Frage von Halloaustirol, 125

Wieviel Taschengeld bekommen eure Kinder?

Hallo Zusammen! Wir haben einen neunjährigen Sohn und möchten nun mit Taschengeld beginnen. Mich würde interessieren ob und wenn ja wieviel Taschengeld ihr euren Kindern gebt. Habt ihr das an Aufgaben geknüpft wie Schulnoten, Zimmer aufräumen, etc.. oder bedingungslos? Wöchentlich oder Monatlich?

Wie seht ihr das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Volkerfant, 21

Ich gab meinen Kindern ab der 1. Schulklasse ein kleines Taschengeld (5 € pro Monat), welches sich jährlich gering steigerte. Dafür brauchten sie keine Gegenleistung bringen, denn mir war es wichtig, dass sie den Umgang mit dem Geld lernten.

Und zwar mit wenig Geld, so dass sie lernten, es sich einzuteilen, abzuwägen, was kann ich kaufen, ist das wichtig, soll ich lieber sparen um mir im nächsten Monat eine größere Anschaffung machen zu können...?

Ich wollte, dass sie unbedingt selbst die Erfahrung machten, dass, wenn sie gleich das gesamte Geld ausgeben, dass sie dann nichts mehr haben.

Das tolle daran war, dass unser ganzer Straßenzug, alle Eltern, alle
Kinder die gleichen Voraussetzungen hatten. Wir haben uns so darauf
geeinigt, dass die Kinder sich nicht gegenseitig ausspielen können
(der/die bekommt aber mehr...)

Unsere Kinder bekamen jedoch alles Notwendige und kleine Extras von uns finanziert: Kleidung, Schulessen, Kino, mit Freunden mal ein Eis essen, Kino, Theaterbesuch.....

Wenn sie mehr Geld wollten, hatten sie die Möglichkeit, sich im Haushalt und im Garten was dazuzuverdienen ( rasenmähen, saugen, staubwischen, autowaschen - 5 € pro Std.). Allerdings nicht für diese Aufgaben, die ihre Pflicht waren: Zimmer selbstständig aufräumen, Spülmachine aus- und einräumen, Mülleimer rausbringen...

Kommentar von Menuett ,

Das tolle daran war, dass unser ganzer Straßenzug, alle Eltern, alle
Kinder die gleichen Voraussetzungen hatten. Wir haben uns so darauf
geeinigt, dass die Kinder sich nicht gegenseitig ausspielen können
(der/die bekommt aber mehr...)

Ich fände es ja wichtiger, dass Kinder frühzeitig lernen, dass einer halt mehr hat und der andere weniger.

Kommentar von Volkerfant ,

Das kommt im Alltag ja mit dazu.

Kommentar von Volkerfant ,

Danke für den Stern.

Antwort
von Dahika, 23
Ich würde einem neunjährigen Kind 2 Euro die Woche geben. Der Monatszeitraum ist zu lang. Du  musst ja damit rechnen, dass das Kind, das erst noch lernen muss, mit Geld umzugehen, erst mal sein gesamtes Geld verballern wird. WEnn man es dann auf den nächsten Monat vertröstet, ist die Zeit zu lang, und die Gefahr, dass man dann aus Mitleid doch inkonsequent wird, zu groß.
Einem Kind unter 10 würde ich das Geld also wöchentlich geben und ab 12 dann im 14 Tage Abstand, und ab 14 dann monatlich.

Das Taschengeld muss dem Kind zur völlig freien Verfügung stehen. Die Eltern sollten sich raushalten, was das Kind damit macht, auch wenn es in den Augen der Eltern der größte Blödsinn ist. Es sei denn, das Kind kauft davon Waffen, Drogen oder spendet es dem IS. ;-)

Allerdings heißt das, dass man als Eltern auch konsequent sein muss. WEnn das Kind das Geld verballert hat, dann gibt es erst dann wieder neues, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Nur so lernt es, dass Geld begrenzt ist und dass man die Folgen für schlechten Umgang damit auch lernen muss. Wenn die Eltern aus Mitleid ständig nachschießen oder Vorschüsse geben, lernt ein Kind das nicht.
Es muss auch klar sein, was von dem Taschengeld bestritten werden muss. 2 Euro die Woche reichen allerdings gerade mal für ein Eis oder ein paar Süßigkeiten. Später, wenn das Kind älter wird, wird es dann schon relevanter. Allerdings sollte man überlegen, wie das KInd sich eventuell noch etwas dazu verdienen kann, wenn Notzeiten anbrechen. DAmit ist nicht normale Hausarbeit gemeint, an der sich auch Kinder als Teil der Familie beteiligen sollen. Aber es gibt ja immer mal wieder Arbeiten, die nicht üblich sind, und die das Kind übernehmen kann, wenn es mal Extrageld braucht.

Das reguläre Taschengeld sollte bedingungslos gegeben werden, also nicht an gute Noten oder gutes Benehmen gekoppelt werden.
Antwort
von areaDELme, 21

mit 9 habe ich glaub 5€ / woche bekommen (für schulkiosk, comic hefte, etc.) wenn ich mal was mit freunden gemacht habe, habe ich dafür extra geld bekommen.

mit ca. 12 habe ich dann 40€/monat bekommen, und musste aber alles selber zahlen, also kino mit freunden, handyguthaben, etc. lediglich kleidung und hygieneartikel haben meine eltern dann noch gezahlt
-> am anfang war das viel, aber man merkt doch recht schnell, dass das gar nicht so viel ist. besonders im sommer wenn man dauernd ins freibad geht oder sich hier und da mal was zu essen holt.

mit 14 waren es dann 50€/monat

ab 16 habe ich 80€/monat bekommen und musste auch kleidung und schuhe selber zahlen. auch schulbedarf wie block, geodreieck, rucksack etc.
-> nur hygieneartikel und klassenfahrten wurden mir noch bezahlt.

ab hier habe ich dann angefangen auch nebenbei zu jobben um mir etwas dazu zu verdienen, da die ansprüche ja immer größer werden.
-> den führerschein musste ich auch größtenteils selber bezahlen und auch mein erstes auto musste ich mir selbst verdienen.

Antwort
von TrudiMeier, 19

Mein Sohn hat mit 9 (glaub ich) 2 oder 3 Euronen in der Woche bekommen - natürlich zur eigenen freien Verfügung.  Mit 12 bekam er 20 € im Monat, mit 14 warens 30 und mit 16 habe ich die Taschengeldzahlung vollends eingestellt. Taschengeld war nicht an Bedingungen geknüpft und Essen, Kleidung und Schulsachen habe ich bezahlt. Nur Sonderwünsche  gingen zu seinen eigenen Lasten. Wenns denn statt eines normalen Handy unbedingt ein Smartphone sein sollte, dann musste er die Differenz selbst zahlen.

Den Führerschein hat Oma bezahlt - die hatte seit der Geburt ein wenig Geld für ihn angespart mit der Bedingung, dass das ausschließlich für den Führerschein verwendet wird. Das haben wir dann auch dafür genommen und es reichte noch für einen Gebrauchtwagen.

Antwort
von quanTim, 18

ich habe damals ca 50€ in der woche bekommen. essen, kleidung und dergleichen haben meine eltern bezahlt, außer ich wollte was ganz ausgefallenes unnötiges, dann musste ich halt selber kaufen.

das ganze war bedinugnslos, aber ich hatte immer die möglichkeit mir etwas dazu zu verdienen. ich musste mich zwar immer im haushalt beteiligen, durfte dann aber auch noch mehr sachen übernehmen, z.B. im garten helfen und habe dann ein wenig was mehr bekommen.

im nachhinein fande ich es auhc sehr gut das geld monatlich zu bekommen. dann lernt man scchonmal, mit geld umzugehen. Also das man es nicht ammonatsanfang komplett ausgeben kann, sondern sich was für den ganzen monat aufheben muss und so.

Antwort
von Menuett, 12

Für meine Kinder gab es in diesem Alter wöchentliches Taschengeld in Höhe der Klassenstufe. Also 3-4 Euro bedingungsloses Grundeinkommen.

Allenfalls evtl. aus Liederlichkeit angefallene Schäden mußten vom Taschengeld bezahlt werden.

Antwort
von PokeNo2002, 19

Ich bekomme 10 € in der Woche und finde das auch in Ordnung. Schulsachen und Kleidung kaufen mir meine Eltern aber extra. 

Und ab und zu gibt es ja auch was von den Großeltern, was ich für größere Anschaffungen (ich möchte gerne ein neueres Smart-Phone) spare

Antwort
von Deepdiver, 15

Meine Kinder bekommen monatlich ihr Taschengeld, wo sie selber entscheiden können, wofür sie es ausgeben.

Kleidung etc wird von uns bezahlt. Das TG haben die alleine für sich. Sind nach alter gestaffelt zwischen 20 - 50 EURO.

Wenn sie damit nicht auskommen, müssen sie sparen lernen oder dafür arbeiten.

Nur so kann man die Kinder erziehen, das denen nicht alles vor die Füße fällt.

Ich muss für mein Geld ja auch arbeiten.  :-)

Antwort
von abbyW, 14

am Anfang wöchentlich und später dann monatlich. so lernt das kind nach und nach geld einzuteilen und zu sparen. und für den Anfang sollte es 10,- im monat nicht überschreiten. das reicht für Kleinigkeiten ist aber nicht genug um womöglich unsinn zu machen.

Antwort
von gschyd, 13
Antwort
von DirtyHarry85, 13

Meine Große kommt jetzt in die 4. Klasse, da bekommt sie dann 4€ wöchentlich. Meine kleine kommt in die 1. klasse une bekommt dann 1€ / Woche.

ab der 5. Klasse gibt es dann Pauschal 20 € im Monat. was natürlich mit zunehmenden alter auch steigt.

Als ich 10 Jahre alt war bekam ich 2 Mark die Woche und mit 15 dann 100 Mark im Monat, musste davon aber einiges selbst kaufen, wenn ich z.B. bestimmt Schuhe oder Klamotten wollte. Auch mein Busticket musste ich davon selbst bezahlen.

Antwort
von geckobruno, 12

Hallo,

unser Großer, 16, bekommt 10 Euro Handyflat und 15 Euro auf sein Konto.....wenn er etwas braucht für die Schule usw. denn zahlen wir das. Wenn er für sich etwas kaufen möchte dann gucken wir was es ist und legen meist noch was dazu.

Unsere Kleine,11, bekommt 10 Euro im Monat.

Für eine 1 gibt es 2 Euro und für eine 2 1 Euro....

Das Taschengeld ist auch nicht an Bedingungen geknüpft, ich bekomme ja mein Gehalt auch wenn ich krank bin :-)

Kommentar von Halloaustirol ,

Das stimmt mit dem Krankenstand. Aber ich dachte da eher an das eigene Zimmer sauber halten oder einfache Arbeiten im Haushalt wie Müll raus tragen oder so. 

Kommentar von geckobruno ,

Das Taschengeld sollte eine verläßliche Größe sein.....wenn die Kids ihre Zimmer nicht aufräumen, dann bleibt die Tür zu. Mir ist es wichtig das unsere Gemeinschaftsräume aufgeräumt sind, und das machen sie, ansonsten gibt es Handy- oder Tablet-Entzug, oder mein Großer muss mit dem Zug zu seiner Freundin fahren :-)

Müll und Spülmaschine wird immer abwechseln erledigt......ich will mal nicht zuviel loben, im Moment klappt alles super - aber frag mal nächste Woche :-)

Antwort
von deruna, 11

Ich habe selber zwar keine Kinder aber ich sage es mal so: Ich habe damals mit 9 pro Monat 2,50 € bekommen. Das Geld war nicht an Noten oder etwas anderes gekoppelt, und ich war damals zufrieden. Ich finde, dass wenn man mit vergleichsweise wenig anfängt, dann lernt das Kind auch noch ein bisschen besser, zu sparen, um sich etwas kaufen zu können.

Ich habe mich damals mit 10 einen Ast gefreut, als ich eine Taschengelderhöhung auf 5 € pro Monat (ebenfalls ungekoppelt) bekam. Das waren schöne Momente.

Ich hoffe ich konnte dir helfen

LG, deruna

Antwort
von Firegirl15, 12

Also ab 16 hab ich jede zweite Woche 25 Euro bekommen heißt quasi 50 im Monat. Davor habe ich immer wenn ich Geld gebraucht habe, einfach meine Eltern gefragt ob ichs bekomme und wofür. Das hat eigentlich immer gut geklappt. Und bei mir wird es auch nicht an irgendetwas festgemacht, weil ich eh nicht verschwenderisch mit meinem Geld umgehe. Und manchmal bekomme ich für besondere Anlässe ein Zuschlag.

Antwort
von Maprinzessin, 11

Ich bekam in dem Alter kein richtiges Taschengeld

Sondern Geld zum Essen und wenn davon das übrig bliebt hab ich mir von dem was gekauft

Alles andere wie Kleidung, Schuhe etc. haben die Eltern gekauft

Erst später bekam ich so viel Taschengeld das ich mir das eben auch für Kleindung kaufen und so einteilen musste

Antwort
von wilees, 8

Hier sind u.A. die Taschengeldtabellen eine ganz wertvolle Information. Auch warum man die Zahlung nicht an Bedingungen knüpfen sollte.

Taschengeld: Wie viel Taschengeld für Kinder? | Eltern.de

www.eltern.de › Schulkind › Erziehung & Entwicklung

Siehe: .......Klick Dich weiter zu den Taschengeldempfehlungen für die einzelnen Altersstufen!

Antwort
von Barolo88, 8

wir hatten das mal mit der Schulklasse verknüpft,   3. Klasse  3 Euro in der Woche, 4.Klasse 4 Euro die Woche  usw

Antwort
von jens79, 3

Also bei uns ist es an die Klassenstufe gekoppelt.

In der 1. Klasse gab es 50 Cent und und der zweiten einen Euro usw...

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