Habe eine Freundin die eine 4jährige Tochter hat und sie aber nichts selber machen lässt.Ich finde man sollte auch kleine Kinder langsam in den Haushaut einbeziehen,zumindestens im eignen Zimmer.Denn sie räumt dem Kind alles hinterher,anstatt ihr beizubringen erst was wegzuräumen und sich dann was Neues rauszuholen.Das ist doch nicht zu früh? Oder? Also wieviel Leistung kann man den von einem Kind verlangen?Wo kann man es noch überall einbeziehen? Kochen?

Gerade 4- jährige helfen doch mit aller Begeisterung, bei allen möglichen Dingen mit. Wie soll das Kind denn Selbstbewusstsein entwickeln, wenn es nichts leisten darf? Wie soll das Kind denn selbständig werden, wenn die Mutter ihm alles abnimmt. Meine Kinder durften immer mithelfen und hatten schon sehr früh(mit 3-4 Jahren) kleine Aufgaben, die sie erfüllen mussten. Bei manchen Müttern habe ich den Eindruck, dass sie der Meinung sind, wenn die Kinder älter werden genügt ein Fingerschnipps, damit sie dann altersgerechte Aufgaben übernehmen können, die dann auch gnadenlos von ihnen gefordert werden. Aber ohne eine Entwicklung in kleinen Schritten, funktioniert das nicht. Damit sind Kinder dann nämlich wirklich überfordert.

Mit einbeziehen ins Leben, nenne ich das denn mal. Nun wird es sicher sehr unterschiedlich sein, je nach Entwicklung des Kindes. Spielzeug gemeinsam wegräumen, beim Kochen bzw. backen oder auch Staubsaugen helfen, geht sicher schon. So allgemein kann man das sicher nicht sagen, aber Kinder ernst nehmen und sie beteiligen ist sicher kein falscher Weg. LG Lotusblume

Hallo! Ich denke, wenn man aufmerksam darauf achtet, das Kind nicht zu überfordern, kann man es fast überall mit einbeziehen. Die ganz kleinen freuen sich in der Regel doch sogar, wenn sie im Haushalt helfen dürfen (selbst beim Aufräumen). Und wenn man früh genug damit anfängt, sie die ein oder andere leichte Aufgabe machen zu lassen, wird das Helfen schon früh und ganz von selbst zur Gewohnheit.
Mein Sohn, fast 5 Jahre alt räumt sein Spielzimmer selbstständig auf und ist auch sehr hilfsbereit, z.B. beim Geschirr abtrocknen, reicht mir die Wäscheklammern,... Auch der Kleine (3) hilft mit beim aufräumen, Tisch decken und bringt nach dem Essen sein Geschirr in die Küche,... Alles freiwillig, sie sind sehr stolz wenn sie helfen dürfen und fühlen sich dann gaaanz groß und genießen die Lobenden Worte.
...warum fragen Sie nach "Leistung" von der f a l s c h e n Person ?
Da gibt es eine ganz herzige Geschichte:
ein kleines Kind war bei seiner Tante allein auf Besuch und hat mit Feuereifer bei der Hausarbeit geholfen.Ganz besonders hingebungsvoll und mit viel Pritschlerei hat es im Bad geputzt.
Am Ende des Besuchs sagte der Zwerg mit glänzenden Augen zur Tante: Bei dir war es echt toll! Da durfte ich helfen - zu Hause muß ich immer spielen.
So früh wie möglich, die Kinder auf das Leben vorbereiten. Gerade Kinder in diesem Alter sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Alles wollen Sie lernen. Da wäre es schade wenn man Sie in Ihrem Tatendrang hemmt. Habe selbst drei Kinder nach diesen Motto großgezogen. Alle haben sich schon mal bedankt, das wir Ihnen sooooo viel beigebracht haben.
Ich sehe das eigentlich genau so wie meine "Vorredner". Kinder haben einen unheimlichen Wissensdrang und wollen alles das machen, was die "Großen" auch tun. Mein Enkel (21 Monate) findet z.B. staubsaugen total klasse. Und seine Bauklötze räumt er ganz alleine wieder in die Spieltonne, wenn man es ihm sagt. Zum Geburtstag bekommt er einen Staubsauger, damit er dann "richtig" helfen kann. Meine beiden Töchter haben ebenfalls gerne geholfen. Allerdings beim Kochen hab ich gestreikt. Das war mir dann doch zu gefährlich. LG sienett49
Das hängt von der Mutter ab. Ich trau' mich wetten, dass bei der erwähnten "Glucke" auch der Vater nichts darf. Das Kind wird in der Schule weniger leisten und der Vater weiß nach der Scheidung nicht, wie man Wasser warm macht. Grins.... ngherrmann