Mein Auto hat einen Motorschaden. Die Kurzdiagnose des ADAC-Pannenhelfers lautet: "vermutlich Kurbelwelle verzogen" (keine Ahnung, wie er auf die Schnelle zu dem Urteil gekommen ist).
Die Empfehlung lautete jedenfalls: "Werkstatt aufsuchen, dann besser Austauschmotor einbauen lassen statt Reparatur".
Habe mich gegen die Sofortreparatur entschieden, jetzt steht die Karre erstmal auf dem Parkplatz.
Die Laufleistung des BMW-E36-Motors betrug ca. 180.000 km, das Fahrzeug ist ansonsten in sehr gutem Zustand.
1.) Was haltet Ihr von der Gesamtsituation -- Empfehlung angemessen?
2.) Angenommen, ich bekäme einen Austauschmotor für 1.800 Euro, mit wieviel sollte ich für den Einbau rechnen?
Da ich dieses Spiel bei meinem alten E36 ebenfalls schon einmal durchmachen musste, kann ich dir die Frage beantworten:
1.800 Euro für einen Austauschmotor halte ich für übertrieben, denn ein gebrauchter tut's bei dem alten Wagen allemal.
Ich habe rund 600 Euro für einen gebrauchten M40-Motor bezahlt, das ist die alte 1,8l-Maschine. Bei größeren Maschinen und anderen Baureihen mögen die Preise anders aussehen.
Meine Fachwerkstatt hat für den Einbau nochmals rund 500 Euro verlangt. Dazu muss man aber sagen, dass es sich dabei um eine ehemalige BMW-Vertragswerkstatt handelte und daher etwas preiswerter war. Da musst du dich erkundigen, was andere dafür nehmen, die können das in der Regel sehr gut abschätzen.