deutsche Landwirtschaft erzeugte im Jahr 2006 rund 43,6 Millionen t Getreide. Nach dem Agrarbericht der Bundesregierung 2006 wurden bei konventioneller Erzeugung durchschnittlich 78 dt/ha und im Ökolandbau durchschnittlich 35 dt/ha Weizenertrag erzielt.
US-Bürger: Abnehmen zur Rettung der Wirtschaft - Experten raten zu mehr Gemüse und weniger Fleisch.
Wo steht oder wer weiß, wie viel Getreide in die Veredlung (edel ist das Fleisch) geht?

Da fehlt schon wieder was, ihr denkt nie an die Allesesser.:-))
Schon dran gedach, denn wer wenig Fleisch ist isst mehr Getreide/Gemüse. Wer viel Fleisch ist isst weniger Getreide/Gemüse.
An die Wenigdenker habe ich nicht gedacht.
mikael am 24. Juli 2008 18:48 Wenn ich es mir in ruhe durchlese komme ich zu dem Schluß, schei.. Du hast Recht.
Habe gerade selber eine Tabelle gefunden.
Versorgung mit Getreide in Deutschland 1 000 t Getreidewert (2006)
43 404 Brauchbare Ernte; 41 336 Inlandsverwendung
24 174 als Futter; 5 675 in die Industrie; 9 278 in die Nahrung
Selbstversorgungsgrad 105%

Alles Andere sind nur Beilagen!!!
In den USA ist es so, dass für die Mehrproduktion von Fleisch und Fastfood und Co. (was eigentlich nicht benötigt wird) etwa 19% des Energiebedarf des Staates erforderlich ist. http://oebis.net Artikel: US-Bürger: Abnehmen zur Rettung der Wirtschaft
Ich nehme an, dass es in Deutschland nicht viel anders aussieht.

Ich esse ausgewogen. Fleisch kann, muß aber nicht immer. Die Mischung macht es.

Um die Tiere in unserer Agrarindustrie zu ernähren, wird Getreide zu großen Teilen aus Lateinamerika importiert. Europa ist aus klimatischen und geografischen Gründen nicht in der Lage, genug Futter zu produzieren, um den Fleischhunger zu befriedigen: 77% des Proteinfutters werden eingeführt. Auch für deutsche Schweinemästereien und Milchfabriken brennen Regenwälder, um neuen Platz für Futtergetreidefelder zu schaffen. Im letzten Jahr hat Deutschland den Import von Getreide um 50% von 3 Mio. t auf 4,5 Mio. t gesteigert. Der globale Markt zahlt gut, der Anbau von Nahrungsmitteln für die Menschen in den armen Ländern lohnt sich nicht mehr. Die Entwicklungs- und Schwellenländer selbst werden, häufig nicht zuletzt wegen der Korruption in diesen Staaten, dieser Entwicklung keinen Einhalt gebieten können. Nur die reichen Länder können durch eine veränderte globale Nachfrage Änderungen erwirken. Die Politik der reichen Staaten unterstützt indes weiterhin die tierhaltende Agrarindustrie und kurbelt damit die Lebensmittelverschwendung an, statt Alternativen zu fördern und nachhaltige Lösungswege beim Namen zu nennen: Weg von tierischen Lebensmitteln, hin zu pflanzlichen Alternativen. Eine unpopuläre, aber ehrliche Forderung, deren Durchsetzung mit mutiger Politik machbar ist.