Man kennt ja sicher die ewigen Diskussionen zwischen Mann und Frau - er amcht nichts und nichts richtig und sie will daß er mehr macht. ABer was ist normal und wie haltet ihr es mit dem Haushalt?

In meinen Beziehungen war es immer so, daß es sich eingespielt hat, wer was macht.
Denn jede/r hat andere Fähigkeiten, Talente und Vorlieben - das was man am besten kann und am liebsten macht, ist meist auch kein Thema, es zu tun.
Das was übrigbleibt, sollte man "erwachsen" teilen, mal ich und mal du - und es darf auch erlaubt sein, daß ich oder du mal keine Lust hat ;-)

Ich männlich, mache alles und alles richtig! Ist für mich selbstverständlich..! Sind wir denn nicht gleichberechtigt und emanzipiert? Gruss Solf
waldgeist am 11. Juli 2007 23:05 Nun ich mache auch alles. Ob ich alles richtig mache, weiß ich nicht, aber wenn ich koche, werde ich von der ganzen Familie gelobt.
collo am 11. Juli 2007 23:11 hallo solfi, wir Männer sind nicht emanzipiert. Die Frauen tun nur so, tatsächlich sind wir die unterdrückten, siehe Beitrag von Feuersturm. Wir werden wie kleine Hunde dressiert, dabei aber möglichst durch Loben bei guter Laune gehalten und ab und zu dürfen wir auch mal mit dem Schwanz wedeln :-)
Solf am 11. Juli 2007 23:16 das hast du aber lieb gesagt..:-)) gut wedel..
firestorm1105 am 11. Juli 2007 23:23 Manchmal muss das eben sein, weil es sonst zu mittelgroßen bis mächtigen Katastrophen kommen kann.

Normal, schwer zu beschreiben. Der Haushalt geht beide an, wenn beide voll arbeiten. Und dann jeder das, was er am besten kann.
Als ich zu Hause war, wollte ich gar nicht, dass mein Mann mir hilft (ausser bei körperlich schweren Sachen, wie z.b. bei Einkäufen Getränke etc. rein tragen), ich hatte ja Zeit und wollte die gemeinsame Zeit in gemeinsamer Freizeit verbringen.
Bei einigen Dingen hat Lotusblume wohl Recht, Beispiel: Ich war arbeiten, mein Mann hatte Wäsche gewaschen, fand er gut. Als ich die Wäschespinne sah, traute ich meinen Augen nicht. Die verfärbten Socken hatte ich gleich entsorgt (er hatte weiße mit bunten), den Rest hatte ich straff gezogen und wieder neu, schön glatt aufgehängt. Er saß auf dem Stuhl und schaute mir zu, als ich fertig war, fragte er mich: Schatz möchtest Du was trinken? Ich sagte ja und bekam was ich wollte. Als wir so beisammen saßen, meinte er dann: Maus, ich werde nie wieder Wäsche waschen, ist das o.k.?
Solf am 11. Juli 2007 23:20 .. ich spüre dich schurke!! ehrlich.
collo am 11. Juli 2007 23:39 auch wir Männer haben unsere Tricks :-)
Der mit der bunten Socke in der Weißwäsche ist dabei uralt. Wir stellen uns gerne trottelig an und das tollte dabei ist, viele Frauen mögen das, weil sie sich dann überlegen fühlen ;-)
schurke am 11. Juli 2007 23:44 @ cello > viele Frauen mögen das, weil sie sich dann überlegen fühlen <
dieser Satz ist absoluter Müll, sorry aber das klingt mir zu sehr nach Matcho oder Möchtegern

ich befürchte ein Problem ist der Perfektionismus der "Familienmanagerin", der es kaum ein Mann gut genug machen kann. Wenn man da etwas mehr Toleranz aufbringt, helfen die Männer sicher auch mehr. Oder bin ich mal wieder zu "blauäugig"? LG Lotusblume
Solf am 11. Juli 2007 23:04 Die gute alte "Familienmanagerin" heisst heute bitteschön Oekotrophologin! Gruss Solf
Lotusblume12 am 11. Juli 2007 23:07 nee nee, da muss ich ja nun mal widersprechen. Ernährungswissenschaftlerin ist schon bissi was anderes :)) LG Lotusblume
Solf am 11. Juli 2007 23:17 mea Culpa! Onkotrophologin? oder so was .. Google hat Feierabend!
HelmutRn am 12. Juli 2007 12:50 da wollen wir nun wirklich nicht reinpfuschen, meine Frau ist auch so eine Perfektionistin. Für mich bleiben da nur die niederen Arbeiten wie Müll entsorgen o.ä.!

Mein Mann kocht und backt ganz gern mal, also lass ich ihn das gerne auch mal machen. An die Waschmaschine lass ich ihn nur selten ran und putzen habe ich ihm verboten, weil ich fand das es danach noch schlimmer aussah. Den Müll darf er runterbringen und saugen auch manchmal. Aufwaschen ist so ein Thema für sich - mach ich doch lieber selber, weil mir was an meiner Gesundheit liegt.
Frauen sind meiner Meinung nach in Sachen Haushalt einfach gründlicher und verantwortungsbewusster.
Also ehrlich - nimms mir nicht übel - aber bei dir im Haus wäre ich nicht so gerne Mann - was der alles darf/nicht darf und nicht richtig macht...
Das seh' ich auch so.
firestorm1105 am 12. Juli 2007 10:55 Jeder hat halt andere Talente. Und Haushalt ist nicht gerade das Talent meines Gutsten. Also schütze ich ihn und mich vor den eventuellen Fehlern, die gemacht werden könnten.
OBwohl ich nicht berufstätig bin, sondern "Familienmanagerin" hilft mir mein Mann schon. Er bringt täglich den Müll raus, spült häufig o. trocknet zumindest das Geschirr ab. Wenn er frei hat o. Urlaub, kocht er auch des öfteren.Auch mal einkaufen ist für ihn kein Problem. Während meiner Schwangerschaften hat er auch schon mal Fenster geputzt (kann er sogar richtig gut) oder auch die Böden gewischt.

Also zu mir heisst es, dass ich am meisten helfe, wenn ich nichts helfe. Und da halte ich mich eisern dran. ;-)

keine aktive Hilfe, aber viele gute Ratschläge wie man es einfacher machen kann, denn er ist der eigentliche Fachmann
schurke am 11. Juli 2007 23:46 bist Du krank?
collo am 12. Juli 2007 00:14 kannst Du tatsächlich keine Satire erkennen ?
collo am 12. Juli 2007 00:23 @schurke: noch einmal speziell für dich
Übersetzung des obigen Textes:
Der Mann ist ein faules Schwein, weiß aber grundsätzlich alles besser und das mit fester Überzeugung.
Achtung: schon wieder Satire-Alarm
Mit meiner Ex-Freundin haben wir uns alles geteilt. Wir sind beide berufstätig gewesen und haben sowohl Kosten als auch Hausarbeit aufgeteilt. Allerdings muss ich eingestehen, dass sie mich immer kritisiert hat, ich sei unordentlich und würde nichts an seinen Platz zurückstellen und so weiter. Aber dennoch habe ich genau wie sie Wäsche gewaschen, gespült, Böden gewischt, den Müll runtergebracht, usw. Finde ich auch richtig. Ich fände es ätzend, wenn ich auf der Couch läge und sie bittet mich mal aufzustehen, damit sie die Kissen ausschütteln darf...
Normal ist irgendetwas zwischen 0 und 5 auf der nach oben offenen Mithilfskala. Mit etwas Geschick und Dressur sollen es aber schon einige Exemplare auf Werte um die 9 geschafft haben.
Mein Mann ist für das Putzen der Bäder zuständig, ich für die Wäsche, der Rest wird fallweise erledigt, wer gerade verfügbar ist, macht es. Es ist schon vorgekommen, dass ich berufsbedingt 4-5 Wochen abwesend war, da hat er natürlich alles alleine gemacht. Aber meiner Meinung nach ganz wichtig ist, dass ich mir immer diesen Oberlehrerton verkniffen habe, von wegen dass er das jetzt nicht richtig, bzw. alles falsch gemacht hat. Bin ja zum Glück selbst nicht die Super-Hausfrau, dass es mir so wichtig wäre, die Herrin über jede Fussel zu sein. Wenn ich das Ergebnis seiner Bemühungen (in den ersten Jahren) mal zu defizitär fand, habe ich einfach diskret etwas nachgearbeitet oder mal ganz beiläufig eingestreut: "Übrigens, xy müsste mal wieder gemacht werden...". Aber diese Hysterie, in die manche Frauen verfallen, wenn der Haushalt mal nicht perfekt und keimfrei ist, schreckt bestimmt manche Männer auch von der Mitarbeit ab.

Man kennt ja sicher die ewigen Diskussionen zwischen Mann und Frau ... ?
Bei uns gibt es da keine Diskussionen.
Jeder macht primär das, was er oder sie am besten kann und wenn der eine gerade mal keine Zeit oder Lust hat, dann macht es eben der andere.
Wenn mein Mann zu hause ist und ich bin arbeiten, wäscht er ab. Wenn ich am Wochenende oder nach Feierabend anfange zu putzen, hilft er mit ohne dass ich etwas sage. Aber wenn ich etwas sage, kommt garantiert erst mal: "Das kann ich nicht." oder "Das ist Frauenarbeit." Da ist er natürlich bei mir an der falschen Adresse. Aber mittlerweile weiß ich auch, dass er nur versucht mich zu "ärgern". Wenn ich später heimkomme, hat er oft schon etwas gekocht. Müll nehmen wir meist zusammen vorm Spaziergang mit runter oder derjenige nimmt ihn mit, der tagsüber als erster losgeht.
DH! das schätze ich am erwachsensein..:-)
:)