Frage von sandburgen,

Wieviel muß beim ersten Versteigerungstermin geboten werden ?

5 / 10 oder 7/10 des Verkehrswertes ? Wird nur ein Wert unter 5 / 10 erreicht, dieses Gebot hat der Gläubiger selber abgegeben, darf dann von amtswegen ein Zuschlag erfolgen ?

Hilfreichste Antwort von yprada,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Bank kauft nichts wieder zurück, wie subsonicx behauptet, da es der Bank gehört. Zur Zwangsversteigerung kommt es, wenn jemand seine Abzahlung an die Bank nicht mehr leisten kann. Das Objekt gehört dann immer noch der Bank lt. Grundbuch. Die Bank bestimmt also, für wieviel es verkauft wird. 1. Versteigerungstermin sind immer 70% des festgelgten Wertes lt. Gutachten. Wenn es dann keiner kauft, steht der 2. Termin mit 50% des Wertes an. Üblich scheint jedoch zu sein, dass die Banken Menschen beauftragen, die den Preis so hochbieten, dass die Bank mit der Summe einverstanden ist. Wenn es ein begehrtes Objekt ist, würde ich mal bei der Gläubigerbank anfragen, was sie sich vorstellen. Es gibt auch event. ein Vorkaufsrecht, bei der Du das Objekt vor der Versteigerung kaufen könntest. Der Gläubiger kann es nur billiger kaufen, wenn es sonst gar keiner will- nach dem 2. Termin.

Antwort von faewi,

Die Lösung steht im ZVG: § 74a

(1) Bleibt das abgegebene Meistgebot einschließlich des Kapitalwertes der nach den Versteigerungsbedingungen bestehenbleibenden Rechte unter sieben Zehnteilen des Grundstückswertes, so kann ein Berechtigter, dessen Anspruch ganz oder teilweise durch das Meistgebot nicht gedeckt ist, aber bei einem Gebot in der genannten Höhe voraussichtlich gedeckt sein würde, die Versagung des Zuschlags beantragen. Der Antrag ist abzulehnen, wenn der betreibende Gläubiger widerspricht und glaubhaft macht, daß ihm durch die Versagung des Zuschlags ein unverhältnismäßiger Nachteil erwachsen würde.

Antwort von subasio,

Soviel Ihnen das Obiekt wert is!

Antwort von subsonicx,

Soweit ich weiss kauft die Bank beim ersten Termin wenn weniger wie 7/10 geboten wird wieder zurück.

Kommentar von sandburgen,

das versteht ich nicht ganz bitte noch eine Erklärung, wenn es geht. Die Bank hat selber geboten und das Gebot belief sich auf 1/10 des Verkehrswertes

Kommentar von subsonicx,

Nein, es hatte keiner mitgeboten. Aber sogar wenn hätten die einfach auf 7/10 NICHT 1/10 hochgeboten und es gerade wieder selber behalten. Denn vermieten und später nochmal versuchen zu verkaufen bringt oft mehr.

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

  • Urlaub in Italien mit Familie und Kinderwagen mit Vorsicht zu genießen Ich komme gerade aus dem Italienurlaub und bin der Meinung, dass es in vielen Gegenden von Italien einfach schwierig ist, mit dem Kinderwagen die Bürgersteige entlang zu laufen. Die Bürgersteige sind sehr schmal und eng geschnitten, so dass man als Familie nicht immer ohne Probleme unterwegs ist, insbesondere bei stark frequentierten Straßen. Seid also besonders vorsichtig.

    1 Ergänzung
  • Räumpflicht beim Winterdienst Wenn im Winter der Schnee fällt, kann der Bürgersteig schnell zur Rutschbahn werden. Hauseigentümer sind daher zum Winterdienst verpflichtet. Aber Wer, muss wann und wie oft Schnee schippen? Hier die wichtigsten Fakten: Der Eigentümer muss den Winterdienst regeln. Räumt er nicht selbst, muss er den Winterdienst eindeutig (per Mietvertrag oder Hausordnung) an Dritte übertragen (an Hausmeister o...

    1 Ergänzung

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten