eh der boss, wie s gemacht wird oder service und küche einigen sich.
kann ich als kellner im ende entscheiden was der küche zusteht? oder kann mir das jmd vorschreiben?
naja, wenn der boss sagt, "so wirds gemacht" dann kann man sich schlecht dagegen auflehnen. man kann vorschläge machen, aber ich glaub, das letzte wort hat der boss.
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:03 Dann sollen die lieben Chefs sich nicht wundern, wenn die Kellner ihr Trinkgeld, dass sie bekommen schon vorher beiseite tun;-))) Für so einen Chef - unter Verlaub habe ich einmal kurze Zeit gearbeitet - nie wieder. Sowas gehört sich nicht. Wenn man auf Prozente arbeitet und richtig gut verdient - aber eine Selbstverständlichkeit - sogar für mich. Die Kellner, wenn die sozusagen in einem Pott arbeiten, dann teilt man durch 2 - ? Personen - das ist okay. Und wenn viel bei rum kommt, gibt man gerne mal 20 Euro in die Küche........so kenne ich das. Aber wenn ich in 10 Stunden nur 30 Euro Tipp bekomme - dann möchte ich wohl kaum nur 5 Euro behalten. Auch so wenig Trinkgeld kann vorkommen.

gar nichts immerhin gebe ich IHM das geld und niemand andern
ER serviert dir aber kein Essen, wenn die Küche keines liefert.
denjo2 am 16. Juni 2009 22:59 ich gehe davon aus das ich ihm das gebe und finde es ist meine etscheidung wem ich das geld gebe
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:06 aber ER muss sich für die Küche entschuldigen, wenn die mal wieder sch. gekocht haben ;-))) Der muss sich dann die Rügen anhören und den Gast besänftigen - der Mensch in der Küche mault dann noch ein bisschen rum - ihr seid ja alle blöde und macht die Kellner noch zur Schnecke, weil sie wegen der Reklamation zu ihm kommen. Auch das habe ich schon erlebt - wenn die Küche schließt, dann arbeiten die Kellner oft noch Stunden danach...........
Drum sollte ER auch ein Interesse daran haben, dass auch die Küche ein Interesse an einem zufriedenen Gast hat. Und bevor du denkst, ich wüsste nicht, wovon ich rede - ich habe lange genug im Service gearbeitet. Dass Teilen keinen Spaß macht, wenn in der Küche ein Maulheld deiner Beschreibung hockt, ist mir allerdings durchaus verständlich.
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:29 Früher hat man auch weitaus besser verdient im Service - hat alles erbärmlich nachgelassen in den letzten 5-6 Jahren
da hast du recht panikgirl, ist bei den meisten köchen nicht anders

Normalerweise sollte man erwarten das der Service mit der Küche teilt !!!
jaaaaaa, super, das wärs! DH
50:50? und was bekommen wir von der küche??
wird wohl ein wunschtraum bleiben, haha;-)
10% jeden abend an die küche ist ok?
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:30 völlig ausreichend!

Meine Meinung als WE-Kellnerin?
Die Küche sollte einen etwas höheren Stundenlohn bekommen als die Kellner - es kann nicht sein, dass Kellner den Koch mitfinanzieren sollen. Wenn aber Gesellschaften sind oder sonstig viel Betrieb, dann mache ich das gerne von mir aus. Denn die Stundenlöhne für die Rennerei sind schon hart kalkuliert, denn kellnern ist je nach Betrieb - eine Knochenarbeit - würde z. B. diese Tätigkeit nicht durchführen ohne Trinkgeld - dann würde ich lieber putzen gehen - die bekommen manchmal höhere Stundenlöhne. Ich bin dafür, dass der Wirt den Köchen ruhig 1-2 Euro mehr geben sollte und die Spülkräfte brauchen kein Tipp - wozu? Die müssen nur Teller spülen und wenn die damit nicht glücklich sind, dann sollen sie was lernen........sorry, war hart - aber sooo viel verdient man heute nicht mehr im Service, dass man sich das auch noch vorschreiben lassen möchte. Finde diese Vorschriften, die ja durchaus in manchen Lokalen bereits länger schon stattfinden, unmöglich. Freiwillig finde ich aber gut, wenn man viel hat und das sollte man von sich aus schon mal gerne machen - aber auch das nicht, wenn die Köche grantig zu den Kellnern sind - was auch manchmal durchaus passiert..........,
ich sehe das trinkgeld als sonderleistung nicht nur für guten service, sondern auch für gutes essen.
Panikgirl am 16. Juni 2009 22:58 Ja, aber das Trinkgeld wird dennoch nur gegeben, wenn ein Kellner fix und freundlich ist. Ich sage ja auch, dass freiwillig gut ist - aber auch, dass die Köche mehr bekommen sollten. Die können ja auch in den Service gehen oder? Jedem Tierchen sein Plesierchen. Und wenn die schlecht kochen - was ist denn dann? Auch schon oft genug erlebt - Reklamationen - dann noch dumme Sprüche aus der Küche, der Gast ist blöd, soll sich nicht so anstellen usw...........und wir müssen das ausbügeln..........bekommen wir von denen dafür ein Stück Kuchen??? Also dem Chef geht mein Trinkgeld schon mal gar nichts an - meine eigene Mutter hat früher als Köchin malocht und höchstens mal hin und wieder eine`Fanta bekommen - fand ich nicht schön..........und heute soll ich Köchen mein Trinkgeld geben? Sehe ich deshalb eh nicht ein - sie bekam auch nie was...........da bin ich ein Trotzkopf;-)
Panikgirl am 16. Juni 2009 22:58 Ja, aber das Trinkgeld wird dennoch nur gegeben, wenn ein Kellner fix und freundlich ist. Ich sage ja auch, dass freiwillig gut ist - aber auch, dass die Köche mehr bekommen sollten. Die können ja auch in den Service gehen oder? Jedem Tierchen sein Plesierchen. Und wenn die schlecht kochen - was ist denn dann? Auch schon oft genug erlebt - Reklamationen - dann noch dumme Sprüche aus der Küche, der Gast ist blöd, soll sich nicht so anstellen usw...........und wir müssen das ausbügeln..........bekommen wir von denen dafür ein Stück Kuchen??? Also dem Chef geht mein Trinkgeld schon mal gar nichts an - meine eigene Mutter hat früher als Köchin malocht und höchstens mal hin und wieder eine`Fanta bekommen - fand ich nicht schön..........und heute soll ich Köchen mein Trinkgeld geben? Sehe ich deshalb eh nicht ein - sie bekam auch nie was...........da bin ich ein Trotzkopf;-)
Dem stimme ich zu. Zumal ich denke, es ist auch im Sinne des Servicepersonals, zufriedene Küchenmitarbeiter zu haben, die ihrerseits dafür sorgen, dass der Gast mit ihrer Leistung zufrieden sein kann - sonst mag der vielleicht gar kein Trinkgeld geben, egal wie gut der Service war.
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:11 Wie ich schon sagte, wenn ich z. B. sehr viel Tipp habe, dann gebe ich sogar gerne zusätzlich was ab - logisch. Aber bestimmt nicht, wenn man 2 - 3 x im Monat manchmal nur einen Einsatz bekommt und auf das Geld dringend angewiesen ist. Wie gesagt - es kann sich keiner einen Reim darauf machen, wie hart diese Arbeit ist - sie ist vergleichbar mit einer Maurertätigkeit bei Hochbetrieb. Und ein Maurer würde nicht für 7,00 Euro die Stunde arbeiten oder?
Arbeitest du in einem bayrischen Brauhaus?
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:19 Nee;-))) aber die verdienen an einem WE soviel wie ich an 10 WE verdienen würde - wenn das hinkommt;-)lacht*
Persönlich habe ich es meist so erlebt, dass die Trinkgelder gesammelt und zum Schichtwechsel unter den Mitarbeitern der jeweiligen Schicht oder bei nächster Gelegenheit unter allen Mitarbeitern des jeweiligen Tages anteilig nach der geleisteten Arbeitszeit verteilt wurden.

Alles in einen Topf und Teilen der eine ist doch nichts ohne den anderen!Wenn dann noch nach Anwesenheit geteillt wird ist das die Fairste Lösung.
LG Sikas
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:32 Du meinst jedem seinen stündlichen Vorhandensein entsprechend? Das ist die einzige noch halbwegs akzeptable Lösung. Und nicht, dass der der nur 2 Stunden da war und dann noch unfreundlich war, genauso viel bekommt, wie ein guter freundlicher Kellner, der 12 Stunden am Stück bediente
sikas am 16. Juni 2009 23:36 Genauso gemeint nur so ist es wirklich gerecht.
LG Sikas

In der heutigen Zeit ist es mit dem Trinkgeld sehr schwierig geworden.Bei Kartenzahlung ist es noch extremer.In meinem Haus bekommt die Putzfrau genauso viel Trinkgeld wie der Kellner oder der Koch.Es wird einbehalten und dann Prozentual ausgezahlt.Wer bei uns anfägt , der weiß das.Wem das nicht passt,braucht bei uns nicht anzufangen.Bei uns hat jeder den gleichen Stundenlohn und warum sollte der Kellner mehr haben als die Putzfrau.Kommt ein Gast auf eine schmutzige Toilette,ist das Essen nicht in Ordnung : gibt es kein Trinkgeld.
10-15% koennt ihr ruhig springen lassen. ich mache es so: ich sammel das trinkgeld einen monat lang ein und verteil es dann anteilig zu den jeweiligen arbeitsstunden unter den küchenmitarbeitern
im moment eben wir jeden abend 10% vom tagestip ab. da kommt auf den monat verteilt schon nen utes sümmchen bei raus, denk ich. oder ist das zu wenig??
nee, wie gesagt, 10-15% halte ich für in ordnung
Panikgirl am 16. Juni 2009 22:59 Aber Du arbeitest gewiss täglich in dieser Gaststätte oder?

Wir haben immer das Trinkgeld durch alle gleich geteilt, weil jeder zum Erfolg beiträgt.Ist egal Kellner, Koch, Spühljunge usw.
mit diesem system fühlt sich immer wer benachteiligt. denn kellner stecken rein und andere nehmen nur raus...
Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Und, im übertragenen Sinne, stecken eben nicht nur die Kellner rein, sondern alle, die daran beteiligt sind, den Gast ausreichend zufriedenzustellen, dass er ein Trinkgeld geben möchte. Dazu gehört auch ordentliche Arbeit seitens der Küche.
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:07 super ist das............grins* Und wenn einer Deiner Kellnerkollegen furchtbar unfreundlich ist dann darfste mit dem auch trotzdem teilen. Der hat vielleicht 2 Euro für sein Hackgesicht bekommen - Du selbst 50 und musst ihm sozus. 24 Euro abliefern..........püh
Auf der anderen Seite profitiert jeder von den Mitarbeitern, die ihre Sache besonders gut machen, sprich, sich dem Gast auch gut "verkaufen".
Panikgirl am 16. Juni 2009 23:25 Am meisten der Chef;-)

Das ist eine sehr schwierige Frage, da man Trinkgelder nicht kontrollieren kann und heutzutage nicht mehr ein Bestandteil des Lohnes ist. Angenommen, alle Gäste geben trotzdem noch ca 10-15% Overtipp. Es ist doch möglich den Umsatz jeder Kellnerin, jedes Kellners nachzusehen. Die bezahlen nur 9% des Umsatzes in eine "Gemeinschaftskasse" ein. Nachher könnt ihr diesen Betrag durch alle Mitarbeiter teilen und das "Trinkgeld" einigermassen gerecht an alle Angestellten (Kellnerinnen und Kellner miteinbezogen) verteilen. Eine absolute Gerechtigkeit gibt es leider nicht. Das ist nur ein Vorschlag von mir. LG Igitta.
Igitta am 16. Juni 2009 23:56 Monatlich abrechnen und prozentual die Beschäftigungszeit berücksichtigen.
warum,der koch hat doch auch was dazu beigetragen,normalerweise verdient er auch etwas davon
Der soll vom Chef mal anständig bezahlt werden und nciht vom Bedienungspersonal
es ist üblich, dass die küche was abkriegt, denn: ein kellner kann nur so gut sein, wie sein koch.
ich geb dem kellner was für seine bedienung wenn das wirklich so ist war es das letzte mal das ich trinkgeld gegeben habe
naja, ich denke das der küche selbstverständlich was zusteht! frage ist nur wieviel angemessen ist.
Dann gib ihnen 2 Euro pro Stunde mehr - Du bist Chef