ich hab jetzt keinen magerwahn, will nur einfach wieder in meinen bikini passen. darum hab ich mir eine kalorienzähltabelle gekauft und will jetzt ein wenig kontrollierter essen. wie viel darf ich als frau von 1,72 m jeden tag essen?
Immer etwas weniger als man verbraucht. Der Verbrauch hängt maßgeblich von der Bewegung ab. Bewegt man sich also viel, z. B. durch Sport und an der Arbeit, dann verbraucht der Körper weit über 2500 Kcal pro Tag. Bewegt man sich kaum und ist auch geistig nicht aktiv (das Gehirn verbraucht über 30% der Kalorien), dann werden bei deiner Größe ca. 1200 Kcal pro Tag verbraucht.

Für eine dauerhafte und gesunde Gewichtsreduktion reicht es aus, die Kalorienzufuhr um 500 bis 800 kcal unter den täglichen Kalorienbedarf zu senken. D. h. für Dich ca. 1200 kcal täglich. Als Faustformel rechnet man für diese Phase mit einem Gewichtsverlust von 0,5 bis 1 kg pro Woche.
Reduzierst Du die Kalorienzufuhr stärker als 500 – 800 kcal, besteht die Gefahr, dass Du durch den Jojo-Effekt nach der Diät wieder zunimmst. Reduzier Sie die tägliche Kalorienzufuhr also nicht zu stark und kombinier einen geeigneten Ausdauersport um sich vor dem Jojo-Effekt zu schützen.
Ich würde Dir eher raten täglich Deine drei Mahlzeiten normal zu essen. Und dann drei bis viermal die Woche a 30 min Sport machen. Dies wäre besser als auf irgendwelche Kalorien zu achten, wenn man sich ohnehin schon gesund und abwechslungsreich ernährt.
Das hilft sicher, wenn man sein Gewicht halten möchte; aber dass es zum Abnehmen beiträgt, bezweifle ich.
Ganz einfach: Du musst mehr Kalorien verbrauchen, als du zu dir nimmst. Das kann man auch berechnen, schau mal bei Wikipedia unter Grundumsatz und Leistungsumsatz nach, dort findest du alle Formeln. Die meisten Diäten sind auf 1000-1500 Kalorien berechnet.

Hier kannst du deinen persönlichen Grundumsatz und Arbeitsumsatz ganz einfach berechnen:

Lass doch das Kalorienzählen - das macht nur schlechte Laune und hilft wenig.
Treib lieber einen geeigneten Sport - das verbrennt reichlich Kalorien und Du kannst weiter "normal" essen.
Ausserdem wiegen Muskeln mehr als Fett, Du wirkst also auch bei gleichem Gewicht schlanker.
Hab noch was für dich, schaffe es leider nicht den Link hineinzukopieren. Also auf der Wikipedia-Seite Leistungsumsatz ganz nach unten scrollen und anklicken.

Die ganze Kalorienrechnerei ist sehr fragwürdig. Es kommt zum einen darauf an, in welcher Form man die Kalorien zu sich nimmt, zum anderen, wie der Körper die zugeführten Kalorien verwerten kann. Eine nachhaltige Methode abzunehmen und gleichzeitig seine Gesundheit zu fördern ist "Metabolic Balance". Alle Bekannten, welche diese "Kur" gemacht haben sind begeistert. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, denn Sie können das ja selber unter diesem Stichwort im WEB nachlesen. Folgende unabhängige Seite bietet auch gute Informationen: http://www.grenzenlos.net/archivnew/febmar05/metabolic_balance.htm
Richtig: die Faustregel ist eigentlich: Du musst weniger Kalorien zu Dir nehmen als Du (pro Tag) verbrauchst. Dies richtet sich nach Deinem Grundumsatz und zusätzlich nach Deinem Leistungsumsatz. Diese Faktoren werden von zahlreichen Dingen beeinflusst, z.B. benötigt ein Körper, der über mehr Muskeln verfügt bereits mehr Grundumsatz als wenn Du über einen hohen Fettanteil verfügst. Und der Leistungsumsatz richtet sich z.B. nach Deiner beruflichen Tätigkeit und wie aktiv Du ansonsten so Deinen Tagesablauf gestaltest. Sitzt Du viel rum, wird er natürlich entsprechend niedriger ausfallen. Zum Kalorienzählen: Gut, es mag sein, dass einige Menschen das deprimiert, doch wenn man über sein Essverhalten wirklich total die Kontrolle verloren hat, hilft es manchmal sehr gut. Ich selbst habe ja sehr viel mit kf-lupe abgenommen, da wurden jedoch keine Kalorien, sondern sogenannte KF gezählt ... ein Wert der sich aus Kalorien und Fett zusammensetzt. Dadurch, bzw. durch das Überwachen habe ich schon gelernt Nährmittel überhaupt wieder nach einem Energiegehalt einzuschätzen und auch, wie viel Energie man mit Bewegung dagegen setzen kann. Wenn man ein wenig Wissen hat, braucht man Zählerei vielleicht nicht. Ich selbst habe aber die Erfahrung gemacht, dass ich - wenn ich nichts überwache - mir dann immer nur Magerkost gegönnt habe und das hat mich am Ende viel depressiver gestimmt (weils auf Dauer einfach kastriert schmeckt), als wenn ich zähle, mir dann auch was gönnen darf ... aber auf der sicheren Seite bin, dass mein Energiebedarf dadurch nicht gesprengt wird. Das muss jeder wahrscheinlich für sich selbst herausfinden. Wenn man aber z.B. meint, dass z.B. 8 Kekse am Tag wenig sind und man ja eigentlich gar nichts gegessen hat, dann stellt man mit Zählen vielleicht sogar fest, dass man sich für diese lächerlichen 8 Kekse (Beispiel) sogar richtig satt essen hätte können und dabei Gewicht verliert. Also ich finde es schon wichtig, dass man zumindest den Nährwertgehalt gewisser Nahrungsmittel kennt. Man kann eine Pizza (Beispiel) essen, ohne zuzunehmen ... man kann aber auch eine essen und damit zunehmen (bzw. nichts fürs Abnehmen tun damit). Es kommt mitunter sogar auf die Marke/Sorte an, dazu muss man aber wissen, welche Sorte sich eben eignet. Genau so ist es beim Eiscreme, da gibt es zahlreiche Sorten, die es so richtig in sich haben ... dagegen wieder andere, die überhaupt nichts ausmachen, aber sogar fast gleich schmecken. Und wenn man hin und wieder sowieso vor der Qual der Wahl steht, dann hilft einem schon das Wissen darüber, welche Wahl dann figurmäßig besser ausfallen würde.
Gruß Christiane
dannynisi am 13. Juni 2007 14:08 Das ist ja interessant mit der Pizza und dem Eis. Und woher hast du diese Informationen? Aus ner einfachen Kalorientabelle wo die Sorten aufgelistet sind?