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Wieviel kann man später im Beruf von seinem BWL-Studium anwenden?

gefragt von LlimbuurgLlimbuurg am 02.08.2009 um 19:29 Uhr

Mich würde interessieren wieviel man eigentlich in einem BWL Studium dann später wirklich bei der Arbeit anwenden kann? Weil das ja alles so komische Modelle mit Annahmen sind und dies doch nicht so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat. Außerdem müssen doch dann da später Entscheidungen über Finanzen, Marketing usw. getroffen werden und ich glaube nicht, dass man so etwas studieren kann.


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anonym
beantwortet von Dangas am 3. August 2009 11:47
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Hilfreichste Antwort

Das BWL-Studium vermittelt einen breiten Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge. Es ist unerlässlich zu wissen, wie Buchhaltung funktioniert, auch wenn man es im späteren Buch nicht mehr konkret benötigt.

Ich habe mich früher immer gewundert, warum Mathematik so viel vom Lehrplan einnimmt. Heute arbeite ich im Bereich Marketing und muss mich sehr viel mit Kennzahlen und Kosten-Nutzen-Rechnungen beschäftigen. Demnach hatte das schon alles seinen Sinn.

Wichtig ist es, einfach einen Abschluß in Händen zu halten. Ohne abgeschlossenes Hochschulstudium werden Dir viele Positionen in der freien Wirtschaft verwehrt bleiben.

Dennoch würde ich jedem Studenten den Tipp geben, sich immer wieder nach Praktikas umzusehen – gerade im Bereich BWL ist das sehr wichtig!

Kommentar von Dangas am 3. August 2009 11:51

Buch = Beruf (in der zweiten Zeile ;-))


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niktheripper
beantwortet von niktheripper am 2. August 2009 19:29
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hängt vom beruf ab

Kommentar von Christiangt am 2. August 2009 19:30

Häte ich auch gesagt. DH

Kommentar von 921160a1b179accec39bf470c1e6330asmallHauschi am 3. August 2009 18:06

Klasse Antwort - ich bin stolz auf Dich.


anonym
beantwortet von kalium am 3. August 2009 09:55
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Es kommt auf Deine Sichtweise und den Job an. Generell hat mir mein BWL-Studium (an der BA, nicht an der Uni) geholfen, in sehr kurzer Zeit einen sehr breiten Überblick über die gesamte Wirtschaft und deren Zusammenhänge zu bekommen. BWL ist wesentlich näher an dem dran, was man "draussen" zu spüren bekommt als VWL - beides gehört aber zusammen.
Klar brauchte ich nicht immer alles genau so, wie man es gehört/gelernt hat - aber das Studium hat mir genau die Grundzüge gebracht, auf die ich aufbauen konnte - ich wusste, wie es funktioniert und "wo's steht", wenn ich mal tiefer reingehen musste.


Hauschi
beantwortet von Hauschi am 3. August 2009 18:05
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Hallo Llimbuurg,

mit einigen Ausnahmen kann ich mich der Antwort von Dangas anschliessen. Auch ich arbeite im Marketing und kann bestätigen, dass, abhängig von der Position ein gutes Stückchen Mathematik im täglichen Berufsalltag vorkommt. Allerdings lernt man weder die Berechnung der spezifischen Kennzahlen, noch eine brauchbare, d.h. nicht abstrakte, KNR in einem universitären und wissenschaftlichen Studium. Hier hat mir meine Ausbildung, die ich vor dem BWL-Studium absolviert habe, sowie die Agentur- und Assizeit deutlich mehr gebracht. Allerdings hilft das Studium tatsächlich die wichtigen globalen Zusammenhänge zu erkennen. Hier lernt man, wie "Wirtschaft" funktioniert, wie in Problemlösungen gedacht wird. Dies ist m.E. deutlich höher einzuschätzen, als die tatsächliche Wissensvermittlung. Nichts desto trotz empfehle ich jedem, der Interesse hat, ein universitäres Studium zu absolvieren.

Grüße aus dem Rheinland, Hauschi


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