Auf das Urteil macht die Rechtsanwaltskammer Oldenburg hin. Nicht immer sei dem Autofahrer grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen. In dem entschiedenen Fall war ein Fahrzeug auf der Autobahn ins Schleudern geraten. Die Gebrauchtreifen, die der Fahrer zwei Monate zuvor hatte montieren lassen, wiesen nur noch eine Profiltiefe zwischen 1 und 1,5 Millimeter auf. Gesetzlich vorgeschrieben sind aber mindestens 1,6 Millimeter. Die Versicherung wollte die Schäden von insgesamt 14 000 Euro daher nicht übernehmen.

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