Wieviel Taschengeld an Kinder?

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14 Antworten

Wenn das so ist, dann spreche mal die Eltern der Kinder an. Dann erfährst du wie viel es wirklich ist. Manche schämen sich vielleicht und nennen mehr, als sie wirklich bekommen.

Ich finde 3€ vollkommen ok. Ich weiß nicht mehr wie viel es bei mir in dem Alter war, aber ich habe am Ende in der 12. Klasse auch gerade mal 30€ bekommen. Weil ich mehr wollte bin ich Zeitungen austragen gegangen.

Damals fand ich es total unfair, weil alle anderen wirklich mehr hatten und meine Eltern mir NIE noch was zugesteckt haben, meine Großeltern nur sehr selten (alle paar Monate mal).

Wenn ich am Ende des Monats ins Kino wollte und kein Geld mehr hatte, dann war das mein Pech, da sind meine Eltern immer hart geblieben. Zumal ich auch "sinnlose" Klamotten kaufen musste von dem Geld. Jeans hatte ich immer nur wenig, da haben meine Eltern eine neue gekauft, wenn eine alte kaputt ging, aber sie haben nicht eingesehen mit das 20. T-Shirt zu kaufen. Egal ob ich mit ihnen einkaufen war oder alleine. Wie gesagt, damals fand ich das total unfair, gerade mit den Klamotten als ich älter wurde, weil ich wusste sie haben genug Geld um mir mehr zu geben.

Dafür kann ich nun mit Geld umgehen, viele Freunde haben am Ende des Monats Probleme oder lassen sich noch immer in Ausbildung und Studium alles von ihren Eltern zahlen.

Mir ist wichtig, dass ich auf eigenen Beinen stehe. Im Notfall würden sie mir helfen, das weiß ich, aber ich würde auch wirklich nur im Notfall fragen. Andere sind so extrem abhängig, das wäre mir total unangenehm, immerhin habe ich ja meine Ausbildungsvergütung. Davon zahle ich Miete, Fahrtkosten, Lebensmittel und alles was ich so will. Natürlich freue ich mich, wenn meine Oma mir auch heute noch mal einen 10er schenkt, wer würde das nicht tun, aber ich kann auch so von meinem Geld leben. Es ist kein besonders luxuriöses Leben, aber es sind ja nur 3 Jahre.

Höre also auf dein Gefühl wie viel deine Tochter braucht. Selbst wenn es weniger ist als die Freundinnen kriegen muss das nicht schlecht sein.

Mit 4€ im Monat (wenn du so weiter machst mit 3. Klasse 3€ und 4. Klasse 4€) bekommt sie ja sogar manchmal 20€ im Monat, wenn die Wochentage gut liegen.  Ich finde das sogar schon recht viel! Denn in dem Alter muss man sich ja kaum was kaufen. Evtl. würde ich sogar bei 3€ bleiben oder nur auf 3,5€ erhöhen in der 4. Klasse und erst zur 5. Klasse die nächste Erhöhung machen und dann evtl. auch monatlich das Taschengeld auszahlen.

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Kommentar von testwiegehtdas
20.07.2016, 15:16

Kleiner Tipp: mache dir eine Tabelle wann es wie viel Taschengeld gab, damit es bei der kleinen Schwester gleich bleibt. Nichts schafft mehr Unfrieden als wenn die Große mitbekommt, dass die Kleine später mehr pro Woche/Monat bekommt.

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drei Euro Taschengeld für für eine 10j. reichen. DAss sie sagt: aber die anderen....

ist normal. Das habe ich auch gemacht. Meine Eltern haben dann gesagt: "Tja, Kind, dann hättest du dir andere Eltern aussuchen müssen."

Mit drei Euro kann dein Kind natürlich keine großen Sprünge machen. Muss sie ja auch nicht. Für ein Eis hin und wieder reicht es. Es sollte aber vorher abgeklärt werden, was sie davon finanzieren muss. Klamotten finanziert sie natürlich nicht für die 3 Euro pro Woche, auch keine Kinokarten, Eintritt ins Schwimmbad, etc.. 3 Euro sind eigentlich eine Art Motivationstaschengeld. DAs Kind soll die Möglichkeit erfahren, im Rahmen seines Budgets selbst Entscheidungen treffen zu können.

DArum ist es wichtig, dass Eltern sich zu 99,99 % raushalten, was das KInd mit dem Taschengeld macht. Ausnahme sind Drogen, Alkohol, Waffen, Spenden an den IS. Aber das wird bei einer 10 j. wohl nicht akut sein.

Also raushalten! Keine Predigten halten: ist das jetzt nötig, das GEld für so einen Schrott auszugeben? Warum kaufst du dir ein Eis wo du doch weißt, dass es heute Eis zum Nachtisch gibt.?

Raushalten, nicht kontrollieren. Selbst wenn das Kind das Geld wegwirft oder (später, wenn es GEldscheine bekommt) anzündet, soll man sich raushalten.

Allerdings muss man so konsequent sein, dass es auch keinen Nachschub gibt. Kinder, Jugendliche müssen lernen mit Geld  umzugehen. Sie werden es sicherlich, wenn sie es am Sonntag bekommen, am Montag schon verballert haben. Dann ist das so. Aber es darf dann kein GEld nachgeschossen werden. Auch nicht, wenn das Kind Ach und Weh schreit und sagt: "Die anderen....du hast mich nicht lieb."

Keine Predigt halten: "ich habe es dir ja gesagt," sondern einfach freundlich konsequent bleiben: "Am Sonntag bekommst du wieder Taschengeld."

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Das gab es bei uns nicht als wir Kinder waren, bei unseren Kindern und Enkeln gibt es Sowas auch nicht. Dennoch bekommen die Kinder Geld. Aber eben nicht Taschengeld. 

Kinder können durchaus lernen, dass sich Mithilfe im Haushalt lohnt und gute Noten ebenso. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang, dass der Familienrat mal tagt und festlegt, welche Arbeit im Wirtschaftsunternehmen Haushalt wohl welchen Betrag wert ist. Die so erarbeitete Liste wird dann für Alle zugänglich aufgehoben. 

Wesentlich ist, dass nicht einmalige Tätigkeiten vergütet werden sondern regelmäßige. So lässt sich der Haushalt viel angenehmer führen. 

Für Noten gibt es dann zusätzlich eine Belohnung. Bei uns gibt es für eine 2 und für eine 1 Geld. 

Sobald die Kinder lesen, schreiben und das kleine Einmaleins beherrschen können, werden sie an ein Haushaltsbuch heran geführt. Da reicht ja einfache Buchführung. Und ja: Da machen Kinder begeistert mit. Denn so haben sie einen Nachweis, wie toll sie tatsächlich sind, wie verantwortungsvoll im Umgang mit Geld. 

Auf sich selbst stolz sein zu können ist eine wertvolle Kindheitserfahrung. Und wenn dann neben Einnahmen und Ausgaben eine dritte Spalte da ist in der steht, Worauf gespart wird, dann wird auch ersichtlich, dass Fleiß sich auszahlt. Zudem dient die dritte Spalte ja auch als Argumentationshilfe gegenüber Verwandten wenn es um Geschenke geht. 

Auf diese Weise die Kinder an Geld und den Umgang damit heran zu führen verhindert auf jeden Fall, dass sie schon als Minderjährige Schulden machen. Das ist jedenfalls unsere Erfahrung. 

Und dann schadet es absolut nicht, wenn die Kinder von den Eltern erfahren, wieviel sie selbst verdienen, welche Ausgaben anfallen und wofür. 

Auf diese Weise stellt sich dann unter dem Strich nicht die Frage nach der Höhe eines Taschengeldes, sondern danach, wie viel in der Familie welche Arbeit wert ist. 

Denkt mal drüber nach. 

Kleiner Nebeneffekt: 

In der Pubertät haben viele Heranwachsende eine unordentliche Phase. Diese ist normal und tatsächlich gesund. Sie verkürzt sich durch diese Methode allerdings nach unserer Erfahrung tatsächlich, denn es gibt ja einen Anreiz sie so bald als möglich zu überwinden. 

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Ich bin jetzt grade aus dem Taschengeld-Alter raus und verdiene mein eigenes Geld.

Bei mir war es immer so, dass ich mein erstes Taschengeld von 2€ pro Monat (!) bekommen habe mit 6 und dies jährlich um 50 Cent erhöht wurde. Zur Einschulung am Gymnasium wurde es dann auf 10€ monatlich erhöht und von daan bis zum 18. Lebensjahr insgesamt auf 15€ erhöht.

Das ich quasi immer "so wenig" Geld im Verhältnis zu den anderen hatte hat mir nicht geschadet und ich habe gelernt, mit Geld umzugehen und dass man dann mal für was sparen muss und nicht alles in den Hintern geschoben bekommt, wie viele Jugendliche das heutzutage anscheinend denken.

Meine Mutter war aber immer sehr "altmodisch". Also so wenig wie ich hat bekommt heutzutage ja kaum noch wer und ich denke, dass man da auch ruhig mitziehen kann.

Deine Tochter bekommt, wenn du das 3.Klasse= 3€ beibehält auch schon 16€ im Monat, was ja nicht so viel weniger ist als ihre Klassenkameraden und ich denke das ist gut so.

Wenn sie sich sowas wie Anziehsachen und so nicht selbst kaufen muss, dann sollte das zur freien Verfügung reichen.

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Das war bei mir auch so, dass alle behauptet haben, soviel Taschengeld zu bekommen aber gestimmt hat es bei dem Großteil nicht. Natürlich gibt es Kinder, die das Geld zu Hause hinterher geschmissen bekommen, aber diese Kinder haben später oft Probleme mit Geld umzugehen. Ich bin selbst Schüler und erinnere mich noch gut an die Taschengeldprobleme, auch ich habe mir immer mehr Taschengeld gewünscht, aber letztendlich hat es mir doch locker gereicht und ich habe weniger bekommen. In der ersten Klasse 1€ pro Woche und jedes Schuljahr 50ct mehr, also in der vierten gerade mal 2,50€. U d es ist auch kein bisschen so, dass meine Eltern zu arm gewesen wären, um mir mehr Taschengeld zu geben, aber so habe ich gelernt, mit Geld umzugehen. Jetzt komme ich in die 8. Klasse und bekomme momentan pro Monat 10€ bar und 13€ aufs Konto, weil ich jetzt, wo ich älter bin, auch mehr Geld brauche. Aber in dem Alter kaufen sich Kinder, wenn sie viel Geld haben, meistens Dinge, die sie danach nie wieder anschauen... ich würde es dabei belassen, ich finde 4€ (!!) völlig in Ordnung Viel Glück noch😂

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Ich würde es steigern pro Woche 1 Klasse = 1 Euro, 2 Klasse = 2 Euro...etc. wenn die Kinder aber einen Grund haben und Geld brauchen, würde ich auch so mal ein paar Euronen rausrücken. Muss dann aber abgesprochen werden und man sollte mir genau sagen, was mit dem Geld gemacht wird. So hat man immer noch ein wenig Kontrolle über das Geld und die Kinder.

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Es gibt im Netz eine Taschengeldtabelle, die dir einen Anhaltspunkt gibt. Es kommt natürlich auch auf euer eigenes Budget an und was vom Taschengeld alles gekauft werden muss/ soll. 

http://www.taschengeldtabelle.org

LG

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Meine Kinder bekamen ab der 1. Klasse Taschengeld und zwar zunächst 50 Cent pro Woche, danach monatlich so viel € wie alt sie waren. Mit zunehmendem Alter etwas mehr. Mein Sohn bekam mit 18 Jahren 25 € im Monat, meine Tochter mit 12 Jahren 15 €.

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Naja ich habe anfangs auch so viel bekommen, wie die Klassenstufe, allerdings sind auch einige Jahre vergangen und die Welt kostet mehr. Es kommt einfach drauf an, was sie sich davon so kaufen oder ob sie es sparen.

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Dann hat ihre Tochter wohl ziemliche Bonzenfreunde, ich hab mit 10 auch so 3-4€ bekommen, ich finde aber so lernen Kinder (wie auch Ich), mit Geld sorgsam umzugehen, abzuwägen, und auch mal zu verzichten, gerade sowas als Kind zu lernen finde ich schon einigermassen wichtig, wobei 4€ auch schon ein kleines Vermögen ist:D

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Grundsätzlich ist ein Taschengeld für Kinder keine Pflicht und sollte sich auch immer an den Möglichkeiten der Eltern orientieren! Wir haben das auch immer so mit den Kids besprochen. Es gibt vielleicht sogar Kinder in der Klasse, die eben kein Taschengeld bekommen und man sollte sich nicht immer an den Möglichkeiten der reicheren Familien orientieren. Es ist nicht selbstverständlich, dass es immer so bleibt.

Wir haben übrigens sehr früh schon mit einem eigenen Taschengeldkonto bei der Sparkasse angefangen. In dem Alter gingen monatlich 15 Euro auf das Konto - der Umgang mit EC-Karte etc. wurde dann auch gleich mit gelernt. Es war also insgesamt eine positive Erfahrung und ich würde es immer wieder so handhaben.

Alles Gute

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Alter                 Taschengeld

unter 6 Jahre    0,50 Euro pro Woche

6 - 7 Jahre        1,50 bis 2 Euro pro Woche

8 - 9 Jahre         2 bis 3 Euro pro Woche

10 -11 Jahre      13 bis 16 Euro pro Monat

12 -13 Jahre      20 bis 22,50 Euro pro Monat

14 -15 Jahre      25 bis 30 Euro pro Monat1

6 -17 Jahre        37,50 bis 45 Euro pro Monat

18 Jahre            60 bis 75 Euro pro Monat

Quelle: http://www.t-online.de/eltern/erziehung/id_16514274/taschengeld-tabelle-2016-so-viel-taschengeld-ist-angemessen.html

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Kommentar von EGitarre
20.07.2016, 14:44

Ich finde knapp 50€ im Monat für 16 jährige zu viel. Was gibt es da mehr als bei einer 15 jährigen zu kaufen? Wenn man mehr Geld braucht kann man dann auch lernen dafür arbeiten zu gehen

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Voraussetzung ist natürlich,dass du es dir leisten kannt.Manchmal sind ja die finanziellen Mittel in der Familie begrenzt und ein mehr ist einfach nicht möglich. 

Der Großen würde ich ein monalliches Taschengeld von 20€ zugestehen.Das wären dann ca 5€ pro Woche und das finde ich ok.

Bei der Kleinen würde ich mit 5€ im Monat anfangen.

Du solltest aber im Auge behalten wie sie mit dem Geld umgehen.Alles muss erst erlent werden.

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