Wieviel % seines Einkommens sollte man mindestens und höchstens zur Seite legen?
Das, was nach ALLEN Ausgaben und Zahlungsverpflichtungen übrig bleibt - wenn was übrig bleibt...

wasn das für ne Frage?
Kann man doch nicht pauschal beantworten.
Das kommt doch drauf an wieviel man verdient, wie hoch die Ausgaben sind usw...
Jeder kann das sparen was er übrig hat.
Egal wie viel Du sparen möchtest.
Mache nicht den Fehler, das zurückzulegen, was am Monatsende übrig ist. Egal wie viel zu verdienst, das Geld ist eigentlich immer verbraucht.
Lege Dir einen Dauerauftrag auf Dein Depot oder Sparbuch an. Und das am besten gleich 1 oder 2 Tage, nachdem Dein Gehalt immer aufs Konto kommt.
Bezahle erst Dich selbst und dann die anderen!
Bezahl erst die Miete und andere Verbindlichkeiten !

Für Notfälle oder außergewöhnliche Belastungen sollte man 3 Monatsgehälter auf der Seite haben. Aber da muss man erst einmal hinkommen. Auch wenn es kleine Beiträge sind, immer mal was auf die Seite legen, je nach dem, was für Ausgaben man im entsprechenden Monat hat und wenn es nur 10 Euro sind. Kleinvieh macht auch Mist.

das, was dir dein Einkommen ermöglicht und da kann es keine Prozente geben..
Es ermöglicht mir soviel, dass ich gerade so über die Runden komme und nicht verhungern muss. Aber leben möchte man doch auch noch also sollte man doch einen Betrag festlegen um noch gut leben zu können. möglich wäre ja theoretisch mehr zu sparen.
andreas48 am 12. Mai 2008 22:44 theoretisch würde ich auch jeden Monat 100 Euro sprane wollen, aber leide rnutzt die Theorie niemanden was..

Es klafft sicher eine große Lücke zwischen dem, was der Einzelne sparen sollte und dem, was er sparen kann.
Vor Allem läßt sich das nicht pauschal beantworten.
Also ich hab für mich festgelegt dass gleich wenn das Gehalt kommt ein drittel auf ein Sparbuch geht (dann bleibt auf dem Konto genug für die laufenden Fixkonten und den üblichen Bedarf). wenn dann Sonderausgaben kommen - wie Kleidung, oder einmal Ausgehen oder Schulgebühr - dann heb ich das vom Sparbuch ab. Da ich dazu auf die Bank muss überlege ich mir das jedesmal ob es wirklich notwendig ist. Und 2 mal im Jahr hebe ich dann die Hälfte vom Sparbuch ab und lege es auf eine längerfristige und besser verzinste Anlageform (bei uns der Bausparvertrag). So kommt mit kleinen Beträgen doch auch immer wieder was zusammen.

ein drittel
das ist aber bei manchen Einkommen schon ein bisschen Viel oder???
Taraa am 12. Mai 2008 22:42 ein drittel für die fixen kosten ein drittel für Lebenshaltung und Klamotten und ein drittel zum sparen. So machen wir das.
gertrude2 am 12. Mai 2008 22:43 tja, wenn jemand nur 1000€ verdient, kann man nicht ein drittel sparen bzw. man kann das schon, wenn man auf lebensmittel und wohnung verzichtet
dazu kann ich nur sagen : Herzlichen Glückwunsch bei diesem Verdienst und den geringen Zahlungsverpflichtungen
Nylonliebe am 12. Mai 2008 23:49 Ihr müsst Geld wie Heu haben.
Taraa am 13. Mai 2008 23:21 Die Hasen haben Heu wir sicher nicht und schon gar kein Geld in rauen Massen.
JoGerman am 17. Mai 2008 05:35 Bei mir ist es so:
ein Drittel für Miete
ein Drittel für Unterhalt für 2 Kinder (nach Düsseldorfer Tabelle)
ein Drittel für Lebensmittel, Kleidung, Hygiene, Versicherungen, private Rentenvorsorge, GEZ, Gesundheit, Auto, Urlaub, Sparen, andere Neuanschaffungen

der eine kann mehr, der andere weniger zur seite legen. ich würde von meinem gehalt alle kosten abziehen inkl. wochenende was unternehmen, etc und das was übrig bleibt ist gut..

Das kommt auf die Höhe des Gehalts an und auf die Lebensumstände. Von einem 5000-€-Gehalt lässt sich bestimmt gut 10% sparen, aber bei nem 400-€-Job (und wenn man nur diesen hat) siehts ganz anders aus.

Nicht jeder kann in der heutigen Zeit sparen. Jeder tut was er kann , der eine mehr der andere weniger. Man muss schon gut sein Geld einteilen können. Wenn man eine größere Familie hat und nicht so viel verdient ist es natürlich immer schwer. Aber mit etwas Mühe und Überdenken der Ausgaben, ob sinnvoll oder sinnlos kann man sicher etwas bei seite legen.
mindstens das was du dir leisten kannst und höchstens dein ganzes gehalt :o))

Das 'wieviel' ist nicht so hoch zu bewerten wie das wie lang. Man kann mit niedrigen Beträgen über lange Zeit genauso oder mehr ansparen als mit hohen Beträgen über einen kurzen Zeitraum.
Sparen bedeutet immer Konsumverzicht, so muß jeder selbst entscheiden, auf wieviel er verzichten will oder kann.

Kann man so pauschal nicht beantworten, kommt ganz auf den Verdienst u. die laufenden Verpflichtungen an. Ich spare seit Jahren grundsätzlich 100 Euro jeden Monat, die per Dauerauftrag gleich aufs Sparbuch gehen.Bleibt zwischendurch mal Geld übrig, wandert dies auch auf´s Sparbuch.Ist aber eher selten.
JoGerman am 17. Mai 2008 05:41 Sparbuch? Mit 1,5 % Zinsen? Das grenzt ja schon an "Zinsverschwendung". Naja, wer's hat...

Du musst und solltest soviel sparen wie es dir möglich ist. Dabei sollstdu aber auch nicht vergessen zu leben. Du solltes auch darauf achten, dass du dir noch ohne Sorgen einen Urlaub und ein wenig weggehen leisten kannst. Trotz allem Sparen, sollte man auch noch leben.
Also ich spare ca. 33 % des monatlichen Gehaltes (Tagesgeld oder Sparkonto).
Weitere 18 % werden aufgewendet für Bausparvertrag, priv. Rentenversicherung, Lebensvers. und Riester-Rente.
--> Das sind summa summarum rund 51 % Rücklagen je Monat.
8 % für weitere Versicherungen (Auto, Unfall, Berufsunfähigkeit, Krankenvers., priv. Pfegevers., Rechtschutz, ADAC und Mitgliedschaften).
20 % Miete und sonstige Nebenkosten (Internet, Telefon, Mobilfunk, Wasser, Strom).
21 % zum Leben (Verpflegung, Restaurant, Benzin, Reise, Freizeit).
Genau das ist das Problem. Es bleibt eigentlich nie etwas übrig!!!
Deshalb ja mein Vorschlag sich einen Dauerauftrag zum Monatsanfang einrichten.